DE903585C - Sicherungseinrichtung fuer die Fahrmotoren elektrischer Lokomotiven mit Langsamfahrschaltung - Google Patents
Sicherungseinrichtung fuer die Fahrmotoren elektrischer Lokomotiven mit LangsamfahrschaltungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L3/00—Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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Description
- Sicherungseinrichtung für die Fahrmotoren elektrischer Lokomotiven mit Langsamfahrschaltung Das Patent 888412 bezieht sich auf eine Sicherungseinrichtung für die Fahrmotoren elektrischer Lokomotiven mit einer L.angssamfahrschaltung, insbesondere für Grubenbahnen, bei der den in Leonard@schaltung arbeitenden Fahrmotoren bei der Geschwindigkeit Null oder bei kleinen Geschwindigkeiten während des Betriebes in der Langsamfahrschaltung eine pendelnde Zusatzbewegung erteilt wird. Diese Zusatzbewegung wird durch Änderung der den Fahrmotorankern zugeführten Spannung hervorgerufen. Wenn es auch normalerweise mit einer derartigen Anordnung möglich ist, zu verhindern, daß- die Motoranker längere Zeit unter den stromführenden Bürsten stillstehen, so werden doch durch die im Hauptpatent angegebene Anordnung noch nicht sämtliche Störungsmöglichkeiten beseitigt. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß bei Lokomotiven, deren Fährmotoren beim Langsamfahrbetrieb in Leonardschaltung mit Fremderregung dler Felder arbeiten, auch dadurch Störungen hervorgerufen werden können, daß aus irgendeinem Grunde die Fremderregung der Fahrmotoren nicht vorhanden ist. In der Regel wird bei derartigen Anordnungen die Fremderregung der Fahrmotoren dadurch herbeigeführt, daß diese an einen Erregerumformer angeschlossen werden, der als Motorgenerator ausgebildet und primärseitig von einem die normale Fahrleitungsspannung führenden Fahrdraht gespeist ist. Es ist aber auch ohne weiteres möglich, daß der Antriebsmotor des Erregerumformers als Reihenschlu'ßmotor ausgeführt und als Reihenmaschine in den Ankerstromkreis der über einen Steuerfahrdraht mit veränderlicher Spannung gespeisten Fahrmotoren eingeschaltet ist.
- Gemäß der Erfindung wird nun eine weitere Vervollkommnung der im Hauptpatent unter Schutz gestellten Erfindung dadurch erreicht, daß durch ein Sicherheitsschütz der Stromkreis der F ahrmotorenanker auch dann unterbrochen wird, wenn aus irgendeinem Grunde die Erregung der Fahrmotoren unterbrochen ist. Durch die erfindungsgemäße Schaltung wird mit Sicherheit ausgeschlossen, daß bei fehlender Erregung die Anker der Fahrmotoren an Spannung gelegt «-erden können. Auch in diesem Falle würde sich nämlich ergeben, daß über die stillstehenden Anker, die wegen des Fehlens der Felder ein Drehmoment nicht entwickeln, Ströme verlaufen können.
- Der Erfindungsgedanke kann in verschiedener Weise verwirklicht werden. Am vollkommensten ist eine Lösung, bei der im Ankerstromkreis der Fahrmotoren ein von dem Erregerstrom der Fahrmotoren gesteuertes Sicherheitsschütz vorhanden ist. Das Schütz kann auch von der Generatorspannung oder der Motorspeisespannung des Erregerumformers gesteuert werden.
- Eine `westere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß ein im Ankerstromkreis der Fahrmotoren liegendes Sicherheitsschütz von der Drehzahl bzw. Spannung des Umformermotors gesteuert wird.
