DE91237C - - Google Patents

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DE91237C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves
    • F16K17/22Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line
    • F16K17/32Excess-flow valves actuated by the difference of pressure between two places in the flow line acting on a servo-mechanism or on a catch-releasing mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Absperrventil, dessen Ventilkörper durch seine Ventilstange mit zwei Kolben von verschiedenem Durchmesser verbunden ist, zum Zwecke, einerseits einen sofortigen Schlufs des Ventils herbeizuführen, sobald ein Bruch des Dampfauslasses eintritt, andererseits das Ventil durch den einfachen Dampfdruck offen zu halten, so lange der Auslafs intact bleibt.
Das neue Ventil ist auf der beiliegenden Zeichnung durch Verticalschnitte dargestellt. Fig. ι zeigt dasselbe in geschlossenem, Fig. 2 in geöffnetem Zustande bei normalem Betriebe; Fig. 3 zeigt wieder den geschlossenen Zustand, wie er im Falle eines Bruches eintritt.
Es bezeichnet: A den Einlafs, B den Auslafs, C das Ventil, P einen gröfseren, ρ einen kleineren Kolben und Q. die Ventil- und Kolbenstange, welche C, P und ρ miteinander fest verbindet. Der gröfsere Kolben P ist hohl und besitzt oben in der Mitte eine Oeffnung, durch welche eine Druckstange E mit Ansatz D lose hindurchgreift. Die Stange E ist oben mit Gewinde versehen und kann mittelst eines Handrades F, das in einem Gestell G gelagert ist, herauf- und niederbewegt werden. Das Ventilgehäuse ist durch Zwischenwände H in zwei Druckkammern / und i geschieden. In der oberen Druckkammer I ist der centrale Hohlcylinder K angeordnet, welcher an beiden Enden offen und in der Mitte durch die Dichtführung für die Kolbenstange Q. in zwei Theile getheilt ist. In dem oberen Theil führt sich der Kolben P. In dem unteren Theil sind Durchströmungsöffnungen für das Betriebsmittel vorgesehen. Das untere Ende von K dient dem Ventil C als Sitz. In der unteren Druckkammer i ist gleichfalls ein Hohlcylinder k angeordnet, welcher oben geschlossen und unten mit seitlichen Durchgangsöffnungen für das Betriebsmittel versehen ist. In dem Cylinder k führt sich der kleine Kolben p. Die Aufsenflächen der Kolben P und ρ stejnen unter dem in ihren Kammern / und / herrschenden Dampfdruck. Die in Fig. 1 eingezeichneten Pfeile veranschaulichen den Weg des Betriebsmittels.
Die Wahl des Gröfsenverhältnisses der Kolbenflächen P und ρ und des Ventiles C ist nun so zu bemessen, dafs das Ventil in der ihm durch die Stange E mittels Handrades F gegebenen Orfenstellung unter dem herrschenden Dampfdruck verharren mufs, auch wenn nachher die Stange E wieder hochbewegt wird, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist, weil dann der Druck in Kammer i und I derselbe ist.
Tritt jetzt im Auslafsrohr ein Bruch ein, so wird der Druck über dem Ventil in der Kammer I geringer als in der Kammer i, folglich wird das Ventil sofort und selbstthätig auf seinen Sitz geprefst. Fig. 3 veranschaulicht die Schlufsstellung unmittelbar nach dem Bruch. Sobald diese Schlufsstellung eingetreten ist, greifen wieder dieselben Druckverhältnisse Platz, wie im Falle Fig. 1.
Die Bethätigung des Ventiles ist folgende. Angenommen, das Ventil sei geschlossen, wie in Fig. ι dargestellt, so dreht man mittels des Handrades F die Stange E niederwärts. Der Ansatz D der Stange läuft zuerst leer, bis er mit der Bodenplatte des grofsen Kolbens P in
Berührung kommt. Von diesem Augenblicke an wird P niedergedrückt und daher das mit ihm verbundene Ventil C unter Ueberwindung der Widerstände geöffnet. Die Stange E wird so weit niedergedreht, bis das Ventil C ganz geöffnet ist (Fig. 2). In dieser Stellung bleibt das Ventil, wie oben dargelegt wurde, unter dem einfachen Dampfdrücke von selbst stehen, und es wird nunmehr die Stange E wieder hochgedreht, ungefähr bis etwas über Mitte ihres zulässigen Hubes, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Dies ist die Position bei normalem Betriebe. Sobald ein Bruch eintritt, ändern sich die Druckverhältnisse in der oben erläuterten Weise; das Ventil wird auf seinen Sitz geschleudert und sperrt den Dampfzuflufs ab (Fig. 3). Um das Ventil in dieser Schlufsstellung unverrückbar festzuhalten, wird nunmehr die Stange E ganz in die Höhe gedreht, bis ihr Ansatz D gegen den Oberboden von P trifft (Fig. 1).
Dieses Ventil kann bei allen Anlagen mit Dampf, Gas oder Druckluft als Betriebsmittel, sowie auch bei unter Hochdruck stehenden Flüssigkeitsleitungen mit gleichem Vortheil Ver-, Wendung finden. Beispielsweise kann dasselbe für die Wasserstandszeiger bei Kesselanlagen verwendet werden, um beim Bruch des Glases die Dampfausströmung zu verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstthätiges Absperrventil, gekennzeichnet durch ein zweitheiliges Ventilgehäuse und einen von Hand einstellbaren, mit zwei Kolben von verschiedenem Durchmesser fest verbundenen Ventilkörper, welcher zwischen den beiden, in offenen Cylindern geführten Kolben angeordnet ist, in der Offenstellung von dem im Gehäuse herrschenden Druck festgehalten wird und sich sofort selbstthätig schliefst, sobald auf der Auslafsseite durch Bruch eine Verbindung mit der Aufsenluft eintritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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