DE911985C - Verfahren zur Messung der Entfernung mit frequenzmodulierten Schwingungen - Google Patents

Verfahren zur Messung der Entfernung mit frequenzmodulierten Schwingungen

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DE911985C
DE911985C DEG4618D DEG0004618D DE911985C DE 911985 C DE911985 C DE 911985C DE G4618 D DEG4618 D DE G4618D DE G0004618 D DEG0004618 D DE G0004618D DE 911985 C DE911985 C DE 911985C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Messung der Entfernung von reflektierenden Stellen durch Aussendung und Wiederempfang von Schwingungen periodisch veränderlicher Frequenz und durch Auswertung der empfangsseitig erhaltenen, im Takt der Sendefrequenzänderung schwankenden Differenzfrequenz.
Nach einem bekannten Verfahren, das namentlich zur Messung der Höhe von Flugzeugen über dem Erdboden dient, werden vom Flugzeug Funkwellen ausgesandt, deren Frequenz in linearer Abhängigkeit mit der Zeit, d. h. gleichförmig ansteigt bzw. abfällt. Der konstante Frequenzunterschied der ausgesandten und der vom Erdboden reflektierten Schwingungen ist dann proportional der Laufzeit wie auch der Flughöhe über dem Erdboden. Diese Höhe kann also durch Messung der Schwebungsfrequenz zwischen
ausgesandten und wiederempfangenen Schwingungen leicht bestimmt werden. Dabei ergeben naturgemäß auch alle durch irgendwelche Störschwingungen verursachten unerwünschten Schwebungsfrequenzen entsprechende Beeinflussungen der Frequenzmessung. Wenn die Frequenz der nachzuweisenden Schwebungen klein ist gegenüber der störenden Schwebungsfrequenz, so kann die Höhenanzeige auch bei sehr geringem Störpegel noch empfindlich beeinträchtigt werden. An sich kann bekanntlich auch eine Frequenzmodulation mit anderem Verlauf, etwa sinusförmig, vorgenommen werden. Es wird dann ein Extremwert der entstehenden veränderlichen Differenzfrequenz bestimmt.
Nach der Erfindung wird eine Entfernungsbestimmung nach jenem bekannten Prinzip unter Vermeidung von größeren, durch Störschwingungen ver-
ursachten Meßfehlern ermöglicht, indem bei nicht linearem und stetigem Verlauf der Sendefrequenzänderung aus der Differenzfrequenz eine in ihrem Verlauf die Schwankungen der Differenzfrequenz charakterisierende Meßspannung abgeleitet und ein in einem ganzzahligen Verhältnis zur Taktfrequenz der periodischen Sendefrequenzänderung stehender Frequenzteil dieser Meßspannung hinsichtlich seiner Amplitude unter Berücksichtigung der Größe der
ίο jeweiligen Empfangsspannung über Mittel, die im Sinne einer Zurückhaltung von Störfrequenzen frequenzselektiv sind, gemessen wird.
Dieses Verfahren wird nun vorerst an Hand von Fig. ι und 2 näher erläutert.
In Fig. ι ist durch T ein Sender und durch R ein Empfänger dargestellt. Ein Teil ex der in T erzeugten frequenzmodulierten Schwingungen e0 wird dem Empfänger R direkt zugeführt, während ein weiterer Teil e2 an der im Abstand d befindlichen Reflexionsschicht X reflektiert wird und bei einer Fortpflanzungsgeschwindigkeit c mit einer Laufzeitverzögerung
2 d (1)
es zum Empfänger gelangt. Durch Messung der Verzögerungszeit t0 läßt sich also der Abstand d feststellen. Die Frequenz w der Empfängerausgangsgröße e entspricht der Schwebungsfrequenz W3 zwischen C1 und e2. Wegen der ungleichförmigen periodischen Frequenzänderung der ausgesandten und wiederempfangenen Schwingungen ist diese Schwebungsfrequenz ebenfalls periodisch veränderlich. Mit dem Frequenzmesser K wird eine Meßspannung E erzeugt, die in ihrem Verlauf der momentanen Schwebungsfrequenz entspricht. Die Amplitude u eines in einem ganzzahligen Verhältnis zur Taktfrequenz der periodischen Sendefrequenzänderung stehenden Frequenzanteiles dieser Meßspannung wird mit dem Instrument /, welches die zu messende Entfernung anzeigt, gemessen, während der Einfluß aller übrigen Frequenzanteile und der Störschwingungen durch den selektiv wirkenden Kreis S unterdrückt wird.
Die Kreisfrequenz W1 des Senders T ist gemäß Fig. 2, deren Abszisse die Zeit t anzeigt, um einen Mittelwert w0 periodisch veränderlich. Wenn es sich dabei um Frequenzmodulation mit einer sinusförmigen Niederfrequenzschwingung
U0= U0- sin vt
(2)
handelt, wobei durch U0 die Amplitude und durch υ die Kreisfrequenz bezeichnet ist, so gilt für die ausgesandten und direkt zum Empfänger übertragenen Schwingungen
ex = E1 sin (wot — S0 cos υt),
(3)
wobei E1 die konstante Amplitude und B0 · ν = W den Frequenzhub, d. h. die maximale Frequenzänderung der ausgesandten Schwingung bedeutet. Für die Momentanfrequenz w dieser Schwingung gilt dann
Die bei der Reftexionsstelle reflektierte Schwingung e2 gelangt nach (1) mit einer Verzögerung t0 zum Empfänger, d. h. es ist
e2 = E2 sin [w0. [t t0) B0 cos ν [t — t0)], (5)
und die Momentanfreqüenz dieser in Fig. 2 eingezeichneten reflektierten Schwingung ist
wz — W0 -V- W sin ν {t10). (6)
Die beiden Schwingungen ex und e2 ergeben nun im Empfänger eine Schwebung (vgl. Fig. 2) mit der Frequenz
W3 = W1 W2 = W [(sin vt — sin ν (t 10)]. (7)
Da ν · i0 bei der praktischen Durchführung der Verfahren stets klein ist gegenüber 1, gilt auch mit großer Annäherung
w3—W-ν ■ t0-\cosvt\. (8)
Diese Schwebungsfrequenz schwankt also im Takt der niederen Frequenz ν zwischen Null und einem Maximalwert W ■ υ · t0, der von der Laufzeit t0 abhängig ist und deshalb auf die Entfernung d schließen läßt. Da ein negatives Vorzeichen von wz natürlich sinnlos ist, ist durch besondere Einklammerung j cos vt \ hervorgehoben, daß stets die positiven Absolutwerte einzusetzen sind. Bei der Durchführung des Verfahrens sind die Verhältnisse so zu wählen, daß die mittlere Schwebungsfrequenz bei den zu messenden Laufzeiten groß ist gegenüber der Niederfrequenz v.
