DE903296C - Schutzmantel fuer Leitungen - Google Patents

Schutzmantel fuer Leitungen

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DE903296C
DE903296C DEK5271D DEK0005271D DE903296C DE 903296 C DE903296 C DE 903296C DE K5271 D DEK5271 D DE K5271D DE K0005271 D DEK0005271 D DE K0005271D DE 903296 C DE903296 C DE 903296C
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DE
Germany
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protective jacket
protective
shell pieces
cables
line
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Expired
Application number
DEK5271D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Kreusch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kreusch W GmbH
Original Assignee
Kreusch W GmbH
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Publication date
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Priority to DEK5271D priority Critical patent/DE903296C/de
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Publication of DE903296C publication Critical patent/DE903296C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/02Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials
    • F16L59/021Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials comprising a single piece or sleeve, e.g. split sleeves; consisting of two half sleeves; comprising more than two segments
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/10Bandages or covers for the protection of the insulation, e.g. against the influence of the environment or against mechanical damage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)

Description

  • Schutzmantel für Leitungen Die Erfindung betrifft einen Schutzmantel für Leitungen beliebiger Querschnittsform, welcher letztere gegen schädigende äußere Einflüsse schützt. Erfindungsgemäß besteht der Schutzmantel aus schalenförmigen Einzelteilen, die auf der Leitung aneinandergesetzt, miteinander verbunden und an ihren Stoßfugen abgedichtet werden. Diese Bauart des Schutzmantels ermöglicht es, daß er durch Nichtfachkräfte einwandfrei und außerdem in bedeutend kürzerer Arbeitszeit, als sie sonstige Schutzmäntel erfordern, hergestellt «erden kann.
  • Die Schalen werden auf die fertig isolierte Leitung aufgebracht, sie müssen so weit bruchsicher sein, daß sie den Transport und die Aufbringung auf die Leitung aushalten können. Ferner müssen die Schalen eine solche Festigkeit besitzen, daß sie ihre Aufgabe, einen Schutz der isolierten Leitung zu bilden, erfüllen können. Zweckmäßig sind die Schalen aus Gips, Zement oder gebranntem Ton hergestellt.
  • Der Schutzmantel eignet sich in besonderem Maße zur Umhüllung von mit Wärme- oder Kälteschutz versehenen Leitungen, bei denen die Anbringung des Schutzmantels bisher eine nicht nur teuere, sondern auch sehr umständliche Arbeit war. Bei solchen mit einem Wärmedämmstoff isolierten Leitungen muß der äußere Schutzmantel die Isolierung nicht nur nach außen abschließen, sondern auch gegen mechanische Einwirkung schützen und deshalb eine genügende Festigkeit haben. Man hat bisher als äußeren Schutzmantel einen Blechmantel verwendet oder den Schutzmantel in der Weise hergestellt, daß die Isolierung der Leitung mit breiförmiger, später erhärtender Masse überzogen wurde, welche von Hand auf die Isolierung aufgetragen und dann geglättet wurde. Dieser Hartmantel wurde dann noch meist mit einer Umhüllung aus Bitumen- oder Teerpappe versehen. Der Blechmantel erfordert einen Schutzanstrich, und dieser wie auch der Wetterschutz des Hartmantels erfordern späterhin eine dauernde Wartung und Erneuerung. Besonders der aus erhärtender Masse hergestellte Hartmantel hat den Nachteil, daß die Feuchtigkeit der aufgetragenen breiförmigen Masse zum Teil in die Isolierung der Leitung eindringt und diese dadurch nachteilig verändert und ihre Isolierfähigkeit herabsetzt. Sodann muß der letztgenannte Hartmantel auch unmittelbar auf dem Isoliermantel der Leitung aufliegen, wodurch sich bei der Ausdehnung der Leitung in dem Schutzmantel Risse bilden. Der Blechmantel, der ebenso wie der beschriebene Hartmantel nur durch Facharbeitskräfte angebracht werden kann, ist so kostspielig, daß er in manchen Fällen die Wirtschaftlichkeit der Isolierung durch seine Herstellungskosten in Frage stellt.
