DE910576C - Gasreiniger - Google Patents
GasreinigerInfo
- Publication number
- DE910576C DE910576C DEB13184A DEB0013184A DE910576C DE 910576 C DE910576 C DE 910576C DE B13184 A DEB13184 A DE B13184A DE B0013184 A DEB0013184 A DE B0013184A DE 910576 C DE910576 C DE 910576C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carrier
- insert
- displaceable
- cleaner
- hordes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10K—PURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
- C10K1/00—Purifying combustible gases containing carbon monoxide
- C10K1/20—Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
- C10K1/22—Apparatus, e.g. dry box purifiers
- C10K1/24—Supporting means for the purifying material
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
- Gasreiniger Die Erfindung bezieht sich auf vorzugsweise als Turmreiniger ausgebildete Gasreiniger mit einem oder mehreren Herausnehmbaren Einsätzen. Die Einsätze enthalten üblicherweise Horden, auf denen die Gasreinigungsmasse ruht. Zum Regenerieren oder :Auswechseln der aufgebrachten Reinigungsmasse gegen frische «-erden die Einsätze aus dem Reiniger herausgenommen, entleert und anschließend mit regenerierter bzw. frischer Masse gefüllt und endlich wieder eingesetzt. Zur Erleichterung des Entleerens der Einsätze hat man bereits deren Horden kippbar angeordnet. Jedoch sind die bekannten Kippvorrichtungen in Bauart und Betrieb verwickelt und kostspielig.
- Die Erfindung bezweckt, eine bequeme Entleerung herausgenommener Einsätze mit weitaus einfacheren Mitteln zu erreichen. Sie besteht im wesentlichen darin, daß jede Horde tnit einer Kante lose auf einem mit den übrigen Einsatzteilen starr verbundenen Träger und mit ihrer Gegenkante auf einem zu diesen Teilen verschiebbaren Träger derart ruht, daß beim Absenken des aus dem Reiniger als Ganzes herausgenommenen Einsatzes über eine den oder die verschiebbaren Träger untergreifende Vorrichtung die Horden nach entsprechender Schrägstellung von den festen Trägern abgleiten und dadurch gekippt werden. Soweit die Reinigungsmasse dabei nicht von selbst von den gekippten Horden abrutscht, kann sie bequem abgekratzt werden.
- Wenn man den Einsatz in einen Behälter entleeren will, wird das genannte Auflager am oberen Rande des Behälters angeordnet. Beim Entleeren des Einsatzes auf den Erdboden wird das Auflager als Bock von entsprechender Höhe ausgebildet. In jedem Fall erzielt man in einfachster Weise eine selbsttätigeEntleerung, wobei höchstens noch festbackende --\,Iassereste von den gekippten Horden abzukratzen sind. Besonders zweckmäßig ist es, die Horden auch lose auf den verschiebbaren Träger aufliegen zu lassen und dafür zu sorgen, daß sie so lange an diesem Träger gehalten werden, bis sie beim Entleeren des Einsatzes von den festen Trägern abgeglitten sind. Zu diesem Zweck enthält die genannte Vorrichtung entsprechende Ansätze, wie Nasen. Dorne od. dgl., welche in Aussparungen auf der Unterseite der Horden beim Absenken des Einsatzes eingreifen. Wenn die Horden von den festen Trägern abgeglitten sind, kippen !sie unter ihrem Eigengewicht um diese Ansätze und fallen dadurch auch von dem verschiebbaren Träger ab. Der Querschnitt der verschiebbaren Träger ist vorzugsweise in Form eines auf den Kopf gestellten T ausgebildet. Der nach oben gerichtete T-Steg verhindert ein Zusammenbacken der auf den benachbarten Horden ruhenden Massekuchen, wodurch die Entleerung der Einsätze noch mehr erleichtert wird.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt Fig. i einen sektorförmigen Einsatz eines Turmreinigers in Aufsicht, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach Linie b-b der Fig. i in vergrößertem Maßstabe, Fig.3 einen waagerechten Querschnitt nach Linie c-c der Fig. 2, Fig. 4 und 5 je einen Schnitt nach Linie a-a der Fig. i mit verschiedenen Hordenstellungen und Fig.6 in vergrößertem :Maßstab eine Seitenansicht der Auflage der Horden beim Entleeren des Einsatzes.
