DE902825C - Feuerloeschvorrichtung zum Ausspritzen einer mittels Druckgas, insbesondere Druckluft, zerstaeubten Loeschfluessigkeit - Google Patents

Feuerloeschvorrichtung zum Ausspritzen einer mittels Druckgas, insbesondere Druckluft, zerstaeubten Loeschfluessigkeit

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DE902825C
DE902825C DEN565A DEN0000565A DE902825C DE 902825 C DE902825 C DE 902825C DE N565 A DEN565 A DE N565A DE N0000565 A DEN0000565 A DE N0000565A DE 902825 C DE902825 C DE 902825C
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DE
Germany
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extinguishing
liquid
compressed gas
nozzles
extinguishing device
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DEN565A
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DE1618795U (de
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Albert Noehl
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AENNE NOEHL GEB SCHAMBIER
Original Assignee
AENNE NOEHL GEB SCHAMBIER
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/34Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to influence the nature of flow of the liquid or other fluent material, e.g. to produce swirl
    • B05B1/3405Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to influence the nature of flow of the liquid or other fluent material, e.g. to produce swirl to produce swirl
    • B05B1/341Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to influence the nature of flow of the liquid or other fluent material, e.g. to produce swirl to produce swirl before discharging the liquid or other fluent material, e.g. in a swirl chamber upstream the spray outlet
    • B05B1/3415Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to influence the nature of flow of the liquid or other fluent material, e.g. to produce swirl to produce swirl before discharging the liquid or other fluent material, e.g. in a swirl chamber upstream the spray outlet with swirl imparting inserts upstream of the swirl chamber
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C31/00Delivery of fire-extinguishing material
    • A62C31/005Delivery of fire-extinguishing material using nozzles

