DE9014792U1 - Ring zum Einfassen von Lochrändern - Google Patents

Ring zum Einfassen von Lochrändern

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B13/00Hook or eye fasteners
    • A44B13/0058Eyelets or grommets
    • A44B13/0076Eyelets or grommets characterised by their way of fastening to the support
    • A44B13/0088Eyelets or grommets characterised by their way of fastening to the support by separable snap connection

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen Ring zum Einfassen von Lochrändern von im wesentlichen flachem und insbesondere bahnförmigem Material aus Leder, Textil, Papier oder dergleichen der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Gattung.
Es ist bereits bekannt, Lochränder gegen das Einreißen durch Umsticken oder Aufnähen von verstärkendem Material zu schützen, das auch verzierende Aufgaben übernehmen kann. Das Anbringen solcher ringförmiger Schutz- und/oder Verzierungselemente auch aus metallischen Ösen ist jedoch verhältnismäßig umständlich und teuer und erlaubt oftmals nicht ohne weiteres einen gleichwertigen Ersatz dann, wenn dieses Schutz-/Verzierungselement kaputt geht oder verlorengegangen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Ring mit einfachen technischen Mitteln so zu gestalten, daß er preiswert herstellbar und einfach und schnell in die gewünschte Position zum Einfassen von Lochrändern gebracht werden kann, dort aber auch einen guten Halt findet und einen sicheren Schutz bietet und zusätzlich als Verzierungselement verwendet oder mit
einem solchen versehen werden kann.
Gemäß der Erfindung ist der Ring aus zwei Ringteilen zusammensetzbar, die jeweils an entgegengesetzten Seiten des Materials anlegbar sind. Jeder Ringteil weist eine Anlagefläche auf, mit denen diese zur Bildung des Außenteils von verschiedenen Seiten, aber zweckmäßigerweise im gleichen Bereich an das Material anlegbar sind, so daß das Material eine Art Zwischenlage zwischen beiden Anlageflächen bildet. Darüber hinaus weisen die Ringteile einen Verschlußteil auf, der zum Zusammenhalten derselben im Bereich des Innenteils dient. Die Anlageflächen sollten nicht nur linienförmig, sondern flächig wirken, selbst wenn sie Erhebungen aufweisen, damit das Material nicht beschädigt wird.
Weitere Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet und werden in der folgenden Figurenbeschreibung beschrieben.
Es empfiehlt sich, wenn mindestens einer der Ringteile, besser aber beide, aus federelastischem Material besteht, so daß das Zusammensetzen der beiden Ringteile durch Einschnappen des einen in den anderen im Bereich des Verschlußteils erfolgen kann. Zu diesem Zweck weist einer der Ringteile einen sich im wesentlichen axial erstreckenden Halsteils im Bereich des Innenteils auf, während der andere Ringteil mit einem sich ebenfalls im wesentlichen axial erstreckenden Halsteil einen größeren Innendurchmesser aufweist, so daß an den freien Enden der beiden Halsteile ausgebildete Nasen sich in der Verschußstellung hintergreifen können und eine Art Druckknopffunktion erfüllen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch den erfindungsgemaßen Ring in der Verschlußstellung;
Fig. 2a auf eine Aufsicht auf eine Hälfte des einen Ringteils - aus der Richtung des anderen Ringteils gesehen und
Fig. 2b eine Hälfte des anderen Ringteils - aus der Richtung des erstgenannten Ringteils gesehen -; und
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Bereich des Verschlußteils der beiden Ringteile.
Gemäß Fig. 1 ist im Bereich des Loches 2 eines Materials 1 aus beispielsweise Filz von der einen, hier unteren Seite, ein Ringteil 3 und von der anderen, hier oberen Seite, ein im wesentlichen entsprechender anderer Ringteil 4 angeordnet. Beide Ringteile stützen sich mit ihren Anlageflächen 3a, 4a im Abstand vom Lochrand 2a außerhalb desselben auf dem Material 1 auf, das in der hier gezeigten Verschlußstellung etwas zusammengedrückt wird. Dabei behindern die zackenförmigen, aber leicht abgerundeten Erhöhungen 3a' und 4a', welche bei dieser Ausführungsform kreisförmige Ringteile 3, 4 ebenfalls ringförmig sind, das Herausziehen von Material 1 aus der Kammer 8 zwischen den beiden Ringteilen 3, 4, welche aus linearem aliphatischem Polyamid bzw. NYLON spritzgeformt sind und daher federelastische Eigenschaften aufweisen. Während sich die beiden Ringteile 3, 4 im Bereich des Außenteils 5 und auch im Bereich der deckeiförmigen Teile zwischen dem Außenteil 5 und dem Innenteil 6 im wesentlichen entsprechen, unterscheiden sich die beiden Ringteile 3, 4 im Bereich des Innenteils 6:
