DE91164C - - Google Patents
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- DE91164C DE91164C DENDAT91164D DE91164DA DE91164C DE 91164 C DE91164 C DE 91164C DE NDAT91164 D DENDAT91164 D DE NDAT91164D DE 91164D A DE91164D A DE 91164DA DE 91164 C DE91164 C DE 91164C
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- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 3
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/46—Details
- B41F3/58—Driving, synchronising, or control gear
- B41F3/80—Driving, synchronising, or control gear for impression cylinders
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
- Rotary Presses (AREA)
Description
riv ι
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 15: Drückerei.
BOHN & HERBER in WÜRZBURG.
während des Ganges.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1896 ab.
Die vorliegende Neuerung hat den Zweck, den Druckcylinder an Schnellpressen während
des Ganges der Maschine entweder zum Stillstand während jedes zweiten Ganges (doppeltes
Einwalzen) oder zu beliebig langem Stillstand zu bringen.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι den Querschnitt des Ausrückmechanismus dar,
Fig. 2 die Seitenansicht desselben,
Fig. 3 den Grundrifs desselben,
Fig. 4 die Stellung der Umschaltetheile bei andauernd ausgerücktem Druckcylinder,
Fig. 5 desgleichen bei ausgerücktem Druckcylinder während jedes zweiten Ganges,
Fig. 6 desgleichen bei eingerücktem Druckcylinder.
Welle A wird in der seither üblichen Weise durch Zahnräder von der Hauptwelle der Maschine
angetrieben, derart, dafs das lose auf Welle A sitzende Zahnrad B sich mit der
halben Geschwindigkeit in der Pfeilrichtung (Fig. 2) dreht und durch Mitnehmerkupplung C
in oder aufser Verbindung mit Welle A gebracht wird. Excenter D ist fest auf Welle A.
Es bewirkt oder löst durch Bewegung des Balanciers E mittelst Rolle F in bekannter
Weise die Verbindung zwischen Schubstange und Fanggabel S des Druckcylinders T (Fig. 7).
Um mit der seitherigen Einrichtung von einer Thätigkeit zur anderen überzugehen, mufs die
Maschine angehalten werden und entweder zur Erzielung doppelten Einwalzens in der hierfür
richtigen Stellung Zahnrad B durch Kupplung C mit Welle A verkuppelt und hierdurch Excenter
D zur Wirkung gebracht oder behufs Erzielung des vollständigen Ausrückens des
Druckcylinders Welle A durch Lösen von Zahnrad B und Kupplung C zum Stillstand
gebracht und derart gegen Verdrehung gesichert werden, dafs Excenter D die in Fig. 1
und 2 gegebene Stellung unverrückbar einnimmt.
Um diese Arbeiten von beliebiger Stelle der Maschine aus während des Ganges vornehmen
zu können, ist als Neuerung Zahnrad B mit drei ringförmigen Nuthen I, II, III versehen, in
welchen die Rolle G des Arretirungshebels H läuft. Dieser sitzt auf der im Lagerbock ■/
drehbar gelagerten Spindel K, welche zugleich den Hebel L trägt. Letzterer wird von der
Zugstange M in Bewegung gesetzt. Gleichzeitig damit wird durch die Theile N, O und P
die Kupplung C bethätigt, sowie der mit dieser durch P verbundene Riegel Q, welcher
seitlich verschiebbar, beiderseitig im Lagerbock / gelagert ist und den Zweck hat, das
mit der Rolle i7 versehene Ende des Balanciers D
in der tiefsten Stellung festzuhalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Fig. i, 2 und 3 stellen den Moment dar, wo der Druckcylinder beliebig lange ausgerückt
ist. Rolle G des Arretirungshebels H läuft in der Nuth III des Zahnrades B. Kupplung C
ist ganz an B herangerückt; es läuft also A, B, C und D gleichmäfsig weiter. Da aber
Kupplung C durch Vermittelung von P den
Riegel Q. ebenfalls ganz nach rechts geschoben hat (Fig. f), so ist dessen Ende in eine entsprechende
Oeffnung des Balanciers 2? getreten und hält diesen in der tiefsten Stellung fest,
auch wenn der niedere Theil des Excenters D über die Rolle F läuft. Das andere Ende
von E wird beständig hochgehalten, die Verbindung von Schubstange R und Fanggabel 5
ist aufgehoben (Fig. 8), der Druckcylinder / steht still.
