DE90705C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G1/00—Making needles used for performing operations
- B21G1/12—Securing, cleaning-off burrs, reconditioning polishing, grinding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1896 ab.
Beim Pressen erhalten die Nadelköpfe einen Grat, welcher bisher dadurch entfernt wurde,
dafs die Nadeln aufgereiht und durch eine geeignete Zange erst mit der einen, dann mit
der anderen Seite gegen den Schleifstein gedrückt wurden. Diese Arbeit und ganz besonders
das Aufreihen ist sehr zeitraubend, und die nur an beiden Seiten abgeschliffenen Nadeln
werden nicht genügend abgerundet.
Die neue Vorrichtung kennzeichnet sich — auch allen anderen Schleifvorrichtungen gegenüber
— durch eine eigenthümliche Zuführungseinrichtung, durch welche die Nadeln einzeln
rollend über den Schleifstein geführt werden, und durch eine eigenthümliche Einrichtung
zum Aufdrücken der Nadeln auf den Stein.
Der Schleifstein kann um eine wagerechte Achse (Fig. 5 bis 8) oder eine senkrechte Achse
(Fig. ι und 2) drehbar sein, auch kann die Achse schräg zur Nadelbahn liegen (Fig. 9 bis 11).
Durch den Stein kann eine Reihe einfacher Nadeln mit sämmtlich nach derselben Seite gerichteten
Köpfen bezw. Oehren geschliffen werden (Fig. 2 und 14), es können aber auch
gleichzeitig die Köpfe zweier Reihen Nadeln durch denselben Schleifstein bearbeitet werden
(Fig. 5 und 7), und es können ferner zwei mit einander verbundene Nadeln vor der Trennung
(Fig. 6, 9 und 11) geschliffen werden.
Bei der in Fig. 9 bis 11 gezeichneten Anordnung
liegt die Achse des Schleifsteines schräg zur Nadelbahn. Die Nadeln gelangen bei ihrer Bewegung (Pfeilrichtung Fig. 11) mit
den in der Mitte befindlichen Oehren nach und nach von der einen Seite des Schleifsteines
zur anderen, so dafs nicht nur eine, sondern sämmtliche Stellen des Schleifsteines
zur Wirkung kommen. Der Schleifstein könnte auch walzenartig sein und die Achse kann die
Nadelbahn in spitzem Winkel schneiden.
Die Nadeln ■ werden dem Schleifstein s aus
dem Trichter t durch die bekannte Transportscheibe u einzeln zugeführt (Fig. 1). Jede der
Nuthen, mit welcher diese versehen ist, nimmt ein Arbeitsstück auf und führt es weiter. Eigenthümlich
ist an der Transportscheibe, gegenüber den bisher gebräuchlichen Scheiben, welche die Arbeitsstücke einzeln frei fallen
lassen, die Abhebevorrichtung für dieselben. In der Peripherie der Scheibe u ist eine Rille r
angeordnet (Fig. 3 und 4), in welche ein Stift bezw. eine Feder /. greift. Diese hebt die
Nadeln von der Scheibe u ab und drückt sie gegen ein Transportband b, welches dieselben
dann rollend über den Sattel 0 vorbewegt, über den Schleifstein 5 bringt und gegen diesen
drückt. -Das Band, welches in der Regel aus mit Gummi belegtem Stahl oder Leder besteht,
wird in beliebiger Weise über unter Umständen verstellbare Rollen oder Scheiben c geführt.
Der Stein könnte auch mit mehreren Zuführungsvorrichtungen versehen werden, so dafs das
Schleifen gleichzeitig an mehreren Stellen des - Steines stattfindet.
Der Schleifstein ist, je nachdem eine oder zwei Reihen einfacher Nadeln gleichzeitig geschliffen
werden, einerseits oder beiderseits mit Auskehlungen k versehen (Fig. 2, 5 und 7).
Diese Auskehlungen entsprechen der äufseren Form der Nadelköpfe, so dafs dieselben bei
cX Auflage, ausgegeben am S. Juni igoi.)
der rollenden Bewegung über den Schleifstein den Grat sowohl seitlich als auch oben verlieren
(s. besonders die vergröfserte Darstellung Fig· 14)·
Sollen die noch nicht getheilten Nadeln (Fig. 13) geschliffen werden, so kann eine entsprechende
Nuth in der Mitte des Steines angeordnet sein. Es kann aber auch, wie in Fig. 6 und 9 dargestellt, dann ein glatter Stein
Verwendung finden, da .. an der Bruchstelle doch noch ein Nachschleifen stattfinden mufs.
Der Antrieb der Scheiben und des Schleifsteines kann in beliebiger Weise erfolgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Abschleifen des Grates an den Köpfen von Nadeln, dadurch gekennzeichnet, dafs die Nadeln dem beliebig angeordneten Schleifstein/ der unter Umständen an einer oder an beiden Kanten mit Auskehlungen (k) als Arbeitsfläche versehen ist, durch ein Nuthenrad (u) in Verbindung mit einem Transportbande (b), welches gleichzeitig die Nadeln gegen den Stein drückt, rollend zugeführt werden, wobei zum Abheben der Nadeln von dem Nuthenrade eine schräg gestellte Feder f dienen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90705C true DE90705C (de) |
Family
ID=362390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT90705D Active DE90705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90705C (de) |
-
0
- DE DENDAT90705D patent/DE90705C/de active Active
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