DE90457C - - Google Patents

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DE90457C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/14Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
    • G01F3/16Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders
    • G01F3/18Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders involving two or more cylinders

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85: Wasserleitung.
Der vorliegende Kolbenwassermesser, der in Fig: ι, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist, gehört zur Reihe der continuirlich wirkenden, d. h. der hindurchtretende Wasserstrahl erfährt in demselben keine Unterbrechung. Er besteht im wesentlichen aus zwei Theilen, dem Mefsraum und dem darüber liegenden Steuerungsraum, welch letzterer zugleich als Wasserkammer dient. Der Mefsraum ist aus zwei neben einander stehenden Cylindern C1 und C2 gebildet, in denen sich Hartgummikolben K1 und K2 auf- und abwärts bewegen. Die Dichtung dieser Kolben gegen die Cylinderwände geschieht durch Weichgummiringe R1 und R2, die während eines Kolbenhubes von einem bis zum anderen Kolbenrand rollen. Es ist hierdurch die so nachtheilig wirkende gleitende Kolbenreibung in eine rollende Reibung umgewandelt.
Unten sind die Cylinder durch einen gemeinsamen Boden P verschlossen und dient derselbe zugleich als Fundamentplatte. Oben treten die mit den Kolben dicht verbundenen Kolbenstangen Cl1 und d.2 durch die Deckplatte B in den Steuerraum; sie sind gegen denselben durch doppelt geliderte Stopfbüchsen (Fig. 1) abgedichtet. Es ist diese Führung und gute Abdichtung um so nöthiger, als das aus der Leitung durch den Stutzen M in den Wassermesser eintretende Wasser sich zunächst in der allseits nach aufsen abgedichteten Haube E aufhält und dort seiner Vertheilung durch die Steuerung harrt.
In diesem eben benannten Wasserraum liegt im Lagerbock L die rotirende Welle W, die zugleich als Kurbel- und Steuerwelle wirkt.
Sie trägt zu dem Ende in fester Verbindung die unter einem Winkel von go° gegen einander stehenden Kurbeln Z1 und Z2 mit den Kurbelzapfen ^1 und I2. Die Verbindung der Kolbenstangenenden mit den beiden Kurbeln übernehmen die Kurbelschleifen F1 und F% aus Rothgufs oder Duranametall, deren Form aus Fig. 4 ersichtlich ist. Um auch bei den Gleitbacken I1 Z2, die in den Kurbelschleifen geführt sind, die gleitende Reibung zu beseitigen, sind dieselben als Rollen aus Hartgummi ausgebildet; denn es sollen Rothgufs und Hartgummi unter Wasser leicht und haltbar zusammen arbeiten. Die Kurbelzapfen ix und f2 ragen aus ihren Gleitbacken hervor, und es trifft der Zapfen J1 während seiner Drehung mit dem Mitnehmer η zusammen, der dann die Zählwerkswelle T an seiner Bewegung theilnehmen läfst. Der Zapfen t2 dagegen nimmt durch den Hebelarm ρ den Steuerschieber D mit, der als Sechsweghahn ausgebildet ist, und dieser bildet mit seinem Gehäuse gleichsam das Herz des Wassermessers. In das Drehschieberoder Vertheilungsgebäuse münden nämlich sechs Oeffnungen, entsprechend der Zuleitung ex aus dem Wasserraum je zwei Leitungen r, r2 und r3 r4 nach den Cylindern, und entsprechend der Ausströmung f, die nach der Entnahmeleitung N hin mündet.
Die Ein- und Ausströmungskanäle münden an den Stirnseiten des Drehschiebers bezw. Sechsweghahnes , die vier Vertheilungskanäle ri; r2, r3 und r4 dagegen an den cylindrischen Wandungen desselben, und es sind dieselben zur Aufnahme des Strahles, der in diese Mündungen einströmt bezw. in dieselben geleitet wird, mit
zwei Aussparungen ax und a.2 versehen (Fig. 7), die ■ somit die Ventil- oder Drehschieberkammern Ar1 und k2 gegen das Gehäuse offen legen. Um bei einer etwaigen Abnutzung das Drehschiebergehäuse G nicht beseitigen oder den Drehschieber selbst nicht durch einen neuen ersetzen zu müssen, ist jenes mit einer Hartgummibüchse g versehen, die an den Stirnseiten ganz offen ist, an den cylindrischen Wandungen aber vier genau gleich grofse rechteckige Oeffnungen frei läfst, die der Länge nach von den Stegen X1, X2,. X3 und X4 (Fig. 6) begrenzt sind, während die letzteren unter sich selbst durch die hohlcylindrischen Endringe ein Ganzes bilden.
