DE917360C - Vorrichtung zum selbsttaetigen jedesmaligen Beimengen einer kleinen Menge einer reinigenden und/oder desinfizierenden Fluessigkeit zum Wasser eines Spuelkastens fuer sanitaere Anlagen - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttaetigen jedesmaligen Beimengen einer kleinen Menge einer reinigenden und/oder desinfizierenden Fluessigkeit zum Wasser eines Spuelkastens fuer sanitaere AnlagenInfo
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Classifications
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- E03D9/00—Sanitary or other accessories for lavatories ; Devices for cleaning or disinfecting the toilet room or the toilet bowl; Devices for eliminating smells
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Description
- Vorrichtung zum selbsttätigen jedesmaligen Beimengen einer kleinen Menge einer reinigenden und/oder desinfizierenden Flüssigkeit zum Wasser eines Spülkastens für sanitäre Anlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die eine geringe Menge einer reinigenden und/oder desinfizierenden Flüssigkeit selbsttätig dem Wasser eines periodisch arbeitenden Spülkastens für sanitäre Anlagen jedesmal beifügt, wenn der Spülkasten entleert wird. Die Vorrichtung besteht aus einem Behälter, der in einen Spülkasten eingehängt werden kann, und einer einer Taucherglocke ähnlichen Kammer, die Luft sammelt und diese in den Behälter leitet, wenn der Wasserspiegel in dem Kasten ansteigt, wodurch eine dieser Luftmenge entsprechende Menge des Reinigungsmittels aus dem Behälter in den Spülkasten fließt, wenn der Wasserspiegel in letzterem fällt.
- Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, die aus einem Behälter bestehen, der waagerecht in den Spülkasten eingehängt ist, wobei die taucherglockenartige Kammer ein besonderes Element bildet und mit dem Kasten mittels eines Rohres verhunden ist. Bei anderen bekannten Vorrichtungen dieser Art ist der Behälter senkrecht mit abwärts gerichteter Öffnung in den Kasten eingehängt. Bei dieser Ausführung ist mit dem Behälter ein taucherglockenartiger Raum verbunden, der die gleiche Fläche wie der Behälter hat. Die schmale Öffnung zwischen dem taucherglockenartigen Raum und dem Behälter weist ein U-förmiges Rohr zur Zuführung von Luft in den Behälter und zum Ausströmen des reinigenden und/oder desinfizierenden Mittels aus diesem auf.
- Gegenstand der Erfindung ist die Verbesserung einer bekannten Vorrichtung dieser Art in der Weise, daß eine einfache, sicher arbeitende und äußerst billige Bauart erzielt wird.
- Gemäß der Erfindung wird eine genau geregelte und äußerst kleine Menge des reinigenden und/oder desinfizierenden Mittels dem Spülkasten jedesmal während des Spülvorganges zugeführt.
- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß die taucherglockenartige Kammer unmittelbar mit dem Behälter verbunden, ihre Querschnittsfläche beträchtlich kleiner ist als die des Behälters und daß sie von dem Behälter durch eine Trennwand abgeteilt ist, in der eine einzige Durchlaßöffnung vorgesehen ist.
- Der Behälter gemäß der Erfindung kann auch die Form einer Flasche oder eines anderen Gefäßes mit einem Hals haben, während die Trennwand, welche die taucherglockenartige Kammer von dem Behälter abteilt, einen Teil einer Kappe des Behälters bildet.
- Die Kappe des Behälters kann mit einem vorstehenden zylindrischen Teil versehen sein, der die taucherglockenartige Kammer bildet.
- Die Zeichnung zeigt als Beispiel mehrere Ausführungsformen der Erfindung.
- Fig. i ist ein senkrechter Schnitt durch eine Flasche mit Kappe gemäß der Erfindung; Fig. 2 stellt eine abgeänderte.Form einer Flasche gemäß der Erfindung dar; Fig.3 ist ein senkrechter Schnitt durch einen Behälter gemäß der Erfindung von der Form einer Blechbüchse; Fig. 4 ist eine schematische Darstellung eines Spülkastens für sanitäre Anlagen, in dem eine Flasche nach Fig. i angebracht ist, und Fig.5 ist ein Querschnitt durch einen Spülkasten, in dem eine Vorrichtung nach Fig. 3 aufgehängt ist.
