DE9113087U1 - Mähwerksantrieb zur Verwendung an einem Nutzfahrzeug - Google Patents

Mähwerksantrieb zur Verwendung an einem Nutzfahrzeug

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/30Driving mechanisms for the cutters

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Description

Karl Köppl
Entschenreuth
Mähwerksantrieb zur Verwendung an einem Nutzfahrzeuo
Die Neuerung bezieht sich auf einen Mähwerksantrieb nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 5. Der neuerungsgemäße Mähwerksantrieb eignet sich insbesondere für Doppelmesser-Mähwerke.
Es sind solche Mähwerke mit einem Bewegungswandler in Form eines Getriebes bekannt, aus dessen Gehäuse zwei hin- und hergehende Zapfen vorstehen, die jeweils mit einem der Messer verbunden sind. Die Konstruktion dieses Getriebekastens erweist sich als sehr aufwendig sowohl für die Herstellung als auch für die Wartung und Reparatur.
Es könnte daran gedacht werden, die Drehbewegung der Antriebswelle über einen Kurbeltrieb in Hin- und Herbewegungen umzuwandeln. Hierbei ergeben sich jedoch konstruktive Probleme, wenn es sich um Doppelmesser-Mähwerke handelt, und Nachteile einerseits wegen der offen daliegenden Kurbel, die bei rauhem landwirtschaftlichem Betrieb leicht Schaden nimmt und sich mit Mähgut oder zumindest mit feinen Mähgutpartikeln zusetzt, und andererseits wegen der hohen Abnützung der Messer, die durch den Antrieb außer mit den antreibenden Querkräften auch noch mit einer vertikalen Kraftkomponente entsprechend dem Kurbeldurchmesser beaufschlagt werden; diese vertikale Kraftkomponente stützt die Messer zumindest teilweise gegeneinander ab, während sie in außerphasiger Bewegung sind.
Zur überdeckung des Bewegungswandlers dient eine Mähgut-Abweisblende, die vom Messerbereich nach hinten ansteigt und zum Zweck, darauffallendes Mähgut wie Gras, Klee usw. abzuschütteln, an ihrer Spitze mit einem der Messer hin- und herläuft. Diese Abweisblende und die Messer können jedoch unter Umständen, und zwar insbesondere bei einem sehr ruhigen Lauf des Mähwerks, vom Mähgut vollständig
überhäuft werden, wodurch eine herabhängende Portion des Mähguts die vor dem Mähwerk liegenden Pflanzen umlegt oder zur Seite lenkt und deren Abschneiden behindert, zumindest eine erhöhte Stengellänge bewirkt.
Demgegenüber soll durch die Neuerung mit einem einfachen Mechanismus ein zugleich ruhiges und das Mähgut abwerfendes Mähen ermöglicht werden.
Dies wird durch die in den Ansprüchen 1, 5 und 21 gekennzeichnete Neuerung erreicht. Bevorzugte Besonderheiten dieser Konstruktionen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Durch die Neuerung wird einerseits erreicht, daß eine robuste, einfache und stabile Konstruktion für Doppelmesser-Mähwerke zur Verfügung steht, und wir andererseits auch für Mähwerke mit nur einem einzigen beweglichen Messer erreicht, daß in dem geschlossenen Kurbelgehäuse selbst eine Führung der Querbewegungen erfolgt, so daß diese Querbewegungen ohne pulsierende Vertikalkräfte auf das Messer bzw. die beiden Messer übertragen werden. Der Messerantrieb ist vollständig linear und die Abfangung der pulsierenden Vertikalkräfte erfolgt innerhalb des Kurbelgehäuses, wo bei geschlossenem Gehäuse die Kurbel und der gesamte Mechanismus untergebracht und gegenüber rauhen landwirtschaftlichen Betriebsbedingungen und insbesondere gegen in den Bewegungsbereich eindringendes Mähgut geschützt sind. Dieser Schutz auch gegen das Eindringen feiner Mähgutpartikel ist insbesondere bei den Ausführungsformen nach den Ansprüchen 10 bis 13 vervollkommnet.
