DE910175C - Abstreifvorrichtung zur Herstellung gleichmaessiger Isolierueberzuege aus fluessigen Massen auf elektrisch leitenden Draehten rechteckigen Querschnittes - Google Patents

Abstreifvorrichtung zur Herstellung gleichmaessiger Isolierueberzuege aus fluessigen Massen auf elektrisch leitenden Draehten rechteckigen Querschnittes

Info

Publication number
DE910175C
DE910175C DEA8039D DEA0008039D DE910175C DE 910175 C DE910175 C DE 910175C DE A8039 D DEA8039 D DE A8039D DE A0008039 D DEA0008039 D DE A0008039D DE 910175 C DE910175 C DE 910175C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stripping device
parts
wire
inner surfaces
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA8039D
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander G Beaver
Irving H Wilson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE910175C publication Critical patent/DE910175C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/065Insulating conductors with lacquers or enamels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C3/00Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material
    • B05C3/02Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material
    • B05C3/12Apparatus in which the work is brought into contact with a bulk quantity of liquid or other fluent material the work being immersed in the liquid or other fluent material for treating work of indefinite length
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S118/00Coating apparatus
    • Y10S118/18Wire and cord die

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Processes Specially Adapted For Manufacturing Cables (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Überziehen langgestreckter Gegenstände, wie elektrisch leitende Drähte u. dgl., von rechteckigem Querschnitt mit flüssigen Überzugsmassen, z. B. Emaillen, Firnissen, Lacken u. dgl. Sie hat insbesondere eine Vorrichtung zum Gegenstand, mit deren Hilfe derartige Drähte, Bänder oder sonstige Gegenstände großer Längsausdehnung wirksam und wirtschaftlich mit flüssigen Massen, die eine Lösung einer harzartigen Verbindung enthalten und durch Kondensation eines Aldehydes, wie
Formaldehyd, mit dem Produkt der Hydrolyse eines Polyvinylesters, wie z. B. Polyvinylacetat, erhalten werden, überzogen werden können.
Der Bedarf an elektrisch leitenden Drähten rechteckförmigen Querschnittes, die mit einem dünnen Isolierfilm aus organischen Emaillen oder Lacken versehen sind, wächst in starkem Maße. Da diese Drähte gewöhnlich aus solchen runden Querschnittes durch Walzen hergestellt werden, ergeben sich nicht immer völlig gleichmäßige und konstante Querschnitte. Die Isolierung eines solchen
Drahtes mittels der bekannten Abstreifvorrichtung mit festem Ausschnitt, durch die der Draht nach dem Eintauchen in das flüssige Isoliermittel hindurchgeführt wird, wodurch ein gleichmäßiger Überzug hergestellt werden soll, hat sich als nuzweckmäßig erwiesen, da jeder Abstreifer, dessen Ausschnitt groß genug ist, auch breitere bzw. dickere Teile des Drahtes passieren zu lassen, einen zu dicken Isolierauftrag an schmäleren oder ίο dünneren Stellen des Drahtes zur Folge haben würde. Selbst bei der Isolation von rechteckförmigen Drahten mit sehr guter Gleichmäßigkeit des Querschnittes muß man einen Abstreifer haben, der einen Ausschnitt von äußerst genau dem Querschnitt angepaßten Maßen aufweist und bei dem der Zwischenraum zwischen Abstreifer und Draht einige hundertstel Millimeter beträgt, damit ein Isolierfilm geeigneter Stärke auf den Draht aufgebracht werden kann. Das jedoch gewöhnlich mehrere Schichten von Isolierlack übereinander auf einen Draht aufgebracht werden, muß für jede Schicht ein besonderer Abstreifer hergestellt werden, bei dem die Maße des Ausschnittes jeweils entsprechend größer gewählt sind als bei dem Abstreifer für die vorhergehende Schicht des Isolierüberzuges. In Anbetracht der sehr großen Zahl von Querschnittsformen und Abmessungen würde daher eine riesige Zahl von Abstreifern erforderlich werden, von denen jeder äußerst genau hergestellt sein muß und damit auch teuer ist. Aus diesen Gründen hat man bisher bei rechteckförmigen Drähten meist auf die Verwendung eines Abstreifers überhaupt verzichtet, wobei man jedoch gezwungen war, Isolierflüssigkeiten mit großem Anteil an Lösungsmitteln zu verwenden, was nicht nur wegen des Verlustes durch Verdunstung, sondern auch wegen der Erfordernis einer häufigeren Wiederholung des Tauchprozesses unwirtschaftlich war.