Dort ist nämlich der eine Ringteil 3 mit einem sich im wesentlichen axial erstreckenden Halsteil 3i soweit nach der entgegengesetzen Seite, und zwar in gleicher Richtung wie der die Anlagefläche 3a bildende kurze Halsteil gezogen, daß ein ebenfalls sich in axialer Richtung erstreckender Halsteil 4i des anderen Ringteils 4 den erstgenannten Halsteils 3i so weit axial und radial innen übergreifen kann, daß dort ein Verschlußteil gebildet wird, wie dies noch besser in Fig. 3 gezeigt ist.
Vom Halsteils 3i ragt radial nach innen eine Nase 3g, die eine sich im wesentlichen in einer radialen Ebene verlaufende Anlagefläche 3h und eine im Querschnitt schräge Auflauffläche 3e aufweist, deren Radius sich vom äußersten Innenradius r« dieses Ringteils 3 axial in Richtung zur freien Stirnseite 3c dieses Halsteils 3i hinzieht. Hierdurch dient diese Auflauffläche 3d als Auflauffläche für eine Auflauffläche 4d am freien Ende des Halsteils 4i des anderen Ringteils 4, wenn dieser auf den ersten Ringteil 3 aufgesetzt wird. Beim Zusammendrücken im Bereich des Verschlußteils 7 gleiten die beiden Auflaufflächen 3d, 4d aneinander entlang, indem sich der eine Halsteil 3i radial etwas nach außen aufspreizt und sich der andere Halsteil 4i radial etwas nach innen zusammendrückt, bis die beiden Ränder 3h, 4h mit dem Innenradius r« des einen Ringteils. 3 und dem Außenradius r, des Halsteils 4i des anderen Ringteils 4 aneinander vorbeigelangt sind. Hierauf schnappen die Halsteile 3i, 4i wieder zurück in die in Fig. 1/3 gezeigte Verschlußstellung, in der die beiden Anlageflächen 3h, 4h aneinander unter federelastischer Vorspannung anliegen.
Die Außenränder 3f, 4f der beiden Ringteile 3, 4 in der in Fig. 1 gezeigten Stellung sind zweckmäßigerweise abgerundet, während die Kammer 8 im Bereich der Deckelteile durch ebene
Flächen bestimmt sind, die im wesentlichen in radialen Ebenen verlaufen. Die im wesentlichen sich in gleicher Richtung erstreckende Stirnseite 4c des Ringteils 4 mit kleinerem Innendurchmesser D. als des anderen Ringteils 4 kann auch weiter in Richtung zur anderen Stirnseite 3k des anderen Ringteils 3 gezogen sein. In der Verschlußstellung wird das Loch 2 durch die zylindrische Mantelfläche 4b des Ringteils 4 bestimmt.
Es empfiehlt sich, wenn der Radius r.. , d.h. der Außenradius des Halsteils 4i, etwas kleiner ist als der Innenradius r2 des Ringteils 3 im Bereich der Nase 3g. Andererseits empfiehlt es sich, wenn der Innenradius r. des Halsteils 3i etwas kleiner ist als der Außenradius r., der Nase 4g des anderen Ringteils 4, so daß ein gewisses Spiel an den betreffenden Stellen besteht. Auf jeden Fall sind die Radien r, und r. größer als die Radien r, und r~-
Der erfindungsgemäße Ring schützt den Lochrand 2a und den um diesen befindlichen Bereich des Stoffes 1 optimal. Darüber hinaus kann der Ring durch geeignete Färbung und/oder Strukturierung selbst oder durch aufgebrachte Dekorelemente auch als Verzierungselement und modisches Attribut von beispielsweise Kleidungsstücken und Bekleidungsaccessoires wie Gürtel dienen.
Die Ringteile müssen nicht kreisförmig ausgebildet sein, sondern können auch insbesondere hinsichtlich der Außenränder andere Formen, wie Rechtecke, Sternfdm, Ovale o. dergl. aufweisen, wozu die Kunststoff-Formtechnik z.B. durch Spritzpressen gute Voraussetzungen bietet.
Telefon: (0)89-29 89 91 Telex: 523 016 Telefax: (0)89-2289 498 Telegramm/cable: Zetapatent* München
Postfach 1011 61
Maximilianstraße 6
D-8000 München 1
.. Hans-Jürgen Müller Gerhard D. Schupfner Hans-Peter Gauger Patentanwälte European Patent Attorneys Mandataires en brevets europeens
Krips 4953.
GM-DE, HJM/Na
ZUSAMMENFASSUNG
Lochränder von beispielsweise Textilmaterial werden z.B. gegen Einreißen oder aus ästhetischen Gründen zur Verzierung mit einem zweiteiligen Ring umgeben, von denen ein Ringteil an der einen Seite und der andere Ringteil an der anderen Seite des das Loch umgebenden Materialteils sich abstützen. Beide Ringteile greifen mit einem Innenteil über den Lochrand in das Loch hinein ein; dort sind sie mittels einen Verschlußteils inbesondere durch Verhaken so miteinander verbindbar, daß sie in dieser Verschlußstellung eine zusammengesetzte Einheit bilden. Durch Verwendung federelastischen Kunststoffs und insbesondere von Nasen und schrägen Auflaufflächen im Bereich des Verschlußteils sind die beiden Ringteile zusammendrückbar und halten sich unter Federvorspannung in dieser Verschlußspannung am Material fest.

