DE905996C - Schaltanordnung mit in der Betriebsstellung ausgeschalteten Mitteln zur gleichmaessigen Stromverteilung - Google Patents
Schaltanordnung mit in der Betriebsstellung ausgeschalteten Mitteln zur gleichmaessigen StromverteilungInfo
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Description
Das Patent 898 769 behandelt eine Schaltanordnung für einen Schalter mit mehreren Parallelkontakiten,
bei dem aus Ohm sehen Widerständen und Induktivitäten bestehende Mittel zur gleichmäßigen
Stromaufteilung des Schaltstromes auf die parallelen Kontakte vorgesehen sind, die aber nur
während des Ausechakvorganges in den Stromkreis eingeschaltet sind. Bei derartigen Schaltanordnungen
muß größter AVert auf die Stabilisierung des Lichtbogens und damit auf kleinstenöglichen Kontaktabbrand
gelegt werden. Aufgabe der Erfindung1 ist es, geeignete Mittel hierfür anzugeben.
Erfindungsgemäß wird der zwischen je zwei Kontakten wirksame Ohmsche Widerstand so gewählt,
daß er der Größenordnung nach etwa dem kleinsten Wert des Lichtbogennvidierstandes entspricht.
Dadurch wird einerseits ein/ lichtbogeiifreies
Einschalten der der Stromteilung dienenden Mittel, andererseits eine hinreichende Stabilität der
parallelen Lichtbogen erreicht. Der Ohmsche Widerstand kann selbst von einem Leiter mit
hohem positivem Temperaturkoeffizienten gebildet werden, indem er bei spiels weise aus Eisen oder
UrdO'X hergestellt wird. Die höhere Temperaturkonstante
des Leiters wirkt sich hierbei auf die Schaltbedingungen besonders günstig aus, weil im
Moment der Einschaltung der Spannungsabfall klein ist, wähnend; er mit längerer Belastung rasch
zunimmt. Der erforderliche Ohmsche Widerstand kann auch in wirtschaftlich vorteilhafter Weise von
den Wicklungen der Drosselspule gebildet werden,
die als Induktivitäten benutzt werden. Als Induktivitäten wiederum können die zwischen zwei Kontakten
oder Kontaktgruppen vorgesehenen Induktivitäten dienen, die zwei Zweige einer auf einem
Eisenkern untergebrachten Wicklung darstellen, und zwar bei einer solchen Anordnung, daß für den
durch Spannungsdifferenzen an den Kontakten hervorgerufenem Ausgleichsstrom die der Gesamtwindungszahl
entsprechende Induktivität wirksam ist, während der sich gleichzeitig auf die beiden
Wicklungszweige aufteilende Schaltistrom praktisch
keine elektromotorischen Kräfte induziert. Zu diesem Zweck sollen die beiden Wicklungszweige dicht
zusammenliegend parallel nebeneinandergewickelt sein und elektrisch hinter einanderges ehaltet werden.
