DE7326C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE7326C DE7326C DENDAT7326D DE7326DA DE7326C DE 7326 C DE7326 C DE 7326C DE NDAT7326 D DENDAT7326 D DE NDAT7326D DE 7326D A DE7326D A DE 7326DA DE 7326 C DE7326 C DE 7326C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- steam
- valves
- recesses
- water
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005494 condensation Effects 0.000 claims description 4
- 238000009833 condensation Methods 0.000 claims description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 11
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B23/00—Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
- F01B23/08—Adaptations for driving, or combinations with, pumps
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B9/00—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
- F04B9/08—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
- F04B9/12—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being elastic, e.g. steam or air
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
Description
1879.
Klasse 59.
CARL BARTELT in STARGARD (Pommern). Direct und doppelt wirkende Expansions-Dampfpumpe mit rotirenden Ventilen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. April 1879 ab.
Die Dampfpumpe besteht aus dem Motor M und der eigentlichen Pumpe P. Die Vertheilung
des Dampfes bezw. des Wassers wird durch zwei dem Principe nach einander gleichgeformte
Ventile ν und ν' bewirkt, welche sich
um feststehende konische oder cylindrische Kerne bezw. Zapfen S und £' drehen. Ein
jedes Ventil besitzt zwei gegenüber liegende Aussparungen, von denen die eine nur zum
Einflufs, die andere nur zum Ausflufs des Dampfes oder der Flüssigkeit dient, s und s1
sind die betreffenden Aussparungen des Dampfventils ; w und w' diejenigen des Pumpenventils.
Bei der Rotation communiciren die erwähnten Aussparungen eines jeden Ventils abwechselnd mit zwei diametral gegenüberstehenden
Kanälen; so die Aussparungen s und sx mit den Kanälen O und O1 und die
Aussparungen w und w' mit 0 und 0'. Die
die Aussparungen trennenden Rücken oder Gleitflächen der Ventile haben mit den betreffenden
Kanälen gleiche Weite, so dafs in bestimmten wiederkehrenden Lagen letztere immer genau durch die Rücken verschlossen
werden. Das Wasser tritt, Fig. 1, von unten her in die Aussparung w ein und fliefst nach
oben hin durch die Aussparung w l aus. Gleicherweise
mündet die Aussparung s' des Dampfventils nach unten aus; in s dagegen tritt der
Dampf von der inneren cylindrischen Aushöhlung b durch die Oeffnung e ein.
E ist das Expansionsventil; es bewegt sich zur Veränderung des Expansionsgrades in dem
ihm angewiesenen Raum b auf und nieder.
R und jR' sind Stangen, welche zur Umsetzung
der geradlinigen Bewegung in die rotirende beitragen.
C ist der Condensator; er ist den Ventilen ähnlich gestaltet, so dafs seine Aussparungen c
und c' denjenigen der Ventile entsprechend angeordnet
sind. Der untere Hohlraum B, Fig. 1, steht mit dem Abdampfrohr in Verbindung
und dient zur Ansammlung des Condensationswassers.
Sowohl das Dampfventil als auch das Pumpenventil und der Condensator sind vollständig entlastet:
sämmtliche Druckkräfte, welchen die Ventileausgesetzt sind, sind auf die inneren feststehenden
Kerne 5 und S1 übertragen. Zu diesem Zwecke sind innerhalb der Ventilhülsen, welche
die Kerne der Zapfen umgeben, flache Räume angebracht, welche, durch kleine Oeffnungen
mit den betreffenden Ventilaussparungen in Verbindung stehend, von solchen Dimensionen
sind, dafs die hierdurch erzeugten Gegendruckkräfte gleich den directen Druckkräften der
Aussparungen sind. Entsprechend den zwei Aussparungen sind für jedes Ventil zwei solcher
Gegendruck- oder Entlastungskammern angeordnet. Den Druckkräften, welche auf den
eigentlichen Gleitfiächen der Ventile lasten (nur zur Zeit des Oeffnens und Schliefsens der
Kanäle O 01 oder 0 und 0'), ist dadurch entgegengewirkt
worden, dafs auch die feststehenden Zapfen S und S1 mit Gegendruckkammern
versehen sind. Die Breite letzterer ist gleich der Weite der die erst erwähnten Gegendruckkammern
trennenden Rücken, und ihre Lagen sind, wie Fig. 2 zeigt, den Kanälen O O1 oder
0 und ox entsprechend angeordnet.