- Der in Fig. i gezeigte sektorförmige Einsatz eines Turmreinigers enthält zwei Lagen von je zwei rostartigen Horden i und 2 mit trapezförmiger Grundfläche, auf der die Reinigungsmasse ruht. Die festen Hordenträger 3 und .i., zwischen denen ein verschiebbarer Träger 5 angeordnet ist, bilden die starre Verbindung zwischen einem Rohrsegment 6 auf der Innenseite und einem Mantelsegment 7 auf der Außenseite des Einsatzes. Wie Fig. 2 und 3 erkennen lassen, ist an jedem Kopfende eines Trägers 5 eine Nase 12 vorgesehen, die mit Spiel hinter an einer senkrechten Leiste 9 angeordnete Knaggen i i greift und so eine waagerechte Verschiebbarkeit des Trägers im Maße dieses Spiels gestattet. Die Knaggen i i dienen gleichzeitig als Auflage für die lose auf ihnen ruhende Nase 12, so daß der Träger 5 im Verhältnis zu den übrigen Einsatzteilen nach oben bewegt werden kann. Die festen Träger 3 und .t der beiden Hordenlagen stehen durch senkrechte Streben io in starrer Verbindung miteinander. Jede einzelne Horde i oder 2 ruht mit einer Kante lose auf einem festen Träger 3 bzw. 4 und mit ihrer Gegenkante auf einem verschiebbaren Träger 5.
- Fig.4 zeigt die Normallage der Horden, die auch nach dem Herausheben eines Einsatzes aus dem Reiniger zunächst unverändert bleibt. Wenn aber der Einsatz über eine als waagerechte Leiste 15 ausgebildete und die verschiebbaren Träger 5 untergreifende Entleerungsvorrichtung (Fig. 6) abgesenkt wird, hält dieser die Träger 5 zurück, während die festen Träger 3 und 4 mit den übrigen starr mit ihnen verbundenen Einsatzteilen sich ungehindert weitersenken können. Dadurch geraten die Horden i und 2 in eine schräge Stellung, bis sie schließlich von den zugehörigen festen Trägern 3 und 4 abgleiten (Fig. 5). Die auf den Horden liegende Reinigungsmasse rutscht dabei seitlich ab. Die Leiste 15 enthält seitliche Ansätze 14, die beim Absenken des Einsatzes in Aussparungen 13 auf der Unterseite der Horden i und 2 eingreifen und diese so lange am Träger 5 halten, bis sie in die in Fig.6 gezeichnete Endlage gelangen. Dann kippen die Horden unter ihrem Eigengewicht um die Ansätze 14 und fallen mit den etwa noch auf ihnen befindlichen Resten der Reinigungsmasse auf den Boden des Regenerierungaplatzes bzw. eines besonderen Auffangbehälters für die verbrauchte Masse. Man erhält dadurch in einfacher Weise eine gute Verteilung der zu regenerierenden Reinigungsmasse.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorzugsweise als Turmreiniger ausgebildeterGasreiniger mit einem oder mehreren herausnehmbaren Einsätzen, deren Horden zwecks Entfernung der auf ihnen liegenden Reinigungsmasse kippbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Horde (i oder 2) derart mit einer Kante lose auf einem mit den übrigen Einsatzteilen starr verbundenenTräger (3 oder 4) und mit ihrer Gegenkante auf einem zu diesen Teilen verschiebbaren Träger (5) ruht, daß beim Absenken des aus dem Reiniger als Ganzes herausgenommenen Einsatzes über eine den oder die verschiebbaren Träger untergreifende Vorrichtung (15) die Horden von den festen Trägern abgleiten und dadurch gekippt werden.
- 2. Gasreiniger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Horden (1, 2) Aussparungen (13), aufweisen, in die beim Absenken des Einsatzes über die Entleerungsvorrichtung (i 5) an dieser befindliche Ansätze (14) eingreifen, welche die Horden so lange an dem zugehörigen verschiebbaren Träger (5) halten, bis sie von den festen Trägern (3, 4) abgeglitten sind.