Auch ist esi vorteilhaft, den Eisenquerschnitt sowie
die Windungszahl der als Induktivitäten verwendeten Drosseln so zu wählen, daß sie den während
so einer Halbwelle auftretenden möglichen Spannungsdifferenzen an den Kontakten so angepaßt sind^
daß innerhalb dieser Zeit das Sättigungsgebiet des Kernwerkstoffes nicht erreicht wird und somit die
Teiliströme bis; zum Nulldurchgang in ihren Augenblickswerten
möglichst übereinstimmend bleiben. Beim Erreichen des Sättigungsgebietesi würde der
Ausgleichsstrom ansteigen, die: Augenblickswerte der Teilströme gegeneinander verschieben und dadurch
wieder die Lichtbogenstabilität vermindern1. Um keine größere Stromänderung in Kauf nehmen
zu müssen, kann- der Eisenkern als geschlossener
Ring, zweckmäßig aus einem Werkstoff hoher Permeabilität, ausgeführt werden, weil man dabei
wegen Fehlens von Luftspalten keine Verflachung
der Magnetisierungschärakteristik erhält. Es kann auch zweckmäßig sein, für den Aufbau das Eiseinkerns einen Werkstoff zu verwenden, der erst bei
möglichst hoher Induktivität gesättigt ist, wie z. B. Elektrolyteisen und Eisenkobalt. Für die Drossel·
ausbildung selbst gibt es verschiedene Möglichkeiten; so können beispielsweise für eine Anordnung
mit vier parallelen! Kontakten, bei der in
bekannter Weise je zwei, Kontakte dutrch eine Drossel zu einer Gruppe zusammengefaßt sind und
die Wicklungsmitten dieser beiden Drosseln an die Wicklungsenden einer dritten Drossel, deren Wicklungsmiiitte
der Schaltstrom zugeführt wird, angeschlossen sinidi alle drei Drosseln mit gleichem
Eisenquerschnitt ausgeführt werden, und vor allem können die drei Drosseln auf einem gemeinsamen
Eisenkern angeordnet sein. Während hierbei die Wicklungen der die Kontakte verbindenden Dros^
seln untereinander gleich ausgeführt sind, sind dagegen die Wicklungen der die Kontaktgruppen
verbindenden Drosseln mit doppeltem Leiterquersehnitt
hergestellt. Dabei sind die Wicklungen dieser Drosseln nur etwa mit 70 % der Windungen1
der erstgenannten Wicklungen ausgeführt. In ähnlicher Weise kann man auch bei zu drei Kontakten
oder Kontaktgruppen zusammengefaßten Kontakten die Drosseln als direiischenklige: Drosseln ausführen,
wobei wieder jeder Schenkel eine einem Kontakt zugeordnete Wicklung trägt. Die Wicklungen
dieser draischenkligen Drosseln können wieder je in zwei Zweiige unterteilt sein, und die einem
Kontakt oder einer Kontaktgruppe zugeteilten Wicklungen können aus zwei auf verschiedenen
Kernsehenkeln angebrachten Zweigen bestehen. Unter Umständen ist es empfehlenswert, mehrere
Drosseln parallel zu sichalten. In ähnlicher Weise lassen sich auch die betriebsmäßig stromführenden
festen Kontakte zu einem Block zusammenfassen.
Die zugehörigen Vor- oder Drosseilkontiakte sind in
diesem Fall isoliert auf ersterem aufgeschraubt, vorzugsweise unter Verwendung von Isolierzwisdienlagen.
Die beweglichen Kontakte sind in einem solchen Fall selbstverständlich der Zahl der
festen Vorkontakte entsprechend1 unterteilt, und zweckmäßig ist jeder dieser Kontakte für sich
allein abgefedert. Die beweglichen Vorkontakte und die Drosselkontakte können auch von den
beweglichen und dem feststehenden Hauptkontakt räumlich getrennt sein. Zur Erhöhung der Licht·
bogenfestigkait können die festen und beweglichen Vorkontakte mit Werkstoffen schlechter Leitfähigkeit,
aber höherer Lichtbogenfestigkeit als die betriebsmäßig den Strom führenden Kontakte belegt
werden. Zur Erreichung besonders nauimgünstiger
Bauformen empfiehlt1 es sich, die zur Stromteilung
dienenden Mittel baulich mit dem betriebsmäßig den Strom führenden Kontaktblock zu vereinigen.
Dabei ist es vorteilhaft, diese Mittel mit einer Isolierhülle zui umgeben. Diese wird zweckmäßig
durch Anbringung von Kühlschlitzen od. dgl. so ausgebildet, daß das sie umgebende Öl zum Zwecke
der Kühlung in ausreichendem Maße die Stromteilungsmittel bestreichen kann.
Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden: Dabei zeigt Fig. 1 eine Stromteilerdrossel,
deren beide Wicklungszweige 1 und 2 parallel nebeneinander, gegebenenfalls in mehreren
Lagen, auf dem Mittelschenkel eines Eisenkerns 3 der Manteltype aufgewickelt sind. Die
beiden Wicklungszweige sind mittels der Leitung 4 elektrisch hintereiinandergeschaltet und die
beiden Wicklungsenden 5 und 6 an die Vorkontakte K1 bzw1. K2 angeschlossen. Die Wicklungsmitte17
dagegen ist mittelsi der Leitung 8 mit denn betriebsmäßig
den Strom führenden Hauptkontakt verbunden.
