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Schaustellungseinrichtung Die Erfindung bezieht sichauf eine Schaustellungseinrichtung
od. dgl. Im besonderen betritt sie eine solche Schaustellun.gseinrichtung, bei der
gelochte oder geschlitzte Tafeln, Formstücke usw. benutzt werden. Dort werden die
Anzeigemittel, z. B. Schildchen, Streifen u. dgl., aufgenommen und gehalten.
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Gemäß der Erfindung weist die Sch.austellungseinrichtung folgende
Anordnung auf: Der Gestellrahmen hat zwei auf Abstand stehende Führungsbahnen. Eine
Anzahl rechteckiger Füllplatten sind vorgesehen, von welchen sich je zwei parallele
Kanten in den Führungsbahnen bewegen. Die Füllplatten sind auf ihren Außenflächen
zur Aufnahme und zum Halten der Anzeigemittel als gelochte Tafeln oder Formstücke
ausgebildet. Die Füllplatten liegen in einer Ebene und bilden die gesamte durchlochte
Schaustellungsfläche. Eine Endfüllplatte des Zusammenbaues kann seitlich oder senkrecht
herausgenommen werden, so daß die übrigen Füllplatten als Ganzes seitlich bewegt
werden können, worauf eine weitere Füllplatte am anderen Ende der Schaustellungsfläche
seitlich oder senkrecht eingesetzt werden kann.
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Die erfindungsgemäße Schaustellungseinrichtung kann von einer Mindestgröße
ihrer Schaustellungsfläche bis zu jeder gewünschten Höchstgrenze verwandelt werden.
Sie ist aus Normalteilen aufgebaut, die leicht ergänzt werden können. Die Füllplatten
mit den Schautafeln können nicht ans den Führungsbahnen
herausgleiten.
Zur Führung der Füllplatten in den Führungsbahnen können ihre untere und obere Stirnkante
mit Rollen ausgerüstet sein.
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An Hand der Zeichnungen werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung
erläutert. Es ist Fig. i eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 -eine Endansicht der Fig. i, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig.
i, Fig. q. eine Draufsicht der Fig. i, Fig. 5 ein Querschnitt der Fig. i, Fig. 6
eine der Fig. i ähnliche Rückansicht, Fig.7 eine schematische Darstellung einer
Füllplatte, Fig. 8 .eine Ansicht der Verbindung von vier Schautafeln im größeren
Maßstab, d. h. die Fig. 8 ist .eine Vergrößerung eines Teiles der Fig. i, Fig.9
eine Einzeldraufsicht eines Verbindungsmittels, Fig. io eine Vorderansicht einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung, Fig. i i ein senkrechter Schnitt der Fig.
i o, Fig. 12 eine Draufsicht der Fig. i o, Fig. 13 eine schematische Darstellung
einer dritten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 14 ein Querschnitt einer Einzelheit,
die bei einigen oder allen Ausführungsformen der Erfindung benutzt werden kann.
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Die an sich bekannte Schaustellungsfläche kann gemäß der Erfindung
für eine bleibende oder wechselnde Anzeige benutzt werden. Bei einer wechselnden
Anzeige handelt es sich um einen Aushang mit einer Information oder Angabe nur für
eine bestimmte Zeitdauer, während der übrige Teil des Aushanges noch weiter Gültigkeit
hat. Bei der Schaustellungseinrichtung der Erfindung hat man die Möglichkeit, Abschnitte
des Aushanges zu verschieben, so daß sie beim Erreichen .der Datumsgrenze entfernt
werden können, während die sich anschließenden Angaben noch weiter bestehenbleiben.
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Ein erstes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. i bis 9 dargestellt.
In diesem Falle besteht das aufgebaute Rahmengestell aus zwei Rahmenendstücken 15,
gerahmt und getäfelt, mit zwei gerahmten und getäfelten Rahmenzwischenstücken 16
oder mit so viel Zwischenstücken, wie gewünscht werden, wobei die Rahmenstücke 15
und 16 Zungen 17 aufweisen, die in Ausschnitte 18 der nebenliegenden Rahmen einfassen.
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Das Rahmengestell kann also jede gewünschte Größe annehmen.
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Die Deckleisten i9 bzw. die Bodenleisten 2o der beiden Rahmenendstücke
15 können um Gelenkbänder 21 klappen. Die Teile 19 und 2o sind genutet, so daß sie
Führungsbahnen 22 bzw. 23 besitzen, die durch die Deckleisten und die Bodenleisten
der ,anderen Rahmenteile 16 hindurchgehen. Diese Führungsbahnen enden in Anschlägen
2q., wie sie beispielsweise bei den Bodenteilen 2o (Fig. 5) ersichtlich sind.