- Im folgenden soll die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Fig. i der Zeichnung zeigt die Schaltung für den Fall, daß das im Ankerstromkreis der Fahrmotoren liegende Sicherheitsschütz unmittelbar in Abhängigkeit von dem Fremderregerstrom der Fahrmotoren gesteuert wird. a, bis a4 sind die Anker der vier Fahrmotoren Al bis A4 einer Abraumlokomotive, die beim Verladebetrieb in Leonardschaltung mit Fremderregung der Felder sowie Fernsteuerung von einem ortsfesten Steuerstand aus betrieben werden. Den Fahrmotorenankern a. bis a4 wird bei dieser Schaltung über das Sicherheitsschütz si eine veränderliche "Steuerspannung zugeführt. Diese veränderliche Steuerspannung wird mit Hilfe eines Stromabnehmers t der Fernsteuerungshi.lfsleitung la entnommen. Die Fernsteuerungshilfsleitung lt wiederum ist an die Klemmenspannung des Steuergenerators g angeschlossen, -dessen Spannung je nach der gewünschten Fahrgeschiv indigkeit durch den Regler r in den erforderlichen Grenzen geregelt werden kann. Der beispielsweise auf dem Bagger aufgestellte Steuergenerator g des Leonardsatzes wird von dem Antriebsmotor m angetrieben, der seine Energie .dem vorhandenen, nicht näher bezeichneten Drehstromnetz entnimmt. Der Regler r kann mit Vorteil auf dem Klappenschllägerstand der Biaggeranlage aufgestellt werden, von welcher aus die Beladung der Förderanlage erfolgt. Auf diesem Wege ist es möglich, daß die Geschwindigkeit der Fahrmotoren A1 bis A4 dem Beladevorgang der Wagen des Förderbuges angepaßt wird.
- Damit die Geschwindigkeit der Fahrmotoren der Steuerspannung des Steuergenerators g proportional ist, sind die Fahrmotoren fremderregt.
- Zu diesem Zweck ist ein Erregerumformer u vorhanden, dessen Generator e von dem Motor n angetrieben wird. Der Antriebsmotor n des Erregerumformers u entnimmt die elektrische Energie der neben derFerns,teuerungshilfsleitung h vorhandenen Fahrleitung f. Diese Fahrleitung steht mit dem übrigen Fahrleitungsnetz der Grube in Verbindung, aus dem beim normalen Fahrbetrieb die Fahrmotoren mit einer verhältnismäßig hohen Spannung, beispielsweise i2oo, i5oo oder 3000 Volt, betrieben werden. Der Motor n kann als Nebenschlußmotor ausgebildet sein. Er wird zweckmäßigerweise bei Inbetriebsetzung durch das Anlaßschütz l angelassen, welches in Abhängigkeit von der an dem Anker des Motors st liegenden Spannung einen Vorschaltwiderstand w in seinem Ankerstromkreis kurzschließt. Erfindungsgemäß ist nun dieErregung des Sicherheitsschützes s1 von dem Erregerstrom der Fahrmotoren in -der Weise abhängig gemacht, daß die Einschaltspule sp des Sicherheitsschützes s, in den vom Generator e gespeisten Erregerstromkreis der Fahrmotoren .eingeschaltet ist. Nur wenn die Felder der Fahrmotoren erregt sind, kann also das Sicherheitsschütz si eingeschaltet sein. Bleibt dagegen aus irgendeinem Grunde die Erregung der Fahrmotoren aus, beispielsweise wenn die Fahrleitung f durch einen Kurzgchluß geerdet ist und infolgedessen .der Motor n des Erregerumformers u stillsteht, so wird zwangsläufig auch der Ankerstromkreis der Fahrmotoren unterbrochen. Es ist infolgedessen ausgeschlossen, daß den Fahrmotorankern eine Spannung über die Fernsteuerungshilfsleitung zugeführt wird, wenn die Fahrmotorenfelder nicht erregt sind.