  • Demgegenüber ist die Anbringung des Schutzmantels nach der Erfindung eine einfache, von jeder Hilfskraft auszuführende Arbeit. Die für eine Leitung mit kreisförmigem Querschnitt zweckmäßig halbzylinderförmigen Schalenstücke, aus denen der Schutzmantel zusammengesetzt wird, können einfach auf .die Leitung aufgelegt werden und erfordern nur an ihren Stoßstellen eine Verbindung, die nach der Erfindung ferner in sehr einfacher Weise dadurch geschehen kann, daß in die Stoßkanten der Schalenstücke eingegossene Verbindungselemente miteinander verfestigt werden. Die Schalenstücke werden so angebracht, daß die quer verlaufenden Stoßfugen der einen Schalenstücke gegen die quer verlaufenden Stoßfugen der anderen Schalenstücke versetzt sind. Dadurch bildet der letzte der angesetzten Schalenstücke immer eine Anlage für das nächste anzusetzende Schalenstück. Die Stoßfugen der einzelnen Schalenstücke, welche schwalbenschwanzförmig sind, werden nach der Anbringung der Schalenstücke ausgeschmiert und so der ganze Schutzmantel zu einer Luft- und wasserdichten Umhüllung gemacht.
  • In der Zeichnung ist der neue Schutzmantel in einem Ausführungsbeispiel in Abb. i in einem Ouerschnitt durch die Leitung, in Abb. 2 in Seitenansicht dargestellt.
  • Der Schutzmantel wird auf der beim gezeichneten Beispiel zylindermantelförmigen Leitung i aus den halbhohlzylinderförmigen Schalenstücken :2 gebildet. Diese Schalenstücke sind vor ihrem Aufbringen auf die Leitung fertige Halbzylinderlhülsen, in deren Stoßkanten kurze Drahtstücke 3 eingestampft oder eingegossen sind, die auf eine kurze Länge vorstehen (Abb. i rechte Seite). Nachdem die Schalenstücke 2 auf die Leitung aufgelegt sind, werden die Drahtstücke 3 in geeigneter Weise miteinander verbunden, zweckmäßig miteinander verdreht (Abb. i linke Seite und Abb. 2). Dadurch erhalten die Schalenstücke einen festen Zusammenhalt. Das Miteinanderverbinden der Schalenstücke des Schutzmantels kann auch in sonstiger geeigneter Weise erfolgen.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Leitung i von einer als Wärme oder Kälteschutz dienenden Isolierumhüllung q. umschlossen. Bei der Anbringung des beschriebenen Schutzmantels auf einer derart isolierten Leitung ist die Weite des Schutzmantels zweckmäßig etwas größer als der Außendurchmesser der Isolierung, die aus Schlackenwolle oder einem sonstigen geeigneten Isoliermittel besteht. Dadurch kann sich -die Leitung in .dem sie umschließenden Schutzmantel bewegen und keine Rißbildung in dem Schutzmantel hervorrufen. Nach dem Zusammensetzen des Schutzmantels aus den einzelnen Schalenstücken werden deren Quer- und Längsfugen ausgeschmiert, wodurch der Schutzmantel eine luft- und wasserdichte Hülle wird. Die Wasserdichtigkeit macht ihn auch besonders für in der Erde verlegte Leitungen verwendbar. Die Quer-und Längsfugen des Schutzmantels sind schwalb-enschwanzförmig, damit die Abdichtungsmasse besser in ihnen hält.
  • Bei der Zusammensetzung des Schutzmantels aus den einzelnen Schalenstücken legt man die Querfugen zweckmäßig versetzt zueinander. Dadurch bildet das letzte Schalenstück immer die Anlage für das nächste Schalenstück und erleichtert dadurch dessen richtige Anbringung (Abb. 2).
  • Ein in der beschriebenen Weise hergestellter Schutzmantel ergibt eine außen vollkommen glatte und gerade Schutzhülle, welche auch eine genügende mechanische Festigkeit hat, wie sie die Umhüllung einer gegen Wärme oder Kälte isolierten Leitung zu ihrem Schutze erfordert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzmantel für Leitungen beliebiger Ouerschnittsform,dadurch gekennzeichnet, daß er aus fertigen Schalenstücken (2) besteht, die auf der Leitung aneinandergesetzt und an ihren Stoßfugen abgedichtet werden.
  2. 2. Schutzmantel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenstücke (2) an ihren Längsnähten durch aus ihren Stoßkanten vorstehende Verbindungselemente, z. B. miteinander zu verdrehende Drahtstücke (3), miteinander verbunden sind.
  3. 3. Schutzmantel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßfugender einzelnen Schalenstücke schwalbenschwanzförmig sind. q.. Schutzmantel für mit Wärme- oder Kälteschutz versehene Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Schutzmantel nach Anspruch i besteht, .dessen innere Weite etwas größer als der Außendurchmesser der isolierten Leitung ist.
DEK5271D 1944-09-26 1944-09-26 Schutzmantel fuer Leitungen Expired DE903296C (de)

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DEK5271D DE903296C (de) 1944-09-26 1944-09-26 Schutzmantel fuer Leitungen

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DE903296C true DE903296C (de) 1954-02-04

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DE (1) DE903296C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3742737A1 (de) * 1986-12-19 1988-06-30 Yamato Kogyo Kk Schutzzylinder fuer ein ummantelungsmaterial fuer ein rohr
DE3803731A1 (de) * 1987-02-09 1988-08-18 Yamato Kogyo Kk Kunststoffabdeckung fuer eine rohrleitung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3742737A1 (de) * 1986-12-19 1988-06-30 Yamato Kogyo Kk Schutzzylinder fuer ein ummantelungsmaterial fuer ein rohr
DE3803731A1 (de) * 1987-02-09 1988-08-18 Yamato Kogyo Kk Kunststoffabdeckung fuer eine rohrleitung

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