Durch die Erfindung soll nun eine einfache und billige Abstreifvorrichtung geschaffen werden, die für Querschnitte der verschiedensten Art und Abmessungen verwendet werden kann und außerdem allen Unregelmäßigkeiten im Querschnitt eines Drahtes zu folgen vermag, so daß also stets ein gleichbleibender Zwischenraum zwischen Draht und Abstreifer aufrechterhalten bleibt und damit ein gleichmäßiger Isolierüberzug erzielt werden kann. Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß die Abstreifvorrichtung aus zwei L-förmigen, an den Schenkelenden ineinandergreifenden und gegeneinander verschiebbaren Teilen gebildet wird, so daß ein rechteckförmiger Ausschnitt veränderlicher Größe entsteht, daß an den den Ausschnitt bildenden Innenflächen der beiden Teile Vorsprünge vorgesehen sind, die zur Zentrierung des hindurchgeführten Drahtes dienen, und daß beide Teile durch Federkraft derart zusammengehalten werden, daß die Vorsprünge stets an den Flächen des Drahtes anliegen.
Durch diese Ausbildung kann die gleiche Vorrichtung sowohl für Drähte verschiedenen Querschnittes als auch für die verschiedenen nacheinander auf den gleichen Draht aufzubringenden Isolierfilme verwendet werden. Die Vorrichtung kann außerdem sehr leicht an dem Draht angebracht und wieder entfernt werden, wobei sie sich stets selbst zentriert, d. h. genau auf den jeweiligen Drahtquerschnitt einstellt und auch allen Querschnittsveränderungen sich anpaßt, so daß 7=> also stets eine Isolierschicht völlig gleichmäßiger Dicke auf allen vier Seiten des Drahtes gebildet wird.
An Hand der Zeichnung soll im folgenden die Erfindung näher beschrieben werden. Die Art und Weise, wie die Erfindung bei einer üblichen Einrichtung zur Herstellung von Lackdrähten angewendet werden kann, ist schematisch in Fig. 1 dargestellt. Wie aus dieser Figur zu ersehen ist, wird der Draht 1 von einer Drahtrolle 2 abgenommen und über eine Führungsscheibe 3 geführt, die in einem Behälter oder Trog 5 mit dem flüssigen Uberzugsmaterial 4 angeordnet ist. Mit 6 ist die Abstreifvorrichtung und eine geeignete Haltevorrichtung für diese bezeichnet. Diese Abstreifvorrichtung dient dazu, überschüssiges Isoliermaterial von dem frisch überzogenen Draht zu entfernen. Die Haltevorrichtung für diesen Abstreifer besteht zweckmäßig aus einem Paar paralleler Finger 6a, die über die schwebende Vorrichtung hinwegragen und si-ε daran hindern, daß sie von dem sich nach oben bewegenden Draht mitgenommen wird. Der Draht selbst, mit einer gleichmäßigen Schicht eines Überzuges gewünschter Dicke versehen, wird dann von der Abstreifvorrichtung nach oben durch einen Trockenofen 7 geführt, der mit elektrischen Heizkörpern 8 versehen ist, die innerhalb der isolierten Öfenwände 9 angebracht sind. Selbstverständlich kann auch jede andere Art Trockenofen mit beliebiger Heizungsart verwendet werden. Der getrocknete Draht mit seinem durch die Hitze gehärteten Isolierfilm wird über eine Treibscheibe 10 geführt und dann entweder erneut dem Tauch- und Trockenverfahren ausgesetzt· oder über eine Führungsrolle 11 auf eine nicht gezeigte Abnahmerolle aufgewickelt. Die Abstreifvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus zwei vorwiegend L-förmigen oder rechtwinkligen Gliedern, deren» Enden so ausgebildet sind, daß die beiden Glieder gleitend ineinandergeschoben werden können und daß sich zwischen ihnen eine rechteckige Öffnung bildet. Da die beiden Glieder gegeneinander beweglich sind, kann die Abstreifvorrichtung jedem beliebigen Querschnitt des durchgeführten Drahtes angepaßt werden.
Die Ausbildung einer solchen Abstreifvorrichtung ist am besten aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen. Die dort gezeigte Vorrichtung besteht aus zwei rechtwinkligen Teilen 12 und 13. Jeder dieser beiden Teile 12 und 13 besteht aus einer Anzahl dünner, aufeinandergeschichteter, L-förmiger Lamellen 15 und 16, die voneinander durch eine entsprechende Anzahl rechtwinkliger Abstandsstücke 17 und 18 mit entsprechend kürzeren Schenkeln getrennt sind, wobei diese Abstandsstücke ebenso stark oder etwas stärker sind als die Lamellen mit