Durch Gleichrichtung des Schwingungsgemisches (^1—e2) kann in bekannter Weise eine Differenzfrequenzspannung <% erzeugt werden:
e3 = £3 cos {fws · dt) = E3 cos (W· t0 · sin νt). (9)
Eine solche Differenzfrequenzspannung entsteht auch bei gegenseitiger Modulation der Schwingungen ex und e2, da bekanntlich auch bei der Modulation Differenzfrequenzen gebildet werden.
Nach der Erfindung wird nun die Frequenz u<3 von ez in bestimmter Weise über Organe ausgewertet, welche auf die in niederfrequentem Takt erfolgende periodische Frequenzänderung selektiv sind, so daß der Einfluß von Störfrequenzen weitgehend unterdrückt wird. Dies erfolgt mit Hilfe einer periodisch veränderlichen Meßspannung, deren Amplitude stets der Frequenz ze»3 nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit entspricht und deshalb wie w3 periodischen Schwankungen unterworfen ist. Durch übertragung dieser Meßgröße über Filter oder mit anderen selektiv wirkenden Mitteln werden die Störungen weitgehend unterdrückt. Aus der so gesäuberten Meßgröße ergibt sich nun durch Messung der Amplitude die mittlere Schwebungsfrequenz und damit auch die Entfernung d.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Erzeugung der Meßspannung und zur selektiven Unterdrückung der Einflüsse aller unerwünschten Frequenzanteile dieser Spannung.
Durch Gleichrichtung von e3 kann vorerst eine Spannung E2 erzeugt werden. Deren Amplitude läßt
sich unabhängig von Amplitudenschwankungen der ausgesandten und der wiederempfangenen Schwingungen ex bzw. e2 konstant halten, indem E3 als Regelspannung zur automatischen Verstärkungsregelung des Schwingungsempfängers im Sinne eines Ausgleichs der Amplitudenschwankungen verwendet wird.
Zur Erzeugung einer von der Entfernung d abhängigen Meßspannung E5 kann dann die auf konstante Amplitude gebrachte Spannung über ein Netzwerk mit frequenzabhängigem Amplitudenübertra-
P W = A1-W3
E5 = E3-A1-W3 = A5-W-Vt0-gungsmaß p (w) geleitet werden, so daß eine frequenzabhängige Wechselspannung e5 entsteht:
es = P (a's) ·β3 = Ε3-Ρ M " cos (/w3 ■ dt), (io)
Durch Gleichrichtung erhält man daraus die Meßspannung
E5 = E3-P(W3). (n)
Wenn die Amplitude E3 auf konstanten Wert reguliert und wenn p (w) beispielsweise frequenzproportional ist, so ist wegen (8) bei konstantem A1
und
cos w ί I
= -± -A5- W- Vt0
Tt
COS 2 Vt COS 4-Vt COS 6 Vt
1-3 3-5
5-7
12
(13)
Aus diesem Frequenzgemisch kann nun durch ein gleichstromundurchlässiges elektrisches Filter ein bestimmter Frequenzanteil, z. B. das Glied mit der Frequenz 2v, herausgegriffen werden, so daß eine sinusförmige Niederfrequenzspannung
A5 · W· ν · t0 · cos 2 vt — B5 ■ t0 · cos 2 νt
entsteht, deren Amplitude bei konstantem B5 der Laufzeit t0 proportional ist. Durch diese frequenzselektive Auswahl werden die in der Meßgröße E5 auftretenden Störkomponenten verschiedenster Herkunft fast vollständig unterdrückt, da die Filterdurchlaßfrequenz 2 ν keine irgendwie bevorzugte Störfrequenz darstellt.
Durch Messung von U5 mit einem entsprechend geeichten Wechselstrominstrument kann die Entfernung d wegen (1) und (14) direkt abgelesen werden. Auch bei nicht linearer Frequenzabhängigkeit der Amplitudenübertragungsverhältnisse p (w) des Filters zur Übertragung von e3 ist eine direkte Anzeige der Entfernung d bei entsprechender nicht linearer Skalenteilung ohne weiteres möglich.
Bei Frequenzmodulation der Trägerfrequenz W0 mit einer periodischen, aber nicht sinusförmigen Niederfrequenzschwingung u0 weichen die Amplituden der einzelnen Meßspannungsfrequenzanteile von der in (13) gegebenen Beziehung ab, und bei geeigneter Wahl des Verlaufes von U0 kann erreicht werden, daß E5 nur eine einzige Wechselkomponente enthält, so daß durch die Selektionsmittel keine weiteren Komponenten unterdrückt werden.
Eine Meßspannung, die stets der Momentanfrequenz von e3 entspricht, kann auch erzeugt werden, wenn durch eine automatische Verstärkungsregelung die Amplitude E3 von e3 in der Weise reguliert wird, daß die gleichgerichtete Filterausgangsspannung E5 eine konstante Amplitude aufweist. Wenn das Amplitudenübertragungsmaß p (w) der reziproken Frequenz proportional ist, so gilt
An
und
p (w) =
E3 =
(15)
(16) wobei A3 bei konstanter Amplitude von E5 eine Konstante darstellt. In diesem Fall gilt also eine Beziehung gemäß (13) für die Spannung E3, die somit in der eben beschriebenen Weise als Meßgröße benutzt werden kann.
Da eine genaue Regelung auf konstante Amplitude von E3 bzw. E6 oft Schwierigkeiten bereitet, empfiehlt es sich, den Quotienten q der Amplituden von U5 und e3 zu messen, welcher aus naheliegenden Gründen nur vom frequenzabhängigen Übertragungsmaß p (w) abhängt, während die gleichzeitigen Amplitudenänderungen von e3 und U5 ohne Einfluß bleiben.
Dieser Quotient q kann beispielsweise als Verhältnis der Gleichspannungen U5 und E3, die aus U5 bzw. e3 durch Gleichrichtung und Beruhigung entstehen, gemessen werden, indem diese Gleichspannungen den versetzten Spulen eines Kreuzspuleninstrumentes zugeführt werden. Bei frequenzproportionalem p (w) gilt für die Amplitude U5 von U5 nach (14)
U5 = B5-t0. (17)
Da B5 der Amplitude A5 und damit auch der Amplitude E3 von e3 proportional ist, so gilt
η 5 C · t h$\ ιις
E3
wobei C5 eine amplitudenunabhängige Konstante ist. Der Vergleich von u5 und e3 bzw. U5 und E3 kann auch erfolgen, indem aus e3 über ein Netzwerk mit einstellbarem frequenzunabhängigem Amplituden- lao übertragungsmaß eine Spannung e8 gewonnen wird, deren Amplitude E8 durch Einstellung des Netzwerkes gleich der Amplitude U5 von U5 gemacht wird. Die Einstellung des Netzwerkes gibt dann das Amplitudenverhältnis q (vgl. 18) und damit die zu ermittelnde Entfernnng an.
Eine selektive Auswertung eines bestimmten Frequenzanteiles der Meßgröße Es, z. B. gemäß (13), ist auch möglich durch Bildung des Produktes aus dieser Größe und einer aus der Niederfrequenz U0 gewonnenen Oberwelle gleicher Frequenz, z. B.
