DE91007C - - Google Patents

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DE91007C
DE91007C DENDAT91007D DE91007DC DE91007C DE 91007 C DE91007 C DE 91007C DE NDAT91007 D DENDAT91007 D DE NDAT91007D DE 91007D C DE91007D C DE 91007DC DE 91007 C DE91007 C DE 91007C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks
    • F23Q3/008Structurally associated with fluid-fuel burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES:
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für elektrische Gasfernzünder, bei denen das Oeffnen und Schliefsen des Ventils mittelst eines in einem Solenoid heb- und senkbaren Eisenkerns bewirkt wird. Bei derartigen Einrichtungen wird der Eisenkern gehoben und dadurch das Ventil geöffnet, sobald ein elektrischer Strom durch das Solenoid hindurchgeschickt wird. Nach einmaligem Stromschlufs mufs das Ventil in seiner geöffneten Stellung, also der Eisenkern in seiner oberen Lage erhalten werden, während bei nochmaligem Stromschlufs das Ventil in die Schlufsstellung, der Eisenkern also in seine untere Lage gelangen mufs. Man hat nun bisher bei derartigen Vorrichtungen die verschiedenen Stellungen des Ventils bezw. des Eisenkerns auf sehr umständliche Weise herbeigeführt.
Nach dem Patent Nr. 84703 erreicht man die verschiedenen Stellungen dadurch, dafs das Ventil mittelst eines radialen Armes um seine Achse gedreht werden kann, indem der genannte Arm beim Heben und Senken des Ventils auf den schiefen Ebenen zweier Zahnkränze mit eigenartigen Zähnen gleitet. Hierbei ist es nur möglich, das Ventil in einer und derselben Richtung zu drehen, so dafs also eine grofse Anzahl der eigenartigen, das Ventil rings umgebenden Zähne erforderlich ist.
Nach vorliegender Erfindung gleitet der Stift des Eisenkerns ebenso wie bei der Einrichtung nach genanntem Patent unter einer dachförmigen Fläche, um in eine höhere Rast einzufallen; desgleichen, wenn er wieder in die tiefere Rast einfallen soll. Es ist jedoch eine Aenderung der geschützten Vorrichtung getroffen, derart, dafs an Stelle einer Aufeinanderfolge von Zähnen nur deren zwei nöthig werden, indem zwei dachförmige Flächen über einander gestellt sind, wodurch die gleichförmig fortschreitende Bewegung in eine zurückkehrende verwandelt wird, und zwar so, dafs das Ventil nach zwei aufeinanderfolgenden Stromschlüssen in dieselbe Stellung zurückkehrt.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt worden.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die neue Vorrichtung in vergröfsertem Mafsstabe im Längsschnitt. Nach Fig. 1 ist das Ventil geschlossen, während es nach Fig. 2 geöffnet ist. An dem in einem Solenoid verschiebbaren Eisenkern a, dessen unteres Ende den Ventilkegel bildet, ist ein Winkelarm b befestigt.
Der umgebogene Arm des letzteren erhält seine äufsere Führung in der Oeffnung c einer Wand oder Platte d. Die Form der Oeffnung c ist aus der Zeichnung ersichtlich. In der Oeffnung c ist eine Leitschiene bezw. ein Haken/ so angebracht, dafs der Winkelarm b auf beiden Seiten zwischen dem Haken/ und dem Rande der Oeffnung c hindurchtreten kann. Die Leitschiene / und die Oeffnung c sind nun in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise so angeordnet, dafs nach zweimaligem Stromschlufs der Winkelarm b in seine Anfangsstellung zurückkehren mufs.
Schliefst man bei der in Fig. 1 gezeichneten Stellung des Eisenkerns α bezw. des Winkelarmes b den Strom, so wird der Eisenkern
gehoben. Infolge dessen gleitet der Winkelarm an dem betreffenden Theile des Randes der Oeffhung c, bis er den höchsten Punkt erreicht hat. Hierbei hat der Winkelarm b den höchsten Punkt der nach beiden Seiten abfallenden Leitschiene f bereits überschritten, so dafs beim Aufhören des Stromes der Eisenkern α mittelst des Winkelarmes b anfänglich noch weiter-, dann aber etwas zurückgedreht ■wird, wenn der Strom unterbrochen wird und der Eisenkern α infolge der'Schwerkraft herabfällt. Der Winkelarm gelangt nun hinter einen Vorsprung des Randes der Oeffnung c (Fig. 2), so dafs der Eisenkern in einer oberen Lage und das Ventil geöffnet erhalten wird. Hierbei ist der Winkelarm b bereits so weit zurückgedreht, dafs er sich unterhalb des längeren Theiles der Leitschiene f befindet. Bei nochmaligem Stromschlufs wird daher der Winkelarm b gegen die Leitschiene f treffen, bis er den höchsten Punkt der Leitschiene erreicht. Hierbei wird der Eisenkern natürlich weiter zurückgedreht, worauf er beim Aufhören des Stromes wieder herabfällt und in seine in Fig. ι gezeichnete Stellung zurückgelangt.
Die Leitschiene f kann hinter der Oeffnung c in beliebiger Weise befestigt sein; es ist lediglich die eine Bedingung zu erfüllen, dafs der Winkelarm seinen Weg rings um die Leitschiene herum frei ausführen kann. Der untere Rand der Oeffnung c kann auch durch eine Leitschiene ersetzt werden, welche eine umgekehrte Stellung einnimmt wie die Schiene f.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen des Ventils von elektrischen Gasfernzündern der durch Patent Nr. 84703 geschützten Art, gekennzeichnet dadurch, dafs statt einer Aufeinanderfolge von Zähnen, welche für den Ventilkern abwechselnd eine höhere und tiefere Rast bilden, nur zwei Zähne dieser Art angeordnet sind, indem gleichzeitig zwei dachförmige Flächen über einander gestellt sind —■ von denen die eine durch die Unterfläche eines Sattels f, die andere durch den oberen Theil des Ausschnittes c gebildet wird —, welche die gleichsinnig fortschreitende Bewegung nach dem genannten Patent in eine zurückkehrende verwandeln.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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