DE905548C - Gelenkverbindung fuer die Glieder eines Gliedermassstabes - Google Patents

Gelenkverbindung fuer die Glieder eines Gliedermassstabes

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DE905548C
DE905548C DER9271A DER0009271A DE905548C DE 905548 C DE905548 C DE 905548C DE R9271 A DER9271 A DE R9271A DE R0009271 A DER0009271 A DE R0009271A DE 905548 C DE905548 C DE 905548C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/02Rulers with scales or marks for direct reading
    • G01B3/04Rulers with scales or marks for direct reading rigid
    • G01B3/06Rulers with scales or marks for direct reading rigid folding

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Gelenkverbindung für die Glieder eines Gliedermaßstabes Bei den bekannten vierteiligen Gliedermaßstäben sind jeweils die beiden äußeren Maßstabglieder durch ein Scharnier senkrecht zu ihrer Fläche klappbar, während die beiden Hälften durch ein Scharnier in der Ebene der Glieder faltbar sind, so daß sich also die Maßstahgbieder der beiden Hälften beim Zusammenlegen aufeinander- und die beiden zusammengeklappten Hälften gegeneinanderkl appen lassen. Die Scharniere für die beiden Maßstabendglieder enthalten in bekannter Weise einen Stift, der so straff in alle Hülsen der beiden Scharnierhälften eingezogen ist, daß sie sich mit Reibung auf dem Stift drehen. lD die Reibungsflächen zwischen Stift und Hülsen klein sind und beide Teile aus verschiedenem Material bestehen, ergibt sich eine verhältnismäßig schnelle Abnutzung, so daß das Gelenk bald locker wird und die Maßstabglieder nicht mehr in der eingestellten Lage stehenbleiben, wodurch insbesondere das Messen erschwert wird.
  • Durch die Erfindung wird eine Gelenkverbindung für die Glieder eines Gliedermaßstabes geschaffen, bei der bei einer langen Lebensdauer die für die Handhabung des Gliedermaßstabes gewünschte und erforderliche Reibung in den Gelenkgliedern aufrechterhalten bleibt und die Gefahr einer Abnutzung zwischen den Reibungsflächen auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird. Dadurch wird es weiterhin möglich, die bekannten Zollstöcke, bei Idenen die einzelnen Glieder bisher parallel zueinander gefaltet wurden, mit solchen Gelenkgliedern zu versehen, so daß die Glieder nunmehr auch senkrecht zueinander zusammengeklappt werden können. Des wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß bei einer scharnierartigen Verbindung der Maßstabglieder als Verhindungsglied eine federnde Spannhülse verwendet wird. Diese Spannhülse ist nur an ihren beiden Enden in dem Hülsenteil des Scharniers durch Preßsitz befestigt, während sich die dazwischenliegenden Hülsen- und Gelenkteile, vorzugsweise die des anderen Maßstabgliedes mit etwas größerem Innendurchmesser frei um die Spannhülse drehen. Dabei sind die beiden äußeren Hülsenteile derart auf der Spannhülse befestigt, daß sie die dazwischen befindlichen Hülsen- und Gelenkteile beider Maßstabglieder in der Achsrich tung der Spannhülse so fest gegeneinanderdrücken, daß sie sich unter Reibung an ihren Stirnflächen gegeneinander drehen.
  • Die in den beiden äußeren Hülsenteilen des Scharniers festgespannte Spannhülse kann sich nie lockern, so daß dadurch der dem Hülsenteil oder Gewerbe des Scharniers bei der Montage zugeteilte Druck in axialer Richtung stets aufrechterhalten bleibt. Für die Reibung, die für das Stehenbleiben der eingestellten Maßstabglieder maßgebend ist, stehen die wesentlich größeren Stirnseiten der metallisch gleichen Hülsen- und Gelenkteile zur Verfügung, so daß eine Abnutzung unbedeutend ist und die axiale Spannung in dem Hülsenteil des Scharniers immer die gleiche bleibt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Anwendung auf einen vierteiligen Gliedermaßstab dargestellt.