Die Aussparung s1 steht dadurch mit ihrer
Gegendruckkammer in Verbindung, dafs letztere bis zum unteren Abdampfraume verlängert
worden ist; s communicirt mit seiner Kammer durch das lange Bohrloch d. Bei dem Pumpenventil
genügen kurze Verbindungslöcher, jedoch müssen dieselben durch Stücke groben Zeuges,
welche darüber ausgespannt sind, so geschlossen werden, dafs nur vollständig klares Wasser in
die Entlastungskammern eintreten kann. Das Wasser, welches in die Entlastungsräume des
Pumpenventils eintritt, wird zum grofsen Theil durch OeI ersetzt, welches von unten her durch
den Kern S' eingeprefst wird. Die in den feststehenden Zapfen 5 und S1 angebrachten
Gegendruckkammern bedürfen keiner weiteren Verbindungsöffnungen, dieselben stehen vielmehr
abwechselnd mit den Gegendruckkammern in Verbindung, welche in den rotirenden Hülsen
angebracht sind.
Die Kräfte, welche, Fig. 1, von oben her, einmal durch den Dampf- und dann durch den
Wasserdruck gegen die Ventile ausgeübt werden, sind dadurch aufgehoben worden, dafs beide
Ventilgehäuse oben durch mit den \rentilen
fest verbundene Scheiben abgeschlossen werden, so dafs die Druckkräfte in gleichem Mafse
nach oben und unten wirken und sich gegenseitig aufheben. Aufser durch diese Scheiben
sind die Gehäuse noch durch Deckel luftdicht abgeschlossen.
Um die rotirende Bewegung der Ventile zu erzeugen, wird die geradlinige Bewegung der.
Kolben in der auf der Zeichnung angegebenen;' Weise durch den Hebel H, welcher in seinern
Unterstützungspunkt U zugleich eine drehbare Führung besitzt, in verringertem Mafse 'in L
reproducirt. Die Stange .ü", welche beiderseitig
an den Kurbeln K und X1 befestigt ist,
und mit den in der Fig. 3 angegebenen keilartigen Ansätzen versehen ist, welch letztere
sich abwechselnd gegen die.Arme der Federn/ und /' legen, wird daher bei jedem Kolbenhube
eine halbe Drehung der Kurbeln K und Kx bewirken; die Federn/ und/1 sind
stark genug, um die todten Punkte leicht überwinden zu können. Bei jedem Kolbenhube
machen die Ventile also eine halbe Umdrehung.
Die Expansion wird dadurch erzeugt, dafs sicli die beiden Theile des Expansionsventils E,
Fig. 4, abwechselnd vor die Dampfeinflufsöffnung e legen, welche von dem inneren Hohlraum
b in die Aussparung s führt. Die Lage des Ventils E zur Oeffnung e ist so eingerichtet,
dafs der Dampfeinflufs durch e in dem Augenblicke frei wird, wenn s beginnt, mit
einem der Kanäle O oder O' in Communication
zu treten. Dadurch, dafs man das Ventil E senkt, wird der Expansionsgrad vergröfsert, und
umgekehrt durch Heben verringert. Das Expansionsventil nimmt an der Rotation des Dampfventils
nicht theil; seine einzige Bewegungsart ist die verticale; es wird bewegt durch ein
kleines gezahntes Rädchen, dessen Zähne in die eine gezahnte verticale Kante des Ventils
eingreifen und welches von aufserhalb durch eine Handhabe gedreht wird. Eine die Ventilgehäusewand
durchbohrende Schraube verhindert ferner das Ventil, an der Rotation des Dampfventils
theilzunehmen.
Die Wirkungsweise der Dampfpumpe. Zu Ende eines Hubes haben die Ventile die
[n der Zeichnung angegebene Stellung. Bergen
sich die Kolbfen, so drehen sich die 'Ventile nach den durch die Pfeile angegebenen
Richtungen, und zwar's so, dafs sie eine halbe Umdrehung vollendet haben, wenn von den
Kolben die ganze Hublänge zurückgelegt worden ist. Das Dampfventil besitzt, Fig. 2, eine Voreilung,
je nach Umständen variabel gemacht, durch welche es ermöglicht wird, den frischen
Dampf schon einströmen zu lassen, bevor die Kolben ihren Hub beendet haben.