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In diesen Führungsbahnen laufen sogenanpte gleitende Schieber. Diese
Schieber bestehen aus einer Unterlage 25, die aus einem Gestell mit Füllplatten
hergestellt sein kann, die von Tafeln 26 bedeckt sind, die die Lochungen oder Gebilde
zur Aufnahme der Anzeigemittel aufweisen. Fig. i zeigt eine dieser Tafeln 26 mit
solchen Lochungen, wobei alle Tafeln die gleichen Lochungen in genauer übereinanderstellung
aufweisen.
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So zeigt die in Fig. 7 dargestellte Schaustellungsplatte drei derartiger
Tafeln 26, die an einem Füllplattengestell25 befestigt sind, wobei der ganze Aufbau
einen gleitenden Schieber bildet, der in den Führungsbahnen 22 und 23 läuft, von
denen die untere Führungshahn gewünschtenfalls eine Laufschiene 27 hat, die aus
einer Zunge besteht, die in die Nuten der Schieber eintritt. Es sind zwar drei Tafeln
26 übereinander angeordnet, um eine vollständige Füllplatte zu bilden; es können
jedoch auch zwei Tafeln oder mehr als drei Tafeln verwendet werden, um eine einzige
Füllplatte zu bedecken.
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In Fig. i sind zwei halbe Füllplatten 28 und drei ganze Füllplatten
dargestellt. Diese Platten sind durch U-förmige Teile 29, in Ansicht in Fig. 9 dargestellt,
verbunden, wobei die Schenkel jedes U-Teiles in die gewünschten Durchlochungen der
nebeneinanderliegenden Außentafeln 26 eingesteckt werden. Anstatt nebeneinanderlieg.ende
Tafeln 26 zu verbinden, können selbstverständlich auch die Gestelle, die diese Tafeln
tragen, verbunden werden.
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Fig. 5 zeigt schematisch Schieber als festen Aufbau, wobei die Kanten
bei 30 gestuft sind, so daß die Schauflächen der Schieber eine durchgehende
Ebene bilden.
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Die außenliegenden durchlochten Tafeln 26 werden an ihrer Unterlage
in geeigneter Stellung befestigt, z. B. in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise, die
die Verbindung zwischen vier Tafeln zeigt. Zwischen den Vordertafeln und ihren Unterlagen
sind Schrauben 14 vorgesehen, die durch Muffen auf Abstand von der Unterlage gesetzt
sind. Dieser Aufbau ist ähnlich .dem Aufbau, der später mit Bezug auf Fig. 14 beschrieben
wird.
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An Stelle der Füllplatten, die in der mit Bezug auf die Fig. i bis
9 'beschriebenen Weise aufgebaut sind, können die Füllplatten selbst durchlocht
oder geformt und von einer Normalausführung sein, die aus dem gelochten eigentlichen
Tafelteil besteht, der durch Flansche begrenzt ist. In diesem Falle können die beiden
Seitenflansche an den Seitenkanten gerade unterhalb des oberen Flansches geschlitzt
sein. Dies würde den oberen Flansch belassen, so daß er die obere Oberfläche einer
Laufschiene oder Führungsbahn (mit oder ohne Rollen auf dem Flansch oder der Laufschiene)
berühren kann, und die untere geflanschte Kante der Füllplatte belassen, damit sie
die untere Führungsbahn berührt.
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Damit in dem in Fig. i dargestellten Aufbau nach dem ersten Einsetzen
des Aushanges od. dgl. die links liegende Seite herausgenommen werden kann, der
ganze Teil oder der größere Teil der rechts liegenden Seite aber beibehalten wird,
ist es nur notwendig, den angelenkten Teil i 9 aufzuklappen
und
auch den angelenkten Teil 20 um das Gelenkband 21 zu klappen, so daß die halbe Füllplatte
(die Endfüllplatte) 28 frei wird, worauf der ganze aufgebaute Aufbau, wie er jenseits
des Teiles 28 nach rechts übrig ist, frei nach links bewegt werden kann. Auf diese
Weise kann die für den erforderlichen Zeitabschnitt notwendige Aushangtafel immer
gezeigt werden, wobei die Teile, die ungültig werden, herausgenommen und weitere
Teile eingesetzt werden können.
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Außer der in den Fig. i bis 9 dargestellten Durchführungsform gibt
:es viele andere Durchführungsmöglichkeiten der Erfindung. Zum Beispiel können die
Füllplatten statt seitlich in senkrechter Richtung herausgenommen «-erden. Eine
derartige Durchführungsform ist schematisch in den Fig. i o, i i und 12 dargestellt.
Hier bestehen die Füllplatten aus einer außenliegenden gelochten Metallplatte 31,
die an einer Unterlage aus Furnierholz, Metall od. dgl. durch die Abstandsmuffen
33 befestigt ist, deren Aufbau in Fig. 14 dargestellt ist. Die Schrauben werden
an irgendeiner gewünschten Stelle eingeschraubt.
