CH247407A - Verfahren zur Herstellung von Rahmen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rahmen.

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CH247407A
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CH
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frame
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Inventor
Vihtori Konni Yrjo
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Vihtori Konni Yrjo
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G1/00Mirrors; Picture frames or the like, e.g. provided with heating, lighting or ventilating means
    • A47G1/06Picture frames

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description


      Verfahren        zur        Herstellung    von     Rahmen.       Glatte, einfache Rahmen, insbesondere       Photographierahmen,    können im     Engros     verhältnismässig billig hergestellt werden;  aber künstlerische, das heisst dekorativ aus  geschmückte Rahmen sind bisher nur in  Handarbeit gemacht worden, z. B. durch Auf  malen von Ornamenten mit dem Pinsel. Ihre       Herstellung    wird jedoch teuer.  



  Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren  zur Herstellung von Rahmen zu schaffen,  welches eine fabrikmässige     Herstellung    von  künstlerisch aussehenden Rahmen ermöglicht.  Das     erfindungsgemässe    Verfahren zeichnet  sich dadurch aus, dass man auf ein     glattes,     einfaches     Rahmengestell    ein auf Papier in  mindestens einer Farbe aufgedrucktes Bild  eines Kunstrahmens aufklebt. Das Rahmen  gestell kann     dabei    aus Pappe, Furnier, Holz,  Kunstmasse oder anderem Material gefertigt  sein und erfordert keine     Nachbehandlung,     weil es durch das     gedruckte    Rahmenbild ver  deckt wird.

   Dieses kann mit in einem be  stimmten     Kunststil    wie Renaissance, Barock  oder Rokoko ausgeführten Ornamenten ver  sehen sein. Mit Hilfe der     neuzeitigen,    auf  hoher Stufe     stehenden    Ein- oder     Mehrfarben-          Druckteehnik    kann man auf diese     Weise    ein  schönes Bild     eines        Rahmens        erhalten,    welches  auf das     Rahmengestell    durch     Leimen,    Kle  ben oder auf andere Weise befestigt     wird    und  dadurch den Rahmen dekorativ gestaltet.

   Das  Glas kann sowohl vor dem Rahmen als auch  hinter demselben angebracht werden und im    letzteren Fall kann die Papierfläche mit Hilfe  einer Flächenbehandlung etwa nachträglich  glänzend oder haltbarer gemacht werden, um  den     Haltbarkeitsanforderungen    zu entspre  chen, welche an einen Rahmen gestellt wer  den können, damit er der Einwirkung von  Staub und mehr oder weniger unvorsichtiger  Behandlung widersteht.  



  Ein Beispiel des Verfahrens gemäss der  Erfindung sei an Hand der beiliegenden  Zeichnung     erläutert,    auf welcher       Fig.    1 zeigt, wie Rahmengestelle ver  schiedener Grösse aus ein und demselben     Fur-          niers-tück        ausgeschnitten    werden, und       Fig.    2 veranschaulicht, wie die     Innen-          kante    des Rahmens nach innen abgeschrägt  werden kann mit Hilfe von aufgeklebten  Pappstreifen,

   während       Fig.    3 ein Detail der Ecke des Rahmen  gestelles vor dem Aufkleben des Bildes im  Schnitt nach der Linie     I-I    in     Fig.    2 zeigt.  



  Die verschieden grossen Rahmengestelle  1, 2 und 3 werden das eine innerhalb des  anderen aus einem einzigen     Furnierstück    aus  gesägt. Diese können ohne weiteres mit dem  Rahmenbild überzogen werden. Falls man  aber dem Rahmen ein besonders anziehendes  Aussehen durch Abschrägen seiner Innen  kante geben will, werden     Pappstreifen    4 auf  die Rückwand des Rahmengestelles so geleimt,  dass sie um ca. 5 mm nach innen vorstehen.

    Um die Ecken zu verstärken, werden die  selben mit quer aufgeklebten Pappstreifen 5      versehen, wonach das eigentliche     Rahmenbild     6 angebracht     wird.    Zu     diesem    Zweck werden  die     Ecken    des     Rahmenbildes    mit diagonalen       Einschnitten    versehen, welche     das    Falten des  das     eigentliche        Rahmenbild    umgebenden Pa  piers rund um das Gestell ermöglichen.

   Zur  Bekleidung der     gante        kann    man auch einen  besonderen Papierstreifen     benutzen,        wobei     nur das eigentliche     Rahmenbild    . auf     das.    Ge  stell geklebt wird.

   Die Eckstreifen 5 -geben  dabei dem Papier dort die     nötige    Festigkeit,  wo das     Rahmenbild    oder der     Kantenstreifen          aufgeschnitten        isst.    In jedem Fall entsteht     eine     schiefe Fläche     zwischen    der     Innenkante    des  Gestelles 1 und der innern Kante der Papp  streifen 4, ohne     dab    das eigentliche Gestell  auf     irgendeine        Weise    schräg     geschnitten    zu  sein braucht, welches die Arbeit     erschweren     und Materialverluste verursachen würde.

    Nachdem das Rahmenbild festgeklebt worden  ist;     wird    eine Glasscheibe über den     ganzen     Rahmen gelegt, welcher endlich auf gewöhn  liche Art     mit    Rückwand und Stehstütze  und/oder Aufhängeschlinge versehen wird.  Auf die gleiche     Weise        kann    man auch Rah  men in ovaler, runder oder anderer Form  herstellen. Die Einschnitte in das gedruckte       Rahmenbild    müssen dabei der Form des  Rahmengestelles angepasst werden.  



  Das beschriebene Verfahren eignet sich  besonders für die     Herstellung    von     Photo-          graphierahmen,    ist aber auch für Gemälde  rahmen verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Rahmen, ss dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein glattes, einfaches Rahmengestell ein auf Pa pier in mindestens einer Farbe aufgedrucktes Bild eines Kunstrahmens aufklebt. UNTERANSPRü CHE .1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ein gedruck tes Bild mit in einem Kunststil ausgeführten Ornamenten aufklebt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das aus Furnier ausgesägte Rahmengestell (1) rückwärtig mit nach innen vorstehenden Pappstreifen (4) versehen und mit dem Rah menbild (6) eine nach innen gegen das um rahmte Bild abgeschrägte Kante gebildet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass an das mit dem Pappstreifen (4) versehene Rahmengestell in den Ecken quer verlaufende Pappstreifen (5) geleimt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere verschie dene Rahmengestelle (1, 2, 3) ineinander aus ein und demselben Furnierstück ausgesägt werden.
CH247407D 1943-11-04 1945-07-19 Verfahren zur Herstellung von Rahmen. CH247407A (de)

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FI300545X 1945-05-30

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CH247407D CH247407A (de) 1943-11-04 1945-07-19 Verfahren zur Herstellung von Rahmen.

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CH (1) CH247407A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8146280B2 (en) 2006-05-15 2012-04-03 Anne Suzette Mehler Decorative frame assembly and method

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US8146280B2 (en) 2006-05-15 2012-04-03 Anne Suzette Mehler Decorative frame assembly and method

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