DE916595C - Mehrteiliger, mit Stoff ueberzogener Knopf - Google Patents

Mehrteiliger, mit Stoff ueberzogener Knopf

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DE916595C
DE916595C DEP3401A DE0003401A DE916595C DE 916595 C DE916595 C DE 916595C DE P3401 A DEP3401 A DE P3401A DE 0003401 A DE0003401 A DE 0003401A DE 916595 C DE916595 C DE 916595C
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Expired
Application number
DEP3401A
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English (en)
Inventor
Herman Koehl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/08Constructional characteristics
    • A44B1/12Constructional characteristics covered by fabric

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  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

  • Mehrteiliger, mit Stoff überzogener Knopf Die Erfindung betrifft einen aius mehreren. Teilen bestehenden, zusammensetzbaren, mit Stoff oder einem anderen geeigneten Material zu überziehenden: Knopf. Derartige Knöpfe sind bekannt, weisen a,her gewisse Nachtedle auf, sei es, daß ihr Zusammensetzen und Wiederauseinandern.ehmen verhältnismäßig schwierig oder umständlich ist, sei es, da,ß der aus Stoff oder anderem geeignetem Mar terial bestehende Überzug nicht einwandfrei gehalten wind oder aber das Zusammensetzen des Knopfes erschwert.
  • Von den bekannten, aus mehreren Teilen zusammensetzbaren, mit Stoff oder einem anderen geeigneten: Material zu üiberziiehenden Knöpfen unterscheidet sich nun der Erfindungsgegenstand vor allen. Dingen durch ein mit einer Öffnung an der Vorderseite versehenes Formstück, das zum Aufnehmen und Halten eines Einsatzes dient und eine gegenüber der vorderen Öffnung größere Öffnung auf der Rückseite aufweist, welche mit nach innen gerichteten spitzen Zähnen eingefaßt ist und zum Halten eines über die Außenfläche des Formstückes zu ziehenden. Überzeuges dient.
  • Vorteilhaft besteht das Formstück aus Blech, und der Einsatz ist so bemessen, daß er genau in die vordere Öffnung paßt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung weist der Einsatz eine nach außen verjüngte Form auf, deren breiterer Teil innerha,lb, der vorderen Öffnung des Formstückes liegt.
  • Der über die Außenfläche des Formstückes gezogene Überzug aus geeignetem Ma,teria,1 verläuft zwischen dem Rand der vorderen Öffnung des Formstückes und dem Einsatz sowie unterhalb des Einsatzes, wodurch dieser in der vorderen Öffnung gehalten ist und der Überzug durch die nach innen umgebogenen Zähne festgehalten wird.
  • Unter dem Ausdruck mit nach. innen umgebogenen Zähnen sollen; solche verstanden werden, die nach: innen gerichtet sind und deren, Spitzen zum Knopfinnern. zu nach, besonders umgebogen sind.
  • Ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Knopf hat den. Vorteil, daß er leicht und schnell ohne Werkzeug und ohne besondere Geschicklichkeit mit Stoff überzogen sowie zusammengesetzt und, falls nötig, wieder auseinandergenommen werden kann. Der Stoff wird fest und sicher durch die Zähne gehalten und sichert seinerseits im wesentlichen, den Einsatz an, seinem Platz. Die Erfindung ermöglicht es somit der Hausfrau und: der Näherin, bei Bedarf selbst staffüberzogene Knöpfe der verschiedenartigsten Miusterüng schnell und einfach herzustellen.
  • Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele, die im Schnitt wiedergegeben sind.