Der lineare gleichmäßige Antrieb der Mähmesser verringert erheblich den Verschleiß, führt aber andererseits gegebenenfalls zu einem so ruhigen Lauf des Mähwerks, daß das Abschütteln des Mähguts hierdurch erschwert ist. Hier greift die Maßnahme nach Anspruch 21 ein: durch die Anordnung der Lagerstellen der Mähgut-Abweisblende wird erreicht, daß das vordere Ende der Abweisblende, das insbesondere nasenförmig gestaltet ist, nicht ständig gleichphasig mit dem oberen Messer mitläuft, sondern gegenüber diesem eine nennenswerte Relativbewegung in Querrichtung ausführt, so daß die Nase mal an
einem Messerzahn und mal an einer Zahnkerbe liegt. Dies führt dazu, daß aufgrund der gegenseitigen Verschiebung von Abweisblende und Messer das daraufgefallene Mähgut ständig seitwärts verdrängt und verschoben wird, sowie vom Mähwerk heruntergeschoben wird und sich hierdurch auf diesem nicht zu hoch aufhäuft. Gleichzeitig bleibt das Kurbelgehäuse und bleiben die Antrieb-Ausführungen aus dem Kurbelgehäuse vor grobem Mähgut geschützt. Der Abschüttel-Effekt wird noch durch die Lagerung der Abweisblende über elastische Puffer verstärkt, die dazu führt, daß die Abweisblende und die Messer zum Zeitpunkt von Umsteuerungen gewisse Vibrationen ausführen, die das Lösen von Mähgut erleichtern.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines Mähfahrzeugs mit Mähwerk;
Fig. 2 eine seitlich teilweise aufgeschnittene Seitenansicht eines Mähfahrzeugs mit Mähwerksantrieb gemäß einer ersten Ausführungsform;
Fig. 3 eine vergrößerte Teilansicht aus der Darstellung nach Figur 2, unter genauerer Darstellung des Mähwerksantriebs;
Fig. 4 aus einer Schnittebene IV - IV heraus eine Vorderansicht von Teilen des Mähwerksantriebs nach Fig. 3;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Mähwerks einer zweiten weiterentwickelten Ausführungsform, mit weggebrochener, dem Betrachter zugewandter Hälfte einer Abweisblende zur Darstellung von deren Aufhängung;
Fig. 6 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den Mittelbereich des Mähwerks;
Fig. 7 perspektivische Darstellungen von. Antriebstraversen;
Fig. 8 die Innenansicht eines im Mähwerk verwendeten Kurbelgehäuses;
Fig. 9 einen Horizontalschnitt durch das Kurbelgehäuse und ein Antriebswellengehäuse des Mähwerks;
Fig. 10 einen Vertikalschnitt in einer geknickten Ebene X-X in Fig. 9;
Fig. 11
und 12 schematische Draufsichten auf das Mittelstück des Mähwerks unter Weglassung der Abweisblende in verschiedenen Bewegungsphasen;
Fig. 13 eine Schnittdarstellung entsprechend Fig. 9, mit sichtbaren Messern und Darstellung einer bevorzugten Koppelung der Messer an die Mitnehmerzapfen;
Fig. 14 einen Längsschnitt durch ein Mähfahrzeug mit einer dritten Ausführung des Mähantriebs;
Fig. 15 einen Teilschnitt von oben durch ein im Mähantrieb nach Fig. 14 enthaltenes Kurbelgehäuse.
Fig. 16 einen Teilschnitt entsprechend Fig. 15 einer weiteren Ausführungsform der Neuerung.
Fig. 1 zeigt als Beispiel eines Fahrzeugs mit Doppelmesser-Mähwerk ein handgeführtes Fahrzeug mit einem Mähwerk 1, einem schematisch als Block dargestellten Antriebsmotor 2, einem Antriebswellengehäuse 3, einem Führungsholm 4, Antriebsrädern 5 und Laufrädern 6. Ein Mähwerksantrieb 7 umfaßt die Antriebsübertragungsteile zwischen dem Motor 2 und dem Mähwerk 1.
Das Mähwerk 1 und der Mähwerksantrieb 7, zu denen man auch noch das Antriebswellengehäuse 3 mit einer darin befindlichen Antriebswelle 11 rechnen kann, umfassen weiterhin - bei einigen Ausführungsformen - ein an die Antriebswelle 11 anschließendes Kurbelgehäuse 12, das mit dem Antriebswellengehäuse 3 und einer balkenartigen Führungstraverse 13 verbunden ist, ein oberes Messer 14 und ein unteres Messer 15, eine Antriebstraverse 16 für das obere Messer 14 und eine Antriebstraverse 17 für das untere Messer 15, sowie eine Mähgut-Abweisblende 18, die den Mittelbereich des Mähwerks mit dem Mittelteil des Kurbelgehäuses 12 und den Ansatz des Antriebswellengehäuses 3 tunnelartig überdeckt und vorne in einer Nase 19 spitz zuläuft. .
