DE443496C - Zugkatze zum Schleppen von Schiffen auf Binnenwasserstrassen - Google Patents

Zugkatze zum Schleppen von Schiffen auf Binnenwasserstrassen

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DE443496C
DE443496C DEM94803D DEM0094803D DE443496C DE 443496 C DE443496 C DE 443496C DE M94803 D DEM94803 D DE M94803D DE M0094803 D DEM0094803 D DE M0094803D DE 443496 C DE443496 C DE 443496C
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DEM94803D
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ARTHUR H MUELLER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B21/00Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
    • B63B21/56Towing or pushing equipment
    • B63B21/64Equipment for towing or pushing vessels by vehicles or beings moving forward on ground-based paths along water-way

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

  • Zugkatze zum Schleppen von Schiffen auf Binnenwasserstraßen, Es sind Hängebahnanlagen mit motorisch angetriebenen Schleppkatzen bekannt, mit deren Hilfe Schiffe oder andere Fahrzeuge gezogen werden. Bei der Konstruktion dieser Katzen ist es schwierig, den dauernd in Größe und Richtung veränderlichen Zug der Schlepptrosse so in die Katze einzuleiten, daß hierdurch keine schädlichen Drehmomente der Katze in bezug auf die Bahn sowohl in der Längs- wie in der Querebene entstehen, und daß bei plötzlichen Richtungsänderungen des Trossenzuges, beispielsweise von vorwärts nach rückwärts, keine gefährlichen Berührungen oder Verwicklungen der Trosse mit der Schleppkatze erfolgen. Wird die Zugkraft der Katze durch Reibung auf die Bahn übertragen, so ist es ferner wünschenswert, daß die längsachsiale Teilkraft des Trossenzuges mit geeigneter Übersetzung als Anpressungsdruck auf das Laufrädergetriebe übertragen wird. Durch Anwendung dieses an sich bekannten Grundsatzes läßt sich der Anpressungsdruck und damit auch die Lagerreibung jeweils auf das geringstmögliche Maß beschränken.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß die Zugtrosse nicht unmittelbar an der Schleppkatze befestigt wird, sondern an einem Bügel, der, um eine parallel zur Bahn geführte Achse unten um die Katze herum schwenkbar, durch seine Form die Trosse jeweils in eine solche Lage gleiten lä.ßt, daß der von ihr ausgeübte Zug durch den Schwerpunkt aller Laufraddrücke geht. Lagert man diese Schwenkachse längsverschieblich in der Maschine; so läßt sich unschwer und mit bekannten Übersetzungsmitteln die in der Achse wirkende Teilkraft des Trossenzuges als Anpressungsdruck auf die Laufräder übertragen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Die Abb. _ zeigt eine Schleppkatze an der Hängebahn in Seitenansicht, die Abb.2 gibt einen dazugehörigen Grundriß, während die Abb.3 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. _ liefert.
  • Die Schlepptrosse a greift mit Hilfe der Gleitrolle b an dem Gleitbügel c an, der dicht unterhalb der Fahrschiene d um eine zur Fahrschiene parallele Achse k seitlich schwenkbar in der Maschine gelagert ist. Je nach der Richtung des Trossenzuges, ob nach vorwärts oder rückwärts, gleitet die Rolle b in eine der oberen Ecken des Bügels, so daß die Zugrichtung der Trosse durch den Schwerpunkt o des Läufergetriebes ei, e2, e3, e4 geht. Bei schräg seitlichem Trossenzug nimmt der Bügel die in Abb. 3 punktiert eingezeichnete schräge Lage ein, so daß auch hierbei der Trossenzug auf den Punkt o gerichtet ist und keine wesentlichen Drehmomente der Maschine in bezug auf die Bahn in der Querebene hervorruft. Die Übertragung des Trossenzuges auf das Rädergetriebe erfolgt durch die Achse k, beispielsweise unter Zuhilfenahme der sich gegenseitig ergänzenden Winkelhebel f und des Verbindungsstückes i auf die Blattfeder g, die ihrerseits mit Hilfe von Exzentern oder ähnlichen Mitteln eine Anpressung der unteren Laufräder e3, e4 in der Richtung nach den oberen Laufrädern ei, e2 bewirkt. Mit Hilfe eines Anschlages k an der Achse k läßt sich in einfacher Weise der Anpressungsdruck der Laufrollen e nach oben hin begrenzen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Zugkatze zum Schleppen von Schiffen oder anderen Fahrzeugen, gekennzeichnet durch einen beiderseits unten um die Katze herum schwenkbaren Bügel (c), an dem die Schlepptrosse (a) gleitend sich selbsttätig so einstellt, daß der Trossenzug zwecks Vermeidung von Drehmomenten der Katze in bezug auf die Bahn durch den Schwerpunkt (o) des sich an der Bahn entlang ziehenden Rädergetriebes gerichtet ist.
  2. 2. Zugkatze nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (k) längsverschieblich in der Maschine gelagert ist und den in ihre Richtung fallenden Anteil des Trossenzuges durch bekannte Übersetzungsmittel als Anpressungsdruck auf die beiderseits der Fahrschiene laufenden Triebräder (e1 bis e4) überträgt.
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