den längeren Schenkeln. Die aufeinandergeschichteten Lamellen sind durch Niete 19 und 20 untereinander fest verbunden und bilden so die beiden Teile 12 und 13.
Die Abstandsbleche, die abwechselnd zwischen die einzelnen Lamellen gelegt sind, dienen dazu, die Schenkelenden der einzelnen Lamellen jedes der beiden Teile ineinandergreifen zu IaSSCn1 so daß diese beiden Teile derart ineinandergeschoben werden können, daß der gewünschte rechteckförmige Ausschnitt veränderlicher Größe gebildet werden kann, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist.
Selbstzentrierende Mittel, die an den Innenflächen der Abstreifvorrichtung vorgesehen sind, dienen dazu, den Draht innerhalb des Ausschnittes zu zentrieren. Diese Mittel bestehen bei der in Fig. 2 und 3 gezeigten Konstruktion des Abstreifers aus dünnen Stahlsaiten 21 und 22, die als senkrechte Führungsdrähte an den Innenflächen des
ao Ausschnittes angeordnet sind und auf Ober- und Unterseite der L-förmigen Teile in geeigneter Weise, z. B. durch Löten, befestigt sind. Nach dem Aufbringen der beiden Teile auf den Draht 1 werden sie nachgiebig in stetiger Berührung mit diesem gehalten, und zwar durch irgendwelche geeigneten Mittel, z. B. eine Schraubenfeder 23, die ringförmig die beiden ineimandergeschobenen Teile der Vorrichtung umgibt und in Nuten 24 und 25, die an den äußeren Ecken der L-Glieder vorgesehen sind, gehalten wird. Die Feder 23 bewirkt, daß die Führungsdrähte 21 und 22 ständig in Berührung mit den Flächen des Drahtes 1 bleiben, während dieser durch den Ausschnitt 14 hindurchgezogen wird. Da diese Führungsdrähte jeder Änderung in der Oberfläche des Drahtes folgen, wird stets eine Isolierschicht gleichmäßiger Stärke auf dieGesamtlänge des Drahtes aufgebracht. Die Dicke dieser Isolierschicht ist bestimmt durch den Durchmesser der Stahlsaiten, die die Führungsdrähte 21 und 22 bilden. Gewöhnlich wird der Durchmesser dieser Stahlsaiten so gewählt, daß ein Isolierfilm von einer Stärke von einigen hundertstel Millimetern auf den Draht während jedes einzelnen Tauchprozesses aufgebracht wird. Die Abstreifvorrichtung kann jeden beliebigen Drahtquerschnitt aufnehmen, der sich in den Grenzen bewegt, die durch die Tiefe der Einschnitte an den Schenkelenden der L-förmigen Teile bestimmt sind.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 4 und 5 gezeigt. Bei dieser sind die beiden Teile 26 und 27 aus nur wenigen Schichten 28 und 29 zusammengesetzt, wobei jede einzelne Schicht an ihren Innenflächen mit Vorsprüngen 30 und 31 versehen ist, die zur Zentrierung des Drahtes innerhalb des Abstreifers dienen. Bei dieser Ausbildungsform können die Vorsprünge 30 und 31 sich sowohl über die gesamte Innenfläche jeder L-förmigen Lamelle einschließlich der dazwischengelegten Abstandsstücke erstrecken. Es können aber auch die Vorsprünge der einzelnen Lamellen gegeneinander versetzt sein.
Auch hier sind die einzelnen Lamellen 30 und 31 durch geeignete Abstandsstücke 32 und 33 voneinander getrennt. Jeder der beiden Teile 26 und ^ ist mit zwei bolzenartigen Ansätzen 34 und 35 versehen, die jeweils aus den beiden Außenflächen der L-förmigen Teile hervorstehen. Die äußeren Enden dieser Bolzen sind mit einer Nut versehen, in die die schraubenförmige Feder 37, die der Feder 23 in Fig. 2 entspricht, eingelegt ist. Vorzugsweise sind noch die äußeren Ecken der beiden Teilglieder abgeschrägt, damit die Feder 37 nicht an diesen Ecken anliegt. Durch diese Konstruktion ist die Einwirkung der Feder 37 auf die Bolzen 34 und 35 beschränkt, so daß die zusammendrückenden Kräfte der Feder genau senkrecht auf die entsprechende Oberfläche des Ausschnittes in der Vorrichtung und damit auch des Drahtes einwirkt. Auch hier sind die einzelnen Lamellen durch Niete oder Bolzen 38 und 39 fest miteinander verbunden.