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Die auf diese Weise aufgebaute Füllplatte besitzt an der oberen Seite
einen U-förmigen Teil 34, der in eine auf der Gestellunterlage 36 befestigte Führungsbahn
35 eingreift. Dieser Rahmen kann in der in Verbindung mit Fig. 6 dargestellten Weise
:aufgebaut oder kann in der gewünschten Größe hergestellt werden.
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An Stelle eines solchen Füllplatten.anfbaues kann eine geflanschte,
gelochte Platte verwendet werden, wobei die oberen Enden der Seitenflansche, wie
zuvor beschrieben, geschlitzt sind. Die Abstandsmuffen 33 brauchen selbstverständlich
nur dort verwendet zu werden, wo es erwünscht ist, die gelochte Vorderseite der
Füllplatte von dem tragenden hinteren Abschnitt, wo dieser verwendet wird, auf Abstand
zu setzen.
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Die Vorderseite 37 des Rahmengestelles läßt eine Kopffläche offen.
Das vordere Rahmengeste1137 kann auch gelenkig aufgehängt sein, um die Kopffläche
zu öffnen. Gewünscht@enfalls können in der links liegenden Stellung oder auch in
jeder Stellung die erforderlichen Füllplatten, sofern sie Verbindungsmittel besaßen,
aus ihrem Verband herausgelöst und dann zwecks Neueinsetzung oder Neueinrichtung
aufwärts bewegt werden, wie dies an der links liegenden Seite der Fig. i o angedeutet
ist.
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Der in den Fig. i o, I1 und 12 dargestellte Aufbau kann die gleiche
Aufgabe haben wie der in den früheren Figuren dargestellte Aufbau, d. h. er kann
jede gewünschte Anzahl Füllplatten haben, kann auf jede gewünschte Länge zusanunengebaut
werden, kann seitlich von einer Seite zur anderen Seite bewegt werden, und aus dem
Aufbau können überholte Angaben entfernt, noch notwendige Angaben beibehalten und
eine neue Fläche oder neue Flächen zwecks weiterer Informationsgabe in Stellung
gebracht werden. .
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Wenn auch in den vorstehenden Beispielen ein feststehendes Rahmenwerk
vorgesehen ist, ist dies nicht unbedingt notwendig. Das feste Rahmenwerk kann aus
einer Wand oder aus einer Tragfläche ge-. bildet werden.
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In Fig. 13 ist z. B. eine Wand 38 vorhanden, an der eine Z-förmige
Führungsbahn 39 befestigt ist, um das umgekehrt liegende U-förmige Profil 4o zu
tragen, an dem Füllplatten 41 befestigt sind, die wenigstens an ihrer Vorderfläche
die notwendigen Lochungen tragen. Die unteren Enden der Füllplatten 41 ruhen in
einer Führungsbahn 42, die an der Wand 38 angebracht ist. Gewünschtenfalls können
die Füllplatten 41 in irgendeiner Weise, z. B. durch Verbindungsstreifen 43, wie
gestrichelt dargestellt, verbunden sein. Es kann entweder die obere Führungsbahn
39 oder die Füllplatten können mit Rollen ausgerüstet sein.
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Die Füllplatten, wie sie in Fig.14 dargestellt sind, bestehen aus
einer äußeren durchlochten Platte 44 und einer Rückplatte 45, die durch Abstandsmuffen
46 getrennt sind, die eine Schraube 47 umgibt. Ein solcher Aufbau kann an beliebig
viel Stellen vorgesehen «-erden, vorausgesetzt, daß keine Behinderung der aufzusetzenden
Zeichen durch die Schlitze hindurch stattfindet, d. h. der Aufbau kann in den Fig.
i bis 9, Fig. i o bis 12 und Fig. 13 verwendet werden. Die Füllplatten könnten in
diesem Falle natürlich durch gelochte Tafeln oder Formen mit Flanschen gebildet
werden, die an den oberen Teilen der Seitenflansche die notwendigen Schlitze aufweisen.
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Bei dem in Fig. 13 dargestellten Aufbau können Anschläge an der Wand
38 befestigt sein, die gewünschtenfalls oberhalb der U-Profile 40 liegen können,
so daß die Füllplatten nur ,an den Endlagen eingesetzt und herausgenommen werden
können. Außerdem können angelenkte oder sonstwie bewegliche Anschläge in dem Aufbau
an den Enden der Führungsbahnen 39 und 42 vorgesehen sein, um an die Endfüllplatten
anzustoßen. Beim Herausnehmen oder Einsetzen einer Endplatte müssen diese Anschläge
entfernt werden. Um die Länge der Führungsbahnen zu ändern, so daß eine längere
oder kürzere Gesamtschaufläche zusammengesetzt werden kann, werden die Führungsbahnen
39 und 42 aus Abschnitten gewünschter Länge hergestellt.