Soll nun umgeschaltet werden, so wird mittelst Zugstange M, Hebel L und Spindel K
der Hebel H aus Stellung 3 nach 2 gebracht (Fig. 3), so dafs dessen Rolle G in Nuth II
läuft. Um dies in richtiger Weise bewerkstelligen zu können bezw. zu müssen, ist die
Scheidewand zwischen den Nuthen III und II auf demjenigen Theil ihrer Länge unterbrochen,
welcher ■ dem hohen Theil des Excenters D entspricht, d. h. es kann ein Wechsel der
Rolle G von III nach II nur so lange stattfinden, als der hohe Theil des Excenters D
über Rolle F läuft. Hat der Wechsel stattgefunden, so ist durch K, N, O und P auch C
und Q. in die Stellung 2 nach links zurückgeschoben (Fig. 3). Die Mitnehmer c1 c2 von C
sind zur Hälfte ihrer Länge aus B herausgetreten, A, B, C und D laufen gleichmäfsig
weiter, dagegen hat Riegel Q. den Balancier E freigegeben, welch letzterer nunmehr von Excenter
D in regelmäfsiger Weise auf- und niederbewegt wird. Das andere Ende von
Balancier E löst bei jedem zweiten Gang die Verbindung zwischen Schubstange und Fangvorrichtung,
der Druckcylinder wird abwechselnd aus- und eingerückt (doppeltes Einwalzen).
Um den Druckcylinder vollständig einzurücken, wird in der gleichen Weise, wie oben
beschrieben, Rolle G aus Nuth II nach I umgeschaltet. Die Scheidewand zwischen II und I
ist auf die Länge unterbrochen, welche dem niederen Theil von Excenter D entspricht; es
kann also nur so lange umgeschaltet werden, als Schubstange und Fangvorrichtung in richtigem
Eingriff sind. Ist Rolle G aus Stellung 2 nach ι gelangt, so ist Kupplung C durch K,
N, O und P noch weiter nach links geschoben (Fig. 3), die Mitnehmer c1 c'2 von Kupplung C
haben Zahnrad B freigegeben. Zahnrad B läuft leer weiter, A, C und D stehen still.
Rolle F liegt auf dem niedrigen Theil von D, bringt also E in seine höchste Stellung. Das
andere Ende von E ist gesunken, hat die Verbindung von Schubstange und Fängvorrichtung
hergestellt und der Druckcylinder functionirt regelmäfsig.
Soll von Stellung 3 unmittelbar nach 1 übergegangen werden, so wird unmittelbar nach der
ersten Umschaltung (Fig. 5) die zweite (Fig. 6) vorgenommen. Sämmtliche Bethätigungen treten
in gleicher Weise in umgekehrter Reihenfolge ein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum gefahrlosen Aus- und Einrücken des Druckcylinders an Schnellpressen während des Ganges, dadurch gekennzeichnet, dafs das auf der Excenterwelle A lose sitzende Zahnrad B mit drei kreisförmigen Nuthen I, II, III versehen ist, deren Scheidewände derart unterbrochen sind, dafs ein Umschalten des in die Nuthen eingreifenden Hebels H G und damit ein Kuppeln'oder Entkuppeln des losen Rades mit der Excenterwelle durch Kupplung C durch die Theile JV O und P, sowie ein Feststellen bezw. Freilassen des Balanciers E durch den Riegel Q nur dann möglich ist, wenn das Excenter D auf den die Lösung und Kupplung der Fanggabel des Druckcylinders bewirkenden Balancier E richtig einwirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91164C true DE91164C (de) |
Family
ID=362812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91164D Active DE91164C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91164C (de) |
-
0
- DE DENDAT91164D patent/DE91164C/de active Active
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