In der in Fig. 6 gezeigten, abgeänderten Ausführungsform sind die beiden ineinandergreifenden Teile 40 und 41, die wieder aus aufeinandergeschichteten Lamellen 42 und 43 sowie Abstandsblechen 44 und 45 aufgebaut sind, so ausgebildet, daß, wenn kein Draht durch den Ausschnitt geführt wird, die ringförmige Feder 46, die in einer auf der Außenfläche der beiden Teile vorgesehenen Rinne liegt, die beiden Teile so ineinanderschiebt, daß der Ausschnitt völlig geschlossen wird. Diese völlige Schließung des Ausschnittes ist bei dieser Ausführungsform gemäß der Erfindung durch die besondere Wahl der Größe und Form der Lamellen des einen Gliedes und die Abstandsbleche des anderen Gliedes so ausgebildet, daß diese sich beim Zusammenfügen zu einer kreisförmigen Scheibe ergänzen. Die einzelnen Lamellen jedes Teiles sind durch Niete 47, 48 miteinander verbunden. An den Innenflächen der Teile sind wieder kleine Vorsprünge 49 als Abstandshalter und zur Zentrierung vorgesehen. Eine Abstreifvorrichtung dieser Form kann vor allen Dingen für das Überziehen von rechteckförmigen Drähten verwendet werden, bei denen die Breite verhältnismäßig groß gegenüber der Stärke ist, also vorwiegend bandförmigen Gebilden.
Bei allen Ausführungsformen der Erfindung müssen die beiden Teilglieder genügende Höhe besitzen, damit ein Verkanten derselben gegenüber dem Draht nicht eintreten kann. no
Durch die beschriebenen Abstreifvorrichtungen wird die Verwendung von Emaillen sehr hoher Viskosität zum Überziehen rechteckförmiger Drähte verschiedenster Größe und Gestalt möglich gemacht, wobei gleichzeitig durch die senkrechten Führungsdrähte die bekannte sogenannte Kantenflucht des Isoliermaterials stark herabgesetzt wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    !.Abstreifvorrichtung zur Herstellung gleichmäßiger Isolierüberzüge aus flüssigen Massen auf elektrisch leitenden Drähten rechteckigen Querschnittes, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifvorrichtung aus zwei L-förmigen, an den Schenkelenden ineinandergreifenden und
    gegeneinander verschiebbaren Teilen (12, 13) gebildet wird, so daß ein rechteckförmiger Ausschnitt veränderbarer Größe entsteht, daß an den den Ausschnitt bildenden Innenflächen der beiden Teile Vorsprünge (21, 22) vorgesehen sind, die zur Zentrierung des hindurchgeführten Drahtes dienen und daß beide Teile durch Federkraft derart zusammengehalten werden, daß die Vorsprünge stets an den Flächen des Drahtes anliegen.
  2. 2. Abstreifvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden L-förmigen Teile an seinen Enden eine Anzahl von flachen Verlängerungen (15, 16) mit gleichen Zwischenräumen aufweist und daß die Verlängerungen des einen Teiles in die Zwischenräume des anderen Teiles bei ihrem Zusammenfügen hineingreifen.
  3. 3. Abstreifvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen und Zwischenräume durch lamellenartigen Aufbau der einzelnen Teile gebildet werden, wobei die einzelnen Lamellen abwechselnd kürzere und längere Schenkel (15, 17 und 16, 18) besitzen.
  4. 4. Abstreifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrierenden Vorsprünge (21, 22) an den Innenflächen der L-förmigen Teile so bemessen sind, daß zwischen diesen Innenflächen und den Flächen des Drahtes ein der aufzutragenden Isolierschicht entsprechender Zwischenraum gebildet wird.
  5. 5. Abstreifvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierung durch eine an den Innenflächen der L-Glieder angebrachte Anzahl senkrechter Führungsdrähte in Gestalt dünner Stahlsaiten (21, 22) gebildet wird, die auf den Ober- und Unterseiten der Glieder in geeigneter Weise,
    z. B. durch Löten, befestigt sind.
  6. 6. Abstreifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile durch eine sie umgebende Schraubenfeder (23) nachgiebig zusammengehalten werden, die in ihrer Lage durch an sich bekannte Mittel (Rillen, Nuten, Haltebolzen) gesichert ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © 9511 4.
DEA8039D 1940-07-17 1941-07-16 Abstreifvorrichtung zur Herstellung gleichmaessiger Isolierueberzuege aus fluessigen Massen auf elektrisch leitenden Draehten rechteckigen Querschnittes Expired DE910175C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US345992A US2287589A (en) 1940-07-17 1940-07-17 Wire coating die

