DE90115C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
- F42C15/20—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
- F42C15/22—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin using centrifugal force
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)
Description
♦ O*
KAISERLICHES
PATENTAMT. \$
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fliehkraft-Schlagzündef
für Sprenggeschosse.
Auf beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch die Mitte eines mit dem neuen Zünder versehenen Geschosses.
Letzteres ist mit einer Metallkartusche verbunden,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Patrone mit einer anderen Ausführungsform des Zünders,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1,
Fig. 5 eine Endansicht und
Fig. 6 eine Vergröfserung der Fig. 3 mit einzelnen Theilen im Schnitt.
Das Sprenggeschofs, welches mit dem neuen Zünder versehen ist, enthält, wie aus den Fig. 1
und 2 ersichtlich,, eine Kammer 2 für die Dynamit- oder andere Sprengladung (Fig. 1).
In· einer axialen Bohrung 15 der Geschofsspitze
ι ist ein Stahlbolzen 20 angeordnet, welcher durch eine: um den Schaft 17 gelegte
Feder ig nach aufsen gedrückt wird. Die Feder stützt sich gegen das' Widerlager 18,
hinter welches sich der Schlagkopf 16 legt. Sobald die Spitze des Bolzens 20 am Ziele
aufschlägt, wird der Bolzenkopf 16 gegen ein Zündhütchen 14 getrieben, das auf eine röhrenförmige
Verlängerung 13 der Kammer 2 aufgeschoben ist, um so den Magazininhalt durch
Schlag zur Entzündung zu bringen.
In einem unterhalb der Sprengstoffkammer 2 befindlichen Raum ist der Fliehkraft-Schlagzünder
angeordnet, dessen Construction in den Fig. i, 3 und ,6 veranschaulicht ist.
Der Boden 11 der Kammer 2 ist in seinem'
Mittelpunkte zur Aufnahme der mit Zündpille versehenen Schlagröhre 7 durchbohrt. Ein
Boden 27 schliefst den zur Aufnahme des Fliehkraft-Schlagzünders bestimmten Raum 8
gegen die Kartusche 32 ab.
Der in Fig. 1, 3 und 6 zur Anschauung gebrachte Fliehkraft-Schlagzünder besteht aus
zwei einander gegenüberliegenden Kugelpaaren 6. Jede Kugel ist auf ebenfalls einander entgegen gerichteten Führungsröhren 4
verschiebbar gehalten. Führungsschlitze 5 eines jeden Rohres 4 nehmen eine Schraube 30 auf,
welche die Kugel 6 mit dem im Rohre 4 gleitenden Schlagbolzen 30 l (Fig. 6) verbindet.
Jede der Kugeln 6 ist mit einer Stütz- und Spannhülse 33 ausgestattet, gegen welche sieh
eine das Führungsrohr 4 umfassende Feder 3 legt. Letztere ist derart an den Kugeln bezw.
der Geschofswandung befestigt, dafs die Kugeln 6 mit ihren Schlagbolzen 3ο1 in der
Ruhelage des Sprenggeschosses von der Zündpille der Schlagröhre 7 entfernt gehalten werden.
Durch die dem Geschosse gegebene Umdrehung werden die Kugeln 6 in ihrer Kammer
8 nach aufsen getrieben und drücken hierbei die Federn 3 zusammen, welche, wenn die
Drehung des Geschosses beim Aufschlagen des letzteren aufhört, die Kugeln 6 mit ihren
Schlagbolzen 30 1 gegen die Zündpille der
Schlagröhre 7 bezw. gegen die die Zündpille umgebenden Ambosse 29 treiben (Fig. 6).
Der Fliehkraft-Schlagzünder kann auch, wie in Fig. 2 dargestellt, ähnlich wie ein Dampfmaschinenregulator
ausgeführt werden. Die Kugeln 6 sind am Bock 26 drehbar befestigt und stehen unter Einwirkung von Federn 25,
die gespannt werden, sobald die Kugeln 6 durch die Drehung des Geschosses aus einander
getrieben werden. Bei einem Aufschlagen des Geschosses wirken die Federn 25 (Fig. 2) in
gleicher Weise wie die Federn 3 (Fig. 6).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Fliehkraft-Zünder für Sprenggeschosse, gekennzeichnet durch radial verschiebbare oder schwingende, unter Federwirkung stehende Kugeln bezw. Gewichte (6), welche infolge der durch die Drehung des abgefeuerten Geschosses erzeugten Fliehkraft unter Spannung ihrer Federn (3 bezw. 25) nach aufsen getrieben, beim Aufschlag bezw. bei Aufhebung der Drehung des Geschosses jedoch durch ihre Federn gegen die Geschofsachse zurückgeworfen werden und auf eine Zündpille aufschlagen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90115C true DE90115C (de) |
Family
ID=361867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT90115D Active DE90115C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90115C (de) |
-
0
- DE DENDAT90115D patent/DE90115C/de active Active
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