DE178673C - - Google Patents
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- DE178673C DE178673C DENDAT178673D DE178673DA DE178673C DE 178673 C DE178673 C DE 178673C DE NDAT178673 D DENDAT178673 D DE NDAT178673D DE 178673D A DE178673D A DE 178673DA DE 178673 C DE178673 C DE 178673C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/14—Double fuzes; Multiple fuzes
- F42C9/142—Double fuzes; Multiple fuzes combined time and percussion fuzes in which the timing is caused by combustion
- F42C9/144—Double fuzes; Multiple fuzes combined time and percussion fuzes in which the timing is caused by combustion with ring or spiral combustion elements
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
- F42C15/20—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. Y%
in COVENTRY, Engl.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen für Geschosse bestimmten Zeitzünder der bekannten
Art, bei welcher ein zwei Satzringe enthaltendes Satzstück einstellbar angeordnet
ist, derart, daß gemäß der Einstellung des Ringes bis zur Entzündung der Sprengladung
eine mehr oder weniger große Menge des Zündsatzes nach dem Abfeuern des Schusses
. abbrennen muß und dementsprechend die Explosion in späterer oder kürzerer Zeit erfolgt.
Die Neuerung besteht darin, daß, um den Zünder für eine weite Flugbahn verwendbar
zu machen, außer zwei Satzringen im Satzstück noch zwei ortsfeste Satzringe so ein-ι·5
geordnet sind, daß bei Einstellung des Zünders für weiteste Entfernung der ganze Zündsatz
aller vier Satzringe verbrennt, während bei kürzeren Flugbahnen des Geschosses nur je
ein Teil der vier Satzringe eingeschaltet wird. In der Zeichnung ist
Fig. ι ein Längsschnitt des neuen Zünders, Fig. 2 eine Unteransicht des festen Satzstücks.
Fig. 3 und 4 stellen einen Grundriß und
eine Unteransicht des beweglichen Satzstücks dar.
Fig. 5 ist ein Grundriß des Zünderbodens. Auf dem Zünderboden 1 sitzt das bewegliche
Satzstück 2, darüber das ortsfeste Satzstück 3, ein Sicherheitsring 4 und die Kopfmutter
5.
Der Satzring 6 im Satzstück 2 steht mit
dem Satzring 7 im Satzstück 3 durch den Kanal 8 im Satzstück 2 in Verbindung, so
daß der Satzring 7 von 6 in Brand gesetzt wird. Durch den Kanal 9 im Satzstück 3
geht der Brand weiter auf den äußeren Satzring 10 und von letzterem durch den Kanal
II im Satzstück 2 auf den Satzring 12 im
Zünderboden über. Der Zündkanal 13 bildet die Verbindung des Satzringes 12 mit der
Zündkammer 14 im Zünderboden.
Der erste Satzring wird durch eine Zeitzündvorrichtung im Kopf des Zünders in
Brand gesetzt. Diese besteht aus dem Zylinder 15 mit Zündpille 16, die samt ihrem
Träger beim Abfeuern des Geschützes gegen den Zündstift 17 fährt. Für gewöhnlich wird
der Zylinder 15 durch eine vierarmige Feder 18 in der Stellung nach Fig. 1 festgehalten.
Der mit einem Schießbaumwolldocht gefüllte Zündkanal 19 führt den Brand zum
inneren Satzring 6. Der Sicherheitsring 4 deckt den Kanal 19 in allen Lagen außer
einer ab, wo ein Ausschnitt im Ring die Verbindung vermittelt.
Im Zünderkörper ist in der üblichen Weise eine Aufschlagzündung angeordnet, die aus
einem der Länge nach durchbohrten Zylinder 20 mit Schlagstift 21 und der Zündpille 22
besteht. Für gewöhnlich dient die Kugel 23 als Sperrorgan zwischen 21 und 22, indem
sie durch die mittels eines Scherdrahts 25 gesicherte Hülse 24 in der in Fig. 1 dargestellten
Lage gehalten wird.
