DE901253C - Naehmaschinen-Spulengehaeuse - Google Patents
Naehmaschinen-SpulengehaeuseInfo
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- DE901253C DE901253C DES25397A DES0025397A DE901253C DE 901253 C DE901253 C DE 901253C DE S25397 A DES25397 A DE S25397A DE S0025397 A DES0025397 A DE S0025397A DE 901253 C DE901253 C DE 901253C
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- disc
- bobbin case
- cap
- opening
- sewing machine
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Links
- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
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- 239000003923 scrap metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/26—Bobbin holders or casings; Bobbin holder or case guards; Bobbin discharge devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
Description
(WGBL S. 17S)
AUSGEGEBEN AM 7. JANUAR 1954
S 25397 VII152 a
Die Erfindung bezieht eich auf ein Spulengehäuse
für eine Nähmaschine und insbesondere auf ein rundes Spulengehäuse, das aus zwei. Hauptteilen
besteht, wobei der Unterteil in einem umlaufenden Greifer einer Doppelsteppstichnähmaschine gelagert
ist.
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, ein Spulengehäuse zu schaffen, das leicht hergestellt
und zusammengesetzt werden kann.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, einen das Drehen des Spulengehäuses verhindernden
Finger zu schaffen, 'der leicht hergestellt und mit dem Spulengehäuse verbunden wird.
Ein weiterer Zweck der Erfindung liegt in der Schaffungeines Kappenteiles eines Spulengehäuses,
der an seiner Außenseite einfache und glatte Konturen hat, so daß die Nadelfadenschleife frei über
das Spulengehäuse gehen kann.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, eine Verriegelungseinrichtung zu schaffen, um den so
Verschlußteil eines Spulengehäuses und den Unterteil
oder Boden fest miteinander zu verbinden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht,
as
Fig. ι zeigt eine Ansicht von vom eines Spulengehäuses,
an dem; die Erfindung verkörpert ist; Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Spulengehäuses;
Fig. 3 ist eine Hinteransicht des Spulengehäuses;
Fig. 4 ist in vergrößertem Maßstab eine Schnittansieht
des Spulengehäuses nach Linie 4-4 der Fig. ι;
Fig. 5 ist eine auseinandergezogene Ansicht der beiden Hauptteile des Spulengehäuses;
Fig. 6 ist eine auseinandergezogene Ansicht des Bodens des Spulengehäuses und des Fingers;
Fig. 7 ist eine Teilschnittansicht des Spulengehäuses
nach Linie j-j der Fig. ι.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im einzelnen ist das Spulengehäuse dargestellt, das zwei
Hauptteile, einen Unterteil io und einen Kappenteil ii, umfaßt. Der Unterteil ioist aus einer flachen
Scheibe 12 gebildet, die eine derartige Dicke hat, daß ihre Umfangskanie einwandfrei als Lagerrippe
in der üblichen bekannten Führungsbahn (nicht dargestellt)
eines Greifers arbeitet. Die Scheibe 12 ist mit einer mittleren, eine abgeflachte Seite aufweisenden,
Öffnung 13 versehen, welche eine mit einer Abflachung versehene Führung· 14 (Fig. 6) auf
einem Spulemträgerizapfen 15 aufnimmt. Eine
radiale Nut 16 erstreckt sich in der Hinterfläche der Scheibe 12 von der Mittelöffnung 13 nach außen
und endigt in eine rechteckige Öffnung 17 in der
Scheibe nahe ihrem Umfang. Der glatte Umfang der Scheibe 12 ist unterbrochen, um einen, die
so Nadelfadenschleife zurückhaltenden Sporn 18 und
einen Fadenfreigabespalt 18' zu bilden, der in eine
Schulter 18" endigt. Ein gebogener, das Mitdrehen des Spulengehäuses verhindernder Haltefinger 19
erstreckt sich durch die rechteckige öffnung 17 in
der Scheibe 12 und ist mit einem Schaftteil 20 versehen, der in: die radiale Nut 16 eingepaßt ist. Die
Dicke des Schaftteiles 20 und die Tiefe der Nut 16 sind im wesentlichen gleich, so daß die frei liegende
Fläche des Schaftteiles 20 mit der Hinterfläche der Scheibe 12 etwa bündig liegt. Eine Schraube 21
geht durch eine mit einer Versenkung versehene Bohrung 22 in dem Schaftteil 20· hindurch, um in
eine Gewindebohrung 23 in dem Führungsendteii 14 des Zapfens 15 einzutreten. Daher hält die Schraube
21 sowohl den. Zapfen 15 als auch den Finger 19 an
der Scheibe 12 fest. Eine zweite Schraube 24 geht frei durch eine Öffnung 25 in der Scheibe 12 hindurch
und findet in einer Gewindebohrung 26 in dem Schaft 20 des Haltefingers. 19 Aufnahme, um
das äußere Ende des Schaftteiles 20 fest gegen die Scheibe zu halten. Eine Mehrzahl von Öffnungen 20'
ist vorzugsweise in der Scheibe 12 ausgebildet, um ihr Gewicht zu verkleinern.
