DE916610C - Verfahren zur Bestimmung der Riemenspannung von Treibriemen - Google Patents

Verfahren zur Bestimmung der Riemenspannung von Treibriemen

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DE916610C
DE916610C DEC6643A DEC0006643A DE916610C DE 916610 C DE916610 C DE 916610C DE C6643 A DEC6643 A DE C6643A DE C0006643 A DEC0006643 A DE C0006643A DE 916610 C DE916610 C DE 916610C
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belt
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belt tension
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DEC6643A
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Rene Chavand
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/04Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring tension in flexible members, e.g. ropes, cables, wires, threads, belts or bands

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Bestimmung der Riemenspannung von Treibriemen Bekanntlich bestimmt die beim Auflegen eines Treibriemens erzeugte Spannung allein für einen gegebenen Fall die Belastung des treibenden Trums und die Rückwirkungen der Transmission auf die Lager. Hieraus ergibt sich, daß es wesentlich ist, bei der Montage eines Riemens die richtige Riemenspannung herzustellen. Eine zu große Riemenspannung bewirkt nämlich eine überflüssige Uberlastung des Riemens, der Wellen und der Lager und hat übermäßige Reibungsverluste zur Folge, während eine zu geringe Riemenspannung nicht gestattet, den Riemen mit seiner normalen Belastungsfähigkeit arbeiten zu lassen, indem Gleiterscheinungen auftreten, bevor diese Belastung erreicht ist.
  • Die beim Auflegen hergestellte Riemenspannung hat nur eine relative Bedeutung, wenn der Riemen sich bei Belastung merklich dehnt, da er dann in mehr oder weniger langen Zeitahständen nachgestellt werden muß. Die ursprüngliche Einstellung der Riemenspannung beim Auflegen ist dagegen sehr wichtig, wenn die Riemen aus Werkstoffen hergestellt sind, deren hohe Elastizitätsgrenze mit der Bruchlast zusammenfällt, was insbesondere bei Leder der Fall ist, welches unter Spannung gegerbt ist. In diesem Fall ist nämlich der Riemen praktisch im Betrieb undehnbar, und die ursprünglich eingestellte Riemenspannung bleibt fast unverändert während der ganzen Lebensdauer des Riemens aufrechterhalten.
  • Da es praktisch keine industriellen Geräte zur Messung der Riemenspannung bei der Auflage gibt, hat man versucht, diese Größe indirekt durch ein Verfahren zu bestimmen, welches auf der Kenntnis des Elastizitätskoeffizienten des betrachteten Riemens beruht. Bei diesem bekannten Verfahren zeichnet der Benutzer vorher auf dem auf dem Boden ausgehreiteten Riemen zwei Rennmarliell auf, welche um eine bestimmte Strecke voneinander abstehen, z. B. I m, worauf er den Riemen in der Anlage so unter Spannung setzt, daß die Länge zwischen den so angezeichneten Kennmarken einen von dem Hersteller angegebenen, im voraus bestimmten Wert erreicht, z. B. 1,01 m.
  • Dieses Verfahren kann in Wirklichkeit nur sehr ungenaue Resultate ergeben, welche bisweilen von den richtigen Werten sehr weit entfernt sind, und zwar aus folgenden zwei Gründen: I. Es ist sehr schwierig, an dem auf dem Boden ausgelegten Riemen eine genaue Länge abzumessen.
  • Der Riemen sucht sich zu kräuseln oder zu werfen; ferner spielen die Feuchtigkeit und die Temperatur eine Rolle. Nun erzeugt aber der geringste Fehler bei der Messung einen erheblichen Fehler der schließlichen Riemenspannung (ein Fehler von 1 mm entspricht bei dem obigen Beispiel einem Fehler von 10 0/o der Riemenspannung).
  • 2. Der Elastizitätskoeffizient eines Riemens ist ein Faktor, welcher beträchtlich von einer Fabrikation zur anderen schwankt, d. h. von einem Riemen zum andern, und sogar bei einem aus Einzelteilen zusammengesetzten oder aus Streifen zusammengeklebten Riemen von einem Teil oder einem Streifen zum andern. So hat man z. B. bei ein und demselben flachen Lederriemen Elementarstreifen feststellen können, bei welchen die am meisten dehnbaren unter der gleichen Spannung dreimal größere Dehnungen aufwiesen als die am wenigsten dehnbaren. Es ist leicht einzusehen, daß ein Verfahren, welches auf der als genau vorausgesetzten Kenntnis eines so ungenau bestimmten Wertes beruht, keine befriedigenden Ergebnisse liefern kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Bestimmung der Riemenspannung von Treibriemen unter Verwendung von auf dem Riemen angebrachten Kennmarken, welches im Gegensatz hierzu gestattet, die Spannung eines Riemens beim Auflegen durch eine einzige an dem Riemen unter Spannung vorgenommene Messung zu gewährleisten oder zu kontrollieren, und zwar ohne daß der genaue Wert des Elastizitätskoeffizienten des Streifens oder der Streifen, an welchen die Messung ausgeführt wird. das Ergebnis beeinflussen kann.
  • Erfindungsgemäß wird ein Teil des Riemens vor dem Auflegen einer Spannung ausgesetzt, welche gleich der beim Auflegen herzustellenden Spannung ist, und es werden auf dem so ausgespannten Teil um eine bestimmte Entfernung, z. B. I m, voneinander entfernte Kennmarken angebracht, wobei bei der Montage die Spannung so geregelt wird, daß diese Kennmarken wiederum um die gleiche Strecke voneinander entfernt sind.
  • Die Anbringung der Kennmarken kann in der Riemenfabrik leicht mit Hilfe einer bekannten Spannmaschine erfolgen. welche mit einem Dynamometer gewünschter Leistung ausgerüstet ist. Die Kennmarken werden angebracht, wenn das Dynamometer eine Zahl anzeigt, welche dem Produkt des Querschnittes des in das Gerät gebrachten Riemens und der von dem Hersteller für die betreffende Riemenart bestimmten Einheitsspannung entspricht.
  • Die schnelle Bestimmung der auf dem Dynamometer abzulesenden Zahl kann durch eine in Sichtweite der die Maschine bedienenden Person angebrachte Tafel erleichtert werden. Silan kann so in der Fabrik jede Treibriemenrolle oder jeden Riemen durch Anbringung von Kennmarken eichen, welche in bestimmten Entfernungen an einem oder mehreren Streifen oder auch an jedem Streifen oder Element angebracht sind.
  • Der einen so geeichten Riemen empfangende Benutzer braucht diesen nur noch aufzulegen und zu spannen, his er zwischen den Kennmarken den von dem Hersteller angegebenen Abstand wieder erhält. Er braucht sich weder um den Elastizitätskoeffizienten des Leders od. dgl. zu kümmern noch zu wissen, um wieviel sich der Riemen seit Beginn der Unterspannungsetzung gedehnt hat.
  • Hierzu ist zu bemerken, daß sich das erfindungsgemäße Verfahren von dem bekannten Verfahren der Bestimmung der Spannung eines Treibriemens bei seinem Auflegen durch die Veränderung des Abstandes von vorher in der Ruhestellung auf ihm angebrachten Kennmarken dadurch unterscheidet, daß, während bei dem bekannten Verfahren die Kennmarken in einer bestimmten Entfernung an dem entspannten Riemen angebracht werden, was Ungenauigkeiten mit sich bringt, dieseKennmarken im Gegensatz hierzu bei dem erfindungsgemäßen Verfahren auf den Riemen aufgebracht werden, wenn dieser gespannt ist. Bei dem bekannten Verfahren mißt man also schließlich eine Dehnung, aus welcher man die Spannung ableitet, indem man für den Riemen einen bestimmten Koeffizienten der elastischen Dehnung voraussetzt, während man sich im Gegensatz hierzu erfindungsgemäß darauf beschränkt, von neuem eine Dehnung herzustellen welche vorher bei der Anbringung der Kennmarken hergestellt worden war, als der Riemen unter der für ihn gewählten Spannung stand, wobei man sich weder um den Absolutwert dieser Dehnung zu kümmern hat noch den Koeffizienten der elastischen Dehnung kennen muß, welcher zu dieser Dehnung führte.
  • Es ist ferner selbstverständlich, daß die Erfin dung nicht nur das obige Verfahren zur Bestimmung der Spannung eines Riemens bei seinem Auflegen oder zur Prüfung dieser Spannung während des Betriebes betrifft, sondern auch die mittels dieses Verfahrens geeichten Riemen, welche Kennmarken tragen, welche auf ihnen in einer bestimmten Entfernung unter einer Spannung angebracht wurden, welche gleich der für die Transmission vorgesehenen Riemenspannung beim Auflegen ist (spannungsgeeichter Riemen).

