DE323065C - Stirnrad-Ausgleichgetriebe an Landfahrzeugen - Google Patents

Stirnrad-Ausgleichgetriebe an Landfahrzeugen

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DE323065C
DE323065C DE1917323065D DE323065DD DE323065C DE 323065 C DE323065 C DE 323065C DE 1917323065 D DE1917323065 D DE 1917323065D DE 323065D D DE323065D D DE 323065DD DE 323065 C DE323065 C DE 323065C
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Germany
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gear
shaft
drive
gears
planetary gears
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DE1917323065D
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/06Differential gearings with gears having orbital motion
    • F16H48/10Differential gearings with gears having orbital motion with orbital spur gears
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/38Constructional details
    • F16H48/40Constructional details characterised by features of the rotating cases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Stirnrad-Ausgleichgetriebe an Landfahrzeugen. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Stirnrad - Ausgleichgetriebe an Landfahrzeugen, insbesondere Motorpflügen und anderen Fahrzeugen mit großer Rückübersetzung. Bisher bekannte, diesem Zweck dienende Getriebe ermöglichen außer der Ausgleichswirkung keine Geschwindigkeitsübersetzung. Eine Geschwindigkeitsübersetzung bei Ausgleichgetrieben, insbesondere eine solche ins Langsame, hat den erheblichen Vorteil, daß von zwei bis vier Übersetzungsstufen die eine im Ausgleichgetriebe untergebracht, also gespart werden kann. In der Bauart des Antriebmechanismus und des Getriebekastens eines Fahrzeuges kann daher eine erhebliche Vereinfachung erzielt werden. Dies wird dadurch ermöglicht, daß das zentrale Antriebszahnrad kleiner ausgebildet wird, als das andere zentrale Zahnrad, das auf der einen Sekundärwelle des Getriebes sitzt, die das eine Fahrrad des Fahrzeuges antreibt. Die andere Sekundärwelle dreht sich zu voriger in ent gegengesetztem Sinne und ist in bekannter Weise mit dem Planetenradträger verbunden. Das für den Antrieb des einen Fahrrades nötige Umkehrgetriebe wird mit Vorteil gleichzeitig als Übersetzungsstufe ausgebildet. Dabei ist es ein leichtes, das Getriebe so zu bauen, daß die bedeutendsten Übersetzungen überwältigt werden können. Zur Ausgleichung von Stößen ist schon vorgeschlagen worden, den Träger der Umlaufräder in der Weise elastisch mit der anderen Sekundärwelle zu verbinden, daß in Hohlräumen, die durch zwei zueinander drehbare Teile gebildet sind, elastische Körper, z. B. Federn, angeordnet sind. Dies hat aber den Nachteil, daß, wenn das Getriebe nicht ganz genau ausgearbeitet ist, oder im Lauf der Zeit ungenau werden sollte, es leicht vorkommt, daß die ganze Artriebskraft zeitweise von einem einzigen Planetenrad übertragen werden muß. Um dies zu vermeiden, sind beim vorliegenden Ausgleichgetriebe die Lagerteile der Planetenräder unter Zwischenschaltung von Federn zueinander beweglich ausgebildet. Außer der Dämpfung der Stöße wird dauerndes Parallelarbeiten der Planetenräder mit Sicherheit erzielt.
  • Fig. i und 2 zeigen schematisch eine beispielsweise Ausführungsform .dieses Getriebes, wobei vom Fahrzeug nur die beiden Antriebswellen für die Triebräder und die primäre Antriebswelle gezeichnet sind.
  • Ein zylindrisches Zahnrad i, das auf der primären, hohlen Antriebswelle i' festsitzt, treibt die drehbar um die Achse q. gelagerten Planetenräder 2 an, die ihrerseits einen zylindrischen Zahnkranz 3 mit Innenverzahnung antreiben. .
  • Die Lager io eines jeden Planetenrades 2 sind dabei mit der Antriebswelle 4 des einen Triebrades starr verbunden, während das Zahnrad 3 mit der Antriebswelle 5 des anderen Triebrades ebenfalls starr verbunden ist.
  • Die Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispieles ist folgende: Das antreibende Rad i übt auf die Planetenräder 2 eine Umfangskraft P aus, wie in Fig. i durch einen Pfeil angedeutet ist. Diese Planetenräder üben auf den äußeren Zahnkranz 3 angenähert dieselbe Kraft P aus, wenn die Reibung als klein angenommen wird. Der Lagerdruck der Planetenräder beträgt daher nahezu 2 P. In der Zeichnung sind die Kräfte in dem Sinne eingezeichnet, wie sie auf das in Fig. i obere Planetenrad wirken. Die Planetenräder übertragen den Lagerdruck im gleichen Sinne auf ihre Lager, wie die auf die Planetenräder ausgeübte Umfangskraft gerichtet ist.