Der entweichende Dampf tritt in den Raum B des Pumpenventilgehäuses und wird dort durch
das Wasser, welches aus dem Condensator kommt, flüssig gemacht. Die Wirkung des Condensators
beruht darauf, dafs durch ihn die Kammern Ch und Ch' abwechselnd mit Wasser
und Dampfgefüllt werden; das aus den Kammern fliefsende Wasser fällt in den Raum B und
condensirt dort den Dampf. Die Gröfse der Kammern ist durch kleine Kolben so angepafst,
dafs die Condensation jedesmal eine kurze Zeit vor dem Ende eines Hubes aufhört, so dafs
dem noch übrig bleibenden Dampf Kraft genug bleibt, das im Räume B angesammelte Condensationswasser
durch das Rohr α in das Saugerohr zu drücken. In dem Rohre α befindet
sich ein Ventil, welches den Rücktritt des Wassers in den Raum B verhindert, sich also
nur nach dem Saugerohr hin öffnet.
Claims (3)
1. Die dargestellten und beschriebenen rotirenden Ventile mit inneren feststehenden
Kernen.
2. Die Combination des den Ventilen gleichgestalteten Theiles C, Fig. 1, mit den durch
die angedeuteten Kölbchen veränderlichen Kammern Ch Chl und dem Räume B zur
Erzielung der Condensation des Abdampfes.
3. Die Anwendung der angedeuteten feststehenden Kerne innerhalb eines jeden
Ventils.
Hierzu r Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7326C true DE7326C (de) |
Family
ID=285181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT7326D Active DE7326C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7326C (de) |
-
0
- DE DENDAT7326D patent/DE7326C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2462651C3 (de) | Betonpumpe | |
| DE69128031T2 (de) | Übungsgerät | |
| DE1966459B2 (de) | Pumpe mit einem zylindrischen Massekolben, der frei fliegend in einer zylindrischen Kammer gelagert ist | |
| DE7326C (de) | ||
| DE1043736B (de) | Ventilsteuerung fuer zwei Druckraeume, insbesondere fuer Druckzylinder von hydraulischen Winden | |
| DE69611516T2 (de) | Pumpverfahren mit veränderlichem volumen der pumpenkammer | |
| DE3222577A1 (de) | Doppelexzenter-antrieb fuer oszillierende verdraengerpumpen | |
| CH93381A (de) | Ventillose Kolbenpumpe. | |
| DE118526C (de) | ||
| DE45909C (de) | Neuerungen an Dampfmaschinen | |
| DE62139C (de) | Pumpe mit zwei in einem Cylinder in entgegengesetzter Richtung sich bewegenden Kolben | |
| DE80941C (de) | ||
| DE581863C (de) | Wassersaeulenmaschine mit vom Arbeitskolben mechanisch gesteuertem und senkrecht zurZylinderachse angeordnetem Ventilschieber | |
| DE1528503A1 (de) | Fluessigkeitspumpe | |
| DE1906549C3 (de) | Kolbenmaschine mit einem Steuerschieber | |
| DE122013C (de) | ||
| DE160638C (de) | ||
| DD207398A1 (de) | Hydraulische einrichtung zum betaetigen von gaswechselventilen | |
| DE625379C (de) | Fluessigkeitspumpe mit Steuerung durch einen von Exzantern, unrunden Scheiben o. dgl. angetriebenen Schieber, der konzentrisch zum Pumpenkolben angbeordnet ist | |
| DE55807C (de) | Zweicylindrige Dampfmaschine. _ | |
| DE126429C (de) | ||
| DE16842C (de) | Neuerungen an selbsttätigen Schiebersteuerungen für Dampfmaschinen zum direkten Betriebe von Pumpen und Wasserhebemaschinen | |
| DE168084C (de) | ||
| DE78963C (de) | ||
| DE506240C (de) | Verfahren zur Wiedergewinnung der bei der Foerderung einer Fluessigkeit gegen hohen Druck auf diese uebertragenen Energie |