In Fig. 2 ist eine Stromteilerdrosselanordnung mit vier parallel zu dem festen Hauptkontiakt
K liegenden festen Vorkontakten K1 bis Kt
und drei, auf einem gemeinsamen Eisenkern 10 angebrachten Drosseln D1, D2, Dz gezeigt. Der
Eisenkern besteht hierbei gewissermaßen aus drei an den Jochen aufeinandergeschichteten Zweischenkelkernen mit jeweils gleich großen Eisenkeirnquerschnitten.
Auf den einzelnen Schenkeln sitzen die drei Drosseln D1, D2, D2, deren Wickhingen
je aus zwei parallel gewickelten Wicklungszweigen W1 und W2 bestehen, die je hälftig auf die
beiden zugehörigen Schenkel Ii und 12 verteilt,
jedoch jeweils unterschiedlich geschaltet sind. Die beiden Kontakte i?^ und K2 sind durch die Drossei
D1 zu einer Gruppe zusammengefaßt und ebenso
die beiden Kontakte Ks und K1 durch die Drossel D2.
Die Wicklungsmitten M1 und M2 dieser beiden
Drosseln sind an den Wicklungsenden 13 bz.w. 14
der Drossel D3 angeschlossen, der selbst der Schal tstrom
vom Hauptkonitakt K her über die Leitung 15 an die Wicklungsmitte der beiden Wieklungsziweige
Z1 und Z2 zugeführt wird. Während; die Wicklungen
der die Kontakte K1 bis Ki verbindenden
Drosseln D1 und D2 untereinander gleich sind, weist
die Wicklung der Drossel 3, welche die Kontaktgruppe
K1K2 und K3-K^ verbindet, doppelten
Leiterquerschnitt auf. Ihre Windungszahl dagegen umfaßt aber nuir etwa 70% der Windungen der
beiden anderen Drosseln D1 und D2. Wenn eine
Anordnung geschaffen werden soll, bei der durch eine dreischenklige Drossel aber drei Kontakte
bzw» drei Kontaktgruppen G1, G2 und G3 zusammengefaßt
sind, dann empfiehlt es sich, eine Anordnung gemäß Fig. 3 zu wählen. Hier sind diie zu den drei
Kontaktgruppen G1 bis G3 zusammengefaßten Vorkontakte K1 bis X4, K5 bis K8 und K9 bis K12 über
transformatorisch gekuppelte Induktivitäten / an eine dreischenklige Drossel D1 angeschlossen. Dabei
trägt jeder Schenkel eine einer Kontaktgruppe zu-
s5 geordnete Wicklung, und zwar der Schenkel S1 die
Wicklung Wj, der Schenkel S2 die Wicklung Wn
und der Schenkel· S3 die Wicklung Wm. Diese
Wicklungen sind mit ihrem einen Ende mit der
jeweiligen Kontaktgruppe verbunden, z. B. Wj mit
der Kontaktgrtuppe G1. Der andere Wicklungszweig W1', Wu', Wj\{ ist jeweils auf dem benachbarten
Schenkel untergebracht, z. B. W{ auf Schenkel S2. Sämtliche Enden dieser Wicklungszweige
sind über die Leitung 17 mit dem festen Hauptkontakt K verbunden.