  • Wenn also die Planetenräder in diesem Sinne um die zentrale Achse o herumlaufen, so vermögen sie Arbeit zu leisten.
  • Hat man sich die Lager der Planetenräder vorerst festgehalten gedacht, so wurde schon eine ziemliche Übersetzung erzielt, welche dem Verhältnisse der Raddurchmesser der Zahnräder i und 3 entsprach. Die Übersetzung wird nun aber etwa doppelt so groß, wenn man die Planetenräder entsprechend langsam um die Achse o herumlaufen läßt. Je mehr sich die Planetenräder um o herumdrehen, um so langsamer bewegt sich der äußere Zahnkranz relativ zu i nach rückwärts. Die an diesen abgegebene Arbeit und die an die Naben der Planetenräder abgegebene Arbeit ist zusammen ungefähr gleich der vom Zahnrad i geleisteten Arbeit. Sie kann durch eine entsprechende Geschwindigkeitsverteilung beliebig auf beide Antriebsräder verteilt werden.
  • Die Welle 4 und die Welle 5 drehen sich im entgegengesetzten Sinne. Um daher bei den Triebrädern des Fahrzeuges eine gleiche Drehrichtung erhalten zu können, muß eine dieser Wellen mittels eines Umkehrgetriebes auf das zugehörige Triebrad wirken. Ein solches Umkehrgetriebe läßt sich dann besonders einfach einbauen, wenn nach dem Ausgleichgetriebe noch eine Übersetzungsstufe angewendet wird.
  • Sind beispielsweise die Achsen des Stirnradausgleichgetriebes parallel zu den Radachsen des Fahrzeuges, welche Anordnung sich infolge ihrer konstruktiven Einfachheit besonders empfiehlt, so kann man die eine der Wellen, welche die Weiterleitung der Energie vom Ausgleiehgetriebe bewirken (z. B. Welle 5), mittels eines Stirnradkolbens auf einen Zahnkranz mit Innenverzahnung arbeiten lassen, mit welchem das eine Triebrad des Fahrzeuges verbunden ist, während die andere der Wellen, welche die Weiterleitung der Energie vom Ausgleichgetriebe bewirken (z. B. Welle 4.), mit Hilfe eines Zahnkolbens ein Zahnrad mit Außenverzahnung antreibt, welches mit dem anderen-Triebrad des Fahrzeuges verbunden ist.
  • Arbeitet ein Zahnkolben auf einen Zahnkranz mit Innenverzahnung, so weisen beide Teile gleiche Drehrichtungen auf. Arbeiten hingegen zwei außen verzahnte Zahnräder zusammen, so drehen sie sich in'entgegengesetzter Richtung.
  • Das durch Welle 5 angetriebene Triebrad des Fahrzeuges weist somit die gleiche Drehrichtung wie Welle 5 auf. Das von Welle a. angetriebene Triebrad hingegen weist eine der Welle 4 entgegengesetzte Drehrichtung auf. Und da die Wellen 4 und 5, wie erwähnt, selbst entgegengesetzte Drehrichtungen aufweisen, so erhält das von Welle ,. mittels einer außen verzahnten Übersetzungsstufe angetriebene Triebrad des Fahrzeuges ebenfalls gleiche Drehrichtung wie Welle 5. Beide Triebräder drehen sich also im gleichen Sinne, wie vorausgesetzt wurde.
  • An Stelle der Bewegungsübertragung mittels einer Zahnradstufe mit Innenverzahnung kann auch eine Kettenübertragung treten, oder es kann auch ein Zwischenrad eingeschaltet werden, so daß der mit der Welle 5 verbundene Zahnkolben nicht direkt auf ein außen verzahntes, mit dem einen Triebrade verbundenes Zahnrad arbeitet, sondern auf ein außen verzahntes Zwischenrad, welches seinerseits das mit dem Triebrade verbundene Zahnrad antreibt. Die Drehrichtung des Zwischenrades ist dann umgekehrt wie die Drehrichtung der Welle 5, und die Drehrichtung des mit dem Triebrade - verbundenen Zahnrades wiederum umgekehrt wie diejenige des Zwischenrades, also gleichsinnig wie der Drehsinn der Welle 5. Beide Triebräder drehen sich also auch hier im gleichen Sinne.
  • Bisweilen ist es. erwünscht, an den Triebrädern verschiedene Kräfte auszuüben. Häufiger wird man aber eine gleichmäßige Verteilung vorziehen. Durch Anwendung von geeigneten Übersetzungsverhältnissen zwischen den Wellen 4 und 5 und den von ihnen angetriebenen Triebrädern hat man es in der Hand, die Energie auf die beiden Triebräder in der gewünschten Weise zu verteilen.
  • Diese Energieverteilung wird dann gleichmäßig erfolgen, wenn die bei normalem Abrollen der Triebräder vorhandenen Geschwindigkeiten der Wellen 4 und 5 (Fig. 2) derart sind, daß die Kräfte P und 2P (Fig: i) dieselbe Arbeit leisten.