Jedes der Messer 14 und 15 weist einen vorderen Schneidenrand 25 bzw. 26 auf, der jeweils aus Schneidzähnen 27 mit zwischenliegenden
Zahnzwischenräumen oder Kerben 28 besteht. Die Teilung dieser Verzahnung, und damit die erforderliche Bewegungsweite jedes der Messer in Querrichtung, liegt in der Größenordnung von 60 mm bis 90 mm. Wenn sich die oberen und die unteren Messer stets gegenphasig bewegen, obliegt es der Konstruktion, ob in den beiden Extremstellungen der Messer jeweils nächstbenachbarte Schneidezähne des oberen und des unteren Messers übereinanderliegen oder die Bewegung jeweils bis zu den übernächsten Schneidezähnen geht. Entspricht die Querbewegungsweite genau der Teilung, also dem Abstand zweier benachbarter Zahnspitzen, so wechselt der einzelne Zahn jedes Messers jeweils zwischen zwei übernächsten Zähnen des anderen Messers hin und her. Die Messer sind hierbei durch die Führungstraverse 13 geführt und außerdem jeweils noch durch Lenker oder Schwinghebel 29 geführt, die einerseits an der Führungstraverse 13 und andererseits an jeweils einem der Messer 14 und 15 angelenkt sind, so daß die Messer bei der Hin- und Herbewegung beim beschriebenen Beispiel auch eine kleine Vor- und Zurückbewegung ausführen, die beim beschriebenen Beispiel, also bei Balken mit Schwinghebelführung, 0,6 mm beträgt. An Stelle der Schwinghebel 29 könnte die Messerführung auch durch andere Mittel gewährleistet sein, auch solche, die keine Vor- und Zurückbewegung der Messer zur Folge haben. Als Beispiel seien die bekannten Doppelfingerbalken genannt.
Die dargelegte Prinzipkonstruktion ist in Fig. 2 in in Details abgewandelter Ausführung anhand eines ersten Ausführungsbeispiels in Seitenansicht veranschaulicht.
Die Antriebsenergie wird vom Motor 2 über die Antriebswelle 11 zu den Messern 14 und 15 geleitet. Hierzu ist die Antriebswelle starr mit einer Kurbel 33 verbunden, die zwei Kröpfungen mit Kurbelzapfen 34 und 35 aufweist, von denen die Kröpfung mit dem Kurbelzapfen 34 dem oberen Messer 14 und die Kröpfung mit dem Kurbelzapfen 35 dem unteren Messer 15 zugeordnet ist.
Der Kurbelzapfen 14 ist mit einem Kugellager 36 und der Kurbelzapfen 35 mit einem Kugellager 37 versehen, die als reibungsarm gelagerte Rollen der Kurbelzapfen dienen. Der Kurbelzapfen 34 läuft
mit seinem Kugellager 36 in einer Kulisse 138 und der Kurbelzapfen 35 läuft mit seinem Kugellager 37 in einer Kulisse 139. Die Kulissen weisen jeweils ein rechteckiges Langloch mit im wesentlichen vertikal verlaufender Längserstreckung auf, dessen parallel zur Bewegungsrichtung der Messer verlaufende Quererstreckung geringfügig größer ist als der Durchmesser der Kugellager 36, 37 und deren vertikale Längserstreckung geringfügig größer ist als der Durchmesser der kreisförmigen Bewegungsbahn der Kurbelzapfen 34 bzw. 35 zuzüglich des Durchmessers des jeweiligen Kugellagers. Die Kulisse 138 ist an der Oberseite ihres Langlochs offen, um an Bauhöhe zu sparen, sie ist jedoch zur Geräte-Vorderseite zu durch eine Deckplatte 140 geschlossen und dadurch weitgehend geschützt.
Die Kulisse 138 ist integral mit der Antriebstraverse 16 und die Kulisse 139 ist integral mit der Antriebstraverse 17 verbunden. Eine Drehung der Antriebswelle 11 führt also zu entgegengesetzten Bewegungen der Messer 14 und 15.
Beim dargestellten Beispiel sind die Kurbel-Kröpfungen in Bezug zur Kurbelachse um 180° gegeneinander versetzt. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß die beiden Messer stets in entgegengesetzter Bewegungsrichtung laufen, hat jedoch den Nachteil, daß während eines Teils der Drehbewegung der Kurbel das Bremsmoment sehr viel niedriger ist als im anderen Teil der Drehbewegung, nämlich im Bereich der Umkehrpunkte der Messer. In dieser Bewegungsphase ist sowohl die Bremsung aufgrund der Messer gegeneinander gering, als auch der Schneidwiderstand niedrig. Zur Zeit, zu der die beiden Kröpfungen übereinander liegen, sind hingegen die beiden Komponenten des Bremswiderstands maximal. Sofern sich diese vom Drehwinkel abhängige starke Änderndung des Bremsmoments für den Antriebsmotor als nachteilig auswirkt, kann entweder durch eine Schwungmasse oder durch einen von 180° abweichenden Winkelabstand der Kröpfungen in der Kurbel eine Vergleichmäßigung vorgesehen werden. Beträgt dieser Winkelabstand beispielsweise 170°, so folgen die beiderseitigen bremsmomentfreien Umkehrpunkte ebenso wie die Zeitpunkte der höchsten Geschwindigkeiten kurz hintereinander. Außerdem sind in diesem Fall auch die Reibungskräfte im Umkehrpunkt nicht 0, da das jeweils andere Messer bereits bzw. noch in Bewegung ist. Das durch
die Reibung verursachte Bremsmoment ist, bezogen auf die Antriebsleistung der Antriebswelle, am gleichmäßigsten, wenn die Kurbelkröpfungen einen Abstand von 90° bzw. 270° zueinander haben. In diesem Fall ist jedoch der Mäheffekt beeinträchtigt, da während einer längeren Phase des Bewegungsablaufs die Messer mehr oder weniger hintereinander herlaufen. In Abhängigkeit von den Bedingungen des Einzelfalls dürfte also ein Winkelabstand der Kröpfungen zueinander nah bei 180° zu bevorzugen sein.
