DE915518C - Schlepprad - Google Patents
SchleppradInfo
- Publication number
- DE915518C DE915518C DEL9362A DEL0009362A DE915518C DE 915518 C DE915518 C DE 915518C DE L9362 A DEL9362 A DE L9362A DE L0009362 A DEL0009362 A DE L0009362A DE 915518 C DE915518 C DE 915518C
- Authority
- DE
- Germany
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- wheel
- axis
- travel
- running
- pivot axis
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- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B17/00—Wheels characterised by rail-engaging elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
- Sogenannte Schleppräder, d. h. Räder (meist Losrollen), die von einer vertikalen Schwenkachse in der jeweiligen Fahrtrichtung nachgezogen, d. h. geschleppt wenden, sind bei Fahrzeugen, die nicht auf Schienen laufen, vielfach in Gebrauch. Die weiteste Verbreitung finden Rollen dieser Art unter Möbelstücken, z. B. Teewagen, aber auch bei Transportwagen.
- Diese bekannten Schleppräder haben den Nachteil, daß sie bei einem Wechsel der Fahrtrichtung, unter Überwindung von vielfach nicht geringen Widerständen, um ihre Schwenkachse mit I8o° geschwenkt werden müssen. Wenn die Fahrtrichtung geradlinig von vorwärts nach rückwärts wechselt, kann jedoch ein Totpunkt entstehen, so daß die vertikale Schwenkachse hinter der Rolle bleibt. Dann wird diese nicht mehr geschleppt, sondern geschoben. Dies stellt einen labilen Zustand dar, und der kleinste seitliche Stoß wird die Rolle um I8o° umschlagen lassen. Sie liegt dann wieder hinter der vertikalen Achse und wird wieder von ihr geschleppt.
- Für Schienenfahrzeuge, die in wechselnder Richtung fahren sollen, ist deshalb ein Schlepprad in der vorbezeichneten Art nicht verwendbar. Der Spurkranz der Räder, der diese am Ablaufen von der Schiene hindert, läßt nicht zu, daß die Räder beim Wechsel der Fahrtrichtung um I8o° umschwenken. Auch läßt sich ein auf der Schiene laufendes Rad nicht ohne Gefahr der Laufsicherheit, etwa durch einen besonders hohen Laufkranz, auf der Schiene halten, wenn mit Wechsel der Fahrtrichtung aus dem geschleppten ein geschobenes Rad wird.
- Die Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die ideelle Laufachse des Schlepprades relativ zu seiner im Rade liegenden Schwenkachse in der Fahrtrichtung verschiebbar ist, so daß die Laufachse beim Wechsel der Fahrtrichtung lediglich durch eine Relativverschiebung in dieser jeweils hinter die Schwenkachse gelangt.
- Dabei ist es bei Schienenfahrzeugen zweckmäßig, daß die Schwenkachse innerhalb des Laufkranzes stets in der senkrechten Fläche über der Berührungslinie des Laufkranzes mit der Schiene liegt. Ferner ist es vorteilhaft, durch eine Flatterbremse die Dämpfung des Radausschlages um die Schwenkachse zu bewirken.
- In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
- Ein Schlepprad gemäß der Erfindung besteht aus einem Laufkranz α auf einer konzentrischen Scheibe b. Diese weist einen waagerechten Führungsschlitz c für ein Gleitstück d auf. Dieses trägt an einer senkrechten Schwenkachse e die am Fahrzeug f sitzende Fahrzeugachse g.
- Läuft das Fahrzeug f in Richtung des Pfeiles A, so bleibt der Laufkranz a mit seiner Lager-Scheibe b gegenüber der Fahrzeugachse g mit dem Gleitstück d und der Schwenkachse e zurück, indem das Gleitstück d sich in dem Führungsschlitz c verschiebt. Es liegt also die ideelle Radachse in der Fahrtrichtung hinter der Schwenkachse e, so daß das Rad geschleppt wird.
- Sobald die Fahrtrichtung geändert wird, verschiebt sich das Gleitstück d an das entgegengesetzte Ende des Führungsschlitzes c, so daß wiederum die ideelle Radachse hinter der Schwenkachse e des Schlepprades liegt, das somit wieder geschleppt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Schlepprad, dadurch gekennzeichnet, daß seine ideelle Laufachse relativ zu seiner im Rade liegenden Schwenkachse in der Fahrtrichtung verschiebbar ist, so daß die Laufachse beim Wechsel der Fahrtrichtung lediglich durch eine Relativverschiebung in dieser jeweils hinter die Schwenkachse gelangt.
- 2. Schlepprad für Schienenfahrzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse innerhalb des Laufkranzes in der senkrechten Fläche über der Berührungslinie des Laufkranzes mit der Schiene liegt.
- 3. Schlepprad nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine Flatterbremse zur Dämpfung des Radausschlages um die Schwenkachse:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL9362A DE915518C (de) | 1951-06-20 | 1951-06-20 | Schlepprad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL9362A DE915518C (de) | 1951-06-20 | 1951-06-20 | Schlepprad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE915518C true DE915518C (de) | 1954-07-22 |
Family
ID=7257944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL9362A Expired DE915518C (de) | 1951-06-20 | 1951-06-20 | Schlepprad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE915518C (de) |
-
1951
- 1951-06-20 DE DEL9362A patent/DE915518C/de not_active Expired
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