DE911902C - Zimmerofen - Google Patents

Zimmerofen

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Publication number
DE911902C
DE911902C DES26673A DES0026673A DE911902C DE 911902 C DE911902 C DE 911902C DE S26673 A DES26673 A DE S26673A DE S0026673 A DES0026673 A DE S0026673A DE 911902 C DE911902 C DE 911902C
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DE
Germany
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plate
fire box
combustion chamber
coal
room stove
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Expired
Application number
DES26673A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur A Smith
Max Smith
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Individual
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/18Stoves with open fires, e.g. fireplaces
    • F24B1/191Component parts; Accessories
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/02Closed stoves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B13/00Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels 
    • F24B13/04Arrangements for feeding solid fuel, e.g. hoppers 
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/02Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves
    • F24B5/021Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves combustion-air circulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Zimmerofen Die Erfindung bezieht sich auf einen Zimmerofen, der sich insbesondere für die Verbrennung von Braunkohle dadurch eignet, daß er den Kohlenstoff durch Zuführung von Frischluft hinter der eigentlichen Verbrennungszone gut aufschließt und dabei in der vorgesehenen Verbrennungskammer durch vollkommene Verbrennung zu Kohlendioxyd große Wärme erzeugt.
  • Der Ofen zeichnet sich außerdem durch eine große Verbrennungskammer aus, die zur Erzielung einer großen Wärmestrahlung über ihre gesamte Oberfläche mit Rippen versehen ist. Weiterhin ist der Ofen mit einem Kohlenvorratsbehälter versehen, aus dem der Rost selbsttätig mit Kohle beschickt wird, so claß ein öfteren Aufschütten von Kohle nicht erforderlich ist.
  • Der Ofen eignet sich infolge seines besonderen Aufbaus auch für billige Brennstoffe, ohne dabei zum Ausgehen zu neigen. Die Regelung des Ofens ist jederzeit sehr schnell möglich. Auch ist der Ofen unbedingt sicher, so daß eine Feuergefahr nicht besteht. Wegen seiner guten Verbrennung ist die Ruß- und Aschebildung gering.
  • Der Aufbau des Ofens ermöglicht darüber hinaus eine robuste Bauweise.
  • Erfindungsgemäß besteht der Zimmerofen aus einem vorn mit einer Zugregelvorrichtung versehenen Feuerkasten, auf dessen vorderem Teil ein Kohlenzuführungsbehälter und auf dessen hinterem Teil eine Verbrennungskammer getrennt voneinander angeordnet sind. Zwischen dem Kohlenzuführungsbehälter und der Verbrennungskammer ist an der Oberseite des Feuerkastens eine weitere Luftzuführungsvorrichtung vorgesehen, die aus einer mit Öffnungen versehenen Platte besteht, die mit den Oberkanten der Seitenwände des Feuerkastens so verbunden ist, daß Wärmeausdehnungen dieser Platte gegenüber den Seitenwänden möglich sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ofen gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine perspektivische Ansicht des Ofens, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der an der zusätzlichen Luftzuführungsvorrichtung vorgesehenen, mit Löchern versehenen Platte in umgekehrter Blickrichtung und größerem Maßstab, Fig.3 eine Seitenansicht des unteren Teils des Ofens, teilweise aufgeschnitten, und Fig. 4 eine Teilseitenansicht des mittleren Teils des Ofens für sich in größerem Maßstab.
  • Der Ofen besteht aus einem Feuerkasten i, der mit einer großen Zahl senkrechter Rippen 2 sowie Füßen 3 versehen ist, die zwecks besseren Aussehens vernickelt sein können.
  • An den beiden Seitenwänden .4 des Feuerkastens ist innen je ein Auflager 5 mit einem nach oben gerichteten Ansatz 6 befestigt. Die Auflager tragen den waagerechten Rost 7. Ein weiterer Rost 8 mit zugespitztem unterem Ende 9 ist schräg in dem Feuerkasten i angeordnet und legt sich mit seinem oberen Ende von innen gegen die Vorderwand io des Feuerkasten, während sich das untere Ende gegen die Ansätze 6 stützt.
  • An der Vorderseite des Feuerkastens ist eine Luftzuführungsvorrichtung z i vorgesehen, die aus einer mit einem vorstehenden Rand versehenen Öffnung 12 und einer oberhalb der Öffnung in Scharnieren aufgehängten Klappe 13 besteht, die durch ihr Gewicht normalerweise in die in Fig. r dargestellte geschlossene Stellung fällt. Die Klappe 13 ist mit Schlitzen i4.' versehen, die durch einen Schieber 15 mehr oder weniger geschlossen werden können.
