DE910992C - Hydraulische Ruderanlage mit einem Drehfluegelantrieb - Google Patents

Hydraulische Ruderanlage mit einem Drehfluegelantrieb

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DE910992C
DE910992C DEL6407A DEL0006407A DE910992C DE 910992 C DE910992 C DE 910992C DE L6407 A DEL6407 A DE L6407A DE L0006407 A DEL0006407 A DE L0006407A DE 910992 C DE910992 C DE 910992C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rudder
gear
chamber housing
drive
coupled
Prior art date
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Expired
Application number
DEL6407A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Gregor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Filing date
Publication date
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Publication of DE910992C publication Critical patent/DE910992C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/14Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/26Steering engines
    • B63H25/28Steering engines of fluid type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

  • Gegenstand des Patents 893 3II ist eine hydraulische Ruderanlage mit einem Drehflügelantrieb für die Verstellung des Ruders, der mehrere symmetrisch zum Ruderschaft vorgesehene Drehflügel aufweist.
  • In weiterer Ausgestaltung einer derartigen hydraulischen Ruderanlage ist nach der Erfindung das Kammergehäuse, das in an sich bekannter Weise bei feststehenden Flügeln drehbeweglich gelagert ist, über ein Zahnradgetriebe mit dem Ruderblatt gekuppelt. Gegenüber der bekannten Bauform, bei der das Kammergehäuse unmittelbar auf dem Ruderschaft befestigt ist, hat der erfindungsgemäße Antrieb zunächst den Vorteil, daß man in der Anordnung des Verstellgetriebes nicht auf die Achse des Ruderblattes festgelegt und daher durch Raumverhältnisse weniger beschränkt ist. Weiter ergibt sich erfindungsgemäß die Möglichkeit, zwischen Stellmotor und Ruderblatt eine beliebige Übersetzung vorzusehen und so beispielsweise den maximal mit 6o° begrenzten Stellwinkel des Antriebes auf einen Schwenkwinkel des Ruders von 9o° zu vergrößern. Schließlich können durch die Einschaltung des Zahnradgetriebes zwei oder mehrere Ruderblätter von dem gleichen Stellmotor angetrieben werden.
  • Das Antriebsrad des Zahnradgetriebes kann mit dem Kammergehäuse aus einem Stück bestehen oder unmittelbar an seinem Umfang oder seinem Deckel befestigt werden. Bei Schiffen mit zwei oder mehreren Rudern kann das drehbewegliche Kammergehäuse leicht mit den verschiedenen Ruderblättern gekuppelt werden. Wird hierfür ein Zahnradgetriebe vorgesehen, so sind die anzutreibenden Ruderschäfte mit je einem Zahnrad oder einem Zahnsegment zu versehen, wobei die einzelnen Schaftzahnräder bzw. Schaftzahnsegmente mit einem gemeinsamen Antriebszahnrad des Kammergehäuses im Eingriff stehen. Die Zahnradübersetzung zwischen dem Kammergehäuse und den einzelnen Ruderschäften kann unterschiedlich groß gemacht werden, so daß beispielsweise bei drei Rudern das Mittelruder den beiden Außenrudern voreilen kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Kammergehäuse auf der Achse des Drehflügelantriebes drehbar gelagert, wobei die Zu- und Ableitungen der Druckflüssigkeit von Längsbohrungen der Achse und Querbohrungen des auf der Achse befestigten Flügelkörpers gebildet werden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. I in einer Seitenansicht mit teilweisem Querschnitt und in Fig. 2 in einer Draufsicht.
  • Es bezeichnet Io die Achse des Drehflügelantriebes, die mittels der Buchse II fest mit dem Schiffskörper I2 verbunden ist. I3 ist die Nabe des Drehflügelantriebes, die zwei Flügel I4 und I5 aufweist. Diese Flügel I4 und I5 befinden sich in Druckkammern des Kammergehäuses.
  • Das Kammergehäuse I6 ist auf der Achse Io drehbeweglich gelagert. Der zylindrische Teil des Gehäuses ist mit einem Zahnkranz I7 versehen, der mit Zahnrädern oder Zahnsegmenten I8 und I9 der Ruderschäfte 2o und 2I im Eingriff steht. Die Zahnräder bzw. Zahnsegmente I8 und I9 sind auf den Ruderschäften 2o und 2I befestigt, so daß bei einer Drehung des Kammergehäuses I6 die Ruderblätter verstellt werden.
  • Die Druckmittelzu- und -abfuhr zu den Druckkammern des Kammergehäuses I6 erfolgt durch die Längsbohrungen 22 und 23 der Achse Io sowie durch die Querbohrungen 24 und 25 der Nabe I3.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Hydraulische Ruderanlage mit einem Drehflügelantrieb nach Patent 893 3II, bei der das Kammergehäuse des Drehflügelantriebes drehbeweglich gelagert und mit dem Ruderblatt gekuppelt ist, während der Flügelkörper des Antriebes fest mit dem Schiffskörper verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des Kammergehäuses (I6) mit dem Ruderblatt mittels eines Zahnradgetriebes (I7 bis I9) erfolgt.
  2. 2. Ruderanlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebszahnrad (I7) des Zahnradgetriebes mit dem Kammergehäuse (I6) aus einem Stück besteht oder unmittelbar an seinem Umfang oder seinem Deckel befestigt ist
  3. 3. Ruderanlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbewegliche Kammergehäuse (I6) mit zwei oder mehreren Ruderblättern gekuppelt ist.
  4. 4. Ruderanlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei Kupplung des Kammergehäuses (I6) mit den Ruderblättern über ein Zahnradgetriebe die anzutreibenden Ruderschäfte (2o, 2i) je ein Zahnrad (i8, ig) oder ein Zahnsegment aufweisen, wobei die einzelnen Schaftzahnräder bzw. Schaftzahnsegmente mit einem gemeinsamen Antriebszahnrad (i7) des Kammergehäuses im Eingriff stehen.
  5. 5. Ruderanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnradübersetzung zwischen dem Kammergehäuse (i6) und den einzelnen Ruderschäften (2o, 2i) unterschiedlich groß ist. Angezogene Druckschriften: Schwedische Patentschrift Nr. 114 a36.
DEL6407A 1950-11-29 1950-11-29 Hydraulische Ruderanlage mit einem Drehfluegelantrieb Expired DE910992C (de)

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