Die Zeitzündvorrichtung wie auch diese Schlagzünderhülse kann man in der Sicherungsstellung
durch Stifte 26 und 27 festlegen, die unter der Wirkung von Federn
stehen und durch den Sicherungsring 4 in
der dargestellten Lage entgegen dem Federdruck gehalten werden. Wird der Ring 4
vor dem Einsetzen des Geschosses in das Geschützrohr gedreht, so daß seine Aussparungen
den Stiften 26, 27 gegenüberstehen, so treten letztere unter der Wirkung
ihrer Federn zurück und geben beide Zündvorrichtungen
frei.
Die Wirkungsweise des Zeitzünders ist folgende: Solange der Zünder durch den
Sicherungsring 4 gesichert ist, verhindern die Stifte 26 und 27 das Auftreffen der Zündpillen
16, 22 auf die Zündnadeln 17, 21. Zugleich schließt der Ring 4 den Brandkanal
19 ab. Beim Drehen des Ringes 4 tritt zunächst der Stift 27 unter dem Einfluß seiner
Feder zurück, und die Hülse 24 wird dadurch frei. Im übrigen bleibt aber der Zünder
weiter in unverändertem Zustand wie vorher, als er gesichert war. So weit ist der Zünder
lediglich als Schlagzünder zu benutzen. Beim Schuß schert dann das Gewicht der Hülse 24
den Kupferdraht 25 durch, die Hülse fährt zurück, die infolge der Drehung des Geschosses
auftretende Fliehkraft bringt die Kugel 23 außer Eingriff mit 21 und 22 und
entsichert dadurch den Zylinder 20. Schlägt das Geschoß auf, so fliegt der Zylinder 20
vor, der Stift 21 trifft auf die Zündpille und bringt sie und damit die Zündladung im
Raum 14 zur Explosion.
Wird der Ring 4 weiter gedreht, so tritt auch der Stift 26 unter der Wirkung seiner
Feder in eine Aussparung des Ringes zurück und gibt damit den Zylinder 15 frei. Gleichzeitig
wird auch der Brandkanal 19 frei, und der Zünder wirkt nun als Aufschlag- und
Zeitzünder; es bedarf dazu nur noch der Einstellung des Satzstücks 2 auf die Zeit, die
der Zündsatz brennen soll.
Beim Schuß tritt auch der Zylinder 15 infolge seiner Trägheit zurück, wobei die ausgebogenen
Federarmenden sich gerade richten und die Zündpille 16 vom Stift 17 zur Explosion
gebracht wird. Damit gerät die Schießbaumwolle in 19 und der Satzring 6,
danach durch 8 der Satzring 7, danach durch 9 der Satzring 10, danach durch 11 der Satzring
12 und durch 13 der Zündsatz in der Kammer 14 in Brand.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Zeitzünder für Geschosse mit einem einstellbaren Satzstück, dadurch gekennzeichnet, daß über und unter dem mit zwei Satzringen (6, 10) versehenen Satzstück (2) noch je ein ortsfester Satzring (7, 12) so angeordnet ist, daß durch Einstellen des Satzstücks (2) von jedem der vier Satzringe gleichmäßig ein größerer oder geringerer Teil eingeschaltet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178673C true DE178673C (de) |
Family
ID=443043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178673D Active DE178673C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178673C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958183C (de) * | 1952-03-18 | 1957-02-14 | Pour Le Dev Et Le Financement | Aufschlagzuender mit oder ohne Verzoegerung |
| DE1132471B (de) * | 1958-02-03 | 1962-06-28 | Hotchkiss Brandt | Sicherungs- und Verzoegerungseinrichtung zum Zuenden der Treibladung einer Rakete |
| FR2654206A1 (fr) * | 1989-11-08 | 1991-05-10 | Diehl Gmbh & Co | Dispositif d'alimentation en energie electrique pour munition stabilisee par rotation. |
-
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- DE DENDAT178673D patent/DE178673C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958183C (de) * | 1952-03-18 | 1957-02-14 | Pour Le Dev Et Le Financement | Aufschlagzuender mit oder ohne Verzoegerung |
| DE1132471B (de) * | 1958-02-03 | 1962-06-28 | Hotchkiss Brandt | Sicherungs- und Verzoegerungseinrichtung zum Zuenden der Treibladung einer Rakete |
| FR2654206A1 (fr) * | 1989-11-08 | 1991-05-10 | Diehl Gmbh & Co | Dispositif d'alimentation en energie electrique pour munition stabilisee par rotation. |
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