  • Abb. I ist eine Draufsicht auf die Verbindungsstelle von zwei Maßstabgliedern in gestrecktem Zustand; Abb. 2 ist eine Seitenansicht; Abb. 3 zeigt die Verbindungsstelle von der Seite bei zusammengeklappten Gliedern; Abb. 4 zeigt die Verbindungsstelle in Ansicht von der Rückseite; Abb. 5 zeigt die Ansicht nach Abb. 4 mit einem waagerechten Schnitt durch das Scharfer; Abb. 6 zeigt die Spannhülse in schaubildlicher Ansicht in vergrößertem Maßstab.
  • Die beiden Maßstabgtieder I und 2 sind durch ein scharnierartiges Gelenk 3 derart miteinander verbunden, daß sie in einer Ebene senkrecht zu ihrer Oberfläche klappbar sind. In das Glied I sind zwei Scharnierbänder 4 eingelassen und in diesem Glied mit Stiften 5 befestigt. In das Glied 2 sind zwei äußere Scharnierbänder 6 und ein mittleres Scharmierband 7 befestigt durch Stifte 8 eingelassen. g sind die beiden äußeren und 10 zwei mittlere Scharnierhitlsen. ii ist eine halbkreisförmige Ausnehmung auf der Rückseite des Maßstabes, von der die Hülsen 9, 10 und die ringförmig ausgebildeten Enden 4', 6', 7' der Bänder 4, 6, 7 mit dem gleichen Anßendurchmesser wie die Hülsen 9, 10 aufgenommen werden. 12 ist eine federnde Spannhülse aus Stahl, die als Scharnierstift verwendet wird. diese Spannhülse ist mit einem Längsschlitz I2' versehen. Die Inuenbohrungen der Hülseng und die der ringförmigeni Enden 6' der Bänder 6 sind so bemessen, daß sie nach dem Einschlagen der Spannhülse 12 fest auf dieser sitzen. Ihr Durchmesser ist also kleiner als der der entspannten Hülse 12. Der Innendurchmesser der Hülsen 10 und der ringförmigen Enden 4', 7' der Bänder 4, 7, also all der Gelenkteile, Idie sich zwischen den Bändern6 befinden, ist größer als der der Endhülsen 9, so Idaß sich diese Teile frei um die Spannhülse 12 drehen. Die notwendige Reibung zwischen den Gelenkteilen der beiden Maß stabglieder I, 2 wird dadurch erzeugt, Idaß diese Teile beim Einschlagen der Spannhülse mit genügendem Druck zwischen die Endhülsen g eingespannt werden. Infolgedessen reiben die Gelenkteile beim Bewegen der Maßstabglieder I, 2 nicht mehr auf der Spannhülse I2, sondern auf den fest gegeneinandergepreßten Stirnseiten bzw. Seitenflächen.
  • Diese Gelenkverbindung eignet sich in dieser Ausführungsform mit besonderem Vorzug für Zollstöcke, deren Glieder bisher parallel zueinander eingefaltet wurden. Bei Anwendung der neuen Gelenkverbindungen werden die einzelnen Glieder dann senkrecht zueinander geklappt. Die neuen Gelenkverbindungen haben den großen Vorzug, daß die Maßstäbe eine absolute Meßgenauigkeit haben und behalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gelenkverbindung für die Glieder eines Gliedermaßstabes, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer scharnierartigen Verbindung der Maßstabglieder als Verbindungsglied eine federnde Spannhülse (I2) vorgesehen ist.
  2. 2. Gelenkverbindung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannhülse (I2) nur an ihren beiden Enden qn dem Hülsenteil des Scharniers durch Preßsitz befestigt, ist, während sich die dazwischenliegenden Hülsen-und Gelenkteile (4', 7', 10) mit etwas größerem Innendurchmesser frei um die Spannhülse (12) drehen.
  3. 3. Gelenkverbindung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Hülsen- und Gelenkteile (9, 6') derart auf der Spannhülse (I2) befestigt sind, daß sie die dazwischen befindlichen Hülsen- und Gelenkteile (4', 7', 10) beider Maßstabglieder (I, 2) in der Achsrichtung der Spannhülse (I2) so fest gegeneinanderdrücken, daß sie sich unter Reibung an ihren Stirnflächen gegeneinander drehen.
DER9271A 1952-06-17 1952-06-17 Gelenkverbindung fuer die Glieder eines Gliedermassstabes Expired DE905548C (de)

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