DE915313C - Verfahren und Vorrichtung zum Erzielen gleichmaessiger Fadenspannungen in mehreren miteinander zu verzwirnenden Einzelfaeden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Erzielen gleichmaessiger Fadenspannungen in mehreren miteinander zu verzwirnenden Einzelfaeden

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Publication number
DE915313C
DE915313C DES24033A DES0024033A DE915313C DE 915313 C DE915313 C DE 915313C DE S24033 A DES24033 A DE S24033A DE S0024033 A DES0024033 A DE S0024033A DE 915313 C DE915313 C DE 915313C
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DE
Germany
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threads
rollers
twisted together
thread
run
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Expired
Application number
DES24033A
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre De Halleux
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Doutors Holding SA
Original Assignee
Doutors Holding SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Doutors Holding SA filed Critical Doutors Holding SA
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Erzielen gleichmäßiger Fadenspannungen in mehreren miteinander zu verzwirnenden Einzelfäden Die Erfindung betrifft ein Verfahren nebst Vorrichtung zum Erzielen gleichmäßiger Fadenspannungen in mehreren miteinander zu verzwirnenden Einzelfäden.
  • Manche der bekannten Vorrichtungen zum Erzielen gleichmäßiger Geschwindigkeiten und Spannungen in mehreren miteinander zu verzwirnenden Fäden gestatten, ein positives Abziehen der Fäden, wozu aber ein mechanischer Antrieb erforderlich ist. Bei anderen Vorrichtungen benutzt man gegenseitige Beeinflussung der Fäden, um ihre Spannungen auszugleichen. Dadurch entstehen für diese Fäden zusätzliche Reibungen, ohne daß die erzielten Ergebnisse vollloommen zufriedenstellend sind.
  • Man hat auch vorgeschlagen, die ungleiche Spannung der miteinander zu vereinigenden Fäden dadurch auszugleichen, daß man die Fäden nach ihrem Zusammenführen zwischen zwei sich mit der Zwirnspindel drehende, unter Wirkung der Zentrifugaikraft aneinandergedrückte Walzen hindurchführte.
  • Da jedoch die Drehung dieser Walzen unter Wirkung derablaufenden Fäden erfolgt, bleiben auch bei dieser Vorrichtung die erzielten Ergebnisse unbefriedigend.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diese verschiedenen Nachteile zu beseitigen unid eine Vorrichtung zu schaffen, die eine gegenseitige Reibung der Fäden vermeidet, ohne dabei die Flilfe anderer Antriebselemente oder Regelvorrichtungen als die Fäden selbst heranzuziehen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die miteinander zu verzwirnenden Einzelfäden über eine oder über mehrere frei drehbar gelagerte Führungs.rollen laufen, die von den, um sie herumlaufen den Fäden. gedreht werden Zu diesem, Zweck ist erfindungsgemäß eine einzige Rolle mit parallelen Umfangsrillen angeordnet, in denen die miteinander zu. verzwirnenden Einzelfäden laufen. Erfindungsgemäß können auch zwei in entgegengesetzten Richtungen umlaufende Rollen angeordnet sein, um die die miteinander zu verzwirnenden Einzelfäden nacheinander herumlaufen, derart, daß ein Teil der Fäden zuerst auf die eine Rolle aufläuft, während der andere Teil zuerst auf die andere Rolle aufläuft. Nach. der Erfindung sind die beiden Rollen ähnlich einem Drehkopf in der Achse einer Zwirnspindel angeordnet und machen deren Drehbewegung mit. Die beiden Rollen sind zweckmäßig in. einem Gehäuse gelagert, das durch die Zwiruspindel angetrieben wird.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele, die den Erfindungsgedanken verständlich machen..
