DE915665C - Unfallverhuetungsschuh fuer den Bergbau - Google Patents

Unfallverhuetungsschuh fuer den Bergbau

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Publication number
DE915665C
DE915665C DEP3386D DEP0003386D DE915665C DE 915665 C DE915665 C DE 915665C DE P3386 D DEP3386 D DE P3386D DE P0003386 D DEP0003386 D DE P0003386D DE 915665 C DE915665 C DE 915665C
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DE
Germany
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shoe
accident prevention
impact
impact protection
mining
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Expired
Application number
DEP3386D
Other languages
English (en)
Inventor
Constantin Hellstern
Dipl-Ing Hans Pracht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dipl-Inghans Pracht
Original Assignee
Dipl-Inghans Pracht
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/32Footwear with health or hygienic arrangements with shock-absorbing means

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung des Unfallverhütungsschuhes nach Patent 827 910.
  • Gegenstand des Hauptpatents ist ein Unfallverhütungsschuh für den Bergbau, der eine Sohle besitzt mit einem durch besondere Gerbung erzielten biegsamen Gelenk und bei dem als Schlagschutzstreifen ausgebildete und mit Filz unterlegte Lederpolsterungen vorgesehen sind.
  • Die Arbeitsschuhe, die der Bergmann bei seinen Arbeiten unter Tage trägt, sind auf Grund der herrschenden schweren Arbeitsbedingungen größeren Beanspruchungen ausgesetzt als ein normaler Arbeitsschuh. Insbesondere kommt es des öfteren vor, daß Teile des Aufbaues oder hereinbrechende Hangendschichten bzw. Steinschlag auf die Schuhe der im Untertageeinsatz befindlichen Hauer fallen. Um Fußquetschungen bzw. andere Fußverletzungen durch derartige Schlagwirkungen zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, die Vorderkappen der Bergarbeiterschuhe als Blech- oder Stahlkappen auszubilden und diese mit Leder zu überziehen. Hierbei hat es sich jedoch von Nachteil erwiesen, daß derartige Stahlkappen durch Schläge leicht eingebuchtet werden und diese eingedrückten Stellen meist nicht mehr auszubeulen sind. Eine zwangläufige Folge davon ist, daß die Bergarbeiter bei Gebrauch derartiger Schuhe in kurzer Zeit neue Schuhe anschaffen müssen, da sich durch die Anordnung der Stahlkappe eine Einzelverwertung des Schuhoberteiles nicht mehr durchführen läßt. Ferner ergab es sich, daß bei angeschlagener Stahlkappe ein Einquetschen der Zehen bzw. ein Wundlaufen des Fußes als Folge auftritt.
  • Gemäß dem Hauptpatent werden die den bekannten Ausführungen anhaftenden Nachteile dadurch vermieden, daß die Kappe aus speziell gehärtetem druck- und schlagfestem Leder besteht und beiderseits am Schuh bzw. anschließend an die Kappe Schlagschutzstreifen, die mit Preßfilz unterlegt sind, angeordnet werden. Außerdem wird gemäß dem Hauptpatent der Knöchel- und Hackenschutz mit Filz abgepolstert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schlagschutzanordnungen bzw. deren Polsterung gemäß dem Hauptpatent weiter zu verbessern.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß die schlaggefährdeten bzw. die im Bereich der druckausübenden Schuhteile vorgesehenen Polsterungen aus großporigen oder schwammigen Dämmstoffen oder weichem Halsleder gebildet werden. Um ein weiches und sanftes Angleichen der Polsterung zu gewährleisten, empfiehlt es sich, als Dämmstoff Schwamm- oder Xioosgummi od. dgl. zu verwenden. Die Schlagschutzstreifen werden mit dieser Polsterung ausgefüllt, d. h. also unter die aufgesteppten Streifen wird die Polsterung angeordnet. Erfindungsgemäß wird ferner die übliche Schuhzunge als Schlagschutzzunge ausgebildet und mit einer schlagdämmenden Innen- oder Außenpolsterung versehen. Der seitliche Knöchelschutz, d. h. linker und rechter Knöchelschutz, sowie der Haken-Schutz werden ebenfalls mit Schwamm- oder Moosgummi oder weichem Halsleder abgepolstert.
  • Um die erfindungsgemäß erzielte schlagdämmende Wirkung der Polsterung weiter zu erhöhen, wird der vordere Schlagschutzstreifen so verbreitert, daß er sich über den zwischen Schuhvorderkappe und zweiten Schlagschutzstreifen liegenden Teil des Schuhoberteiles erstreckt. Der vordere Schlagschutzstreifen besitzt etwa die doppelte Breite der übrigen Schlagschutzstreifen des Schuhes.
  • Eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. i stellt eine Ansicht dar, Abb.2 eine Draufsicht auf den Schuh nach Abb. i, Abb. 3 einen Längsschnitt des Schuhes.
  • In den Abbildungen ist mit g die Schuhsohle und mit l der Absatz bezeichnet. Erfindungsgemäß wird der mit g erläuterte Knöchelschutz und mit e gekennzeichnete Hackenschutz abgepolstert, wobei als Polstermaterial Schwamm- oder Moosgummi m oder Halsleder vorgesehen wird. Der Knöchelschutz g, der auf beiden Seiten des Schuhes ohrenlappenähnlich auf den Schuhoberteil vorspringt, kann über eine ebenfalls abgepolsterte rückwärtige Randleiste h mit dem Hackenschutz e verbunden werden.
  • Wie insbesondere aus den Abb. i und 2 zu ersehen ist, werden auf dem Riß des Schuhes Schlagschutzstreifen f angeordnet. Zwischen dem von der Schuhkappe b aus gesehenen zweiten Schlagschutzstreifen f und der Schuhkappe b ist erfindungsgemäß der verbreiterte abgepolsterte Schlagschutzstreifen p vorgesehen.
  • Aus Abb. 3 ist die erfindungsgemäß mit schlagdämmendem Material versehene und als Schlagschutzzunge ausgebildete Schuhzunge i zu erkennen, die sich geschmeidig dem Riß des Schuhes anpaßt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unfallverhütungsschuh für den Bergbau nach Patent 827 91o, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich der einem Druck ausgesetzten Schuhteile vorgesehenen Polsterungen aus großporigen oder schwammigen Dämmstoffen, wie Schwamm- oder Moosgummi, bestehen.
  2. 2. Unfallverhütungsschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Schuhzunge mit einer schlagdämmenden Innenpolsterung versehen ist.
  3. 3. Unfallverhütungsschuh nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Knöchelschutz des Schuhes ebenfalls mit Schwamm- oder Moosgummi oder weichem Halsleder abgepolstert ist.
  4. 4. Unfallverhütungsschuh nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Schlagschutzstreifen verbreitert ist, so daß er sich über den zwischen Schuhvorderkappe und zweitem Schlagschutzstreifen liegenden Teil des Schuhoberteiles erstreckt.
DEP3386D 1949-08-13 1950-09-13 Unfallverhuetungsschuh fuer den Bergbau Expired DE915665C (de)

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Publications (1)

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DE (1) DE915665C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103811B (de) * 1958-04-23 1961-03-30 Hans Schabsky Sicherheitsschuh

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