U2 = U2 cos 2 vt, (19)
Dieses Produkt u7 hat einen Mittelwert U7:
U7 = — A5 ■ A7 ■ W -vto = B7-tOl (20)
der nur von der auszuwertenden Komponente M5 mit der Frequenz 2 ν abhängig ist. Bei dieser selektiven Unterdrückung der Einflüsse aller Frequenzanteile der Meßspannung, die von der gegebenen Sollfrequenz, z. B. 2 v, abweichen, sind also besondere Filter nicht erforderlich. Die Bildung des mittleren Produktes kann in bekannter Weise durch gegenseitige Modulation der betreffenden elektrischen Größen und nachfolgende Beruhigung oder auch durch Messung mit einem wattmetrischen Instrument erfolgen.
Schließlich können zur Entfernungsmessung auch zwei Meßgrößen, die in ungleicher Weise frequenzabhängig sind, nutzbar gemacht werden. Eine erste Wechselspannung e5 entsteht beispielsweise durch Übertragung von e3 über ein erstes Netzwerk mit dem frequenzabhängigen Übertragungsmaß P1 (w), während eine zweite Wechselspannung e6 durch Übertragung von e3 über ein zweites Netzwerk mit dem
frequenzabhängigen übertragungsmaß p2 (w) entsteht. Für e5 und e6 gelten also Beziehungen gemäß (10). Durch Gleichrichtung dieser modulierten Wechselspannungen erhält man die Spannungen E5 bzw. E6 gemäß (11), welche in niederfrequentem Takt periodisch veränderlich sind. Es sei nun beispielsweise P1 (w) frequenzproportional, so daß für E5 die Beziehung (13) gilt, während />2 (w) dem Frequenzquadrat proportional ist, so daß für p2 (w3) bzw. E6 die folgenden Beziehungen gelten:
P91[W3) =Aä-w3\ (21)
E6 = E3 ■ A2 ■ w3- = - A,
■ v* ■ i0 2
'6 — ^S ία2 ' "1S"" — Λ 6 ' vv ' ' V* ' Ζθ" i1 + COS 2ZJ^).
Diese Spannung enthält also eine Komponente
M6 = B6 · t0 2 · COS ZVt (22)
mit der Amplitude
Der Quotient aus U6 und der in E5 enthaltenen Komponente U5 gemäß (14) ist nun direkt proportional der zu bestimmenden Laufzeit und Entfernung
M=
(23)
Das gleiche gilt auch für den Quotienten der aus Zi5 bzw. M6 durch Gleichrichtung gewonnenen Spannungen U5 bzw. U6. Dieser Quotient kann nach einem bekannten verhältnisbildenden Verfahren, z. B. mit einem Kreuzspulinstrument, gemessen werden. Zur Beseitigung der Einflüsse aller Störkomponenten werden M5 und U6 wieder über elektrische Filter übertragen, oder der Vergleich dieser beiden Spannungen erfolgt nach einem frequenzselektiven Verfahren. Der frequenzabhängige Verlauf von P1 (w) und p2 (w) kann natürlich auch von den in (12) und (21) gegebenen Beziehungen abweichen, so daß dann der Quotient q nach einer meist nicht linearen Gesetzmäßigkeit von der Verzögerungszeit t0 abhängt.
Wenn die Momentanfrequenz W3 der Differenzfrequenzspannung e3 für die Erzeugung einer frequenzabhängigen Meßspannung zu groß oder zu klein ist, so kann aus e3 durch Frequenzvervielfachung oder Frequenzteilung vorerst eine neue Differenzfrequenzspannung ei mit der Frequenz
w, = η ■ w«
(24)
gewonnen werden, wobei η eine ganze Zahl oder ein Bruch mit ganzzahligem Nenner ist. Aus e4 wird eine frequenzabhängige Meßgröße E5 erzeugt, welche in der beschriebenen Weise zur Ermittlung der Schwingungslaufzeit dient. Diese Laufzeit ist nach (8) proportional der Schwebungsfrequenz W3. Da nun statt w3 die «-mal größere Frequenz wt von e4 ausgewertet wird, so erhält man also wegen (24) bei gleicher Eichung eine w-mal größere Laufzeit, was durch besondere Eichung natürlich leicht berücksichtigt werden kann.
Eine Frequenzvervielfachung bzw. Frequenzteilung von e3 ist in gewissen Fällen nicht ohne weiteres möglich. Man kann dann durch Frequenzvervielfachung bzw. -teilung aus den zu vergleichenden Schwingungen C1 und e2 vorerst zwei neue Schwingungen C11, e12 erzeugen, für deren Frequenzen W11, W12 gilt
= η · W1,
= η · W9
(35 a) (25b)
Durch Gleichrichtung oder gegenseitige Modulation entsteht dann aus diesen neuen Schwingungen die Differenzfrequenzspannung e4 mit der Differenzfrequenz w4 nach (24).
Die zur Entfernungsmessung benutzten Schwingungsvorgänge e0 können je nach den bei der Anwendung des Verfahrens vorliegenden Verhältnissen in bekannter Weise als elektromagnetische Wellen, insbesondere Kurzwellen oder Ultrakurzwellen, oder als akustische bzw. mechanische Schwingungen, deren Frequenz auch in den unhörbaren Bereich fallen kann, ausgestrahlt werden. Bei der Bestimmung der Entfernung einer in vorgegebener Richtung liegenden Reflexionsstelle empfiehlt sich, wie es allgemein üblich ist, die Anwendung von Sende- und Empfangssystem mit ausgeprägter Richtwirkung. Zur Bestimmung von Entfernungen längs elektrischen Leitungen können die S chwingungs vorgänge diesen Leitungen in Form entsprechender elektrischer Ströme und Spannungen zugeführt werden. iao
Die Schwingungen veränderlicher Frequenz können bekanntlich auch in Form einer mit diesen Schwingungen amplitudenmodulierten Trägerwelle ausgesandt werden, bei der es sich wieder um elektromagnetische oder mechanische Wellen handeln kann. Diese Trägerwelle, deren Frequenz ursprünglich
konstant ist, erhält durch die Modulation mit den veränderlichen Frequenzen in bekannter Weise zwei Seitenbänder, deren Frequenz ebenfalls veränderlich ist. Eine derartige Übertragungsform kommt in Frage, wenn das Ubertragungsmedium für die Schwingungen veränderlicher Frequenz nicht geeignet ist oder wenn Sender und Empfänger bei höheren Frequenzen und einer verhältnismäßig kleineren Bandbreite bessere Resultate ergeben.
ίο An Hand von Fig. 3 bis 11 werden nun einige beispielsweise Einrichtungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert.
