DE908320C - Einrichtung zur Vermeidung von OElverlust bei mehrteiligen Lagern mit grossem Auflagedruck und Druckoelumlaufschmierung, insbesondere bei Grosskolbenmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Vermeidung von OElverlust bei mehrteiligen Lagern mit grossem Auflagedruck und Druckoelumlaufschmierung, insbesondere bei Grosskolbenmaschinen

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DE908320C
DE908320C DEM12201A DEM0012201A DE908320C DE 908320 C DE908320 C DE 908320C DE M12201 A DEM12201 A DE M12201A DE M0012201 A DEM0012201 A DE M0012201A DE 908320 C DE908320 C DE 908320C
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DE
Germany
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bearing
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high contact
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piston machines
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Expired
Application number
DEM12201A
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English (en)
Inventor
Friedrich Hagenmueller
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MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • F16C33/74Sealings of sliding-contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Stark belastete Lager werden meist mit Umlaufdrucköl geschmiert, das entweder von einem Hochbehälter zufließt oder durch eine besondere Pumpe oder mehrere Pumpen an die Schmierstellen gedrückt wird. Da es sich bei diesen hochbelasteten Lagern meist um große Lager handelt, müssen die Lagerschalen mehrteilig, z. B. vierteilig sein, besonders wenn sie nicht nur in senkrechter, sondern auch in waagerechter Richtung Drücke aufzunehmen haben, damit sie zum Ausgleich der Abnutzung nachgestellt werden können. Für die Einstellung der Lagerschalen werden Beilagen meist aus Blech in verschiedener Stärke verwendet, damit die Beilagenstärke leicht und schnell verändert werden kann. Diese Beilagen dürfen aber nicht bis an den Wellenzapfen heranreichen, weil sonst die Lauffläche desselben angegriffen werden würde und unter Umständen durch Hineinziehen von Teilen der Blechbeilagen in das Lager Heißlaufen desselben verursacht werden kann. Aus diesem Grunde bleiben zwischen den Beilägen und dem Lagerzapfen Öffnungen bestehen, die aber den Nachteil haben, daß an diesen Stellen das unter Druck stehende Schmieröl in axialer Richtung austreten kann. Dadurch entsteht ein Ölverlust, der mit dem angewendeten Öldruck steigt. Das aus dem Lager vorzeitig austretende Öl muß wieder auf den benötigten hohen Druck gebracht werden, was größere Pumpen und größeren Arbeitsaufwand erfordert.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zu schaffen, die diesen Ölverlust bei solchen mehrteiligen Lagerschalen vermeidet, die wegen des großen Auflagedruckes Drucköl zwischen Zapfenauflage und Lagerfläche zugeführt bekommen. Sie besteht darin, daß auf beiden Seiten des Lagers in der unteren Hälfte der Lagerschalen je eine etwa halbringförmige Dichtung angeordnet ist, die einerseits an den aus dem Lager heraustretenden Wellenzapfen und andererseits an die Stirnseite der Lagerschalen federnd angedrückt wird. Die Spannung der Andrückfedern wird so eingestellt, daß die Dichtung den Ölaustritt aus dem Lagergerade verhindert, aber nicht unnötig stark angepreßt wird. Durch die Anwendung der halbringförmigen Dichtung ist es möglich, kleinere Ölpumpen zu verwenden und an der Menge des umlaufenden Öles zu sparen. Infolge der kleineren Pumpen wird auch der Arbeitsaufwand für den Ölumlauf geringer.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. I einen Schnitt durch eine Welle und ihr Lager, Fig. 2 eine in Fig. I mit einem Kreis bezeichnete Einzelheit in größerem Maßstab, Fig. 3 eine Ansicht der an den Lagerschalen befestigten Dichtung nach der Erfindung, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
  • In Fig. I ist I der Lagerzapfen der Welle, 2 die obere, 3 die untere Lagerschale, und 4 und 5 sind die seitlichen Lagerschalen. In die Trennfugen 6, 7, die zwischen den seitlichen und unteren und oberen Lagerschalen entstehen, sind Blechbeilagen eingeschoben (Fig. 2), die eine genaue Einstellung der einzelnen Lagerschalen ermöglichen. Mit 8 ist die Zuführung des Schmieröles in den Spalt zwischen Lagerzapfen und Lagerschalen bezeichnet. Infolge des hohen Öldruckes, der dem Auflagedruck nahekommen soll oder diesen übersteigt, entsteht, wie aus Fig.2 zu ersehen ist, zwischen dem Wellenzapfen I und der Lauffläche der unteren Lagerschale 3 ein Ölfilm 9, der je nach den Verhältnissen eine Stärke von einigen hundertstel Millimetern oder mehr haben kann. Auf diesem Ölfilm schwimmt gewissermaßen der Lagerzapfen auf der Lagerschale. Es gelangt daher Öl in die Trennfugen 6 zwischen den unteren und den seitlichen Lagerschalen, und es kann an der Stelle Io in Richtung der Wellenachse in einem mehr oder weniger kräftigen Strähl aus dem Lager austreten. Um dies zu verhindern, werden nach der Erfindung, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt, halbringförmige oder ringteilförmige Dichtungen II verwendet, die an beiden Seiten des Lagers in der unteren Hälfte angeordnet sind. Diese Dichtungen werden von Winkeln 12 getragen, die über der Lagermitte an den seitlichen Lagerschalen 4, 5 befestigt sind. Sie werden einerseits an den aus dem Lager heraustretenden Wellenzapfen I und andererseits an die Stirnseite der Lagerschalen 3, 4, 5 angedrückt. Das Andrücken erfolgt federnd, damit ein unnötig hoher Anpreßdruck vermieden wird. Hierfür sind einmal die Tragschrauben I3 der Dichtung II unter Zwischenschaltung von Federn 14 mit den Winkeln I2 verbunden, und zum anderen sind Stiftschrauben 15 vorgesehen, die unter Zwischenschaltung von Federn I6 die Dichtung an die Stirnseiten der unteren und seitlichen Lagerschalen andrücken.
  • Die auf beiden Seiten des Lagers angeordneten halbringförmigen Dichtungen verhindern nicht nur den Ölaustritt an der Stelle Io in axialer Richtung, sondern sie dichten auch gleichzeitig den vom Ölfilm 9 ausgefüllten Spalt nach außen ab, so daß ein Entweichen des Öles entlang dem Lagerzapfen vermieden ist. Die halbringförmigen Dichtungen II können mit einem geeigneten Lagerausguß, z. B. Weißmetall, versehen sein, damit günstige Gleitverhältnisse zwischen dem Lagerzapfen i und der Anlauffläche 17 vorhanden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Vermeidung von Ölverlust bei mehrteiligen Lagern mit großem Auflagedruck und Druckölumlaufschmierung, insbesondere bei Großkolbenmasehinen, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten des Lagers in der unteren Hälfte je eine halbringförmige Dichtung (ii) angeordnet ist, die einerseits an den aus dem Lager heraustretenden Wellenzapfen (i) und andererseits an die Stirnseite der Lagerschalen (3, 4, 5) federnd angedrückt wird.
DEM12201A 1951-12-15 1951-12-15 Einrichtung zur Vermeidung von OElverlust bei mehrteiligen Lagern mit grossem Auflagedruck und Druckoelumlaufschmierung, insbesondere bei Grosskolbenmaschinen Expired DE908320C (de)

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ID=7295866

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