Wie in Figur 3 ersichtlich ist, weist die Antriebstaverse 17 eine Kröpfung auf, die um eine der Kanten der balkenförmigen, gerätefesten Führungstraverse 13 gekröpft ist. Die Antriebstraverse 17 liegt außerdem gleitend auf der Führungstraverse 13 auf. Zusammen mit den sonstigen Messerführungen ist hierdurch eine Gleitführung geschaffen, die einen ausreichenden Schutz vor Verkantungen, Blockierungen und vor Abrieb ergibt.
Die beschriebene Konstruktion nach den Figuren 2 bis 4 weist eine besonders einfache Bauart auf. Die lineare Führung aufgrund der Teile 13 und 17 vermeidet Verkantungen des unteren Messers 15 und die Führung der oberen Antriebstraverse 16 auf der unteren Antriebstraverse 17 vermeidet Verkantungstendenzen des oberen Messers 14. Durch die besonders kurze Bauart dieses doppelten Kurbelantriebs kann der Messerantrieb ganz nahe an die Messer verlegt werden, was wiederum die Verkantungstendenzen verringert.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform nach den Figuren 5 bis 10 befindet sich die Kurbel 33 in einem geschlossenen Gehäuse, das in Figur 1 als das Kurbelgehäuse 12 angedeutet ist.
An jede Kröpfung schließt sich hierbei über das jeweilige Kugellager 36 bzw. 37 eine Pleuelstange 38 bzw. 39 an, die andererseits mit einer Mitnehmerbuchse 40 bzw. 41 verbunden ist. Die Mitnehmerbuchse 40 ist in zwei Gleitstücken 45 gelagert, die aus reibungsarmem Kunststoff bestehen und jeweils in einer Führungsnut 46 im Kurbelgehäuse 12 gleiten; desgleichen ist die Mitnehmerbuchse 41 in zwei Gleitstücken 47 gelagert, die jeweils in einer Führungsnut 48 gleiten. Die Führungsnuten und die Gleitstücke sind aufeinander
so abgestimmt, daß die Gleitstücke nur in Querrichtung, also praktisch ohne Spiel nach oben oder unten, gleiten können. Diese Teile bilden zusammen ebenso wie die Kurbel-Abtriebsteile nach den Fig. 2 bis 4 einen Geradschubkurbeltrieb. Die Bewegung der Mitnehmerbuchsen 40 und 41 ist also rein linear und entlang einer in ihrer Verlängerung gemeinsamen Bewegungslinie. .
An der dem Antriebswellengehäuse 3 gegenüberliegenden Seite weist das Kurbelgehäuse 12 bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 10 entlang der Bewegungsbahn der Mitnehmerbuchsen 40 und 41 Langlöcher 49 bzw. 50 auf, durch die ein Mitnehmerzapfen 54 bzw. 55 eingesteckt ist. Der Mitnehmerzapfen 54 ist über die Antriebstraverse 16 mit dem oberen Messer 14 und der Mitnehmerzapfen 55 ist über die Antriebstraverse 17 mit dem unteren Messer 15 verbunden. Die Antriebstraversen 16 und 17 sind jeweils im Bereich der Zapfen 54 bzw. 55 mit einem Abdeckblech 58 bzw. 59 verbunden, durch das das betreffende Langloch 49 oder 50 beiderseits des Zapfens abgedeckt ist, so daß das Kurbelgehäuse 12 geschlossen ist. Der Kurbeltrieb kommt also nicht in Berührung mit dem Mähgut und wird von diesem nicht verstopft und blockiert.
Beim dargestellten Beispiel sind die Antriebstraversen, wie in Fig. 7 mit durchgezogenen Linien dargestellt ist, in ihrem vorderen Bereich nach oben gekröpft. Dies entspricht der schräg nach vorne unten geneigten Betriebsstellung des Mähwerks beim handgeführten Fahrzeug und dient der Hohenvorgabe der Messer 14 und 15, die durch übliche nicht dargestellte Verstellmittel noch nach den Bedürfnissen justiert werden kann. Bei horizontal liegenden Massen, etwa wenn das Mähwerk seitlich an einem Schlepper montiert ist, kann es auch vorteilhaft sein, wenn die Antriebstraversen, wie in Fig. 7 gestrichtelt eingezeichnet ist, nach unten gekröpft sind, so daß die Messer tiefer liegen, beispielsweise auf oder unter dem Niveau des Kurbelgehäuse-Bodens oder der Führungstraverse, die ja jedenfalls über dem Untergrund schweben muß.