In Fig. 3 ist eine Einrichtung dargestellt, die beispielsweise zur Bestimmung der Höhe von Flugzeugen über dem Erdboden mit Hilfe von Ultrakurzwellen gebraucht werden kann. Der Schwingungsgenerator T2 enthält eine Dreielektrodenröhre 11 in Bremsfeldschaltung. Bekanntlich hängt die Frequenz solcher Schwingungserzeuger im starken Maße von den
ao Betriebsspannungen ab, so daß eine Frequenzmodulation im Takt der Niederfrequenzspannung u0 in einfacher Weise zustande kommt, indem U0 über den Übertrager 12 und die Hochfrequenzdrossel 14 der Gitterspannung überlagert wird. 13 ist eine Anodendrossel. Die Hochfrequenzschwingungen gelangen über eine Lecherleitung zum gerichteten Abstrahlsystem T1, das aus einem Dipol im Brennpunkt eines Parabolspiegels besteht. Die in paralleler Bündelung abgestrahlten Schwingungen e0 werden an der Refiexionsstelle X, z. B. Erdboden, zurückgeworfen und gelangen als entsprechend verzögerte Schwingungen e2 zum gerichteten Empfangssystem A1. Ein Teil 1S1 der ausgesandten Schwingungsenergie gelangt auch direkt zum unmittelbar benachbarten Empfangssystem, so daß im Empfänger R2 Schwebungen mit der Frequenz w3 gemäß (7) und (8) auftreten. Die Empfangsröhre 15 ist als Bremsaudion geschaltet, so daß das mittlere Anodenpotential im Takt der Schwebungsfrequenz schwankt. Über die Hoch-
frequenzdrossel 16 und den Übertrager 18 kann also eine gleichgerichtete Spannung mit der Frequenz W3 entnommen werden. 17 ist eine Gitterdrossel. Nach Verstärkung in R3 wird diese Differenzfrequenzspannung C3 der Amplitudenbegrenzungsschaltung L
♦5 zugeführt. Da positive Gitterspannungen wegen des über den Widerstand 20 und die Drossel 21 fließenden Gitterstromes vermieden werden und der Anodenstrom der Röhre 19 bei negativ werdendem Gitter rasch auf Null fällt, entstehen über dem Anodenwiderstand 22 Schwingungen mit der Frequenz W3, deren Amplitude von der Eingangsamplitude unabhängig ist.
Die Messung der Frequenz W3 zur Bestimmung der Laufzeit tQ kann durch Übertragung dieser auf konstante Amplitude gebrachten Wechselspannung über ein Filter mit frequenzabhängigem Amplitudenübertragungsmaß und nachfolgende Amplitudenmessung erfolgen. Mit einer Schaltung K läßt sich auch ohne besondere Filter eine Spannung E5 erzeugen, die der Momentanfrequenz W3 stets proportional' ist. Die Schwingungen werden den beiden Röhren 25 und 26 über den Kopplungskondensator 23 und einen Übertrager 24 zugeführt, so daß diese Röhren in abwechselnder Reihenfolge stromdurchlässig sind. Bei positivem Gitter von 25 lädt sich der Kondensator 27 über diese Röhre mit der Batteriespannung auf. Diese Ladung fließt dann über die Röhre 26 dem Übertrager 28 zu, sobald das Gitter von 26 positiv wird. Diese Ladungstransporte wiederholen sich im Takt der Frequenz w3, so daß der Übertragerstrom dieser Frequenz stets entspricht. Aus der Meßspannung E3 wird mit dem Netzwerk N1 ein bestimmter Frequenzanteil u5 herausgegriffen, dessen Amplitude, welche nach (14) der festzustellenden Laufzeit t0 entspricht, gemessen wird. Das Netzwerk N1 ist als Brückenfilter mit den beiden Serieresonanzkreisen 29 und 30 ausgebildet, die etwas oberhalb bzw. etwas unterhalb der für die Komponente U5 gewählten Frequenz abgestimmt sind. Alle Störkomponenten der Meßspannung E5, die nicht in den engen Durchlaßbereich dieses Filters fallen, werden also unterdrückt und ergeben keine Beeinträchtigung der Messung. Die Messung von u5 kann mit einem Wechselstrominstrument oder nach Gleichrichtung von U5 im Gleichrichter H mit dem Gleichstrominstrument J1 erfolgen, welches die von der nachzuweisenden Entfernung abhängige Gleichspannung U5 anzeigt. Durch Übertragung von U5 über das Netzwerk N2 mit der Längskapazität 9 und dem Ableitwiderstand 10 entsteht die Größe U10, die dem Differentialquotienten von U5 entspricht. Durch Messung von CZ10 mit dem Instrument J2 kann also in selbstverständlicher Weise die zeitliche Änderung der Entfernung d festgestellt werden. Bei Anwendung der Einrichtung in einem Flugzeug läßt sich damit die Steig- bzw. Fallgeschwindigkeit ermitteln. Bei der Einrichtung nach Fig. 4 werden die hochfrequenten Schwingungen im Sender T2 mit einer abgestimmten Rückkopplungsschaltung erzeugt. Die Abstimmkapazität 31 der Röhre 11 wird durch ioo Antrieb mit dem Motor 50 in üblicher Weise im Takt einer Niederfrequenz ν periodisch verändert, so daß die dem Spulensystem 32 entnommenen und mit der Antenne T1 abgestrahlten Schwingungen e0 gemäß (3) frequenzmoduliert sind. Mit der Empfangsantenne P1 wird ein Teil der ausgestrahlten Schwingungen ex direkt und ein weiterer Teil e2 nach Rückkehr von der zu bestimmenden Reflexionsstelle empfangen. Wegen der ungleichen Laufzeit ergeben diese beiden Schwingungen im Empfänger R2 Schwebungen mit der Frequenz w3, so daß durch Gleichrichtung in der Röhre 15 und Verstärkung in R3 die Differenzfrequenzspannung e3 gemäß (9) entsteht. Die Abstimmung des Schwingkreises mit der Spule 32 und der Kapazität 37 wird nach bekanntem Prinzip durch Steuerung des Kondensators mit dem Antriebsmotor 50 in gleicher Weise wie die Senderabstimmung periodisch verändert. Die Empfängerabstimmung entspricht deshalb stets der momentanen Senderfrequenz, und es ist auch bei großem Frequenzhub eine geringe iao Bandbreite der Empfangskreise zulässig, so daß nur ein Minimum von Störschwingungen mitempfangen wird. 33 sind gleichartige Kopplungskondensatoren im Sender und Empfänger, 35, 36 Hochfrequenzdrosseln im Empfänger, 34, 38 der Übertrager- iss kreis.
