DE90187C - - Google Patents

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DE90187C
DE90187C DENDAT90187D DE90187DA DE90187C DE 90187 C DE90187 C DE 90187C DE NDAT90187 D DENDAT90187 D DE NDAT90187D DE 90187D A DE90187D A DE 90187DA DE 90187 C DE90187 C DE 90187C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/30Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/30Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
    • B63H1/32Flaps, pistons, or the like, reciprocating in propulsive direction

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Apparat veranschaulicht einen neuen Bewegungsmechanismus für die Plattentreiber von Schiffen.
Fig. ι lä'fst die Einrichtung nebst dem zur Umstellung der Plattentreiber dienenden Apparate im theilweisen Längsschnitt von der Seite gesehen erkennen, während Fig. 2 eine Ober-•ansicht desselben darstellt.
Fig. 3 hingegen veranschaulicht einen vergröfserten Querschnitt eines . der Apparate, welche zur Umstellung der Plattentreiber dienen.
Fig. 4 zeigt den Bewegungsmechanismus für die Plattentreiber von vorn gesehen (zur Seite gelegt gezeichnet).
Fig. 5 läfst die innere Sperreinrichtung der Räder ff1 erkennen.
In Fig. 6 ist der Durchschnitt durch ein Fahrzeug dargestellt, bei welchem die Plattentreiber in doppelter Anordnung aufsen am Schiff montirt vorhanden sind.
Die zwei über einander angeordneten Reihen Plattentreiber S, welche unterhalb des Schiffes in Rahmen gelagert sind, werden an ihren Längsseiten durch je zwei Zahnstangen Z bezw. Z1 begrenzt, welche paarweise mit zwei auf der Hauptwelle W befestigten Zahnrädern R R1 in Eingriff stehen.
Die Hauptwelle W des Schiffes, welche durch eine bekannte geeignete Schiffsmaschine in Betrieb gesetzt wird, mufs aufserdem noch durch einen geeigneten Umsteuerungsapparat· eine periodische Rechts- und Linksbewegung machen, und zwar in der Weise, dafs sie etwa vier Mal rechts und vier Mal links herumgeht; es richtet sich dieser periodische Gang selbstverständlich ganz nach der Länge der Plattentreiberrahmen und dem dadurch bedingten Weg.
Sobald die Rahmen die Grenzen ihrer Rückbezw. Vorwärtsbewegung erreicht haben, werden die in jedem der Rahmen angeordneten Schaufeln mechanisch umgestellt, d. h. die zuerst vertical standen, werden horizontal gestellt und um^ gekehrt. Zu diesem Zweck dienen zwei vorn und hinten im Schiffskörper angeordnete Apparate, welche folgendermafsen functioniren:
Auf jeder der Schaufelachsen ist ein Schraubenrad r angeordnet, in welches je ein entsprechender, auf längs den Rahmen sich hinziehenden Achsen A A1 angeordneter Schraubentrieb r1 eingreift.
Die die Schraubentriebe tragenden Achsen A und A1 ragen an ihren Enden über die Rahmen hinweg und sind an dieser Stelle mit einem Vierkant oder sonst einer geeigneten Einrichtung versehen. Werden nun die Plattentreiberrahmen durch die Hauptwelle W bis an ihre jeweiligen Weggrenzen vor- bezw. zurückgeschoben , so gleiten die längeren Enden der Achsen A und A1 in die hohlen, drehbaren Achsen der Umschalteinrichtungen, welche ebenfalls mit vierkantigen Löchern oder sonstigen passenden Vorrichtungen versehen sind, und werden von diesen in Rotation versetzt, wodurch vermittelst der Schrauben r1 die Schraubenräder bezw. die Schaufeln selbst verstellt werden.
Die Umschaltapparate bestehen aus einem durch Kegelräder angetriebenen Kronrad K bezw. K1, welches in einen mit hohler Achse versehenen Trieb T bezw. T1 eingreift. Durch Räderübertragung wird eine unter dem Trieb T
liegende, ebenfalls hohle Achse auch in Rotation versetzt. Diese Umschaltungsvorrichtungen befinden sich in ständiger Rotation und erhalten ihren Antrieb von der Hauptwelle W aus durch geeignete Räderübersetzung und mittelst der Wellen χ und x1. Da die die Wellen χ χ1 antreibende Hauptwelle periodischen Rechtsbezw. Linksgang hat, so ist zur Hervorbringung einer dauernden einseitigen Rotationsbewegung der Achsen χ χ1 noch eine eigenartige Construction für die Uebertragung nöthig geworden (Fig. 5), welche folgendermafsen zusammengesetzt ist:
Zunächst überträgt die Hauptwelle ihre Bewegung vermittelst des Rades α (Fig. 4) zur Hälfte auf zwei kleine Zahnräder b bl und auf einen um ein feststehendes Mittelstück d (Fig. 1) rotirenden Zahnkranz e (Fig. 1 und 4). Das Zahnrädchen b1 und der Zahnkranz e greifen nun aber wiederum in zwei lose auf der Welle y angeordnete Zahnräder ff1, welche in ihrem Innern ausgedreht und mit je einem Sperrkegel s versehen sind (Fig. 5), welch letztere in zwei auf der Welley befestigte Sperrräder q greifen.
Es ist nun gleich, ob der Antrieb der Räder ff1 ein Mal von links oder ein Mal von rechts erfolgt, denn in jedem Falle nimmt nur immer eins der beiden Räder ff1 die Welle y in derselben Richtung mit sich herum, während sich das andere der beiden Räder ff1 leer nach der entgegengesetzten Seite dreht, ohne die Welle y zu beeinflussen.
Infolge des vorbeschriebenen Vorganges drehen sich natürlicherweise 'die Achsen χ und x1 ununterbrochen stets nur in derselben Richtung und treiben auch in diesem Sinne die Umschaltapparate an.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bewegungsvorrichtung für Plattentreiber, dadurch gekennzeichnet, dafs die sich abwechselnd vor- und zurückdrehende Welle (W), welche durch das Rad (R) . und Zahnstangen (ZZ1) die Platten (S) bewegt, mittelst eines Getriebes (aeb b^ff1) bekannter Einrichtung die Wellen (x x1) stets nach einer Richtung dreht, welche Wellen die Treiber in deren Endstellungen durch Getriebe (r r1) in die waagrechte bezw. senkrechte Lage umstellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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