Der Kappenteil· 11 des becherförmigen Spulengehäuses
ist mit einer sich axial nach einwärts erstreckenden
Buchse 27 versehen, welche auf dem Spulenzapfen 15 gleichachsig mit ihm gelagert und
mit einem Schlitz 27' versehen ist. Der Kappenteil
11 trägt eine Verriegelungseinrichtung, welche ihn an dem Boden io>
festlegt. Die Verriegelungseinrichtung umfaßt einen Hebel 28, der mit einem Fersenteil 28' und an. einem Ende mit einem Hakenteil
29 versehen ist (Fig. J); der Hebel 28 ist an dem Kappenteil 11 vermittels eines Lagerzapfens 30
schwenkbar gelagert. Eine öffnung 31 in der Stirnwand
des Kappenteiles 11 schafft Raum für eine
kleine Schraubenfeder 32, welche um den Schwenkzapfen 30 gewickelt ist. Ein Ende der Feder 32 geht
durch eine Nut 33 hindurch und ist in einer Bohrung 34 in dem Hebel 28 verankert, während das
andere Ende der Feder im einer Bohrung 35 in dem Kappenteil 11 angeordnet ist. Die Feder 32 drückt
für gewöhnlich den Sperrhebel· 28 in die Riegelschließstellung·
(Fig. 1). Wenn der Sperrhebel 28 in der Riegelschließstellung angeordnet ist, ist der
Hakenteil 29 in einem axialen Schlitz 36 in dem Spulenzapfen 1.5 angeordnet und greift an einer
Wandung einer Queröffnung 37 an, die in dem Zapfen 15 angebildet ist, und hält auf diese Weise
den Kappenteil 11 fest an Ort und Stelle auf dem
Zapfen 15. Der rechte Teil 38 und der Boden 39 des
Kappenteiles sind gemäß der Fig. 1 abgeschrägt, damit ein Schenkel der Nadelfadenschleife mit
einem Geringstaufwand am Kraft über die frei liegende Fläche des Kappenteiles gehen kann. Die
übliche Spulenfadenspannfeder 40 ist an der Seitenwandung des Kappenteiles 11 durch eine Schraube
41 und durch eine Stellschraube 42 befestigt. Ein Schlitz 43 für den Haltefinger 19 ist in der Wandung
des Kappenteiles 11 des Spulengehäuses ausgebildet, um den Haltefinger 19 aufzunehmen.
Aus der vorstehenden Beschreibung sind die Vorteile der vorliegenden Erfindung klar ersichtlich.
Bei VorbekamntemArten von runden Spulengehäusen aus zwei Abschnitten war es notwendig, den gesamten
Unterteil einschließlich des Haltefingers und der mittleren. Spindel aus einem einzigen Stück
Metall maschinell herzustellen. Diese Art der Ausführungbringt viel Metallabfall mit sich und macht
es sehr schwierig, die Umfangskante des Spulengehäuseunterteiles, welche den Lagerrücken des
Unterteiles bildet, auf die erforderliche große Genauigkeit maschinell zu bearbeiten. Bei der Ausführung
gemäß der Erfindung umfaßt der Spulengehäuseunterteil drei getrennte Teile, die ebene
Scheibe 12, den. Finger 19 und dem Zapfen 15. Daher
kann die flache Scheibe 12 maschinell bequem bearbeitet und an ihrem äußeren Umfang auf die für
die Lagerfläche erforderHche Dicke genau geschliffen
werden. Der Finger 19 und der Spulenzapfen 15 sind aus kleinen MetaHstücken gebildet
und können gemäß vorstehender Beschreibung bequem mit der Scheibe verbunden werden.