Die betriebsmäßig den Strom führenden festen Kontakte einer Kontaktgruppe können ζω einem
einzigen Block K, wie dies Fig. 4 erkennen läßt, zusammengefaßt sein. Die dazugehörigen Vorkontakte,
ζ. B. K1 bis A4, dagegen sind einzeln,
und zwar unter Zwischenlage einer isolierenden Schicht 20, auf dem Kontaktblock K befestigt. Hierbei
empfiehlt es sich, den Kontaktblock abzutreppen, so daß die Vorkontakte K1 bis K1 als Winkelfornir
stücke auf den Block K auf setzbar sind und mit diesem leicht verbunden, insbesondere verschraubt
werden können. Um den Vorkontakten eine höhere Lichtbogenfestiigkeit zu verleihen, können diese an
den Kontaktauflageflächen mit einem Werkstoff belegt werden, der gegenüber dem zn den betriebsmäßig
stromführenden festen Kontakten verwendeten Werkstoff eine schlechtere Leitfähigkeit, aber
eine höhere Liehtbogenfestigkeit aufweist. Die Auflagestücke 21 können aufgeschraubt, aufgelötet,
aufgeschweißt oder sonstwie befestigt sein. Sie können als flache Plattenstücke ausgeführt sein, sie
können aber auch aus einem Profilstück besteheni, das an der Seite, an der betriebsmäßig der größte
Kontaktabbrand erfolgt, verstärkt ist. Als zweckmäßig haben sich hierbei keilförmige Auflagestücke 21 erwiesen, wie diese in Fig. 4 angedeutet
sind. Die schmale Seite dieser Stücke ist hier dem Kontaktspalt 22 zugekehrt.
Die bauliche Vereinigung der der Stromteilung dienenden Mittel, nämlich der Drosseln mit den
Kontakten K und K1 bis Kx, zeigt Fig. 5. Der
feste Hauptkontakt ist hier wieder mit K, der feste Vorkontakt mit K1 und die dazwischenliegende
Isolation mit 20 bezeichnet. Mit D1, D2, D3 sind
die Stromteikmgsdrosseln angedeutet. Diese sitzen auf einem Winkel 26, der am Kontakt K befestigt
ist. 23 ist eine die drei Drosseln umschließende Hülle, vorzugsweise aus Isolierstoff. Diese weist
auf deir Unterseite Schlitze oder Durchbrechungen auf, durch die das Kühlmittel, beispielsweise
Isolieröl, in die Hülle eintreten· kann. Auf der Oberseite bei 25 sind für den Kühlmittelaustritt
gleichfalls Öffnungen vorgesehen, oder es kann an dieser Stelle, wie in Fig. 5 dargestellt, der kopfseitige
Hüllenabschluß überhaupt fehlen.
Claims (20)
1. Schaltanordnung mit einem aus mehreren Parallelkontakten bestehenden!, vorzugsweise
durch Kraftspeicher betätigten Schalter und aus Ohmschen Widerständen und Induktivitäten bestehenden
Mitteln zur gleichmäßigen Aufteilung des Schaltstromes auf die Kontakte, wobei die
Stromteilungsmittel erst im: Verlauf des Ausschaltvorganges
in den Stromkreis eingeschaltet werden, nach Patent 898 769, dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen je zwei Kontakten wirksame Ohmsehe Widerstand der Größenordnung
nach etwa dem Kleinstwert des' Lichtbogenwiderstandes
entspricht.
2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ohmsche Widerstand
von einem Leiter mit hohem positivem Temperaturkoefnziienten,
z,. B. Fe, gebildet wird.
3. Schaltanordnung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß den erforderlichen Ohmschen Widerstand die Wicklungen von Drosselspulen
aufweisen, die als Induktivitäten benutzt werden.
4. Schaltanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zwischen zwei
Kontakten oder Kontaktgruppeni vorgesehenen Induktivitäten als Zweige einer auf einem
Eisenkern untergebrachten Wicklung derart angeordnet sind,, daß für den durch Spanniungsdifferenzen
an, den Kontakten hervorgerufenen Ausgleichsstrom die der Gesamtwindungszahl
entsprechende Induktivität wirksam ist, während der sich gleichzeitig auf die beiden Wicklungszweige
aufteilende Schaltstrom, praktisch keine elektromotorische Kraft induziert (Fig. 1).
5. Schaltanordnung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter der
beiden Wicklungszweige parallel nebeneinandergewickelt und elektrisch hintereinandeirgeschaltet
sind (Fig. 1).