Aus e3 entsteht durch Gleichrichtung in H3 mit der Doppeldiode 45, dem Übertrager 46 und dem Sperrkondensator 47 die amplitudenproportionale Spannung E3. Gleichzeitig wird e3 über ein Filter F mit den Längswiderständen 39 und der Querinduktivität 40 übertragen, so daß eine Spannung e5 entsteht, deren Amplitude sich nach Maßgabe der Frequenz ändert. Durch Gleichrichtung mit den Diodengleichrichtern 41 im Gleichrichterkreis G erhält man daraus die Spannung E5, die der momentanen Amplitude von e5 und damit nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit auch der monentanen Schwebungsfrequenz W3 entspricht. Wenn der induktive Widerstand von 40 klein ist gegenüber dem ohmschen Widerstand von 39, so gilt dabei die Beziehung (13). Mit dem Netzwerk N, das beispielsweise als Filter mit den Resonanzkreisen 42 und 43 ausgebildet ist, wird ein bestimmter Frequenzanteil W5 aus der Meßspannung E5 herausgegriffen. Durch Verstärkung mit der Röhre 44 und nachfolgende Gleichrichtung mit dem gleichartig zu H1, aufgebauten Doppeldiodengleichrichter 45 im Gleichrichterkreis H1 entsteht aus U5 die amplitudenproportionale Gleichspannung U5. Der Vergleich von U5 und E3 ergibt gemäß (18) eine amplitudenunabhängige Laufzeitmessung. Dieser Vergleich kann erfolgen, indem E3 und U5 den beiden versetzten Spulen 48 und 49 eines Kreuzspulinstrumentes. / zugeführt werden, welches den Quotienten q und damit die zu messende Laufzeit t0 bzw. die Entfernung d anzeigt.
Bei Verwendung der Einrichtung auf bewegten Fahrzeugen, wie z. B. auf einem Flugzeug, kann die Fahrzeugsteuerung Si durch die Entfernungs- bzw. Höhenmessung in der Weise beeinflußt werden, daß bestimmte vorgegebene minimale Höhen oder Entfernungen von Hindernissen oder auch bestimmte Maximalhöhen nicht überschritten werden. Dies erfolgt z. B. in einfacher Weise durch Schließung besonderer Stromkreise der Steuerungseinrichtung St mit Hilfe von Kontakten des Instrumentes /. Eine solche Maßnahme gehört ebensowenig zur Erfindung wie der Aufbau des Sendeteiles der Einrichtung.
In Fig. 5 ist eine Einrichtung gezeigt, bei der die Amplitude der Komponente Ji5 nach einem Kompensationsverfahren ausgewertet wird. Durch periodische Abstimmungsänderungen des Rückkopplungsgenerators O ist die Frequenz der Ausgangsschwingung e0 im Takt einer Niederfrequenz ν frequenzmoduliert. Die Abstimmungsänderungen kommen durch ein mit Motor 55 angetriebenes Zahnrad 56 zustande, dessen Zähne sich vor dem Kern einer Abstimmspule 53 bewegen, wodurch deren Induktivität, die zusammen mit der Kapazität 54 den Schwingkreis der Röhre 51 bildet, periodisch verändert wird. Die über den Übertrager 52 in T2 verstärkten Schwingungen werden beispielsweise durch einen elektroakustischen Wandler T1 als Schallwellen ausgestrahlt und nach der Reflexion mit dem Mikrophon R1 wiederempfangen. Wenn vorerst von den Kreisen H3 und Ji4 abgesehen wird, so werden die in R2 verstärkten Empfangsschwingungen e2 in der GegentaktmodulationsschaltungM mit der direkt übertragenen Schwingung ex moduliert, so daß eine Differenzfrequenzspannung mit der Schwebungsfrequenz W3 entsteht. Die Modulationsschaltung setzt sich aus dem Eingangsübertrager 57, den Röhren 58 und den im Anodenkreis liegenden Drosseln 59 sowie dem Kondensator 60 zusammen. Durch Übertragung über das Netzwerk F mit frequenzabhängigen Übertragungskonstanten (Längsinduktivitäten 6x, Ouerwiderstand 62) entsteht die Spannung e5, deren Amplitude der Momentanfrequenz nach einer durch die Filterkonstanten gegebenen Gesetzmäßigkeit entspricht. Im Gleichrichter G mit den Gleichrichterelementen 63 und dem Kondensator 64 wird die mit der Amplitude von e5 in niederfrequentem Takt periodisch veränderliche Spannung E5 gewonnen, aus der mit dem Bandfilter ΛΓ eine bestimmte Komponente U5 herausgegriffen wird. Das Bandfilter setzt sich aus zwei Serienresonanzkreisen 65 und einem Parallelresonanzkreis 66 zusammen. Durch Abschwächung der Differenzfrequenzspannung mit dem einstellbaren Potentiometer 72 im Abgleichkreis D entsteht die Spannung e8, deren Amplitude im Wechselstromdifferentialrelais P, das die beiden Wicklungen 67 und 68 trägt, mit der Amplitude von U5 verglichen wird. Bei ungleichen Amplituden wird über das Relais der Motor 70 und damit die. Spindel 71 durch eine Batterie 69 in Vorwärts- bzw. Rückwärtslauf versetzt, wodurch sich die Potentiometereinstellung so lange verändert, bis die Amplituden in beiden Relaiswicklungen übereinstimmen. An der Skala 73 kann dann das Amplitudenverhältnis der Spannungen am Eingang und am Ausgang des Abgleichkreises D abgelesen werden. Wegen der Amplitudengleichheit von U5 und ea entspricht dieses Verhältnis dem Quotienten q = U5IE3 aus den Amplituden von Ji5 und e3, welcher nach (18) ein amplitudenunabhängiges Maß für die zu messende Laufzeit darstellt. An Stelle von P kann nach besonderer Gleichrichtung von U5 und es auch ein polarisiertes Gleichstromrelais vorgesehen werden.
Die Frequenzen von ex und e2 können von der Modulation in M durch die Frequenzvervielfachungskreise üf3, Hi vervielfacht werden, so daß Schwingungen en, e12 mit den gemäß (25) um einen ganzzahligen Faktor η erhöhten Frequenzen W11, W12 entstehen. Da auch die Frequenz der daraus durch Modulation erzeugten Differenzfrequenz e4 gegenüber der ursprünglichen Differenzfrequenz e3 stets um den Faktor η vergrößert ist, so entspricht die Messung nunmehr einer Laufzeit η ■ t0, was bei der Eichung von D leicht zu berücksichtigen ist. Statt einer Frequenzvervielfachung kann natürlich im Bedarfsfall auch eine Frequenzteilung in H3 und H4 vor" gesehen werden.
In vielen Fällen ist die Auslösung eines Warnsignals bei extremen Werten der gemessenen Entfernung d erwünscht. Ein solches optisch oder akustisch wahrnehmbares Signal wird in üblicher Weise durch die Warnvorrichtung 74 erzeugt, sobald eine extreme Laufzeit t0 eine entsprechende Einstellung des Potentiometers 72 und damit Schließung der Kontakte 74 zur Folge hat.
Bei der Einrichtung nach Fig. 6 wird die selektive Messung eines Frequenzanteiles der Meßspannung nach einem wattmetrischen Verfahren durchgeführt.