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  • Emergency Management (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Feuerlöschvorrichtung zum Ausspritzen einer mittels Druckgas, insbesondere Druckluft, zerstäubten Löschflüssigkeit Die Erfindung bezieht sich auf Feuerlöschvorrichtungen und insbesondere auf die Zerstäubung der Löschflüssigkeit mittels Druckgas bzw. Druckluft.
  • ;Busher ist die Zerstäubung einer Löschflüssigkeit durch ein Druckgas nur für Handfeuerlöscheinrichtungen bekanntgeworden. Der allgemeinen Einführung einer solchen Zerstäubung stand bisher die Schwierigkeit entgegen, daß für die Druckluft und die Löschflüssigkeit getrennte Leitungen oder Schläuche erforderlich waren. Das würde nicht nur einen erheblichen Mehraufwand gegenüber den üblichen, ohne Zerstäubung arbeitenden Löscheinrichtungen bedeuten, sondern auch eine wesentlich umständlichere Handhabung im Löschbetrieb mit Schlauchleitungen zur Folge haben. Die Erfindung vermeidet diese Schwierigkeiten dadurch, daß die Löschflüssigkeit und das Druckgas gemeinsam in derselben Leitung nach dem Strahlrohr oder den sonstigen, gegebenenfalls auch selbsttätig öffnenden Löschmittelauslässen befördert werden und in dem Strahlrohrmundstück bzw. den sonstigen Auslässen besondere Vorrichtungen zur Trennung der Flüssigkeit und des Druckgases und Einführung in getrennte Auslaßdüsen angeordnet sind. Zur Trennung der Löschflüssigkeit und es Druckgases kann ein einfaches Gefäß dienen, in dem das Druckgas sich durch den Auftrieb von der Löschflüssigkeit trennt. Eine andere Vorrichtung zur Trennung besteht aus einem Dralleinsatz, der die Löschflüssigkeit an den Rand des Strömungsquerschnittes schleudert, das Druckgas aber im Kern des Querschnittes sammelt.
  • Die erfindungsgemäße Feuerlöschvorrichtung läßt die Anwendung normaler Leitungen und Schläuche für die Brandbekämpfung mit zerstäubter Löschflüssigkeit zu. Diese Art der Feuer-Löschung, insbesondere mit Zerstäubung von Löschwasser durch Druckluft, hat im Vergleich mit der allgemein üblichen Brandbekämpfung durch Vollstrahl vor allem den Vorteil, daß, nur ein Bruchteil der Wassermenge für die Löschung ausreicht und infolgedessen auch wesentlich geringere Löschwasserschäden auftreten. Versuche haben gezeigt, daß ohne Anwendung übermäßig hoher Drücke eine genügend feine Versprühung des Strahles und auch eine ausreichende Wurfweite erreicht werden.
  • In Anwendung auf selbsttätige Löschanlagen (Sprinkleranlagen) ist es wertvoll, daß@ die Löschflüssigkeit aus den einzelnen-,Düsen über einen möglichst weiten Bereich verteilt wird. Gerade dies wird aber mit dem durch Druckluft versprühten Löschwasserstrahl besonders gut erreicht.
  • Der Druck der Druckluft kann in derselben Größenordnung liegen wie der des Löschwassers. Es hat sich jedoch praktisch gezeigt, daß, ein höherer Druck der .Druckluft als der des Wassers einen besonders feinen Nebel erzeugt. Im Sinne der Erfindung ist es wertvoll, die Feinheit der Zerstäubung mit einer Änderung der Drücke der Löschflüssigkeit und des Druckgases zu regeln.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einzelner. Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch ein Strahlrohr mit einem Dralleinsatz; in Abb.2 bis 5 ist eine Reihe verschiedener Anordnungen der Düsenquerschnitte für Löschwasser und Druckluft schematisch veranschaulicht.
  • Das Strahlrohr i nach Abb. i, dem Löschwasser und Druckluft gemeinsam aus dergleichen Schlauch-Leitung zugeführt werden, .enthält einen Dralleinsatz 2 in Form eines schraubenförmig gewundenen Bleches, das dem zuströmenden Wasser-Luft-Gemisch eine -Drehung erteilt. Das Wasser legt sich zufolge der Fliehkräfte ringförmig an die Innenwand des Strahlrohres, während die leichtere Luft einen etwa zylindrischen Hohlraum im Innern ausfüllt. Die auf solche Weise aus dem Gemisch getrennte Druckluft gelangt über einen rohrförmigen Einsatz 3 in das Düsenmundstück 4. Der Rohreinsatz 3 und das Düsenmundstück 4 sind so miteinander verschraubt, daß die kegelige Außenfläche am rechten Ende des Rohreinsatzes 3 auf entsprechend kegelig ausgebohrten Rippen 5 des Düsenrohres i aufliegt und daß eine Schulter des Düseneinsatzes 4 sich gegen das linke stirnseitige Ende der Rippen 5 abstützt. Der Düseneinsatz 4 hat auf seinem Umfang nutenförmige Kanäle -6 für den Durchtritt des Löschwassers.
  • Die Verschraubung 7 des Strahlrohres i, die an ihrem linken Ende mit dem Düseneinsatz 4 eine ringspaltförmige Löschwasserdüse 8 bildet, ist mit einem Gewinde 9 auf dem Strahlrohr i axial einstellbar. Die Abdichtung erfolgt dabei :durch einen Gummiring 1o, der gegen eine zylindrische Bohrung der Verschraubung? anliegt. Die axiale Einstellung dient einer Änderung der Strahlform.
  • Nach Abb.2 sind einzelne kreisförmige Düsen i i für das Löschwasser im Kreis um eine zentrale Druckluftdüse 4 vorgesehen.
  • Die Düsenanordnungen nach Abb. 3 und 4 sind weitgehend die gleichen wie die nach Abb.2. Sie enthalten nur außerdem eine äußere ringspaltförmige Luftdüse 12.
  • Nach Abb. 5 befindet sich innen nur eine Wasserdüse 13 und außen eine ringförmige Luftdüse 14. In Abb. 3 und 5 tritt das Wasser teilweise durch radiale Bohrungen 15 in die ringförmige Luftdüse über. Die scharfe Ablenkung an diesen Stellen begünstigt die Zerteilung des Strahles.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feueriöschvorrichtung zum Ausspritzen einer mittels Druckgas, insbesondere Druckluft, zerstäubten Löschflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschflüssigkeit und das Druckgas gemeinsam in derselben Leitung nach dem Strahlrohr (i) oder den sonstigen, gegebenenfalls auch selbsttätig öffnenden Löschmitteläuslässen befördert werden und in dem Strahlrohrmundstück (i) bzw. den sonstigen Löschmittelauslässen (i) besondere Vorrichtungen (2) zur Trennung der Flüssigkeit und des Druckgases und Einführung in getrennte Auslaßdüsen (4, 8) angeordnet sind.
  2. 2. Löschvorrichtung nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß die zur Trennung der Löschflüssigkeit und des Druckgases dienende Vorrichtung durch ein Gefäß gebildet wird, in dem das Druckgas sich durch den Auftrieb von der Löschflüssigkeit trennt.
  3. 3. Löschvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Trennung der Löschflüssigkeit und des Druckgases aus einem Dralleinsatz (2) besteht, der die Löschflüssigkeit an den Rand des Strömungsquerschnittes schleudert, das Druckgas aber im Kern des Querschnittes sammelt (Abb. i).
  4. 4. Löschvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, 'bei der ' das Strähfrohrrriundstück oder die sonstigen Löschmittelauslässe gleichachsig ineinander angeordnete Flüssgkeits- und Gasdüsen haben, gekennzeichnet durch radiale Verbindungskanäle (15) zwischen ,den Düsen (13;14; Abb. 3 und 5).
  5. 5. Löschvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Strahlrohrmundstück (i) oder den sonstigen Löschmittelauslässen einzelne Flüssigkeitsdüsen (1i) im Kreis um einen zentralen DruckgasauslaS (4) angeordnet sind (Abb. 2).
  6. 6. Löschvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen (8) der Flüssigkeitsdüse (6) bzw. der Flüssigkeitsdüsen und der Druckg'agdüse (q:) bzw. des Druckgasauslasses in Achsrichtung gegeneinander verstellbar sind (Abb. i).
  7. 7. Löschvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Drücke der Löschflüssigkeit und des Druckgases regelbar sind. B. Löschvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckgas einen höheren Druck besitzt als die Löschflüssigkeit. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 624 6o9, 577 774, 417 471, schweizerische Patentschrift Nr. io9 584; britische Patentschrift Nr. 4 559 vom Jahre igo8.
DEN565A 1950-02-28 1950-02-28 Feuerloeschvorrichtung zum Ausspritzen einer mittels Druckgas, insbesondere Druckluft, zerstaeubten Loeschfluessigkeit Expired DE902825C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB190804559A (en) * 1908-02-28 1908-09-24 Carl Bernhard Theod Diederichs Improvements in the Method of and in Apparatus for Extinguishing Fire.
CH109584A (de) * 1924-05-31 1925-04-01 Pawlik Jun Franz Feuerlöschverfahren und Einrichtung zur Ausführung desselben.
DE417471C (de) * 1925-08-11 Wilhelm Friedrich Dr Druckgasnassloescher mit Steigrohr
DE577774C (de) * 1933-06-03 Alois Groer Einrichtung zum Feuerloeschen mittels Kohlensaeure
DE624609C (de) * 1936-01-24 Johannes Jacobsen Verfahren und Strahlrohr zum Spritzen von Gasen, insbesondere Feuerloeschgasen

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