DE90355C - - Google Patents

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DE90355C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Abänderung der unter Nr. 83274 patentirten Bremskupplung für Hebezeuge, wodurch diese Einrichtung sowohl in der Wirkung als auch in der Handhabung wesentlich vereinfacht ist, ohne dafs, wie praktische Versuche ergeben haben, die Sicherheit der Bremswirkung beeinträchtigt wird, es tritt im Gegentheil sogar eine Erhöhung derselben ein.
Das Abweichende der neuen von der im Patent Nr. 83274 gekennzeichneten Einrichtung besteht darin, dafs das Getriebe d mit der Vorgelegewelle α mittelst einer Feder a1 oder in anderer Weise undrehbar verbunden ist. Ebenso ist, oder vielmehr aus diesem Grunde ist die Büchse / des Haupt-Patents, welche undrehbar mit der Welle verbunden ist, fortgelassen und die Kurbelnabe b1 legt' sich unmittelbar gegen die mittelst der Nasen k1 mit der Büchse f undrehbar verbundene Scheibe k. Dadurch wird erreicht, dafs ein selbsttätiges Ablaufen bezw. ein Herabfallen der Last unter keinen Umständen eintreten kann; denn wenn sich beim Senken der Last, d. h. bei verringertem Bremsdruck, das Getriebe d dreht, während die Kurbel losgelassen ist, also nicht von dem an der Winde Beschäftigten gehalten wird, so wird sich das Gewinde c in die Kurbelnabe hineinschrauben , da die Kurbel dieser Bewegung nicht folgen kann, indem sie sich gegen die Scheibe k anlegt, welche unter Vermittelung der Büchse f durch die Sperrklinke m an der Drehung in der Senkrichtung verhindert wird.
Man kann also die Kurbel so schnell in Umdrehung versetzen, dafs eine Senkgeschwindigkeit, welche der Fallgeschwindigkeit nahe kommt, erreicht wird, ohne die geringste Gefahr herbeizuführen. Denn in dem Augenblick, wo man die Kurbel losläfst, wird sie an der vorderen Fläche der Scheibe k gebremst, bleibt zurück und vergröfsert infolge dessen den Bremsdruck, welcher bis zu dem Grade anwächst, .dafs völliges Stillsetzen der Last erfolgt. Die eingeschaltete Feder i läfst dabei den zum Senken der Last nöthigen Widerstand auf das kleinste Mafs vermindern, so dafs man beim Senken keinen zusätzlichen Bremswiderstand zu überwinden hat, sondern lediglich die Kurbel hinter der Last herzubewegen braucht, damit der Bremswiderstand nicht vergröfsert werde. Im Uebrigen ist die Construction der Bremse dieselbe wie die im Patent Nr. 83274 dargestellte, nur ist beispielsweise die Stellmutter η durch die Mutter ρ ersetzt. Die Scheiben q bedeuten auch keine abweichende Construction, sondern sind nur zur Beeinflussung der Reibungsverhältnisse eingeschaltete Lederscheiben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 83274 geschützten Bremskupplung, dadurch gekennzeichnet, dafs das auf der Vorgelegewelle sitzende Getriebe mit dieser undrehbar verbunden ist, während die Kurbelnabe sich unmittelbar gegen die mit der gesperrten Bremsmuffe undrehbar verbundene Scheibe legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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