6. Schaltanordnung nach Anspruch 1,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenquerschnitt und die Windungszahl der Drosseln den
während einer Halbwelle auftretenden, mögliehen Spannungsdifferenzen an den Kontakten
so angepaßt sind, daß innerhalb dieser Zeit das Sättigungsgebiet des Kernwerkstoffes nicht
erreicht wird.
7. Schaltanordnung nach Anspruch 1 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkern als geschlossener Ringkern ausgebildet ist und aus
einem Werkstoff hoher Permeabilität besteht.
8. Schaltanordnung nach Anspruch 1 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkern aus einem Werkstoff besteht, der erst bei möglichst
hoher Induktion gesättigt ist, z. B. Elektrolytei'seni,
Eisenkobalt.
9. Schaltanordnung nach Anspruch 1 für vier parallele Kontakte, bei der in an sich bekannter
Weise je zwei Kontakte durch eine Drossel zu einer Gruppe zius ammengefaßt und die Wicklungsmitten
dieser beiden Drosseln an die Wicklungsenden einer drittem Drossel angeschlossen
sind, deren Wicklungsmitte der Schaltstrom zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß alle drei Drosseln gleiche Eisenquerschniitte
besitzen (Fig. 2).
10. Schaltanordnung nach Ansprach 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wicklungen der drei Drosseln auf einem gemeinsamen Eisenkern
angeordnet sind (Fig. 2).
11. Schaltanordnung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wicklungen der die Kontakte verbindenden Drosseln (D1, D2)
untereinander gleich, die die Kontaktgruppen verbindende Drossel (D3) dagegen mit doppeltem
Leiterquerschnitt und nur eftwa 70% der Windungen der Drosseln (D1, D2) ausgeführt
sind (Fig. 2).
12. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß durch eine dreischenklige Drossel (D4 in Fig. 3) drei Kontakte
bzw. Kontaktgruppen (G1, G2, G3) zusammengefaßt
sind und daß jeder Schenkel eine einem Kontakt bzw. einer Kontaktgruppe
zugeordnete Wicklung trägt.
13. Schaltanordnung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wicklungen der drerschenkligen Drossel (D4 in Fig. 3) je in
zwei Zweige unterteilt sind und die einem Kontakt oder einer Kontaktgruppe zugeteilte
Wicklung aus zwei auf verschiedenen Kerwscbenkeln
angeordnetem Zweigen besteht (Fig. 3).
14. Schaltanordnung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Drosseln parallel geschaltet sind.
15. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die betriebsmäßig stromführenden festen Kontakte zu einem
Block (K in Fig. 4) zusammengefaßt -sind, auf
dem die Vorkontakte (z.B. Zv1 bis Ä'4) unter
Verwendung isolierender Zwischenlagen (20) befestigt, insbesondere aufgeschraubt sind
(Fig. 4)-
16. Schaltanordnung nach Anspruch 1 bis 15,
dadurch gekennzeichneit, daß die der Stromteilung
dienenden Mittel (z,. B. Drosseln D1, D2, D3 in Fig. 5) baulich mit dem betriebsmäßig
stromführenden Kontaktblock (K) vereinigt sind.
17. Schaltanordnung nach Anspruch 15 und
16, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen
Kontakte entsprechend der Zahl der Vorkontakte unterteilt und einzeln abgefedert
sind.
18. Schaltanordnung nach Anspruch 15 bis
17, dadurch gekennzeichnet, diaß der oder die
beweglichen Hauptkontakte räumlich von den Vorkontalcten getrennt siindL
19. Schaltanordnung nach Anspruch 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die festen und beweglichen Vorkontakte mit Auflagen (21 in
Fig. 4) eines Werkstoffes schlechterer Leitfähigkeit, aber · höherer Lichtbogenfestiigkedt
versehen sind als der für die betriebsmäßig stromführenden Kontakte verwendete Werkstoff.
20. Schaltanordnung nach Anspruch 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die der Strome teilung dienenden Mittel (D1, D2, D3 in Fig. 5)
in eine Isolierstoffkapsel (23) eingebaut sind, die eine für die Kühlung ausreichende Ölströmung
(z. B. durch Schlitze 24) zuläßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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