Der Abstimmungssteuerkreis C enthält eine Elektronenröhre 83, deren Gitter am Verbindungspunkt der Kapazität 84 und des ohmschen Widerstandes 85 liegt. Durch diese wattlose Rückkopplung entsteht eine Gitterwechselspannung, die gegenüber der Anodenwechselspannung um 90° phasenverschoben ist. Demnach ist auch der Anodenwechselstrom gegenüber der Anodenwechselspannung um 90° verschoben, d. h. die Röhre stellt eine Kapazität dar, deren Größe von der Verstärkung abhängt, welche in einfacher Weise durch die über eine Drossel 86 zugeführte Niederfrequenzspannung M0 periodisch gesteuert wird. Durch diese veränderliche Kapazität, welche parallel zum Abstimmkreis 82 des Rückkopplungsgenerators O mit der Röhre 81 liegt, werden die Schwingungen des Oszillators frequenzmoduliert. Die im Verstärker T2 verstärkten Schwingungen werden durch den Wandler ^beispielsweise in Ultraschallschwingungen e0 umgewandelt, welche zum Teil direkt als Schwinao gung ^1 und zum Teil über die nachzuweisende Reflexionsstelle als verzögerte Schwingung e2 zum Schwingungsempfänger R1 gelangen. Die entsprechenden elektrischen Wechselspannungen werden mit der Röhre 91 in R2 verstärkt und mit der über die Kapazität 93 und den Widerstand 94 angekoppelten Röhre 92 gleichgerichtet, so daß nach weiterer Verstärkung in R3 eine Wechselspannung es mit der Schwebungsfrequenz wz entsteht. Durch Gleichrichtung von e3 mit dem Trockengleichrichter 95 im Gleichrichterkreis Z und nachfolgende Beruhigung über den Längswiderstand 97 und die Ableitkapazitäten 96 entsteht eine Amplitudenregelspannung E3, welche die Verstärkung der Röhre 91 in R2 im Sinne einer Regelung auf konstante Amplitude von e3 beeinflußt. Da die empfangenen Schwingungen unter Umständen mit der Niederfrequenz υ amplitudenmoduliert sind, kann auch die Amplitude der durch Überlagerung gewonnenen Differenzfrequenz mit ν amplitudenmoduliert sein. Um diese Amplitudenmodulation durch genügend rasch wirkende Regeltätigkeit des Rückführungskreises Z zu unterdrücken, ist die Zeitkonstante der in Z enthaltenen Beruhigungsmittel klein zu wählen im Vergleich mit der Schwingungsdauer der Niederfrequenzspannung M0. Aus e3 wird mit dem Filterkreis F, der die Längskapazität 98 und den Querwiderstand 99 enthält, eine frequenzabhängige Differenzfrequenzspannung e5 gewonnen, aus der durch Gleichrichtung in den Gleichrichterelementen 100 von G die in niederfrequentem Takt veränderliche Meßspannung E5 entsteht. Der Frequenzvervielfachungskreis H0 enthält zwei mit dem Übertrager 87 in Verbindung stehende Gleichrichter 88 in Gegentaktschaltung, so daß aus der Niederfrequenzspannung M0 eine aus Oberwellen zusammengesetzte Spannung U1 entsteht. Mit dem aus der Kapazität 89 und den Induktivitäten 90 und 101 aufgebauten Filterkreis N wird eine bestimmte Komponente M2 aus U1 herausgegriffen, deren Frequenz beispielsweise iv sein mag. Das wattmetrische Instrument / spricht bekanntlich nur auf Frequenzen an, die gleichzeitig dem festen Spulensystem 102 wie auch dem beweglichen System 101 zugeführt werden. Da M2 nur die Frequenz 2» enthält, ergibt also nur die Komponente M6 von E5, deren Frequenz ebenfalls 2 ν ist, eine Anzeige des Instrumentes, während der Einfluß aller übrigen, zum Teil störenden Komponenten durch dieses selektiv wirkende Verfahren ohne besondere Filter unterdrückt wird. Die Anzeige von / ermöglicht also wegen (1) und (14) eine genaue und ungestörte Messung der von den Schwingungen e2 zurückgelegten Weglänge.
In Fig. 7 ist eine Einrichtung dargestellt, welche zur Messung der Entfernung von Refiexionsstellen in elektrischen Leitungen verwendet werden kann. Der Schwingungsgenerator O enthält eine Elektronenröhre 121, deren Anodenschwingungen über das Spulensystem 123 auf den mit einem Kondensator 122 abgestimmten Gitterschwingkreis rückgekoppelt sind. Der Eisenkern des Spulensystems ist durch den Ruhestrom der Batterie 128 vormagnetisiert, dem ein der Niederfrequenzspannung U0 entsprechender Wechselstrom überlagert ist, so daß die Eisensättigung und damit die Spuleninduktivität und die Generatorfrequenz im Takt dieser Niederfrequenz periodisch schwankt. Die in T verstärkten Generatorschwingungen gelangen über den Übertrager 124 und die Primärspule von 125 des Entkopplungskreises TR auf die Leitung Y1, Y2. Ein Leitungskurzschluß bei X stellt eine Störungsstelle dar, wo die Schwingungen reflektiert werden. Über den Übertrager 125 gelangen die reflektierten Schwingungen e2 zum Modulator M1, in dem das Modulationsprodukt aus e2 und der ursprünglichen Schwingung e0 gebildet wird. Das in F1 verstärkte Modulationsprodukt ergibt die Spannung es mit der Schwebungsfrequenz w3. Die durch Gleichrichtung in Z gewonnene Regelspannung E3 beeinflußt die Verstärkung in F1 im Sinne einer Konstanthaltung der Amplitude von e3. Eine Spannung e5 mit frequenzabhängiger Amplitude E6 entsteht durch Übertragung von e3 über das Netzwerk F, das aus der Serienschaltung eines ohmschen (140) und eines verlustlosen Widerstandes (141) besteht. Die aus e& durch Gleichrichtung in G gewonnene amplitudenproportionale Meßspannung E5 hängt also von der momentanen Schwebungsfrequenz W3 nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit ab, die durch die Übertragungseigenschaften von F gegeben ist. Gleichzeitig wird durch Frequenzvervielfachung in H0 aus U0 eine Wechselspannung M1 erzeugt, deren Frequenz beispielsweise 2 ν sei. Durch Verstärkung in F2 und Regelung auf konstante Amplitude mit der in Z2 durch Gleichrichtung gewonnenen Amplitudenregelspannung U2 entsteht die amplitudenkonstante Wechselspannung U2. Wenn die Komponente M6 von E5 mit der Frequenz 2 ν gleiche Amplitude hat wie M2, so verschwindet die Frequenz 2 ν in der dem Modulator M2 über den Übertrager 165 zugeführten Differenzspannung (m2E5), und damit verschwindet auch die Gleichstromkomponente U9 des im Modulationskreis M2 aus M2 und (m2E5) gebildeten Modulationsproduktes M9. Wenn jedoch M5 größer bzw. kleiner ist als M2, so enthalten die Eingangsspannungen des Modulators M2 Komponenten gleicher Frequenz 2 υ bei entgegengesetzter bzw. gleicher Phasenlage, so daß eine negative bzw. positive Gleichstromkompo-
nente U9 des Modulationsproduktes entsteht, wodurch das polarisierte Relais 158 der Schaltung P den Motor 160 mit Hilfe der Batterie 159 in Rückwärtsbzw. Vorwärtsgang versetzt. Die Spindel 161 verändert dann die Einstellung von F, bis die Komponente U5 von E5 die konstante Amplitude von M2 erreicht. Die hierzu erforderliche Einstellung von F hängt naturgemäß von der mittleren Schwebungsfrequenz wz und damit von der zu messenden Leitungslänge d, ab, welche an der entsprechend geeichten Skala 163 direkt abgelesen werden kann. Da alle Komponenten von2?5, deren Frequenz von 2 ν abweichen, keine Gleichstromkomponente des Modulationsproduktes U9 und deshalb auch keine Beeinflussung des Relais 158 ergeben, handelt es sich auch hier um ein selektives Verfahren, bei dem die Störkomponenten der Meßspannung E3 ohne Einfluß auf das Meßergebnis bleiben.