  • Fig. i zeigt eine Knopfkappe mit einer vorderen. Öffnung für den Einsatz; Fig. 2 zeigt einen, hohlen: Einsatz mit besonderen Mitteln zum Festhalten, des Bezugstoffes; F'ig.3 zeigt eine andere Farm eines Einsatzes mit einem Flanschrand, der nicht mit Stoff bezogen werden soll; Fig. ,4 und 5 zeigen: verschieden geformte volle Einsätze; die ebenfalls blank bleCiben; Fig. 6 zeigt einen Verschlußdeckel für den Boden der Knopfkappe, versehen mit einem wulstartigen Ansatz und einer AnnäbösE-; Fig. 7 zeigt einen-stoffüberzogenen, Einsatz nach Fig. 2; Fig. 8 zeigt einen stoffüberzogenen Einsatz, der durch den Stoff, der später die Kappe beziehen soll, in der vorderen Öffnung der Knopfkappe festgehalten wird; Fig. 9 zeigt dieselben: Teile wie Fig. 8, nachdem der Bezugstoff der Knopfkappe über diese gezogen und befestigt wurde; Fig. io zeigt einem vollständigen Knopf mit ein,-gesetztem Verschlußdeckel; Fig. i i zeigt einen anderen Knopf, bei dem ein blankes Einsatzstück nach Fig. 4 verwendet ist; Fig. 12 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei Il, der die Knopfkappe und der stoffüberzogene- Ein.-sa,tz andere Formen: haben als in Fig. io.
  • Die in Fig. i dargestellte ringförmige Knopfkappe i, die in, der Zusammensetzung nach Fig. 8 bis i i verwendet wird, hat eine vordere Öffnung :2 zur Aufnahme eines Einsatzes. Die größere Randöffnung hinten ist mit nach innen umgebogenen Zähnen 3 versehern, die unmittelbar am hinteren Rand der Knopfkappe i angebracht sind. In Fig. 2 ist eine halbrunde, kappenartige Form. eines hohlen Einsatzes 4 [gezeigt, dessen Öffnung unmittelbar am hinteren Rand mit nach innen. umgebogenen Zähnen 5 versehen ist. Diese Zähne wie auch die der Knopfkappe i dienen zum Halten des Stoffüberzuges auf dem Einsatz, wie es in Fig. 7 bis io zu sehen ist.
  • Die in Fig. 3, 4. und 5 gezeigten: Einssätze sollen blank, d: h. unü.berzogen bleiben. Der hohle Einsatz der Fig. 3 wird vorzugsweise aus einem gold-oder s.ilberfarbenenr Metall hergestellt, während die vollen, Einsätze (Fig. 4 und 5) aus Glas oder Kunststoff und farbig sein können. Der Einsatz 6 in Fig. 4 wird in der Zusammensetzung der Fig. i i gezeigt und kann beispielsweise den Eindruck einer Perle machen. Auch können andere Werkstoffe benutzt werden, um beliebig viele- verschiedene Wirkungen zu erzielen,. Es ist nur notwendig, daß ein Abschnitt des unteren Teiles des Einsatzes in. Form und Größe der Vorderöffnung der Knopfkappe entspricht, in die er eingesetzt werden soll. Vorzugsweise, aber nicht notwendigerweise hat der Einsatz eine verjüngte Form, deren Bodensteil in: Form und Größe der Vorderöffnung entspricht. Der Bodenteil, besonders der eines blanken, Einsatzes, kann ein: wenig größer ads die Öffnung sein, um das Herausfallen des. Einsatzes zu verhindern.
  • Der in Fig. 6 gezeigte Verschlußdeckel 7 ist dazu bestimmt, in .die hintere Öffnung der Knopfkappe einzuschnappen, wie in Fig. io bis 12 gezeigt ist. Dieser bevorzugte Verschlußdeckel ist mit einem wulstförmigen Ansatz 8 versehen mit einer Einschn:ürung 9, in welche die nach inne umgebogenen Zähne 3 der Knopfkappe eingreifen. Der Verschlußdeckel ist in seiner Mitte mit einer Annähöse i o aus Draht versehen, die an ihm angenietet oder angelötet sein kann.