- In Fig. i bezeichnet i einen Behälter in Form einer Flasche aus Glas oder einem anderen geeigneten Werkstoff. Der Hals dieser Flasche ist mit einem Gewinde 2 versehen, auf das eine Kappe 3 aufgeschraubt ist. Diese Kappe 3 ist mit einer Trennwand 4 mit einer engen Öffnung 5 versehen, die einen Zugang zu dem Innenraum der Flasche bildet, ferner ist an ihrem Umfang eine Anzahl von Öffnungen 6 und an ihrem unteren Rand eine Anzahl von Vertiefungen 7 angebracht. Auf der Innenseite der Kappe ist weiter ein Sprengring 8 vorgesehen, der in eine innere, ringsumlaufende Vertiefung eingreift, und ein Schwimmer 9, der beispielsweise aus Kork besteht und dessen Außenseite mit Paraffinwachs behandelt ist. Während der Lagerung, des Transportes und des Verkaufes dieser Vorrichtung befindet sich an der Stelle der gestrichelten Linie zwischen der Kappe 3 und dem Behälter i eine kleine Verschlußscheibe io, z. B. aus Gummi.
- Fig. 2 zeigt einen Behälter i i in Form einer Flasche, die in ihrem Hals eine kleine Scheibe 12 aufweist, in der sich eine enge Öffnung 13 befindet. Die Scheibe i2 ist ein kurzes Stück von dem freien Rand des Halses entfernt in diesem angeordnet.
- Fig. 3 stellt einen Teil eines Blechbehälters 14 dar, der mit zwei Haken 15 zum Aufhängen und einem Spund 16 versehen ist. In dem Spund ist ein Korken 17 mit einer engen Öffnung 18 vorgesehen und um diesen Korken ist eine zylindrische Muffe i9 herumgelegt.
- Bei einer Vorrichtung gemäß Fig. i wird die Flasche mit aufwärts gerichteter Kappe 3 in senkrechter Lage gehalten, die Kappe wird abgeschraubt und die Verschlußscheibe io entfernt. Dann wird die Kappe wieder auf die Flasche geschraubt, und die Vorrichtung wird mit dem Kopf nach unten in einen Spülkasten gebracht, wie schematisch in Fig. 4 gezeigt. Die Flasche steht nun auf der Endfläche der Kappe, sie kann gegebenenfalls mit in der Zeichnung nicht gezeigten Mitteln in dem Kasten befestigt werden. Wenn das Wasser in dem Kasten beim Füllen ansteigt, steigt es auch im Innern der Kappe 3. Die Luft wird dabei durch die Öffnungen 6 aus der Kappe herausgedrückt. Wenn der Wasserspiegel in dem Kasten und in der Kappe die oberen Kanten der Öffnungen 6 erreicht, wird ein Teil der Luft unter der Trennwand 4 und oberhalb der Öffnungen 6 eingeschlossen. Diese Luft wird zusammengedrückt, wenn der Wasserspiegel in dem Kasten weiter steigt, und wird im wesentlichen in die Flasche hineingedrückt. Wenn der Wasserspiegel in dem Kasten fällt und dadurch eine Verminderung des Druckes in der Kappe unmittelbar unter der Trennwand 4 bewirkt wird, kann eine Menge des reinigenden und/oder desinfizierenden Mittels aus der Flasche in den Kasten fließen; die ausströmende Flüssigkeit entspricht der Luftmenge, die während des vorangegangenen Füllens des Kastens in die Flasche gedrückt wurde. Der Schwimmer 9, der durch den Sprengring 8 am Herausfallen aus der Kappe verhindert wird, dient als zusätzlicher Verschluß für die enge Öffnung 5, dies ist besonders wichtig, wenn der Kasten längere Zeit nicht benutzt wird, wobei dann eine gewisse Diffusion zwischen dem reinigenden und/oder desinfizierenden Mittel in der Flasche und dem Wasser in dem Kasten eintreten könnte.
- Der Behälter i i gemäß Fig. 2 hat keine Kappe mit Schwimmer, vielmehr wird bei dieser Vorrichtung die Luft, die am Ende des Halses der Flasche unter der Scheibe i2 eingeschlossen ist, in die Flasche gedrückt, wenn der Kasten gefüllt wird.