- In Fig.2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel wiedergegeben, welches sich dadurch auszeichnet, daß das Sicherheitsschütz s, von der dem Anker des Motors n des Erregerumformers u zugeführten Spannung gesteuert wird. Das mit -seiner nicht näher bezeichneten Erregerspule an der Klemmenspannung des Ankers -des Motors n liegende Anlaßschütz L weist -bei dieser Schaltung neben dem zum Kurzschließen des Vorschaltwiderstandes w dienenden Kontakt h einen Hilfskontakt 12 auf, der zum Einschalten des Stromkreises der nicht näher bezeichneten Schaltspule des 'Sicherheitsschützes s1 dient. Der Erregerstromkreis des Sicherheitsschützes ist an die .Spannung des Generators e des Erregerumformers u angeschlossen. Sobald die dem Umförmermotor n zugeführte Primärspannung z. B. durch Kurzschluß der Fahrleitung f gleich Null ist oder auch infolge einer Beschädigung des Generators e des Erregerumformers u dessen Spannung ausbleibt, wird das Sicherheitsschütz s_, ausgeschaltet und damit der Stromkreis der Fahrmotorenanker unterbrochen.
- Fig. 3 gibt noch eine vereinfachte Lösung wieder, welche darin besteht, daß das Anlaßschütz L neben dem zum Kurzschließen des Vorschaltwiderstandes w dienenden Kontakt 1i einen weiteren Arbeitskontakt 1, aufweist, der unmittelbar in den Ankerstromkreis der Fahrmotoren eingeschaltet ist.
- In den Einzelheiten können die beschriebenen Schaltungen abgeändert werden. Beispielsweise kann der Motor st des Erregerumformers u, wie bereits oben angedeutet war, als keihen:schlußmotor ausgebildet und als Reihenmaschine in den Ankerstromkreis der Fahrmotoren eingeschaltet sein. In diesem Fall ist insgesamt nur eine einzige Fernsteuerleitung im Bereiche der Baggertrosse, in dem die Förderzüge mit kleiner Geschwindigkeit und Fernsteuerung betrieben werden, vorhanden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitseinrichtung für di.eFahrmotoren elektrischer Lokomotiven mit Langsamfahrschaltung, insbesondere für Grubenbahnen, nach Patent 8ä'8 412, bei der den Ankern der in Leonardschaltung arbeitenden Fahrmotoren während des Betriebes in der Langslamfahrschaltung eine pendelnde Zusatzbewegung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ankerstromkreis der Fahrmotoren ein Sicherheitsschütz eingeschaltet ist, das beim Ausbleiben der Erregung der fremderregten Fahrmotoren eine Unterbrechung des Ankerstromkreises herbeiführt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsschütz durch den Erregerstrom der Fahrmotoren gesteuert wird.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Sicherheitsschützes durch die Fahrleitungsspannung erfolgt, an welche der 'Erregerumformer für die Fahrmotoren primärseitig angeschlossen ist. ... Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsschütz von der Spannung bzw. Drehzahl des Nebenschlußmotors des ErTegeruriformers für die Fahrmotoren gesteuert wird. 5. Einrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Sicherheitsschützes für den Ankerstromkreis der Fahrmotoren zusätzlich durch einen Hilfskontakt des Anlaßschützes des Motors für den Erregerumformer beeinflußt wird und daß die Erregerwicklung des Anlaßschützes an der Ankerspannung des genannteil Motors liegt. 6. Einrichtung nach 'Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerstromkreis des Sicherheitsschützes an die Spannung des Generators des Erregerumformers angeschlossen ist. 7. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Kurzschließen eines Vorschaltwiderstandes im Ankerstromkreis des Motors des Erregerumformers dienende, von der Klemmenspannung des Ankers dieses Motors erregte Anlaß'schütz einen zusätzlichen Arbeitskontakt aufweist, der in den Stromkreis der Fahrmotorenanker eingeschaltet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| DE903585C true DE903585C (de) | 1954-02-08 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DES7831D Expired DE903585C (de) | 1943-04-01 | 1943-04-01 | Sicherungseinrichtung fuer die Fahrmotoren elektrischer Lokomotiven mit Langsamfahrschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE903585C (de) |
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1943
- 1943-04-01 DE DES7831D patent/DE903585C/de not_active Expired
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