DE83274C - - Google Patents

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DE83274C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/16Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
    • F16D3/26Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected
    • F16D3/30Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected in which the coupling is specially adapted to constant velocity-ratio
    • F16D3/32Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected in which the coupling is specially adapted to constant velocity-ratio by the provision of two intermediate members each having two relatively perpendicular trunnions or bearings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
.■■■ KLASSE 35: Hebezeuge.
ANTON BOLZANI in BERLIN. Bremskupplung für Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1894 ab.
Die vorliegende Erfindung ist eine Einrichtung bei Hebezeugen, welche es ermöglicht, die Last ohne Bremswiderstand zu heben, sie mit einem geringen, regelbaren Bremswiderstand, also mit beliebiger Geschwindigkeit, infolge ihrer eigenen Gewichtswirkung sinken zu lassen und ferner dieselbe mit beliebiger Sicherheit bei angespannter Bremse zu halten und unter Ueberwindung dieses Bremswiderstandes mittelst der Kurbel zu senken.
Zwar "beruhen eine ganze Reihe von Bremseinrichtungen für Hebezeuge auf dem Princip, durch Gewindewirkung bremsende Flächen an einander zu pressen, so dafs · eine- Mitnahme des Triebrades beim Heben der Last erfolgt, denn bereits früher sind ähnliche Constructionen veröffentlicht. Jedoch leiden -dieselben nach Ansicht des Erfinders an zwei Uebelständen, und zwar erstens daran, dafs das Senken der Last entweder nur ruckweise durch Aufhebung des Bremsdruckes oder zu schnell erfolgt und nicht genxfgend geregelt werden kann, indem ein nur theilweises Aufheben des Bremsdruckes infolge der geringen Elasticität des Materials der Bremstheile unmöglich wird; zweitens aber ist man mit sämmtlichen derartigen Einrichtungen nicht im Stande, den Druck bestehen zu lassen und trotzdem mit der Kurbel die Last unter Ueberwindung des Bremswiderstandes zu senken, was für viele Zwecke, bei denen grofse Vorsicht geboten erscheint, nöthig ist.
Die vorliegende Einrichtung besteht, wie, aus der Zeichnung hervorgeht, aus einem auf der Vorgelegewelle λ, welche die auf ihr mittelst Gewindetheilesc gelagerte Kurbelt trägt, sitzenden Vorgelegegetriebe d, welches, im übrigen lose drehbar, nur mittelst Reibung mit derselben verbunden werden kann. Dieses Trieb, welches zur Uebertragung der Kraft in das auf der Lasttrommel sitzende grofse Stirnrad e oder in ein / beliebiges Zwischenvorgelegerad eingreift, besitzt . eine verlängerte Nabe d1, in der sich eine oder mehrere Nuthen d2 für die Federn oder Nasen hl der Lamellenscheiben h h2 befinden. Diese Scheiben, welche über die Nabe d1 geschoben und axial beweglich sind, sitzen in einer Büchse.f, welche ebenfalls auf dieser Nabe steckt und mit ihrem geschlossenen Theil y1 sich einerseits gegen die Stirnseite des Getrieberades anlegt, andererseits im Innern aber von der einen Lamelle h berührt wird. Zwischen den beiden Lamellen befindet sich eine Schraubenfeder ζ, welche von beliebigem Drahtquerschnitt sein kann, jedoch für den besonderen, unten angegebenen Zweck rechteckigen Querschnitt besitzt. Gegen die Lamellenscheibe h? legt sich von aufsen eine Scheibe k, welche mit Büchse f durch Vorsprünge oder Federn k1 in der Weise in axial verschiebbarer, nicht drehbarer Verbindung steht, indem diese Federn in Nuthen f1 der. Büchse gleiten. Zwischen Kurbel und Scheibe k befindet sich eine mit der Welle mittelst Feder a1 undrehbar, aber verschiebbar verbundene Büchse /, welche an der von der Kurbel abgekehrten Seite erweitert ist und einen Vollkonus besitzt, der in einen entsprechenden Hohlkonus der Scheibe k eingreift. Die Büchse f ist mit einem Sperrzahnkranz versehen, in welchen eine am Windegestell sitzende Sperrklinke derart eingreift, dafs eine
Drehung der Büchse nur im Sinne der zu hebenden Last stattfinden kann. Ueber den Gewindetheil c hinaus ist die Welle α noch etwas verlängert und hat dort ein Gewinde c1, welches demjenigen c entgegengesetzt gerichtet ist und geringeren Durchmesser hat. Auf diesem Gewinde sitzt als Abschlufs des Gänzen eine Mutter ra, welche äufserlich so gestaltet ist, dafs sie leicht von Hand bewegt werden kann. Die Wirkungsweise ist die folgende:
Wird die Kurbel b im Sinne der aufgehenden Last gedreht, so schraubt sie sich infolge ■des Gewindes gegen die Büchse / und verschiebt sie axial auf der Welle. Dadurch kommen. die konischen Flächen von / und k, sowie die Ebenen zwischen k und h2 und, mittelst der Druckübertragung durch die Feder i, die Flächen zwischen h und/1, f1 und d und auch zwischen d und dem fest auf der Welle sitzenden Bunde ο zur Anlage. Ein Mitnehmen des Getriebes d, also ein Heben der Last tritt erst ein, wenn eine genügende Reibung in allen diesen Flächen vorhanden, also die Spannung der Feder i durch die Gewindewirkung zwischen Kurbel und Welle grofs genug geworden ist; alsdann bilden sä'mmtliche Theile mit der Welle α zusammen ein Stück. Wird die Kurbel losgelassen, so verhindert die Sperrklinke ein Zurückdrehen der Büchse f, und da die Scheibe k mit der Büchse verbunden ist, die Lamellen h h2 aber mit dem Getriebe d, da ferner die Reibung zwischen den einzelnen Theilen nicht vermindert oder aufgehoben ist, so wird auch das Getriebe d keine Rückwärtsdrehung ausführen können. Erst nachdem die Kurbel ein Stück zurückgedreht ist, wird die Federspannung vermindert und infolge dessen auch der Druck in den bremsenden Flächen, so dafs bei einem bestimmten, der Gröfse der Last entsprechenden Federdruck ein Gleiten in den Bremsflächen zwischen ο und d, d und f\ f1 und h und h2 und k erfolgt. Eine Mitnahme der Welle infolge der Reibung zwischen ο und d kann nicht erfqlgen, da das Reibungsmoment der mit der Welle undrehbar verbundenen Büchse / mit Scheibe k gröfser ist als das Reibungsmoment zwischen ο und d. Dies wird dadurch hervorgerufen, dafs die Durchmesser der reibenden Flächen ganz bedeutende Unterschiede aufweisen, und dafs die Flächen zwischen k und / Kegelflächen sind, denen man durch geeignete Wahl des Spitzenwinkels des Kegels eine so grofse Mitnähmefä'higkeit geben kann, als erwünscht ist.
Soll nun ein sicheres Senken der Last unter Ueberwindung der vollen Bremsreibung mit Hülfe der Kurbel stattfinden, so dient die Mutter η dazu, deren Gewinde dem des Kurbelgewindes entgegengesetzt gerichtet ist, ein Zurückdrehen, also eine Aufhebung des Bremsdruckes zu verhindern. Es ist dann nur nöthig, mittelst der Hand diese Mutter auf den geeigneten Punkt einzustellen, um jeden beliebigen Bremsdruck für das Niederkurbeln der Last einzustellen, in diesem Fall tritt zwischen Bund ο und Getriebe d keine gleitende Reibung ein, sondern beide sind durch ruhende Reibung mit einander verbunden. Dagegen wird das hierdurch aufgegebene Reibungsmoment durch das zwischen k und / auftretende ersetzt, zwischen welchen Theilen bisher nur ruhende Reibung vorhanden war, jetzt aber gleitende auftritt. Es bietet dies einen ganz bedeutenden Vortheil dar, indem durch Niederkurbeln der Last ein gröfseres Reibungsmoment hervorgerufen wird, als beim Halten der Last im ruhigen Zustande, wodurch die Sicherheit des Senkens bedeutend erhöht wird.

Claims (2)

  1. Patent-ANSPrüche:
    ι . Bremskupplung für Hebezeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs das lose auf der Kurbelwelle sitzende Vorgelegegetriebe (d) sich einerseits gegen einen festen Bund der Welle, andererseits gegen eine Reihe von mittelst Gesperre nur in der Heberichtung drehbaren bezw. von solchen Bremsscheiben legt, welche mit der Nabe des Getriebes axial verschiebbar verbunden sind, wobei zwischen zwei der letzteren eine axial wirkende Feder eingeschaltet ist, während der Kupplungsdruck durch die mit Gewinde auf der Welle aufsitzende Kurbel und eine axial verschiebbar mit der Welle verbundene, mit Scheibe I versehene Büchse hervorgerufen wird.
  2. 2. Bremskupplung nach Anpruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs jeder beliebige Bremsdruck beim Niederkurbeln der, Last durch Begrenzung der Rückwärtsbewegung der Kurbel auf ihrem· Gewinde durch eine auf entgegengesetzt gerichtetem Gewinde sitzende Gegenmutter oder durch Stellkeil dauernd erhalten werden.kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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