- Die taucherglockenartige Kammer des Blechbehälters nach Fig. 3 ist der Raum unter dem Korken 17 und innerhalb der zylindrischen Muffe i9. Fig. 5 zeigt, wie die Büchse nach Fig. 3, die in der Richtung rechtwinklig zu der Zeichenebene erheblich schmaler sein kann, quer in einen Spülkasten mittels der Aufhängehaken 15 eingehängt werden kann. Die Haken werden über die Kanten des Kastens gehängt. Fig. 5 zeigt also den Kasten gegenüber der Stellung in. Fig.4 um 9o° gedreht.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung muß natürlich so angeordnet werden, daß das Schwimmerventil, der Deckel oder sonstige Teile des Spülkastens in ihrer Arbeitsweise nicht gestört werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen jedesmaligen Beimengen einer geringen Menge einer reinigenden und/oder desinfizierenden Flüssigkeit zu dem Wasser eines periodisch sich entleerenden Spülkastens für sanitäre Anlagen, bestehend aus einem in einen Spülkasten eingehängten Behälter und einer taucherglockenartigen Kammer, aus der bei steigendem Wasserspiegel des Spülkastens die Luft in den Behälter gedrückt wird, so daß bei fallendem Wasserspiegel des Spülkastens eine dieser Luftmenge entsprechende Menge des reinigenden und/oder desinfizierenden Mittels aus dem Behälter in den Spülkasten fließt, dadurch gekennzeichnet, daß die taucherglockenartige Kammer unmittelbar mit dem die reinigende und/oder desinfizierende Flüssigkeit enthaltenden Behälter (i, i i, 14) verbunden, ihre Querschnittsfläche beträchtlich kleiner ist als die des Behälters und daß sie von dem Behälter (i, 11, 14) durch eine Trennwand abgeteilt ist, in der eine einzige enge Durchlaßöffnung (5, 13, 18) angeordnet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (i) die Form einer Flasche oder eines sonstigen mit einem Hals versehenen Behälters hat und daß die Trennwand (4), welche die taucherglockenartige Kammer von dem Behälter (i) trennt, einen Teil einer den Behälter (i) abschließenden Kappe (3) bildet (Fig. i).
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, da&urch gekennzeichnet, daß der Teil der Kappe (3) des Behälters (i), der die taucherglockenartige Kammer bildet, die Form eines Zylinders besitzt (Fig. i).
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (3) mit Gewinde (2) versehen und auf den Behälter (i) leicht abnehmbar aufgesetzt ist (Fig. i).
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (i i) die Form einer Flasche oder eines sonstigen, mit einem Hals versehenen Behälters hat und eine Scheibe (i2) als Trennwand in den Hals des Behälters (i) in einem kurzen Abstand von seiner Mündung eingesetzt ist, so daß das Ende des Halses die taucherglockenartige Kammer bildet (Fig. 2).
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der taucherglockenartigen Kammer eine Verlängerung aufweisen und aus diesem so gebildeten Raum und in diesen Raum Wasser und Luft frei aus dem und in den umgebenden Spülkasten fließen kann und daß im Innern dieses Raumes und der taucherglockenartigen Kammer ein Schwimmer (9) zum Verschließen der Öffnung (5) in der Kappe (3) angeordnet ist, um eine Diffusion zwischen dem Inhalt des Behälters (i, i i) und dem des Spülkastens zu verhüten, wenn der gefüllte Spülkasten längere Zeit nicht benutzt wird (Fig.i).
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die taucherglockenartige Kammer zum Ausgleich der durch den Schwimmer (9) in der taucherglockenartigen Kammer verdrängten Luft ein größeres Volumen hat als das Luftvolumen, das bei jedem Arbeitsgang in den Behälter geleitet werden soll, um eine entsprechende Menge des reinigenden und/oder desinfizierenden Mittels durch Luft zu ersetzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL917360X | 1951-01-31 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE917360C true DE917360C (de) | 1954-09-02 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEG8017A Expired DE917360C (de) | 1951-01-31 | 1952-01-27 | Vorrichtung zum selbsttaetigen jedesmaligen Beimengen einer kleinen Menge einer reinigenden und/oder desinfizierenden Fluessigkeit zum Wasser eines Spuelkastens fuer sanitaere Anlagen |
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| Country | Link |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136673B (de) * | 1959-08-26 | 1962-09-20 | Jan Maarten Komter | Vorrichtung zum Zusetzen einer bemessenen Fluessigkeitsmenge zu einer zweiten Fluessigkeit |
| DE2624163A1 (de) * | 1976-05-29 | 1977-12-08 | Kurt Maier | Ein ein desinfektions- und/oder reinigungsmittel enthaltendes volumenelement |
-
1952
- 1952-01-27 DE DEG8017A patent/DE917360C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136673B (de) * | 1959-08-26 | 1962-09-20 | Jan Maarten Komter | Vorrichtung zum Zusetzen einer bemessenen Fluessigkeitsmenge zu einer zweiten Fluessigkeit |
| DE2624163A1 (de) * | 1976-05-29 | 1977-12-08 | Kurt Maier | Ein ein desinfektions- und/oder reinigungsmittel enthaltendes volumenelement |
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