DE901149C - Verfahren zur Herstellung von plastischen, kunstgewerblichen Gegenstaenden aller Art - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von plastischen, kunstgewerblichen Gegenstaenden aller Art

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DE901149C
DE901149C DEW6693A DEW0006693A DE901149C DE 901149 C DE901149 C DE 901149C DE W6693 A DEW6693 A DE W6693A DE W0006693 A DEW0006693 A DE W0006693A DE 901149 C DE901149 C DE 901149C
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DE
Germany
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paper
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Expired
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DEW6693A
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English (en)
Inventor
Erna Wildgruber Geb Ehlers
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ERNA WILDGRUBER GEB EHLERS
Original Assignee
ERNA WILDGRUBER GEB EHLERS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/04Modelling plastic materials, e.g. clay
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/20Applying plastic materials and superficially modelling the surface of these materials
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H19/00Coated paper; Coating material
    • D21H19/02Metal coatings
    • D21H19/04Metal coatings applied as foil

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von plastischen, kunstgewerblichen Gegenständen aller Art Metallfolien werden heute sowohl für sich als auch als Auflage auf Papier (Metallpapier) oder Pappe in umfangreichster Weise als Verpackungsmaterial und auch für gewerbliche und kunstgewerbliche Zwecke verwendet. Diese Metallfolien lassen sich ebenso wie die Metallpapiere im allgemeinen nur in Längsfalten legen, plastische Rundfalten, wie z. B. solche bei der Faltung von Gewändern auftreten, lassen sich damit nicht herstellen. Nur Prägungen kleiner Dimensionen, wie Münzprägungen, Papierorden u. dgl., können aus solchen Papieren mit Hilfe geeigneter Prägeatempel erzeugt werden.
  • Das. Verfahren nach der Erfindung ermöglicht auch die Herstellung von größeren kunstgewerblichen Gegenständen, wie Figuren u. dgl., bei welchen die Faltungen der Gewänder von Hand oder durch geeignete @Modellierwerkzeuge in beliebiger plastischer Rundfaltung modelliert werden können. Dias Verfahren besteht darin, daß blanke oder durch Transparentlacke beliebig gefärbte Metallfolien oder Metallpapiere auf mit einem geeigneten Leim bestrichene Papierblätter lein-. oder beiderseitig aufgeleimt und dann in noch feuchtem Zustand modelliert werden. Wenn man z. B. ein schwach geleimtes Zeichenpapier üblicher Stärke mit einer wässerigen Lösung von Gummiarabikum, der sich für diesen Zweck besonders bewährt hat, oder anderen Leimsorten, z. B. Dextrin, bestreicht und das Metallpapier oder die Metallfolie, die aus Zinn oder Aluminium oder auch ausi Blattgold oder Blattsilber bestehen kann, darauf leimt, so findet bei gewöhnlicher Zimmertemperatur nur ein langsames. Trocknen statt, weil die Feuchtigkeit durch die undurchlässige Metallfolie nicht entweichen kann. Diese lange festgehaltene Feuchtigkeit macht das Papier und damit auch die Metallfolie in hohem Grade modellierfähig, iso daß durch Biegen und Drücken und Falten mit den Fingern oder auch mit geeigneten Modellierspachteln oder Formen eine reiche Drapierung des Metallpapiers nach allen Richtungen möglich ist. Es lassen sich künstlerische Wirkungen erzielen, die den bekannten Holzskulpturen ähnlich sind. Die gemachten Drapierungen bleiben in ihren Formen bestehen, weil das feuchte Papier keine Elastizität besitzt, welche das Papier ,in seine ursprüngliche ebene Form zurückführen möchte., Mit dem allmählichen Austrocknen werden die Formen immer fester und sind zuletzt steif wie dünnes Blech. Die plastische künstlerische Wirkung läßt sich noch erhöhen, wenn man geeignete farbige transparente oder Deckfarbenlacke auf die blanke, weißglänzende Folie aufspritzt oder mit dem Pinsel aufträgt. Wendet man von Anfang an gefärbte Folien an, so lassen sich durch Wegwischen mit einem geeigneten Lösungsmittel alle Farbübergänge und damit eine hohe künstlerische Wirkung der modellierten Figuren erzielen. Zweckmäßig werden die noch ebenen Blätter zuerst in Formen geschnitten, darauf modelliert und dann zusammengeklebt. Auch in feuchten Räumen sind die Formen haltbar, wenn das Papier auf beiden Seiten mit den Metallfolien oder dem @M@etallpapier beklebt wird. Die Folien sind undurchlässig gegen Feuchtigloeit, so daß der Leim, der die Form steif macht, nicht durch Zutritt von Wasser weich werden kann.
  • Es können auf diesem Wege Engel und Heiligenfiguren, Gesichtsmasken, Blumen, Blätter, Tiere, Behälter, Christschmuck u. dgl. hergestellt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von plastischen, kunstgewerblichen Gegenständen aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß auf kräftiges, wenig geleimtes Papier wasserlösliche Leime kalt oder warm aufgetragen und darauf blanke oder mit Farblösungen überzogene Metallfolien oder Metallpapiere, wie Zinn- oder Aluminiumfolien, ein- oder beiderseitig aufgeleimt werden, worauf das so hergestellte ebene Metallfolienpapier vor dem völligen Trocknen in noch feuchtem Zustand durch Modellieren mit der Hand oder mit geeigneten Werkzeugen in die gewünschten Formen zwecks Herstellen von Figuren, Masken, Blumen, Behältern u. dgl. gebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Leim eine wässerige Lösung von Gummiarabikum oder Dextrin verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von blanken Metallpapieren oder Metallfolien transparente oder Deckfarblösungen auf den fertig geformten und getrockneten plastischen Gegenstand aufgespritzt oder mit dem Pinsel aufgetragen werden. ¢. Verfahren nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von gefärbten Metallpapieren oder Metallfolien der fertige, getrocknete, plastische Gegenstand an den gewünschten Stellen durch Wegwischen der Farbe mit Hilfe geeigneter Lösungsmittel abgetönt wird, um die plastische Wirkung zu vergrößern. 5,. Verfahren nach Anspruch i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß als Grundlage für die Metallpapiere und die Metallfolien Zeichenpapier oder Packpapier verwendet wird. 6:. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren u. dgl. aus einzeln für sich modellierten Teilen hergestellt werden, die durch Leimen miteinander verbunden werden.
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