Es ist noch zu erwähnen, dafs die Drehschieberkammer Ar1 ständig mit der Einströmungsöffnung ßj in Verbindung steht, während die Kammer k.2 sich immer nach der Abströmung e2 (Fig. 7) hin entleert. Die Kanäle T1 und r2 führen das Wasser nach dem Cylinder C1 hin und zurück und die Kanäle r3 und r4 bezwecken dasselbe beim Cylinder C2. Die Kanäle F1 r3 münden oben und die Kanäle r2 r4 unten an den zugehörigen Cylindern.
Angenommen, es sei durch passende Zuleitung des Wassers nach den Cylindern die Bewegung des Wassers eingeleitet, und zwar so, dafs der Kolben K1 abwärts gleitet, während der Kolben K2 steigt; die Kurbelwelle wird, von der Zählwerkswelle T aus gesehen, im Sinne des Uhrzeigers gedreht, und es ist diese Bewegung durch Pfeile angedeutet. Wie sich erkennen läfst, ist der Drehschieber mit der Kurbelwelle so gekuppelt, dafs er durch die Einströmung e1 und die Kammer Ar1 das Wasser nach dem Kanal T1 und so über den Kolben K1 führt, diesen also abwärts treibt, während zu derselben Zeit die Kammer Ar2 mit dem Kanal r2 correspondirt und das im Cylinder gemessene Wasser nach der Entnahmeleitung N hin abfliefsen läfst. Der Kolben K2 steht am todten Punkt und ist vorbereitet^ eben seinen Weg anzutreten und das über ihm liegende Wasser auszutreiben. Da das Ventil continuirlich weiter gedreht wird, so bewegt sich im nächsten Moment der Drehschiebersteg W1 über x3 (Fig. 3) weg, und das Wasser kann nun aus der Kammer k1 auch nach dem Kanal r4 kommen, um den Kolben K.2 zu heben. Gleichzeitig ist aber die Unterkante des Drehschiebersteges m2 von X1 abgeglitten, die Abströmungskammer k.2 correspondirt nun auch mit dem Kanal r3 und durch diese Verbindung kann das im Cylinder C2 gemessene Wasser nach der Brauchwasserleitung gelangen. Fig. 6 zeigt die Stellung der Kolben und Drehschieber gegen einander, wenn sich die Kurbelwelle um 900 gedreht hat, K1 also oben angekommen ist und K% in der Mitte steht. Eben erfolgt die Entleerung aus dem Cylinder C2 voll, und gleichzeitig ist die Zuleitung unter diesem Kolben ganz geöffnet. In dieser Weise wiederholt sich das Spiel, und da ein Zählwerk die Umdrehungszahlen der Kurbelwelle registrirt, jede Umdrehung aber vier Cylinderfüllungen durch den Wassermesser treten läfst, so vollzieht sich die Messung in höchst einfacher Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kolbenwassermesser mit zwei Mefscylindern, deren Kolben durch einen rotirenden Steuerhahn gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dafs der Steuerhahn (Drehschieber) durch eine mittlere Scheidewand in zwei Kammern getheilt ist, die während jeder Umdrehung des Drehschiebers durch ihre Aussparungen (ax a.2) und die Kanäle (rx r2 r3 rj mit den Mefscylindern communiciren, und welche je eine Oeffnung an entgegengesetzten Stirnseiten des Steuerhahnes besitzen, zum Zweck der continuirlichen Zuleitung des an die Mefscylinder abzugebenden bezw. zur Ableitung des denselben entströmenden Wassers.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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