  • Die verschiedenen Stufen: des Beziehens und Zusamme,nsetzens eines mit Stoff zu überziehenden Knopfes unter Benutzung der Knopfkappe i, des Einsatzes 4 und des Verschlußdeckels 7 werden in den Fig. 7 bis io gezeigt. Fig. 7 zeigt den hohlen Einsatz 4 mit einem Stoffüberzug i i, der mittels der Zähne 5 gehalten wird. Das Beziehen eines solchen Einsatzes wind durch die Tatsache sehr erleichtert, däß sich die nach: innen: gebogenen Zähne unmittelbar am äußeren unteren Rand befinden: und so eine möglichst große Öffnung, in. die der überstehende Stoff geschoben wird, frei lassen sowie das Glattstreichen, des Stoffes vereinfachen. Es ist auch wirkungsvoller, den Stoff dicht am unteren Rand zu halten.
  • Fig. 8 zeigt die erste Stufe des Zusammensetzers der staffü#berzogenen Knopfkappe und des stoffüberzogenen Einsatzes. Zunächst wird der stoffüberzogene Einsatz 4 (Fig. 7) in. die Mitte einer quadratisch: zugeschnittenen . Stoffscheibe 12 von passender Größe gelegt, die vier Ecken und Ränder der Stoffscheibe werden dann über dem Einsatz zusammengezogen und durch die Öffnung 2 der Stoffkappe i von hinten, nach vorn hindurchgeführt. Dann wird die Stoffscheibe 12 glattgespannt, wodurch der stoffüberzogene Einsatz 4. fest gegen, den Rand der Öffnung 2 gedrückt wird, so daß der Einsatz in. dieser Öffnung festgeklemmt wird. Der stoffüberzogene Einsatz kann nicht durch. die i Öffnung 2 gehen., was sowohl durch den Stoffüberzog auf dem Einsatz 4 als auch durch den Stoff 12, der durch die Öffnung 2 gezogen. wurde, verhindert wird. Beim Gebrauch. des blanken Einsatzes 6 (Fig. i i) genügt der Stoffüberzug 12 der Knopfkappe i, um ein Durchgleiten des Einsatzes durch die Öffnung 2 zu verhindern. Sicherheitshalber kann ein Flansch vorgesehen sein wie bei dem blanken Einsatz der Fig. 3.
  • Nach. Glattziehen wird nun die quadratische Stoffscheibe 12, die den Rand der Knopfkappe i überragt, kreisförmig so zugeschnitten, daß genügend Rand bleibt, um den Stoff in die nach innen gebogenen[ Zähne 3 einzuhaken. unter gleichzeitiger Spannung des Stoffes über den äußeren Rand der Knopfkappe. Durch diese Behandlung wird. der Stoffüberzug an der Knopfkappe befestigt, wie Fig. 9 zeigt.
  • Fig. io zeigt den. fertigen Knopf mit dem Verschluß.deckel 7, der in die hintere Öffnung eingedrückt ist. Diese Darstellung zeigt die federnde Eigenschaft der Spitzen der Zähne 3, die es gestattet, daß der Druck, den der wulstartige Rand 8 des Verschluß:deckels 7 ausübt, diese Zähne etwas biegen kann. Nach dem Vorbeigehen des Innenrandes federn die Zähne in die Einsc.hnürung 9 und damit in ihre ursprüngliche Stellung zurück. Der Übergang von der Einschnürung 9 zum wulstartigen Ansatz 8 kann beliebige Form haben und ist hier so gewählt, da,ß der Verschlußdeckel 7 mit Hilfe eines spitzen Gegenstandes aus, dem zusammengesetzten Knopf der Eig. io wieder entfernt werden kann. Hierdurch wird es möglich., d'ie Knopfteile mehrmals zu gebrauchen und die Stoffüberzüge und Einsätze je nach eigenem Geschmack beliebig zu wechseln. So kann der neu mit Stoff überzogene Knopf völlig anders a,ls ursprünglich aussehen..
  • Fig. i i zeigt den gleichen Knopf, nur ist hier als Einsatz eine halbrunde, nachgeahmte Perle 6 aus Glas oder Kunststoff eingesetzt. Das Überziehen dieses Knopfes mit Stoff geschieht in der beschriebenen Weise, beginnend mit dem Auflegen des Einsatzes in die Mitte einer quadratischen Stoffscheibe gehöriger Größe.
