DE90704C - - Google Patents

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DE90704C
DE90704C DENDAT90704D DE90704DA DE90704C DE 90704 C DE90704 C DE 90704C DE NDAT90704 D DENDAT90704 D DE NDAT90704D DE 90704D A DE90704D A DE 90704DA DE 90704 C DE90704 C DE 90704C
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Germany
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eccentric
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mandrel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Dieser in den Fig. 1 bis 6 dargestellte Dorn ermöglicht das Hinterdrehen von Fräsern auf einer gewöhnlichen Drehbank. Er besteht aus einem walzen- oder kegelförmigen Kern k, welcher, excentrisch angebohrt, zwischen den Spitzen α einer Drehbank laufend, durch eine Kurbel r in Drehung versetzt wird, und einer auf ihm lose angeordneten, den zu hinterdrehenden Fräser f tragenden Hülse d, die an der Drehung des Kernes nicht theilnimmt.
Dreht sich von der in Fig. 1 gezeigten Anfangsstellung aus die auf dem Dornkern k festgekeilte Kurbel r in Richtung des Pfeiles, so dreht sich der Dornkern mit und drängt zufolge seiner excentrischen Lagerung Hülse mit Werkstück gegen den feststehenden Drehstahl g. Am Kern, an jeder Bewegung desselben theilnehmend, ist ein Excenter k1 angeordnet, der bei Beginn der Drehung mittelst der Excenterstange 5 einen im Punkte ρ gelenkig befestigten Hebel h abwärts zieht. Die am anderen Ende dieses Hebels befindliche Klinke e wirkt auf einen der Zähne eines mit der Dornhülse d starr verbundenen Sperrrades d1 und versetzt dieses sammt Hülse und Werkstück in drehende Bewegung, so dafs nach einer Viertelumdrehung des Kernes letztere die in Fig. 4, nach einer halben Umdrehung die in Fig. 5 gezeigte Stellung haben, wodurch die Hinterdrehung eines Fräserzahnes eingeleitet wird. Hierbei hat der Excenter k1 den tiefsten Stand erreicht und wird bei seiner weiteren Drehung mittelst seiner Stange und Hebels h die Klinke e heben und ' keine Drehung des Werkstückes mehr verursachen. Da gleichzeitig der Dorn den äufsersten Stand gegen den Drehstahl erreicht hatte, führt er bei seiner weiteren Drehung das Werkstück vom Drehstahl zurück, so dafs nach vollbrachter gänzer Umdrehung des Kernes Hülse mit Werkstück um einen Sperrradzahn fortgeschritten ist, im Uebrigen jedoch Alles wieder den Stand der Anfangsstellung (Fig. 1) einnimmt, so dafs nun Klinke e den nächsten Zahn des Sperrrades d1 erfafst, welches genau so viel Zähne haben mufs, wie dem Fräser zugedacht sind.
Ist nun der Reihe nach die Hinterdrehung bei sämmtlichen Zähnen des Werkstückes eingeleitet, so wird der Drehstahl g um eine Drehspanstä'rke dem Werkstück genähert und dadurch den zu hinterdrehenden Zähnen ein neuer Span entnommen, was so lange fortgesetzt wird, bis die Fräserzähne die gewünschte Form haben.
Fig. 6 zeigt eine andere, denselben Zweck erreichende Ausführungsform, wobei Excenterstange s und Hebel h der früheren Figuren ersetzt sind durch eine im Punkt ^gelenkig befestigte Kurbelschleife I mit in ihr gleitendem, für das Excenter k1 als Lager dienendem Würfel w. Die an der Schleife gelenkig befestigte, in das Sperrrad d1 von hinten eingreifende Klinke ist mit e1 bezeichnet. Der Arbeitsvorgang ist derselbe wie oben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Vorrichtung zum Hinterdrehen von Fräsern auf einem aus Hülse und excentrisch
    in derselben umlaufendem Kern bestehenden Dorn die Anordnung eines mit diesem Kern (k) starr verbundenen Excenters (k1), welches durch Hebelverbindung, Kurbelschleife oder dergl. ein mit der losen Dornhülse (d) starr verbundenes Sperrrad (dl) schaltet, so dafs bei jeder Umdrehung des Dornkernes (k) das auf der Dornhülse (d) befestigte Werkstück (f) um je eine Zahntheilung gedreht und aufserdem infolge des excentrischen Umlaufes des Kernes bei jeder Schaltung dem Excenterhub entsprechend vor- und zurückschwingt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE90704C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4553885A (en) * 1981-07-06 1985-11-19 Magyar Vagon-Es Gepgyar Apparatus for the initial and improvement machining of active surface of steer cams, particularly of brake spanners

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4553885A (en) * 1981-07-06 1985-11-19 Magyar Vagon-Es Gepgyar Apparatus for the initial and improvement machining of active surface of steer cams, particularly of brake spanners

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