Die Ausführung des Kappenteiles 11 schafft eine
einfache und wirksame Einrichtung, welche zum Auswechsein der Spule leicht abgenommen werden
kann. Bei bekannten Spulengehäusen zeigt die frei liegende Fläche des Spulemgehäuses mehrere Schlitze
und Rücken, über weiche der Nadelfaden gehen muß. Diese Schlitze und Rücken setzen dem Durchgang
des Fadens beträchtlichen Widerstand entgegenund müssen sorgfältig geglättet und poliert
werden. Der Kappemteil 11 des Spulengehäuses, der
gemäß der Erfindung hergestellt ist, zeigt eine glatte, frei liegende Fläche, welche der Faden bequem
überqueren kann. Die abgeschrägte Kante und der Boden des Kappenteiles gestatten dem Nadelfaden,
über die Fläche des Kappenteiles von rechts nach links in Fig1. 1 frei zu gleiten. Weiterhin liegt
der Verriegelungshebel 218 mit der Fläche des iao
Kappenteiles 11 bündig, und die Verriegelungsfeder liegt unterhalb der Oberfläche des Kappenteiles,
so daß dem. Durchgang der Nadelfadenschleife kein Hindernis geboten wird. Der Verriegelungshebel 28
des Spulemgehäuses arbeitet dahin, den Kappen- 1*5
teil 11 fest auf dem Unterteil 10 zu halten, und
wenn die Feder 32 den Hebel 28 in die Riegelschließetellung
drückt, greift der Hakenteil 29 an dem Zapfen 15 an, um den Kappenteil auf den
Zapfen 15 zu ziehen, bis der Rand des Kappenteiles 11 sich fest gegen, die flache Scheibe 12 legt.
Diese Ausführung verringert die Möglichkeit, daß Teile des Spulenfadens zwischen dem Rand des
Kappenteiles und der Scheibe 12 gefaßt, werden
können, woraus sich ein Bruch des Spulenfadens ergeben könnte. Das Spulengehäuse kann: durch Anheben
des äußeren Endes des Verriegelungishebels 28 leicht herausgenommen werden, der um den Zapfen
30 schwingt und den Haken 29 aus dem Eingriff mit dem Zapfen 15 freigibt. Der Kappenteil 11 kann
dann in axialer Richtung von dem Zapfen 15 zurückgezogen werden, um die Spule auszuwechseln.
Der Fersenteil 28' geht durch die Schlitze 36 und 27' hindurch und greift mit Reibung an der Innenfläche
des rohrförmigen Teiles der üblichen Spule (nicht dargestellt) an, so daß die Spule mit dem
Kappenteil 11 herausgenommen wird, wenn der Hebel 28 angehoben und der Kappenteil zurückgezogen
wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Aus Kappenteil und Unterteil bestehendesNähmaschinen-Spulengehäuse für umlaufende Greifer, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterteil (10) eine flache kreisförmige Scheibe (12) umfaßt, welche rings um ihren Umfang eine Lagernäche hat und in einer Fläche eine Nut (16) aufweist, in welcher ein Haltennger (19) Aufnahme findet, der an der Scheibe (12) befestigt ist.
- 2. Nähmaschinen-Spulengehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (16) eine am Rand der Scheibe (12) gebildete Öffnung (17) und eine in der Mitte der Scheibe (12) gebildete öffnung (13) verbindet und ein +0 abnehmbarer Haltefinger (19), dessen Schaftteil (20) in der Nut (16) angeordnet ist, sich durch die erstgenannte öffnung (17) hindurch erstreckt und daß ein mit Längsschlitz (36) versehener Zapfen (15) in der zweitgenannten mittleren Öffnung (13) angeordnet und an der Scheibe (12) durch Mittel (21) befestigt ist, welche ebenfalls den Schaftteil (20) des Haltefingers (19) festhalten.
- 3. Nähtnasehinen-Spulengehäuse nach Anspruch i, bei welchem der Kappenteil eine ebene, glatte, frei liegende Fläche aufweist, die mit einem abgeschrägten Seiten- und Unterteil und mit einer von dem Kappenteil getragenen Verriegelungseinrichtung versehen ist und mit einem Teil des Unterteiles in Eingriff gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung einen Verriegelungshebel (28) aufweist, der mit der frei liegenden Fläche des Kappenteiles bündig liegt und durch eine Feder (32) in seine Verriegelungsistellung gedrückt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5660 12.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES25397A DE901253C (de) | 1951-10-19 | 1951-10-31 | Naehmaschinen-Spulengehaeuse |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2442251A GB690087A (en) | 1951-10-19 | 1951-10-19 | Bobbin-case for sewing machines |
| DES25397A DE901253C (de) | 1951-10-19 | 1951-10-31 | Naehmaschinen-Spulengehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE901253C true DE901253C (de) | 1954-01-07 |
Family
ID=25994989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES25397A Expired DE901253C (de) | 1951-10-19 | 1951-10-31 | Naehmaschinen-Spulengehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE901253C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1184617B (de) * | 1958-05-19 | 1964-12-31 | Singer Co | Verfahren zur Herstellung der Spulenkapseltraegernut fuer den Haltefinger |
-
1951
- 1951-10-31 DE DES25397A patent/DE901253C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1184617B (de) * | 1958-05-19 | 1964-12-31 | Singer Co | Verfahren zur Herstellung der Spulenkapseltraegernut fuer den Haltefinger |
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