  • Fig. 12 zeigt eine anders geformte Knopfkappe und eine andere Art des Einsatzes. Die Knopfkappe 13 hat: eine größere vordere Öffnung als die Knopfkappe i und einen abgerundeten, vorderen Rand. Der Einsatz 14 ist hier flach und ringförmig. Der Bezugstoff ist einfach über die Außenkante gezogen. und wird durch die nach. innen gebogenen Zähne gehalten., wie- es auch, bei dem hohlen kappenförmigen Einssatz 4 der F.a,l1 ist. Der stoffüberzogene Einsatz ist mit der Knopfkappe 13 in. derselben Art zusammengesetzt, wie in Fig. 8 bis io dargestellt. Die Form des Verschlußstüekes kann gegenüber dem dargestellten Beispiel abweichen,. So kann z. B. eine Scheibe aus federndem Werkstoff verwendet werden, die am Außenrand mit einer Rille versehen ist. Im allgemeinen. wird. Blech zur Herstellung der verschiedenen Teile des Knopfes verwendet, was aber nicht die Verwendung anderer Werkstoffe ausschließt, um die vollen blanken Ein.-sä,tze herzustellen, die in den Fig. 4, 5, i i gezeigt sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus mehreren Teilen zusammensetzbarer, mit Stoff oder einem anderen, geeigneten Mar terial zu überziehender Knopf, gekennzeichnet durch ein Formstück (i) mit einer Öffnung (2) an der Vorderseite zum Aufnehmen, und Halten eines Einsatzes (4 bizw. 6 bzw. 14) und. mit einer gegenüber der vorderen Öffnung größeren Öffnung auf der Rückseite, die mit nach innen gerichteten Zähnen (3), deren Spitzen: zum Knopfinnern, zu noch besonders umgebogen sind, eingefaßt ist, welche zum Halten edmes über die Außenfläche des Formstückes (i) zu ziehenden Überzuges (i2) dienen.
  2. 2. Knopf nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß das Formstück (i) aus Blech besteht und der Einsatz (4 bzw. 6 bzw. 14) genau in, die vordere Öffnung (2) pa;ßt.
  3. 3. Knopf nach. Anspnu.ch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz eine nach außen verjüngte Form hat, deren breiterer Teil innerhalb der vorderen Öffnung (2) des Formstückes (i) liegt.
  4. 4. Knopf nach. Anspruch 2 oder 3; dadurch gekennzeichnet, da,ß der über die Außenfläche des Foirrnstückes (i) gezogene, Überzug (i2) zwischen dem Rand. der vorderen Öffnung (2) des Formstückes (i) und dem Einsatz (4 bew. 6 bzw. 14) und unterhalb des E.insa,tzes verläuft, wodurch der Einsatz in der vorderen Öffnung (2) gehalten ist, und der Überzug (i2) durch, die nach innen umgebogenen Zähne (3) festgehalten ist.
  5. 5. Knopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die, hintere Öffnung des Formstückes (i) durch ein Verschlußstüc% (7) verschlossen ist, das am Rand eine E.inschnürung (9) aufweist, in welche die Spitzen: der Zähne (3) federnd fassen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften N@r. 693070; 709571, 439786; französische Patentschrift Nr. 939551.
DEP3401A 1950-04-01 1950-09-15 Mehrteiliger, mit Stoff ueberzogener Knopf Expired DE916595C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE439786C (de) * 1925-05-01 1927-01-18 Jacques Lurie Knopf mit Stoffbezug
DE693070C (de) * 1937-11-07 1940-07-01 Robert Fuerstenau Unterteil fuer Stoffbutzenknoepfe
DE709571C (de) * 1938-02-27 1941-08-20 Kleinmann Geb Knopf mit einem stoffueberzogenen Oberteil und einem in diesen eindrueckbaren Unterteil
FR939551A (fr) * 1947-01-07 1948-11-18 Bouton fantaisie à montage instantané de ses divers éléments

Patent Citations (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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