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE910175C true DE910175C (de) 1954-04-29

Family

ID=23357462

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA8039D Expired DE910175C (de) 1940-07-17 1941-07-16 Abstreifvorrichtung zur Herstellung gleichmaessiger Isolierueberzuege aus fluessigen Massen auf elektrisch leitenden Draehten rechteckigen Querschnittes

Country Status (3)

Country Link
US (1) US2287589A (de)
BE (1) BE472001A (de)
DE (1) DE910175C (de)

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2433673A (en) * 1944-08-23 1947-12-30 Gen Electric Die for coating wire
US2575911A (en) * 1948-02-27 1951-11-20 Gen Electric Wire enameling die
US2812007A (en) * 1954-07-16 1957-11-05 Painter Corp E Z Apparatus for and method of continuously producing paint roller cover sections
US2880698A (en) * 1956-03-08 1959-04-07 Belden Mfg Co Apparatus for applying axially extending stripes to the surface of an insulated wireor cord
US2875725A (en) * 1956-06-26 1959-03-03 Gen Electric Wire coating device
US2965068A (en) * 1957-10-09 1960-12-20 Painter Corp E Z Apparatus for applying liquid adhesive to an advancing cylinder
US2994624A (en) * 1957-10-11 1961-08-01 Gen Electric Wire coating apparatus and method
US3018199A (en) * 1957-11-22 1962-01-23 Gen Electric Method of coating wire and apparatus therefor
US3018755A (en) * 1958-10-27 1962-01-30 Borden Co Method and apparatus for making hose
JP5191144B2 (ja) * 2007-03-02 2013-04-24 矢崎総業株式会社 素線、電線及び素線の製造方法
JP5472723B2 (ja) 2010-01-08 2014-04-16 日立金属株式会社 平角エナメル線用塗装ダイス及び平角エナメル線の製造方法

Also Published As

Publication number Publication date
US2287589A (en) 1942-06-23
BE472001A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE910175C (de) Abstreifvorrichtung zur Herstellung gleichmaessiger Isolierueberzuege aus fluessigen Massen auf elektrisch leitenden Draehten rechteckigen Querschnittes
DE2526502A1 (de) Magnetkern fuer 3-phasen-transformatoren
DE2908335A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum gleichzeitigen ausschneiden von mindestens drei kammartig zusammenhaengenden teilen aus einem blechband
DE1026382B (de) Einstellbarer Phasenschieber fuer Mikrowellen
DE2914303C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beseitigen eines Kuppelgliedes von der Tragbandschnur des Tragbandes einer Reißverschlußkette
DE1590413C3 (de) Koaxiales Hochfrequenzkabel mit auf den Innenleiter aufgespritzten, scheibenförmigen, isolierenden Abstandhaltern zwischen dem Innenleiter und dem gewellten Außenleiter
DE2224661B2 (de) Mikrowellenofen Ausscheidung in: 2264616 und Ausscheidung in: 2264617 und Ausscheidung in: 2264618 und Ausscheidung in: 2264619
DE1288658B (de) Mikrowellenuebertrager
DE2128322A1 (de) Betaetigungshebel fuer einen ueber einen stoessel zu betaetigenden elektrischen schalter
DE112022002906T5 (de) Spulenstruktur
DE1216396B (de) Koaxiales Hochfrequenzkabel mit einem wendelfoermig gewellten Innen- und Aussenleiter und einer Distanzscheiben-Luftraumisolierung
DE859640C (de) Elektrischer Hohlleiter, insbesondere Aussenleiter fuer koaxiale Hochfrequenzleitungen
DE532640C (de) Widerstandstraeger fuer elektrische Widerstaende
DE2616113C3 (de) Bauelement mit wabenartig angeordneten polygonalen Zellen
DE2045725A1 (de) Elektrische Heizplatte
AT340301B (de) Vorrichtung zum stehenden giessen von bauplatten
DE2534059A1 (de) Mutter zur halterung an einem duennen blech sowie montage-verfahren
DE839978C (de) Elektrische Entladungsroehre
DE958211C (de) Hochfrequenzdoppelleitung mit einer Anordnung zur Einstellung des Wellenwiderstandes
DE2000539C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Spulen und nach diesem Verfahren hergestellter Spulensatz
AT219682B (de) Verseilmaschine zur Herstellung seilartiger elektrischer Leiter
AT165246B (de) Rohrförmiger Leiter für koaxiale Hohlraumkabel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2658765A1 (de) Elektrischer wickel- oder stapelkondensator mit beidseitig metallisierten isolierstoffbaendern
AT82603B (de) Riemscheibe veränderbaren Durchmessers.
DE915238C (de) Hochfrequenzkabel mit konzentrischer Leiteranordnung