Bei der Einrichtung nach Fig. 8 erfolgt die Entfernungsmessung durch Vergleich zweier Meßgrößen. Die vom Sender T ausgestrahlten und vom Empfänger R wiederempfangenen Schwingungen e2 werden im Modulationskreis M mit den unverzögerten Schwingungen ex des Senders moduliert, so daß eine as Wechselspannung mit der Differenzfrequenz wz entsteht. Nach Verstärkung in V werden aus dieser Differenzfrequenzschwingung es durch Übertragung über P1 und F2 zwei Wechselspannungen e5 und e6 gewonnen, die in ungleicher Weise frequenzabhängig sind. Die durch Gleichrichtung in G1 bzw. G2 daraus gewonnenen frequenzproportionalen Meßspannungen E5, Ee sind wegen der periodischen Frequenzänderung von e3 in niederfrequentem Takt veränderlich. Das Amplitudenverhältnis der mit den Filtern N1, iV2 herausgegriffenen frequenzgleichen Komponenten u5, M6 steht dabei in einem bestimmten Zusammenhang mit der Laufzeit t0, wie dies in Verbindung mit (23) an einem Beispiel gezeigt wurde. Die Quotientenmessung mit dem Instrument / kann nach einem bekannten Verfahren, wie z. B. nach der Ferrarismethode, erfolgen. Es kann auch ein Kreuzspulinstrument verwendet werden, dessen Feld mit einer den Komponenten Ji5 und M6 entsprechenden Frequenz erregt ist, wobei U5 und M6 dem in diesem Feld drehbaren Doppelspulensystem zugeführt sind. Die durch Gleichrichtung aus U5 und M6 gewonnenen Größen £75 und U6 können auch mit einem Gleichstrom-Quotientenmesser, wie z. B. mit einem gewöhnlichen Kreuzspulinstrument, verglichen werden. Fig, 9 zeigt eine ähnliche Einrichtung, wobei der Vergleich zweier Meßgrößen nach einem Modulationsverfahren erfolgt. Die vom Sender T direkt zum Empfänger R1 gelangenden Schwingungen ^1 werden gemeinsam mit den nach der Reflexion wiederempfangenen Schwingungen e2 verstärkt und in R2 gleichgerichtet, so daß eine Spannung e3 mit der Schwebungsfrequenz ir3 entsteht. Durch Übertragung über die Netzwerke F1, F2 erhält man die frequenzabhängigen Spannungen es, e6, die zur Bildung der Meßgrößen E5, E6 in G1, G2 gleichgerichtet werden. Diese Meßgrößen sind wegen der frequenzabhängigen Übertragungseigenschaften VOnF1 und F2 m niederfrequentem Takt veränderlieh und enthalten Komponenten, deren Frequenz mit Oberwellen von U0 übereinstimmt. Zum selektiven Vergleich zweier Kornponenten U5, U6 von E5 bzw. E6 wird aus U0 in H0 eine frequenzgleiche Oberwelle % erzeugt und dem beweglichen System 173 eines wattmetrischen Relais P zugeführt. Das feste System enthält die Spulen 171,172, die von den zu vergleichenden Komponenten U5, M6 in entgegengesetzter Richtung durchflossen werden, so daß ein Drehmoment bei Gleichheit dieser Komponenten verschwindet. Jeder Amplitudenunterschied der zu vergleichenden Größen hat einen entsprechenden Ausschlag des Relais zur Folge, wodurch ein Vorwärts- bzw. Rückwärtslauf des Motors 174 bewirkt wird. Dieser Motor verändert über die Spindel 175 die Einstellung der NetzwerkeFx, F2 bis zur Amplitudengleichheit der Komponenten U5, U6. Diese Einstellung ist wegen der frequenzabhängigen Übertragungseigenschaften der Netzwerke von der mittleren Schwebungsfrequenz W3 abhängig und ermöglicht deshalb eine Messung der Laufzeit t0. Es handelt sich auch hier um eine selektive Messung, da alle Komponenten vonF-5 und .E6, die nicht mit M2 frequenzgleich sind, keine Beeinflussung des wattmetrischen Instrumentes P ergeben.
Bei den gegebenen Schaltungsbeispielen sind naturgemäß zahlreiche Ergänzungen und Änderungen unter Beibehaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens möglich. Als Erfindung sollen jedoch nur die Teile unter Schutz gestellt werden, die sich mit der entstörenden Auswertung der empfangsseitig erhaltenen Differenzfrequenzspannung befassen.
Es gibt zahlreiche an sich schon bekannte Möglichkeiten zur Anwendung der beschriebenen Entfernungsmessung. In Flugzeugen kann die Höhe über dem Erdboden oder die Entfernung bzw. das Vorhandensein irgendwelcher in bestimmter Richtung liegender Hindernisse bestimmt werden. Bei Verwendung von akustischen Wellen kann in ähnlicher Weise die Wassertiefe oder die Entfernung von Hindernissen von Schiffen oder Unterseebooten aus gemessen werden. Durch eine mit der Einrichtung verbundene automatische Warnvorrichtung kann dabei in gebräuchlicher Weise ein optisches oder akustisches oder ein direkt auf die Fahrzeugsteuerung wirkendes Warnsignal zur Vermeidung von Kollisionen mit Hindernissen erzeugt werden. Nach dem vorgeschlagenen Verfahren läßt sich auch die Entfernung be- no wegter Körper, durch welche die Schwingungen zurückgeworfen werden, wie z. B, Flugzeuge, Schiffe, Unterseeboote, vom Erdboden oder von anderen Fahrzeugen aus ermitteln. Zur Untersuchung der geologischen Struktur des Erdinnerns und zur Ermittlung besonders interessanter Mineralschichten können die frequenzmodulierten Schwingungen in Form von Bodenwellen ausgesandt und wiederempfangen werden, welche von den inhomogenen Übergangsstellen zwischen den einzelnen Schichten zurückgeworfen werden. Die Anwendung des Verfahrens empfiehlt sich weiter zur Ermittlung von schwingungsreflektierenden Störungsstellen in elektrischen Leitungen, insbesondere bei Kabeln.
