DE915521C - Mehrwalzenmaschine - Google Patents

Mehrwalzenmaschine

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DE915521C
DE915521C DESCH5005A DESC005005A DE915521C DE 915521 C DE915521 C DE 915521C DE SCH5005 A DESCH5005 A DE SCH5005A DE SC005005 A DESC005005 A DE SC005005A DE 915521 C DE915521 C DE 915521C
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DE
Germany
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roller
last
rollers
friction bar
hardness
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Expired
Application number
DESCH5005A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Schoeffel
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Individual
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/30Shape or construction of rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Dliie Erfindung bezieht sich auf Mehrivalzenmaschinen, insbesondere Dreiwalzenmaschiren, mit der letzten Walze zugeordnetem Reibbarren zur Verarbeitung von Gut, das auf den Walzen einen Film bildet. Es sind bereits Maschinenausbildungen 'bekannt, bei denen der Durchmesser 'der Stahlwalzen mit dem Fluß des Verarbeitungsgutes zunimmt und die letzte Walze einen Reibbarren -trägt. Trotz des größeren Durchmessers ist aber vielfach die Förderung :des Verarbeitungsgutes durch dien Spalt zwischen der letzten Walze und dem Reübbarren nicht groß genug, um das Gut 'nach Maßgabe der Zulieferung durch die Walzenspalte zu verarbeiten. Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden, den Reibbarren nahe dem Spalt zwischen 'der mittleren Walze und der letzten Walze anzuordnen und mit einem Aufnahmetrichter zu kuppeln, der das Gut sammelt und gegebenenfalls nach dem Spalt zwischen diesen beiden Walzen zurückbefördert. Der gleiche Mangel ergibt sich für diejenigen Maschinen. bei denen die Walzen aus Naturstein oder Porzellan hergestellt sind.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß bei einer Drei- oder Mehrwalzenmaschine mit einem mit ;der 'in D@urchgaangsrichtung es Gutes letzten Walze zusammenarbeitenden Reibbarren für Gut, das auf -den Walzen einen Film bildet, ein glatter Durchgang des Gutes unter dem Reibbarren dann erreicht -wird, wenn die im Durchgang letzte Walze aus einem Hartsteinzeug gefertigt ist, das eine größere Griffigkeit aufweist :als die übrigen, vorzugsweise 'aus Kokillenhartguß hergestellten glatten Metallwalzen. Durch die besonders -den Walzen :aus Korundsteinzeug eigene gute Griffigkeit wird der Film des Verarbeitungsgutes :ohne jede Stauung unter dem Barren durchgeführt, insbesondere dann, wenn dieseWalze eine Härte von 7 'bis 9 nach der Moßschen Härteskala hat. Der mit der letzten Walze zusammenarbeitenden Reibbarren vorgeschaltete, mit einem Einlaufspalt versehene Auffangtrichter kann dabei verhältnismäßig klein gehalten stein. Die Verwendung .einer H.artsteinzeugwalze .als der letzten Walze hinter glatten Metallwalzen hat noch den weiteren Vorteil, daß für sie "keine axiale Verschiebebewegung notwendig ist, da zufolge ihrer Härte eine Rillen: bildung unter dem Einfluß des bereits vorgemahlenen, unter dem Reibbarren durchgehenden Gutes nicht eintreten kann. Diese Hartsteinzeubawalze wirkt zudem auf die ihr vorgeschaltete Walze wie eine feine Schleifscheibe, wodurch die genaue Einhaltung einer stets gleichmäßigen Ballenfläche dieser Walzen rund demzufolge einer gleichbleibenden Feinmahlung und: Mengenleistung gegeben ist.
  • Die Ausbildung der Mehrwalzenmaschine nach der Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, die in schematischer Darstellung einen Schnitt durch eine D,reiwalzenm:aschine zeigt. In einem Maschinenständer i sind nebeneinander drei Walzen 2, 3, 4. gelagert, die mit nach der Wa'ze 4. hin zunehmender Umfangsgeschwindigkeit bei gleichbleibendem Durchmesser angetrieben sind. Über dem Einzugsspalt der Walzen 2,3 ist ein Aufga betrichter 5 angeordnet, der zweckmäßig mit an den Stirnflächen dieser beiden Walzen angreifenden Seitenbadken 6 versehen ist.
  • Die Walzen 2, 3 sind aus Metall, etwa Kokillenhartguß, hergestellt und können die gleiche oder unterschiedliche Härte haben. D!:e Walze q. hat einen Mantel aus einem Korundhartsteinzeug mit einer Härte von 7 bis 9 nach der Moßschen Härteskala.
  • Auf ihr sitzt ein kleiner Sammeltrichter 7 mit einem Reibbarren B. Für den Durchgang des von der Walze q. ;geförderten Gutes ist die Trichterwand 9 so ausgebildet, daß zwischen ihrer Unterkante und der Mantelfläche der Walze ¢ ein Durchtrittsspalt io verbleibt.
  • Die Walzen 2, 3 und 4 können unterentsprechender Anordnung des Aufg.abetrichters 5 auch schräg oder vertikal ,angeordnet sein, wie auch der den Barren tragende Hilfstrichter 7 .aus der senkrechten Stellung über der Walze 4 verschoben sein kann. Auch kann der Durchmesser der Walzen untereinander verschieden sein, ohne das Wesen des ErfindungErfindungsgedankens zu ändern.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPR ÜCHL: i. Drei- oder Mehrwalzenmaschlne mit einem mit der in der Durohga:ngsrichtung des Gutes letzten Walze zusammenarbeitenden Reibbarren für Gut, das auf den Walzen einen Film bildet, dadurch ,gekennzeichnet, d:aß diese letzte Walze (q:) .aus :einem Hartsteinzeug gefertigt ist, das eine größere Griffigkeit aufweist als die übrigen, vorzugsweise aus Kokillenhar Gauß hergestellten Metallwalzen (2, 3).
  2. 2. Walzenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ddaß die letzte Walze aus einem Korundhartsteinzeu:g mit einer Härte von 7 bis 9 nach der Maßsehen Härteskala besteht.
  3. 3. Walzenmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem mit der letzten Walze zusammenarbeitenden Reibbarren vorgeschaltete, mit einem Einlaufspalt versehene Auffangtrichter verhältnismäßig klein ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Pätentschriften Nr. 62q.186, 642126, 677 164, 692 6o3, 730 196, 870 934 DiIN-No'rmblatt 49 685, Oktober 1950.
DESCH5005A 1950-10-20 1950-10-20 Mehrwalzenmaschine Expired DE915521C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE624186C (de) * 1936-01-15 J M Lehmann Fa Zweiwalzenmuehle mit zwei Reibbarren
DE642126C (de) * 1934-12-14 1937-02-23 Draiswerke Gmbh Mehrwalzenmuehle
DE677164C (de) * 1938-07-21 1939-06-20 Ernst Sputh Walzenstuhl mit zwei Presswalzen sowie einer darunter angeordneten, mit einem Segment zusammenarbeitenden Steinwalze
DE692603C (de) * 1939-01-01 1940-06-22 Draiswerke Gmbh Feinreibwalzenmuehle
DE730196C (de) * 1939-04-12 1943-01-08 Ludwig Schoeffel Einrichtung zum Verarbeiten von Salben, Cremes und anderen pastoesen oder fluessigenStoffen
DE870934C (de) * 1949-12-22 1953-03-19 Draiswerke Gmbh Zwei- oder Mehrwalzenmuehle

Patent Citations (6)

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