DE29643C - Verschlufspfropfen für Dynamitgeschosse - Google Patents
Verschlufspfropfen für DynamitgeschosseInfo
- Publication number
- DE29643C DE29643C DENDAT29643D DE29643DA DE29643C DE 29643 C DE29643 C DE 29643C DE NDAT29643 D DENDAT29643 D DE NDAT29643D DE 29643D A DE29643D A DE 29643DA DE 29643 C DE29643 C DE 29643C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- projectile
- gases
- disks
- disk
- washers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 title claims 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 239000000843 powder Substances 0.000 claims description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 claims 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 8
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 1
- SNIOPGDIGTZGOP-UHFFFAOYSA-N Nitroglycerin Chemical compound [O-][N+](=O)OCC(O[N+]([O-])=O)CO[N+]([O-])=O SNIOPGDIGTZGOP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000006 Nitroglycerin Substances 0.000 description 1
- 229960003711 glyceryl trinitrate Drugs 0.000 description 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B14/00—Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Erfindung bezieht sich auf jene Klasse von Geschossen, die mit einem Raum versehen
sind, welcher mit Explosivstoffen gefüllt ist. Diese Geschosse können für Kanonen und andere
Schufswaffen, sowie zu Raketen verwendet werden, die entweder durch die Luft oder das
Wasser geschleudert und durch Aufschlagen zur Explosion gebracht werden.
Die bei Verwendung kräftiger Explosivstoffe für Geschosse gefundenen Schwierigkeiten bestehen
darin, dafs die Explosivmassen durch die Zündung der Pulverladung während der Anfangsbewegung des Geschosses und des
daraus resultirenden Stofses zur Zündung gebracht werden. Hierdurch wird die Verwendung
von brisanten Explosivmassen im Geschofs nicht allein nutzlos, sondern für das Geschütz
u. s. w. äufserst gefahrbringend, da dasselbe leicht zerstört werden kann.
Der Zweck dieser Erfindung ist, diese Schwierigkeiten zu umgehen und ein Geschofs
herzustellen, welches die Verwendung von brisanten Explosivmassen in demselben ermöglicht.
Fig. ι ist der Längsschnitt durch ein Geschützrohr
mit Geschofs,
Fig. 2 der Durchschnitt des in Verbindung mit dem Geschofs zu verwendenden Pfropfens,
Fig. 3 eine Ansicht einer der concav-convexen, mit Einschnitten versehenen Scheiben, die als
Deckplatten für den Pfropfen dienen,
Fig. 4 zeigt die Art der Verbindung der beiden Scheiben,
Fig. S ist eine Hinteransicht des in Fig. 1
gezeigten Geschosses, und
Fig. 6 ein Längsschnitt des vorderen Geschofsendes und des federnden Buffers, welcher
zwischen der Geschofshülse und dem Geschofskörper eingeschaltet ist.
Um die Erfindung auszuführen, stellt man
eine Hülse A aus geeignetem Material her, um starke Explosivmassen, wie z. B. Nitroglycerin,
Dynamit, Schiefsbaumwolle, Knallquecksilber, oder eine andere Explosivmasse von gleichem
Charakter aufzunehmen, und befestigt diese Hülse an dem vorderen Ende des Geschosses B.
Zwischen der Hülse A und dem Geschofs B bringt man eine Feder oder ein Kissen a an,
um den durch die Zündung der Ladung hervorgerufenen Stofs aufzunehmen und successive
auf A zu übertragen.
In der Zeichnung besteht dieses Kissen aus einer Kautschukscheibe mit einer Peripherialrinne;
man kann jedoch ein ähnliches Stück anderen Materials oder eine Schrauben- oder andere Feder anbringen. Auch kann man ein
Luftkissen entweder allein oder in Verbindung mit dem nachgiebigen Material verwenden.
Nach der in Fig. 1 gezeigten x\nordnung ist
der hintere Theil der Hülse röhrenförmig gestaltet und über das obere Ende des Geschosses
geschoben; dies bildet eine bequeme Art und Weise zum Verbinden dieser Theile, die jedoch
auch so angeordnet sein können, dafs die Hülse bezW. das Magazin A für die Explosivmasse in
dem vorderen Ende des Geschosses B angebracht wird.