Wie insbesondere Fig. 8 zeigt, liegt im Kurbelgehäuse die Verbindungslinie bzw. die Bewegungslinie der Kurbelzapfen 34, 35 niedriger als die Drehachse der Kurbel 33 und der Antriebswelle 11.
Die Gleitstücke müssen deshalb beim Auswärtsschieben insbesondere eine nach unten gerichtete Kraftkomponente und beim Einwärtsziehen insbesondere eine nach oben gerichtete Kraftkomponente abfangen. Diese Achsenverschiebung dient dem Zweck, die Messer 14 und 15 gegenüber dem Kurbelgehäuse 12 und dem Antriebswellengehäuse 3 nach unten zu verlagern, also durch diese festen Maschinenteile, die ja jedenfalls höher als der Untergrund angeordnet sind, hinsichtlich der Höheneinstellung der Messer 14, 15 weniger eingeschränkt zu sein.
Sowohl bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 bis 5 als auch bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 10 wandert mit dem oberen Messer 14 auch die Nase 19 der Mähgut-Abweisblende 18 hin und her, und zwar mit einer gegenüber dem Messer abweichenden Amplitude, so daß die Nase 19 mal über einem Schneidezahn 27 und mal über einer Kerbe 28 steht (Fig. 11, 12) und hierdurch das über das obere Messer 14 und die Abweisblende 18 gefallenen Mähgut beiseite schiebt. Für diese hin- und herschwingende Bewegung ist die Abweisblende 18 an zwei Stellen gelagert, nämlich an einem Lager 64, das mit einem der Messer verbunden ist, und einem Lager 65, das mit dem Antriebswellengehäuse 3 verbunden ist. Das Lager 65 ist unbeweglich gerätefest und wirkt somit als Verschwenkungszentrum. Das Lager 64 sitzt nach Fig. 4 an der Kulisse 139, nach Fig. 7 an einem Arm, der an der Antriebstraverse 16 befestigt ist und nach hinten zu, also zum Lager 65 zu, gerichtet ist. Der die Verschwenkung antreibende Radius, also der Abstand zwischen den Lagern 65 und 64, ist wesentlich kleiner als der Abstand zwischen dem Lager 65 und den Schneidenrändern 25 und 26 der Messer, woraus die erhöhte Schwingungsamplitude resultiert. Ein zweckmäßiges Abstandsverhältnis, vom Lager 65 aus gemessen, zum Lager 64 in Bezug zum Schneidenrand 25 liegt in der Größenordnung von 60%.
Die Lager 64 und 65 enthalten je einen elastischen Puffer 67 bzw. 68, jeweils in Form einer Gummischeibe. Auf den Gummischeiben, die um die Zapfen der Lager gelegt sind, stützt sich das Gewicht der Abweisblende 18 ab. Bei allen Ungleichmäßigkeiten des Antriebsmoments oder des Bremsmoments ergibt dieses Moment zusammen mit der
Masse der Abweisblende eine Vibration, die dem Abschütteln des Mähguts förderlich ist.
Figur 13 veranschaulicht eine leicht abgewandelte Verbindung der Mitnehmerzapfen 54, 55 mit den Antriebstraversen. Die Antriebstraverse 16 weist eine Aussparung 154 und die Antriebstraverse 17 eine Aussparung 155 auf, in die durch die Abdeckbleche 58 bzw. 59 aus dem Kurbelgehäuse 12 herausstehenden Enden der Mitnehmerzapfen 54 bzw. 55 eingreifen. Die Antriebstraversen 16 und 17 können sich hierbei unabhängig vom Antrieb den Messerdrückern oder Messerführungen anpassen, da sie nicht starr mit dem Antrieb verbunden sind.
Die Fig. 14 und 15 zeigen eine etwas abgewandelte Ausführung des Mähantriebs 7. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie in den vorhergehenden Figuren.
Die Herausführung der Linearbewegungen aus dem Kurbelgehäuse 12 erfolgt bei dieser Ausführung in der Längsrichtung dieser Bewegungen über linear geführte Bolzen 72 bzw. 73, die durch Dichtungen 74, 75 und Führungsbuchsen 76, 77 aus Sinterbronze dicht aus dem Kurbelgehäuse 12 herausgeführt sind und an den Antriebstraversen 16 bzw. 17 angreifen. Die Bolzen 72 und 73 sind im Kurbelgehäuse über Kugellager mit Mitnehmerzapfen 78 bzw. 79 verbunden, die die Stelle der Mitnehmerbuchsen 40 und 41 nach Fig. 6 und Fig. 9 einnehmen.