Normalerweise sind Schwingungssender und Empfänger mit geringem Abstand nebeneinander ange-
ordnet, so daß die Laufzeit der direkt vom Sender zum Empfänger übertragenen Schwingung vernachlässigt werden kann. Gemäß Fig. io kann der Empfänger R auch in größerem Abstand vom Sender T angebracht sein, so daß die Laufzeit der über die Entfernung α direkt zum Empfänger übertragenen Schwingung ^1 unter Umständen ebenfalls ins Gewicht fällt. Für die im Empfänger R gemessene Laufzeitdifferenz tn gilt dann naturgemäß
b + d a
C, C0
(26)
wenn durch C1 die Fortpflanzungsgeschwindigkeit auf dem Weg über die Reflexionsstelle und durch C2 die Fortpflanzungsgeschwindigkeit auf dem direkten Verbindungsweg bezeichnet wird. Der Einfluß der direkten Übertragung kann klein gemacht werden, indem
ao hierzu beispielsweise elektromagnetische Wellen und für die Übertragung über die Reflexionsstelle X die bedeutend langsameren Schallwellen benutzt werden, so daß die gemessene Laufzeit mit größter Annäherung dem Weg (b -f d) über die Reflexionsstelle entspricht. Bei gleicher Fortpflanzungsgeschwindigkeit c der direkten und der indirekten Übertragung ergibt die Laufzeitmessung dagegen die Differenz beider Weglängen
b + i — a
(27)
An Stelle einer natürlichen Reflexionsstelle X kann in bekannter Weise auch eine besondere Einrichtung vorgesehen werden, durch welche die ankommenden Schwingungen sofort wieder ausgesandt werden, wie dies in Fig. 11 gezeigt wird. Die frequenzmodulierten Schwingungen des Senders T werden in Re empfangen, durch Tr gleichzeitig wieder ausgesandt und schließlich durch die Empfangseinrichtung R mit der Gesamtverzögerung t0 gemäß (1) wieder empfangen. Der in K, S, J nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gemessene Laufzeitunterschied "der direkt übertragenen und der über die Empfänger-Sende-Einrichtung Re-Tr übertragenen Schwingung läßt also ohne weiteres auf die Entfernung dieser Hilfseinrichtung schließen. Auf diese Weise kann beispielsweise die Entfernung zwischen einer Flugzeugstation und einer Bodenstation bestimmt werden, wenn es sich bei der einen um die beschriebene Einrichtung T-R mit den nötigen Zusatzapparaten und bei der anderen um die Hilfseinrichtung Re-Tr handelt.
Um die Selbsterregung von Schwingungen in dieser Hilfseinrichtung Re-Tr zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Schwingungsempfangssystem und das Schwingungsstrahlsystem, d.h. z.B. die Sendeantenne und die Empfangsantenne dieser Einrichtung in üblicher Weise gegenseitig zu entkoppeln. Wenn die Schwingungen veränderlicher Frequenz einer Trägerwelle aufmoduliert sind, so können in gleichfalls bekannter Weise für die Übertragung vom Sender T zum Hilfsempfänger Re und für die Übertragung vom Hilfssender Tr zum Empfänger R zwei Trägerwellen ungleicher Frequenz verwendet werden, wodurch Selbsterregung der Hilfseinrichtung ebenfalls vermieden wird.

Claims (16)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Messung der Entfernung reflektierender Stellen durch Aussendung und Wiederempfang von Schwingungen periodisch veränderlicher Frequenz und durch Auswertung der empfangsseitig erhaltenen, im Takt der Sendefrequenzänderung schwankenden Differenzfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß bei nicht linearem und stetigem Verlauf der Sendefrequenzänderung aus der Differenzfrequenz eine in ihrem Verlauf die Schwankungen der Differenzfrequenz charakterisierende Meßspannung abgeleitet und ein in einem ganzzahligen Verhältnis zur Taktfrequenz der periodischen Sendefrequenzänderung stehender Frequenzanteil dieser Meßspannung hinsichtlich seiner Amplitude unter Berücksichtigung der Größe der jeweiligen Empfangsspannung über Mittel, die im Sinne einer Zurückhaltung von Störfrequenzen frequenzselektiv sind, gemessen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Differenzfrequenz bildenden Schwingungen zur Vergrößerung der Differenz frequenzvervielfacht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ableitung der Meßspannung aus der Differenzfrequenz elektrische Kondensatorladungen gleichbleibenden Energieinhaltes im Takt der Differenzfrequenz über gesteuerte Elektronenröhren gebildet und weitergeleitet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ableitung der Meßspannung die Differenzfrequenz über ein Netzwerk mit frequenzabhängigem Amplitudenübertragungsmaß geleitet und anschließend gleichgerichtet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsspannung selbsttätig konstant gehalten wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den gesuchten Meßwert liefernde Spannungsmessung durch Vergleich (Quotientenmessung) mit einer aus den Empfangsschwingungen gewonnenen und deren Amplitudenschwankungen wiedergebenden Vergleichsspannung durchgeführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zu vergleichenden Spannungen im Sinne der Erlangung des Quotienten 1 in meßbarer Weise auf gleiche Amplitude eingestellt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsspannung und der in seiner Amplitude zu bestimmende Frequenzanteil der Meßspannung über Organe mit unterschiedlicher Frequenzabhärigigkeit des Amplitudenübertragungsmaßes aus der Differenzfrequenz abgeleitet werden.
g. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Quotientenmessung mit Gleichspannungen durchgeführt wird.
io. Verfahren nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt der Meßspannung mit einer die Ausscheidung des gewünschten Frequenzanteiles bewirkenden Hilfsspannung entsprechender Frequenz gebildet wird.
ir. Verfahren nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die den gesuchten Meßwert liefernde Spannungsmessung durch meßbare Amplitudeneinstellung der von Empfangsschwankungen unabhängig gemachten Meßspannung bis zum Auftreten eines charakteristischen Ausgangswertes der Produktbildung vorgenommen wird.
12. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Produktbildung an Stelle der Meßspannung deren Differenz gegenüber der Hilfsspanming benutzt und die Meßspannung durch Einstellung ihrer Amplitude gleich der Hilfsspannung gemacht wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Produktbildung ein Modulator benutzt wird, dessen Ausgangsgröße mit einem Gleichstrominstrument gemessen wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Hilfsspannung eine Oberwelle der Taktfrequenz der periodischen Sendefrequenzänderung benutzt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 7, 11, 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitudeneinstellung mit Hilfe elektrischer, auf den Richtungssinn der Abweichung ansprechender Organe selbsttätig erfolgt.
16. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßspannung und eine Vergleichsspannung über Organe mit unterschiedlicher Frequenzabhängigkeit des Amplitudenübertragungsmaßes aus der Differenzfrequenz abgeleitet und in einem wattmetrischen Relais miteinander verglichen werden, auf das zugleich eine die Ausscheidung des gewünschten Frequenzanteiles bewirkende Hilfsspannung entsprechender Frequenz einwirkt und das die selbsttätige Einregelung der zu vergleichenden Spannungen auf gleiche Amplitude steuert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
9502 5.
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