Claims (8)

  1. ' Hans-Jürgen Müller Gerhard D. Schupfner
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    Telex: 523016 Patentanwälte
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    Zetapatent' München D-8000 München 1 Mandata.res en brevets europeens
    Krips
    4953. GM-DE, HJM/Na
    ANSPRÜCHE
    1. Ring zum Einfassen von Lochrändern von im wesentlichen flachem und insbesondere bahnförmigem Material aus Leder, Textil, Papier oder dergleichen, mit einem den Lochrand nach innen im Loch übergreifenden Innenteil und mit einem am Material befestigten, sich im wesentlichen im Abstand vom Loch befindlichen Außenteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring aus zwei Ringteilen (3, 4) zusammengesetzt ist, die jeweils an entgegengesetzten Seiten des Materials (1) anlegbar sind, und daß jeder Ringteil (3, 4) eine Anlagefläche (3a, 4a), mit denen die Ringteile (3, 4) zur Bildung des Außenteils (5) an das Material (1) anlegbar sind, und einen Verschlußteil (7) aufweist, der zum Zusammenhalten der beiden Ringteile (3, 4) im Bereich des Innenteils (6) dient.
  2. 2. Ring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß mindestens ein Ringteil (3, 4) aus federelastischem Kunststoff besteht.
  3. 3. Ring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß beide Ringteile (3, 4) aus linearem aliphatischem Polyamid (NYLON) bestehen.
  4. 4. Ring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
    daß der Verschlußteil (7) je eine Nase (3g, 4g) an den Ringteilen (3, 4) ausweist, welche sich mit Anlageflächen (3h, 4h) in der Verschlußstellung (Fig. 1, 3) aneinander abstützen, wenn die Anlagefläche (3h, 4h) des Außenteils (5) gegen das Material (1) drückt.
  5. 5. Ring nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Ringteile (3, 4) im Bereich des Innenteils (6) im Querschnitt schräge Auflaufflächen (3d, 4d) aufweisen, an denen sie sich aneinander bzw. sich die Übergänge zwischen diesen und den Anlageflächen (3h, 4h) beim Zusammendrücken des Verschlußteils (7) entlangbewegen, ehe sie in die Verschlußstellung (Fig. 1, 3) einschnappen.
  6. 6. Ring nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (3g, 4g) über einen federelastisch radial nach innen zusammendrückbaren Halsteil (4i) des einen Ringteils (4) und/oder einen federelastisch radial nach außen aufweitbaren Halsteil (3i) des anderen Ringteils (3) in Axialrichtung aneinander vorbei in die Verschlußstellung (Fig. 1) drückbar sind.
  7. 7. Ring nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Wandstärke des Halsteils (4i) mit geringstem Innendurchmesser (Di) wesentlich geringer ist als die des anderen Halsteils (3i).
  8. 8. Ring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge-
    kennzeichnet,
    daß beide Ringteile (3, 4) in der Verschlußstellung (Fig. 1) eine Kammer (8) bilden, welche einerseits vom Verschlußteil (7) und andererseits vom Material (1) zwischen den Anlageflächen (3a , 4a) des Außenteils (5) abgeschlossen ist und die einen freien Raum zur Aufnahme evtl. überschüssiger Materialteile im Bereich des Lochrandes (2a) aufweist.
    Ring nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
    daß die Anlageflächen (3a, 4a) Erhöhungen (3a', 4a') aufweisen, welche dem Herausziehen bzw. Herausrutschen von Material (1) aus dem Ring bzw. dessen Kammer (8) einen Widerstand entgegensetzen.
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