Die Konstruktion nach Fig. 14 und 15 ergibt eine verbesserte Möglichkeit, die Kurbel vollständig in öl laufen zu lassen, da das Kurbelgehäuse dicht ausgeführt sein kann. Außerdem unterstützt die Führung der Bolzen 72 und 73 die Führung der Mitnehmerzapfen 78 und 79 durch die Gleitstücke 45, 47, die bei entsprechender Dimensionierung der Bolzenführung auch entfallen könnte.
Fig. 16 zeigt eine weitere abgewandelte Ausführung des Mähantriebs 7, bei dem Maßnahmen der Ausführungsformen nach den Figuren 9 und 15 kombiniert sind. Wiederum bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile wie bei den vorhergehend beschriebenen Ausführungs-
formen. Das Mähwerk 7 nach Fig. 16 eignet sich insbesondere dann, wenn der Dichtungsaufwand zum Fernhalten feinen Staubs und feiner Mähgutpartikel vom Inneren des Kurbelgehäuses nicht zu hoch angesetzt werden und trotzdem eine gute Dichtigkeit erzielt werden soll. Die Mitnehmerzapfen 54 und 55, die bei der Ausführungsform nach Fig. 9 unmittelbar mit Antriebstraversen verbunden sind, greifen gemäß Fig. 16 jeweils an einem Bolzen 82 bzw. 83 an, der in einem am Kurbelgehäuse festsitzenden Führungsgehäuse 83 bzw. 84 gleitet, aus dem er in seiner Bewegungsrichtung beiderseits vorsteht. Die Bolzen 82 und 83 sind in den jeweiligen Führungsgehäusen durch beiderseitige Führungsbuchsen 86 bzw. 87 geführt, also für ihre jeweilige Schiebebewegung reibungsarm gelagert. Zur Einführung des Mitnehmerzapfens 54 bzw. 55 weist jedes der Führungsgehäuse 83 bzw. 84 in Übereinstimmung mit dem Langloch 49 bzw. 50 ein Langloch 89 bzw. 90 auf, über das die Innenräume des Kurbelgehäuses 12 und der beiden Führungsgehäuse 83 und 84 miteinander in Verbindung stehen und somit ein gemeinsames Ölbad bilden. An den Austrittsenden der Bolzen 82 und 83 aus ihrem jeweiligen Führungsgehäuse 84 bzw. 85 befinden sich beiderseits Dichtungen 94 bzw. 95, die einerseits das öl am Auslaufen, andererseits das Eindringen von Staub, Nässe und feinen Partikeln verhindern.
An den beiderseits aus dem jeweiligen Führungsgehäuse vorstehenden Enden der Bolzen 82 und 83 ist für jeden Bolzen ein Bügel 96 bzw. 97 mit jeweils einem Ende angeschraubt, und an jedem Bügel sitzt wiederum eine Messerbefestigungseinheit 98, 99 zur Verbindung mit dem unteren Messer 15 bzw. dem oberen Messer 14.
Handelt es sich nicht um ein Doppelmesser-Mähwerk, sondern um ein Einfachmesser-Mähwerk, also mit stillstehendem Gegenmesser, so sind die anhand der Fig. 5 bis 16 beschriebenen Teile nur einseitig vorhanden und ist die Kurbel eine solche mit nur einer einzigen Kröpfung. Die durch die Neuerung bewirkten Vorteile sind auch in einem solchen Fall beachtlich.

Claims (25)

Schutzansprüche
1. Mähwerksantrieb zur Verwendung an einem Nutzfahrzeug, das über eine drehbare Antriebswelle (11) mit dem Mähwerk (1) verbunden ist, mit zwei horizontalen, aufeinanderliegenden, hinsichtlich der Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs quer verlaufenden Messern (14, 15), die an ihrer vorderen Schneidenseite (25, 26) gezahnt sind und unter alternierender Überdeckung und Nebeneinanderlage der Zähne (27) der beiden Messer relativ zueinander seitwärts hin- und herbewegbar sind, und mit einem Bewegungswandler (12), der die Drehbewegung der Antriebswelle (11) in die Hin- und Herbewegung der Messer (14, 15) umwandelt, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungswandler ein Geradschubkurbeltrieb (33, 34, 138, 139) ist, dessen Kurbel einen Anschluß an die Antriebswelle (11) und Anschlüsse für den Abtrieb außerphasiger reziprokierender Linearbewegungen aufweist, indem er an einem drehbaren Eingangszapfen wenigstens zwei Kröpfungen mit Kurbelzapfen (34, 35) aufweist, deren Kurbelwinkel gegeneinander 90° bis 270° beträgt und die jeweils an einer Kulisse (138, 139) mit einem Langloch angreifen, die mit einer geführten Antriebst raverse (16, 17) für den Anschluß zum Abtrieb der Linearbewegung und deren übertragung auf das jeweilige bewegliche Messer (14, 15) verbunden ist, wobei die Kurbelzapfen jeweils in eines der Langlöcher eingreifen und diese ihre Längserstreckung, die wenigstens gleich dem Durchmesser der Kurbelzapfenbahn ist, in einer Richtung quer zur Bewegungsrichtung der Messer hat.
. Mähwerksantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß zu ihrer Führung in der Messer-Bewegungsrichtung die beiden Antriebstraversen (16, 17) jeweils einen ebenen Teil aufweisen, und daß die und die beiden ebenen Teile aneinander gleitend aufeinanderliegen und sich unten auf einer maschinenfesten Führungstraverse (13), deren Längsrichtung sich in der Messer-Bewegungsrichtung erstreckt, abstützen.
3. Mähwerksantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungstraverse (13) balkenförmig ausgebildet ist und in der Messer-Bewegungsrichtung geradlinige Kanten aufweist und wenigstens eine der Antriebstraversen (16, 17) um eine der geradlinigen Kanten herum gekröpft ist.
4. Mähwerksantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelzapfen (34, 35) ebenso wie die Kulissen (138, 139) in der Verlaufsrichtung der Antriebswelle (11) hintereinander angeordnet sind und die in der Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs vordere Kulisse (138) an ihrer Vorderseite eine das Langloch überdeckende Abdeckplatte (140) trägt.
5. Mähwerksantrieb zur Verwendung an einem Nutzfahrzeug, das über eine drehbare Antriebswelle (11) mit dem Mähwerk (1) verbunden ist, mit zwei horizontalen, aufeinanderliegenden, hinsichtlich der Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs quer verlaufenden Messern (14, 15), die an ihrer vorderen Schneidenseite (25, 26) gezahnt sind und unter alternierender Überdeckung und Nebeneinanderlage der Zähne (27) der beiden Messer relativ zueinander seitwärts hin- und herbewegbar sind, und mit einem Bewegungswandler (12), der die Drehbewegung der Antriebswelle (11) in die Hin- und Herbewegung wenigstens eines der Messer (14, 15) umwandelt, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungswandler ein in einem geschlossenen Kurbelgehäuse (12) befindlicher Geradschubkurbeltrieb (33 bis 41) ist, dessen Kurbelgehäuse (12) einen Anschluß an die Antriebswelle (11) und wenigstens einen Anschluß (40, 41) für den Abtrieb einer reziprokierenden Linearbewegung aufweist und der an einem drehbaren Eingangszapfen wenigstens eine Kröpfung mit Kurbelzapfen (34, 35) aufweist, an dem eine Pleuelstange (38, 39) angreift, die an ihrem anderen Ende mit wenigstens einem längsgeführten Mitnehmer (40, 41) für den Anschluß zum Abtrieb der Linearbewegung und deren übertragung auf das wenigstens eine bewegliche Messer (14, 15) verbunden ist.
. Mähwerksantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Doppelmessermähwerks-Antrieb ist, dessen Kurbelgehäuse (12) zwei Anschlüsse (40, 41) für den Antrieb zweier außerphasiger reziprokierender Linearbewegungen aufweist und an dessen Eingangszapfen eine Kurbel mit zwei Kröpfungen und Kurbelzapfen (34, 35) anschließt, deren Kurbelwinkel gegeneinander 90° bis 270° beträgt und an denen jeweils eine Pleuelstange (38, 39) angreift.
7. Mähwerksantrieb nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Pleuelstange(n) (38, 39) jeweils mit einer Mitnehmerbuchse (40, 41) versehen sind, entlang deren Bewegungsbahn bei einer Kurbelumdrehung sich ein Langloch (49, 50) im Gehäuse befindet, durch das ein Mitnehmerzapfen (54, 55) verläuft, der im Kurbelgehäuse (12) in die Mitnehmerbuchse (40, 41) eingreift und außerhalb des Kurbelgehäuses (12) an Antriebsteilen (50, 57; 82, 83, 96, 97, 98, 99) angreift, an die das bzw. die Messer (14, 15) gekoppelt ist bzw. sind.
8. Mähwerksantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerzapfen (54, 55) außerhalb des Kurbelgehäuses (12) mit einer Antriebstraverse (16, 17) verbunden ist, an der das bzw. jeweils eines der Messer (14, 15) befestigt ist.
9. Mähwerksantrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebstraverse (16, 17) ein Abdeckblech (58, 59) zum Abdecken des jeweiligen Langlochs (49, 50) aufweist.
10. Mähwerksantrieb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerzapfen (54, 55) außerhalb des Kurbelgehäuses (12) an einem Bolzen (82, 83) angreift, der in einem Führungsgehäuse (86, 87) in seiner Längsrichtung, die der Bewegungsrichtung des Mitnehmerzapfens parallel ist, verschieblich ist und aus dem Führungsgehäuse durch wenigstens eine abgedichtete Durchführung (86, 94; 87, 95) an der Stirnseite des Führungsgehäuses nach außen vorsteht, wo er an
Antriebsübertragungsgliedern (96, 98; 97, 99; 154, 155) zum Ankoppeln des Messers (14, 15) angreift.