  • Der Feuerkasten ist nach oben offen und gegebenenfalls mit einem Flansch versehen, der sich rund um den oberen Rand erstreckt. Über dem vorderen Teil des Feuerkastens ist ein Kohlenzuführungsbehälter 16 angeordnet und mit Schrauben 17 an diesem befestigt. In der oberen Wand iS dieses Behälters ist eine Einfüllöffnung vorgesehen, die durch den Deckel i9 abschließbar ist. Die Wände 2o des unteren Teils des Behälters 16 laufen nach unten zu trichterförmig zusammen, um die Zuführung der Kohle in den Feuerkasten zu erleichtern.
  • Über dem hinteren Teil 21 des Feuerkastens und im Abstand von dem Kohlenzuführungsbehälter 16 ist eine größere Verbrennungskammer 22 angeordnet, deren M'ände mit Rippen 23 versehen sind, um die Wärmeabgabe an die umgebende Luft zu erhöhen. Die Verbrennungskammer 22 ist ähnlich wie der Behälter 16 an dem Feuerkasten festgeschraubt. Am oberen Ende der Verbrennungskammer ist eine Austrittsöffnung 2,4 mit einem ringförmigen Ansatz 25 für das anzuschließende Ofenrohr vorgesehen.
  • Zwischen dem Behälter 16 und der Verbrennungskammer 22 ist oben auf dem Feuerkasten i eine zusätzliche Luftzuführungsvorrichtutig 26 vorgesehen. Sie besteht aus einer Platte 27, die sich quer über den Feuerkasten erstreckt und auf dessen oberen Kanten 28 aufliegt, und deren äußere Form der vorderen Fläche 29 der Verbrennungskammer und der hinteren Fläche 3o des Kohlenzuführungsbehälters entspricht.
  • Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform dieser Platte, die etwa rechteckig ist und eine größere Anzahl Löcher 31 aufweist, durch die Luft nach unten in den Feuerkasten gelangen kann. An den Enden 33 der Platte befinden sich bis zum Rand durchgehende Schlitze 32 für die Befestigungsschrauben 34, mit denen die Platte an dem oberen Rand 28 des Feuerkastens gehalten wird. Auf der Oberseite 36 der Platte in der Nähe von deren vorderer Kante 35 befindet sich eine mit der Platte vorzugsweise aus einem Stück bestehende senkrechte Rippe 34, die mit einem Schlitz 36' versehen ist, durch den sich ein an der Rückseite 38 des Kohlenzuführungsbehälters 16 vorgesehener waagerechter Ansatz 37 erstreckt. Durch ein Loch 39 in dem durch den Schlitz 36' hindurchragenden Teil des Ansatzes 37 wird ein Bolzen 38' gesteckt und in den Butzen 39' der Platte 27 eingeschraubt, wodurch die Platte gesichert ist. Der Ansatz 37 kann natürlich auch an der Verbrennungskammer angeordnet und die Rippe 34' dementsprechend in der Nähe ihrer hinteren Kante vorgesehen sein.
  • Durch die Anwendung der bis zum Rand 33 durchgehenden Schlitze 32 und der Schlitze 36' zusammen mit den Bolzen 34 und dem Ansatz 37 ergibt sich eine Möglichkeit für eine Ausdehnung oder Zusammenziehung der Platte 27 gegenüber dem Feuerkasten i, so daß keine unzulässige Beanspruchung von der Platte auf den Kasten übertragen werden kann. Die Rippe 34' und der An-Satz 37 verhindern ein Verziehen der Platte 27. Die Platte wird nämlich besonders hohen Temperaturen ausgesetzt, wenn der Ofen im Betrieb ist, und es würden leicht Beschädigungen der Platte und der Feuerkastenwände eintreten, wenn solche Mittel nicht vorgesehen wären. Es hat sich außerdem ergeben, daß solche Verformungen der Platte und Verbrennungen auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden, wenn die Platte aus Gußstahl mit einem bestimmten Zusatz von Chrom hergestellt ist.