Um das Geschofs im Geschützrohr zu centriren und demselben eine rotirende Bewegung
mitzutheilen, ist das hintere Ende des Geschosses mit einer Reihe Spiralflügel h in erforderlicher
Anzahl versehen. Die äufseren Kanten dieser Flügel stehen vorzugsweise in
Claims (1)
- gleicher Linie mit der äufseren Fläche des vorderen Endes des Geschosses und erweitern sich nach hinten infolge der Form des Geschosses, welches nach vorn, ungefähr von der Mitte aus, etwas verjüngt ist.Diese Flügel bestehen vorzugsweise aus dünnem Stahlblech.Am hinteren Ende des Geschosses B, Fig. i, bringt man einen Verschlufspfropfen an, wovon Fig. 2 ein Durchschnitt ist. Derselbe besteht aus Scheiben von Holz oder anderem geeigneten Material; c c sind Planscheiben, e ist eine vorn convexe Scheibe, die durch eine Metallkappe f bedeckt ist, welche in normaler Stellung nur mit der Peripherie der Scheibe e in Berührung kommt. Ein mit der Mitte der Kappe / verbundener Bolzen läuft frei durch die Scheiben e c c.i i sind Dichtungsscheiben aus biegsamem Material, die zwischen den Scheiben c c und e angebracht sind. Die Kanten derselben sind umgebogen, so dafs sie genau mit der Bohrung des Rohres übereinstimmen, ζ ist die Pulverkammer. Der Zweck des Pfropfens ist, jedes Entweichen der durch die Zündung der Ladung erzeugten Gase zu verhindern.Es ist bei sehr schweren Geschossen mögich, dafs die Gase vor die Packungsscheiben i i dringen; pin weiteres Vordringen wird jedoch dadurch verhindert, dafs die Scheibe e in Berührung mit der Metallkappe / und diese in enge Berührung mit der Rohrwandung gebracht wird.Um nun die Scheiben ff so elastisch und nachgiebig wie möglich zu machen, werden Schlitze h an ihren Kanten hergestellt, die gegen einander versetzt sind, wenn die einzelnen Scheiben zusammengelegt werden. Durch diese versetzt angeordneten Schlitze wird das Entweichen von Gasen durch die Kappe verhindert.Pat ε nt-An spruch:Die Construction eines durch Pulver abzufeuernden Geschosses mit leicht explodirbarer Füllung (Dynamit etc.), bestehend aus der Verbindung des eigentlichen Geschofskörpers mit einem Verschlufspfropfen, welcher von einer Anzahl Scheiben c c und e gebildet wird, die durch elastische Dichtungsscheiben i i getrennt und durch den Stift g zusammengehalten werden, sowie aus der gegen die Pulverladung zu concaven elastischen Platte /, zum Zweck, eine mit der Spannung der Gase zunehmende Dichtung zu erzielen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29643C true DE29643C (de) |
Family
ID=305809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29643D Active DE29643C (de) | Verschlufspfropfen für Dynamitgeschosse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29643C (de) |
-
0
- DE DENDAT29643D patent/DE29643C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE864527C (de) | Hohlladungsgeschoss | |
| DE2125417A1 (de) | Nichttodhches Geschoß | |
| DE3316440C2 (de) | ||
| DE29643C (de) | Verschlufspfropfen für Dynamitgeschosse | |
| DE198679C (de) | ||
| EP0180734A2 (de) | Munition, insbesondere Mörsermunition | |
| DE1553866A1 (de) | Vorrichtung zum Abschluss eines Geschosses | |
| DE1172990B (de) | UEbungsmunition fuer rueckstossfreie Panzer-abwehrwaffen | |
| DE1678492B1 (de) | Granatwerfer-UEbungsgeschoss | |
| DE186520C (de) | ||
| DE3134232A1 (de) | Uebungsgeschoss | |
| DE209897C (de) | ||
| DE3934850C1 (de) | Gefechtskopf | |
| DE883861C (de) | Gewehrgranate | |
| DE305133C (de) | ||
| DE49104C (de) | Perkussions - Zünder für Granaten mit brisanter Sprengladung | |
| DE159105C (de) | ||
| DE228981C (de) | ||
| DE679910C (de) | Gewebhrgranate | |
| DE2027359A1 (de) | Platzpatrone mit hinterer öffnung | |
| DE1161182B (de) | Sprenggranate | |
| DE136367C (de) | ||
| DE211781C (de) | ||
| DE969335C (de) | Hohlraumsprengpatrone zur Verwendung in gestreckten Ladungen | |
| DE227302C (de) |