  • Fig. I bis 4 zeigen mehrere Vorrichtulngen zum Erzielen gleichmäßiger Faden spannungen in zwei bzw. drei miteinander zu verzwirnenden Einzelfäden; Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung nach der Erfindung zum Verzwirnen von drei Einzelfäden.
  • Nach Fig. I kommen die Fäden I und 2 mit einer beliebigen Spannung zu einer Rolle 4, an der sie gleichsinnig abrollen, wobei sie in parallelen Umfangsrillen laufen, bevor sie zur Abzieh-vorrichtung gelangen. Die beiden Fäden I und 2 laufen. in zwei Umfangsrillen der gleichen Führungsrolle ein. Da sie nicht gleiten, wirken beide Fäden mittels der Rolle aufeinander und laufen notwendigerweise mit der gleichen Geschwindigkeit ab.
  • Nach Fig. 2 kommen drei Fäden I, 2 und 3 mit beliebiger Spannung zu einer Rolle 4, wo sie alle gleichsinnig ablaufen. Durch den für Fig. i beschriebenen Vorgang haben s.ich die Geschwindigkeiten der Fäden einander angeglichen, wenn sie die Rolle verlassen.
  • Nach Fig. 3 laufen zwei Fäden I und 2 mit beliebiger Spannung auf, und. zwar der Faden I über die Rolle 4, um auf die Rolle 5 überzugehen, und der Faden 2 über die Rolle 5, um .auf die Rolle 4 überzugehen.
  • Aus den gleichen Gründen wie vorher laufen die Fäden notwend.igerweise mit der gleichen Geschlwindigkeit und Spannung ab.
  • Nach Fig. 4 wird eine Vorrichtung mit zwei Rollen (wie in Fig. 3) angewendet, um die Spannungen, und damit die Gesch,vindigkeiten von drei Fäden zu regeln. Der Faden I läuft nacheinander über die Rollen 4 und. 5, und die Fäden 2 und 3 laufen nacheinander über die Rollen 5 un.d 4. Die drei Fäden haben, wenn sie die letzte Rolle verlaqssen., gleiche Spannung und Geschwindigkeit.
  • Als Beispiel zeigt Fig. 5 eine Vorrichtung zum Verzwirnen von drei Einzelfäden, bei der die Regelung durch die Drehbewegiing der Spindel erfolgt.
  • Diese Zwirnspindel arbeitet nach dem Prinzip der Ergänzungsdrehung, um in dem Zwirn 41 die ursprünglichen Drehungen der einzelnen Fäden. zu erhalten.
  • Die Zwirnspindel besteht aus einer Hohlwelle I I, die, in Mittellagern I2 gelagert, an jedem Ende einen Spulenträger I3 biw. I trägt und durch Gegengewichte 14 bzw. I7 an, einer Drehung gehindert wird.
  • Die Hohiwelle II trägt gleichzeitig . drebbare schalenförmige Fadenführungen r5 und I8. Die ortsfeste Spule 19 befindet sich außerhalb der Spindel und liefert denl Faden I9'.
  • Eine zweite Fadenlieferspule 20 sitzt unbeweglich auf dem Lager I3 innerhalb der drehbaren Schale 15 und liefert den Faden 20'. Eine dritte Fadenlieferspule 2I wird von dem in der drehbaren Schale 18 unbeweglichen Lager 16 getragen. und liefert den Faden 21'. Die Spule 2I befindet sich. in einem Behälter 22, der mit dem Lager I6 fest verbunden ist und dessen Deckel 23 eine Hohlspindel 24 trägt. Diese Hohispindel 24 dient als Lager für das Rollengehäuse 25, das gemeinsam. mit der Welle II sowie mit den Schalen I8 und 15 von den Fäden I9' und 20' durch einen Fadenführer 26 in Drehung versetzt wird. Der Faden 19' geht, von der Spule 19 kommend, durch' eine Bremse 27 und dann durch eine in der Verlängerung der Welle ii liegende Führung 28 hindurch. Er tritt darauf in die Schale 15 bei 29 ein und verläßt diese bei 30 wieder, um in die Welle II bei 3I einzutreten und sie bei 32 wieder zu verlassen!. Dann tritt er in die Schale I8 bei 33 ein und verläßt sie bei 34 wieder, worauf er durch den Fadenhalter 26 hindurch auf die Rollen 4 und 5 aufläuft.