  • An dem Ofen ist eine Regeleinrichtung vorgesehen, die die Klappe 13 der vorderen Luftzuführungsv orrichtung mittels eines zwischen dem Behälter 16 und der Verbrennungskammer 22 angeordneten Bimetallthermostaten .4o mehr oder weniger anhebt. Hierzu ist oben auf dem Behälter 16 eine Stange 41 drehbar gelagert, von deren abgewinkeltem Ende .43 eine Kette 44 zu der Klappe 13 führt. Zur Einstellung der Regeleinrichtung auf den gewünschten Temperaturbereich dient eine nicht dargestellte Skalenscheibe.
  • Für den Betrieb wird der Kohlenzuführungsbehälter 16 mit Kohle gefüllt, die sich auf dem Rost 7 lagert und von diesem in den hinteren Teil des Feuerkastens herunterfällt. Der Brennstoff wird dann angezündet. Entsprechend dem Abbrand fallen die Kohlen aus dem Zuführungsbehälter auf den Rost und in den Feuerkasten nach und entzünden sich immer wieder an der bereits brennenden Kohle. Die in die Verbrennungskammer schlagenden sehr heißen Gase ziehen Frischluft durch die zusätzliche Zuführungsvorrichtung 27 zwischen dem Kohlenzuführungsbehälter und der Verbrennungskammer in den Feuerkasten hinein, wodurch eine vollständige Verbrennung zu Kohlendioxyd und damit eine starke Hitze erzeugt wird.
  • Zur Verstärkung des Zuges können die in der vorderen Klappe 13 vorgesehenen Öffnungen mit Hilfe des Schiebers 15 noch zusätzlich geöffnet werden.
  • Infolge der vollkommenen Verbrennung bildet sich im Ofen und in den Ofenrohren nur wenig Asche und Ruß. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß infolge der großen Strahlungsfläche und der Verrippung der Verbrennungskammer die in den durch die Kammer aufwärts strömenden Verbrennungsgasen enthaltene Wärme praktisch vollständig abgegeben wird, ehe die Gase durch die Offnung 24 in das nicht dargestellte Ofenrohr gelangen.
  • Die bereits erwähnte Skala der Temperaturregeleinrichtung wird vorzugsweise so eingestellt, daß, wenn die Temperatur in dem Raum zwischen dem Behälter 16 und der Verbrennungskammer 22 eine bestimmte Höhe erreicht, der Thermostat 40 sieh ausdehnt oder zusammenzieht und dadurch die Klappe 13 mehr oder weniger öffnet, so daß die im Ofen stattfindende Verbrennung verstärkt oder geschwächt wird.
  • Abschließend ist noch zu erwähnen, daß der Ofen vorzugsweise aus Gußeisen hergestellt wird, damit er den auftretenden hohen Temperaturen widersteht und ebenso auch den Folgen eines fälschlicherweise erfolgenden völligen Öffnens aller Luftzuführungsöffnungen für eine unnötig lange Zeit. Es versteht sich von selbst, daß die beschriebene Ausführungsform nur ein bevorzugtes Beispiel darstellt und in keiner Weise einschränkend wirken soll.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zimmerofen, gekennzeichnet durch einen vorn mit einer Luftzuführungsvorrichtung (i i) versehenen Feuerkasten (i), auf dessen vorderem Teil ein Kohlenzuführungsbehälter (16) und auf dessen hinterem Teil eine Verbrennungskammer (22) getrennt voneinander angeordnet sind, wobei zwischen dem Kohlenzuführungsbehälter und der Verbrennungskammer an der Oberseite des Feuerkastens eine weitere Luftzuführungseinrichtung (26) vorgesehen ist, die aus einer mit Öffnungen (3i) versehenen Platte (27) besteht, die mit den Oberkanten (28) der Seitenwände (4) des Feuerkastens so verbunden ist, daß Wärmeausdehnungen der Platte gegenüber diesen Seitenwänden möglich sind.
  2. 2. Zimmerofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden (33) der Platte (27) Schlitze (32) vorgesehen sind, durch die die Befestigungsschrauben (34) hindurchgehen.
  3. 3. Zimmerofen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Platte (27), vorzugsweise nahe ihrer vorderen Kante (35) eine aufrecht stehende Rippe (34@ vorgesehen ist, die ein Verziehen der Platte verhindert.
  4. 4. Zimmerofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückwand (38) des Kohlenzuführungsbehälters (16) ein Ansatz (37) angeordnet ist, der durch ein in der aufrecht stehenden Rippe (34) vorgesehenes Loch (36') hindurchragt und die Platte (27) trägt.
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