Claims (1)

  1. |)ATI NTANSPRUCII: Verfahren zur Bestimmung der Riemenspannung von Treibriemen unter Verwendung von auf dem Riemen angebrachten Kennmarken, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Auflegen ein Teil des betreffenden Riemens unter eine Spannung gesetzt wird, welche gleich der beim Auflegen vorgesehenen Spannung ist, und daß auf diesem gespannten Teil Kennmarken angebracht werden, welche voneinander um eine bestimmte Strecke entfernt sind, z. B. 1 m, worauf beim Zusammenbau der Transmission die Spannung so geregelt wird, bis diese Kennmarken wiederum die gleiche Entfernung voneinander haben.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 845 127.
DEC6643A 1952-11-09 1952-11-09 Verfahren zur Bestimmung der Riemenspannung von Treibriemen Expired DE916610C (de)

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DEC6643A DE916610C (de) 1952-11-09 1952-11-09 Verfahren zur Bestimmung der Riemenspannung von Treibriemen

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DEC6643A DE916610C (de) 1952-11-09 1952-11-09 Verfahren zur Bestimmung der Riemenspannung von Treibriemen

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DE916610C true DE916610C (de) 1954-08-12

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ID=7013953

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DEC6643A Expired DE916610C (de) 1952-11-09 1952-11-09 Verfahren zur Bestimmung der Riemenspannung von Treibriemen

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DE (1) DE916610C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19924456A1 (de) * 1999-05-28 2000-12-07 Forbo Int Sa Verfahren zum Spannen eines zum Antrieb oder Transport dienenden Riemens bzw. Bandes

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845127C (de) * 1943-09-15 1952-07-28 Ernst Siegling Vorrichtung zum Anzeigen der Riemenspannungen

Patent Citations (1)

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DE845127C (de) * 1943-09-15 1952-07-28 Ernst Siegling Vorrichtung zum Anzeigen der Riemenspannungen

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