  • Der Faden 20' läuft, von, der Spule 20 kommend, durch die Bremse 37 hindurch, bevor er in, die Welle II bei 38 eintritt. Vom Punkt 31 ab ist sein Lauf der gleiche wie der des Fadens 19', d. h. er geht den Weg 3r-32-33-34-26-4-5.
  • Der Faden 2I' geht, von der Spule 2I kommend, durch die Bremse 39 hindurch, dann in die Hohl spindel 24 am Deckel 23 und zum Schluß über die Rollen 4 und 5. Die Fäden I9', 20' und 2I' vereinigen sich im Punkt 40, um den Zwirn 41 zu bilden.
  • Infolge ihres Laufes über die Rollen 4 rund 5 haben die drei Einzelfäden, dererlSpannungen, beim Abwickeln von den Spulen zunächst beliebig waren, gleichmäßige Spannungen und Geschwindigkeiten, wenn sie am Sammelpunkt 40 angekommen sind.
  • So erhält man einen Zwirn,4I, der nicht den bekannen Fehler unregelmäßiger Verdrillung aufweist, wie er sonst durch, die verschiedenen Längen der verbundenen Fäden entsteht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zum Erzielen gleichmäßiger Fadenspannungen in mehreren miteinander zu verzwirnenden Einzelfäden, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander zu verzwirnenden Einzelfäden über eine oder über mehrere frei drehbar gelagerte Führungsrollen laufen, die von den um sie herumlaufenden Fäden gedreht werden.
  2. 2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine einzige Rolle mit pa,ra,llelen Umfangsrillen, in. denen die miteinander zu verzwirnenden Ein.-zelfäden laufen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei in. entgegengesetzten, Richtungen umlaufende Rollen (4 und 5), um die die miteinander zu verzwirnenden Einzelfäden nacheinander herumlaufen, derart, daß ein Teil der Fäden zuerst auf die eine Rolle (4) aufläuft, während der andere Teil der Fäden zuerst auf die andere Rolle (5) aufläuft.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rollen (4 und 5) ähnlich einem Drehkopf in der Achse einer Zwirnspindel angeordnet sind und deren Drehbewegung mitmachen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen. 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rollen (4 und 5) in einem drehbaren Gehäuse (25) gelagert sind, das durch die Zwirnspindel angetrieben wird.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patenitschrift Nr. I22 930.
DES24033A 1951-01-30 1951-07-20 Verfahren und Vorrichtung zum Erzielen gleichmaessiger Fadenspannungen in mehreren miteinander zu verzwirnenden Einzelfaeden Expired DE915313C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE915313X 1951-01-30

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DE915313C true DE915313C (de) 1954-07-19

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ID=3886005

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DES24033A Expired DE915313C (de) 1951-01-30 1951-07-20 Verfahren und Vorrichtung zum Erzielen gleichmaessiger Fadenspannungen in mehreren miteinander zu verzwirnenden Einzelfaeden

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DE (1) DE915313C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114129B (de) * 1957-10-09 1961-09-21 Onderzoekings Inst Res Vorrichtung zum Zusammenzwirnen zweier Faeden
DE1162239B (de) * 1964-01-30 Pirelli Umlaufender Zwirnkopf zum Herstellen von zweifachem Zwirn auf Abzwirnmaschinen
DE1168808B (de) * 1959-08-21 1964-04-23 Volkmann & Co Verfahren und Vorrichtung zum Fachzwirnen auf Doppeldraht-Zwirnspindeln
DE2404934A1 (de) * 1974-02-01 1975-08-07 Ki Ex Masterskie Einprozess-zwirnmaschine zur erzeugung von zwirn aus zwei straengen

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DE122930C (de) *

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