  • Fig. 3 stellt ein anderes Ausführungsbeispiel des Getriebes schematisch dar. 15 Mit jedem Planetenrad 2 ist ein zweites, koachsial zu demselben angeordnetes Zahnrad 2' verbunden, welches mit einem Zahnrad 3' mit Außenverzahnung in Eingriff steht. Dieses ist mit der Antriebswelle 5 des einen Triebrades des Fahrzeuges verbunden, während die Lager der Planetenräder mit der Antriebswelle .i des anderen Triebrades verbunden sind.
  • Jede dieser Verbindungen kann starr oder elastisch ausgeführt werden.
  • Ein Beispiel einer elastischen Verbindung der Planetenradlager mit der Antriebswelle des einen Triebrades stellen Fig. q. und 5 dar.
  • In diesem Beispiel sind die Planetenräder 2 in voneinander getrennten Lagerteilen 6 gelagert. Diese Lagerteile können sich relativ zu einem mit der Welle 4 starr verbundenen Führungsgehäuse 7 um die Achse o drehen. Zwischen den beiden Lagerteilen 6 sind mittels Lagerzapfen 12, in den Stirnwänden des Gehäuses 7 zwei einander diametral gegenüberliegende Zylinder g gelagert, in denen je zwischen zwei voneinander getrennten, mit Bolzen versehenen Scheiben 13 und 13' eine Feder 8 angeordnet ist. Bei einer durch Pfeil angedeuteten Verdrehung der Lagerteile 6 werden die Federn 8 gespannt, indem die Lagerteile 6 je mit ihrem einen Ende gegen den aus dem Zylinder 9 ragenden Bolzen der Scheibe 13 stoßen.
  • Durch diese spezielle elastische Verbindung, bei welcher die parallel arbeitenden Planetenräder in voneinander getrennten Stücken gelagert sind, von welchen ein jedes elastisch mit der Antriebswelle des einen Triebrades verbunden ist, wird nicht nur eine Dämpfung der Stöße erreicht, sondern auch eine viel gleichmäßigere Arbeitsverteilung auf die verschiedenen, parallel arbeitenden Planetenräder, auch wenn das Getriebe nicht ganz genau hergestellt wurde.
  • Es wäre auch eine elastische Verbindung des Zahnkranzes 3 mit der Antriebswelle des einen Triebrades denkbar, oder auch eitle elastische Verbindung eines gemeinsamen Lagergehäuses sämtlicher Planetenräder mit der Antriebswelle des anderen Triebrades. Solche Verbindungen würden auch die Stöße dämpfen, jedoch vermöchten sie nicht eine gleichmäßige Arbeitsverteilung auf alle Planetenräder zu sichern.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜciiE: i. Stirnrad-Aüsgleichgetriebe an Landfahrzeugen, bei welchem von zwei gleichachsig zueinander angeordneten, durch ein Umlaufrädergetriebe miteinander in Verbindung stehenden Zahnrädern das eine mit der Antriebswelle, das andere mit, der einen der die Fahrräder des Fahrzeuges antreibenden Sekundärwellen verbunden ist, von denen das andere den LTinlaüfradträger trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Antriebswelle (i') sitzende Zahnrad (i) kleineren Durchmesser hat als das auf der Sekundärwelle (5) angeordnete, zum Zwecke, bei entgegengesetzter Drehrichtung der Sekundärwellen zueinander außer einer Ausgleichswirkung eine dauernde Rückübersetzung im Getriebe selbst zu erzielen.
  2. 2. Stirnrad-Ausgleichgetriebe, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Antriebszahnrad (i) kämmenden Umlaufräder (2) in ein auf der einen Sekundärwelle (5) sitzendes Zahnrad (3) mit Innenverzahnung eingreifen oder mit Zahnrädern (2') von kleinerem Durchmesser verbunden sind, die mit dem auf der Sekundärwelle (5) sitzenden Zahnrad (3') in Eingriff stehen.
  3. 3. Ausgleichgetriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger der Umlaufzahnräder (2) in Lagern (6) ruhen, die unter Zwischenschaltung von Federn (8) unabhängig voneinander beweglich mit der einen Sekundärwelle verbunden sind, zum Zwecke, gleichzeitig mit der Dämpfung der Stöße ein dauerndes Parallelarbeiten der Umlaufzahnräder zu erzielen.
DE1917323065D 1917-04-18 1917-08-21 Stirnrad-Ausgleichgetriebe an Landfahrzeugen Expired DE323065C (de)

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CH323065X 1917-04-18

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ID=4499009

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DE1917323065D Expired DE323065C (de) 1917-04-18 1917-08-21 Stirnrad-Ausgleichgetriebe an Landfahrzeugen

Country Status (1)

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DE (1) DE323065C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2591743A (en) * 1948-11-23 1952-04-08 Gen Electric Cage construction for planetary gearing

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2591743A (en) * 1948-11-23 1952-04-08 Gen Electric Cage construction for planetary gearing

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