- 3. Gasreiniger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Träger (5) senkrechte und waagerechte Führungen aufweisen, vorzugsweise derart, daB an den Einsätzen senkrechte Leisten (9) mit seitlichen Knaggen (ii) in der Höhe der verschiebbaren Träger vorgesehen sind und diese mittels Nasen (12) die Knaggen mit Spiel hintergreifen. ` Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 235 269, 456 371, 476 352, 545 863.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB13184A DE910576C (de) | 1950-12-28 | 1950-12-28 | Gasreiniger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB13184A DE910576C (de) | 1950-12-28 | 1950-12-28 | Gasreiniger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910576C true DE910576C (de) | 1954-05-03 |
Family
ID=6957441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB13184A Expired DE910576C (de) | 1950-12-28 | 1950-12-28 | Gasreiniger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910576C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE235269C (de) * | ||||
| DE456371C (de) * | 1928-02-21 | Arthur Beuthner | Horden von Hochreinigern fuer die Gasreinigung | |
| DE476352C (de) * | 1929-05-15 | Arthur Beuthner | Horden von Hochreinigern fuer die Gasreinigung | |
| DE545863C (de) * | 1931-05-20 | 1932-03-09 | Kurt Beuthner | Kippbare Horden fuer Gasreiniger |
-
1950
- 1950-12-28 DE DEB13184A patent/DE910576C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE235269C (de) * | ||||
| DE456371C (de) * | 1928-02-21 | Arthur Beuthner | Horden von Hochreinigern fuer die Gasreinigung | |
| DE476352C (de) * | 1929-05-15 | Arthur Beuthner | Horden von Hochreinigern fuer die Gasreinigung | |
| DE545863C (de) * | 1931-05-20 | 1932-03-09 | Kurt Beuthner | Kippbare Horden fuer Gasreiniger |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE926609C (de) | Vorrichtung zum Formen oder Mischen | |
| DE968487C (de) | Setztisch fuer Schriftsetzer | |
| DE328362C (de) | Fuer' die Zuechtung von Pilzkulturen und fuer die Behandlung von Fluessigkeiten mit Gasen oder Daempfen geeignete Vorrichtung | |
| DE700550C (de) | Walzwerken angeordnete und in derHoehen- und Seitenrichtung bewegliche Ablege- und Stapelvorrichtung | |
| DE218636C (de) | ||
| DE883485C (de) | Gaserzeuger, insbesondere Querstromgaserzeuger fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE712678C (de) | Bett fuer Drehbaenke mit oberer schraeger, als Ableitflaeche fuer die Spaene dienender Bettflaeche | |
| DE859988C (de) | Einrichtung zur Lagerung von koernigem Mahlgut oder zur Vorbereitung desselben fuer die Vermahlung | |
| DE443359C (de) | Vorrichtung zum Zufuehren, Ordnen und Abzaehlen runder Tabletten in Reihen nebeneinander | |
| DE404521C (de) | Maschine zum Reinigen und Gleichlegen wirr durcheinanderliegender Zuendhoelzer | |
| DE462710C (de) | Bunker fuer Schuettgut mit Auslaufschlitz und darunterliegendem Abzugband | |
| DE916041C (de) | Nasssetzmaschine | |
| DE537799C (de) | Abwaschtisch | |
| DE2504238C3 (de) | Vorrichtung zum einzelweisen Ausgeben gestapelter Körper vom Boden des Stapels | |
| DE922388C (de) | Ofenbeschickungsanlage | |
| DE924294C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abfuellen von Kaesebruch aus Kaesekesseln | |
| DE856029C (de) | Verfahren zum Betrieb turmartiger Gasreinigungseinrichtungen | |
| DE1031564B (de) | Vorrichtung zur Aufzucht von Pflanzen nach dem Hydro-Kulturverfahren nach dem Hydro-Kulturverfahren in Behaeltern mit Pflanzennaehrsalzloesungen | |
| DE917105C (de) | Kaeseformenwender zur Weichkaesebereitung | |
| DE438031C (de) | Stuetzvorrichtung fuer mehrstoeckige Auszugbackoefen | |
| DE726639C (de) | Ruhebett mit Wenderahmen | |
| DE642170C (de) | Foerdergitteranordnung fuer Maschinen zum wahlweisen UEberziehen flacher Werkstuecke | |
| DE706321C (de) | Ablegevorrichtung fuer Auflaufrollgaenge oder -rinnen bei Kuehlbetten fuer Walzwerke | |
| DE2745897A1 (de) | Feuerfeste fachbrettabstuetzung und traggestell fuer keramische gegenstaende | |
| DE469066C (de) | Vereinigung eines Wagenkippers und eines davon getrennt bewegbaren Kippbunkers |