11. Mähwerksantrieb nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (82, 83) beiderseits aus dem Führungsgehäuse (84, 85) vorsteht und seine beiden Enden über ein außerhalb des Führungsgehäuses befindliches Brückenglied (96, 97) miteinander verbunden sind, an das das Messer (14, 15) gekoppelt ist (über 98, 99) .
12. Mähwerksantrieb nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (82, 83) im Führungsgehäuse (84, 85) durch Gleitführungen (86, 87) in den Durchführungen geführt ist.
13. Mähwerksantrieb nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß der bzw. die Mitnehmer (40, 41) jeweils mit einem Antriebs-Linearbolzen (72, 73) verbunden ist bzw. sind, der die betreffende Seitenwand des Kurbelgehäuses (12) in seiner Längsrichtung verschieblich durchdringt und außerhalb des Gehäuses (12) mit einer Antriebstraverse (16, 17) verbunden ist, an der das bzw. jeweils eines der Messer (14, 15) befestigt ist.
14. Mähwerksantrieb nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere des Kurbelgehäuses (12) ein ölbad enthält.
15. Mähwerksantrieb nach dem auf einen der Ansprüche 10 bis 12 rückbezogenen Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Führungsgehäuse (84, 85) ein ölbad enthält und die beiden Ölbäder miteinander kommunizieren.
16. Mähwerksantrieb nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem Mitnehmer verbundene Ende der bzw. jeder Pleuelstange (38, 39) noch mit wenigstens einem in einer Nut (46, 48) des Kurbelgehäuses (12) geführten Gleitstück (45, 47) verbunden ist.
17. Mähwerksantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (14, 15) zusätzlich durch Lenker (29) geführt sind.
18. Mähwerksantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und 6 oder einem der auf Anspruch 6 rückbezogenen Ansprüche 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelwinkel der Kurbelzapfen (34, 35) zueinander im Bereich von 150° bis 210° liegt.
19. Mähwerksantrieb nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelwinkel der Kurbelzapfen (34, 35) zueinander 180° beträgt.
20. Mähwerksantrieb nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungslinie des bzw. der Mitnehmer (40, 41) für den Abtrieb der Linearbewegung niedriger liegt als die Drehachse des Eingangszapfens.
21. Mähwerksantrieb nach dem Oberbegriff des Anspruchs 5, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 16, mit einer vor und über dem Bewegungswandler (12) angeordneten Mähgut-Abweisblende (18), die an zwei hintereinanderliegenden Stellen (64, 65) mit angenähert vertikalen Achsen gelagert ist, nämlich einerseits an einem gerätefesten Lager (65) und andererseits an einem mit dem beweglichen bzw. einem der Messer (14) verbundenen Lager (64), und deren vorderer Rand (19) in kleinem Abstand über dem oberen Messer (14) endet und mit diesem zu einer hin- und hergehenden Bewegung angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Messer (14) verbundene Lager (64) sich hinsichtlich der Fahrtrichtung in einem Abstand von der Schneide (25) des Messers (14) befindet.
22. Mähwerksantrieb nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Abstände der Stelle der gerätefesten Lagerung (65) zum mit dem Messer verbundenen Lager (64)
einerseits und zum vorderen Rand (19) der Abweisblende (18) andererseits im Bereich von 1:1,5 bis 1:2,5 liegt.
23. Mähwerksantrieb nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweisblende (18) die Form eines nasenartigen Prismenabschnitts hat und im Bereich des oberen Messers (14) in einer flachen Spitze (19) endet.
24. Mähwerksantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 7 bis 15, und einem der Ansprüche 21 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kulisse (139) bzw. der Antriebstraverse (56) bzw. den Antriebsübertragungsgliedern des einen der Messer (14) das mit dem Messer (14) verbundene Lager (64) der Abweisblende (18) oder ein schräg nach hinten oben erstreckter Arm (66) sitzt, an dessen Ende sich das Lager (64) befindet.
25. Mähwerksantrieb nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweisblende (18) über elastische Puffer (67, 68) gelagert ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0538596A1 (de) * 1991-10-22 1993-04-28 Karl Köppl Mähwerksantrieb zur Verwendung an einem Nutzfahrzeug
DE4136426A1 (de) * 1991-11-05 1993-05-06 Busatis-Werke Gmbh U. Co Kg, 5609 Hueckeswagen, De Antrieb fuer doppelmesser-schneidwerk
EP0603843A1 (de) * 1992-12-21 1994-06-29 Karl Köppl Antriebsvorrichtung für Fahrzeuge
EP3944750A1 (de) * 2020-07-28 2022-02-02 ESM Ennepetaler Schneid- u. Mähtechnik GmbH & Co. KG Antrieb für doppelmesser-schneidsysteme

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