DE90100C - - Google Patents

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DE90100C
DE90100C DENDAT90100D DE90100DA DE90100C DE 90100 C DE90100 C DE 90100C DE NDAT90100 D DENDAT90100 D DE NDAT90100D DE 90100D A DE90100D A DE 90100DA DE 90100 C DE90100 C DE 90100C
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rollers
ironer roller
roller
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G25/00—Lap-forming devices not integral with machines specified above

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Bei der durch Patent Nr. 82029 und 90036 geschützten Vorrichtung zur Florabtrennung für Vliefstäfelungsapparate erfolgt diese Trennung des Flors durch eine plötzliche Beschleunigung der Mangelwalze. Die praktische Ausführung dieser Einrichtung hat nun ergeben, dafs durch die plötzliche schnellere Bewegung der Mangelwalze ein starker Luftzug erzeugt wird, etwa ähnlich demjenigen, welcher beim schnellen Oeffnen einer Thür entsteht.
Diesem Luftzuge, welcher bei eventueller gleichzeitiger Umsteuerung des Florlegers in noch verstärktem Grade auftritt, folgt das nach jedesmaliger Trennung frei zwischen den Legewalzen bezw. Lattentischen herabhängende, infolge der ununterbrochenen Zufuhr sich ständig vergröfsernde Ende des Flors. Dieses Ende fällt daher nicht auf den Ablegetisch herab, sondern wird durch den Luftzug nach der betreffenden Seite hin abgelenkt und so entweder in der Schwebe erhalten oder aber gegen die eine der Legewalzen bezw. den einen Legelattentisch geworfen.
Die Zufuhr frischen Flors beträgt so viel, dafs bei regelrechtem Niedergang der untere Rand bereits den Ablegetisch erreicht haben würde, wenn die Mangelwalze beim Rücklauf bis zu der betreffenden Stelle gelangt. Infolge des Luftzuges würde der Flor zu dieser Zeit jedoch in mehr oder minder horizontal schwebender Lage von der Mangelwalze erfafst und hierdurch der Rand des Flors umgelegt werden, so dafs natürlich eine entsprechend ungleichmäfsige Florablagerung entstehen würde.
Dies zu verhindern ist der Zweck der vorliegender! weiteren Ausbildung der Vorrichtung zur Florabtrennung mittelst beschleunigter Mangelwalze nach Patent Nr. 82029 und 90036, und es wird dieser Zweck erreicht durch Erzeugung eines künstlichen Luftzuges, welcher dem bei der Beschleunigung der Mangelwalze entstehenden Luftzuge entgegenwirkt und das freie Florende in derart abwärts gerichteter Lage erhält, dafs der untere Rand des Flors bereits glatt auf dem Ablegetisch liegt, wenn die rückkehrende Mangelwalze den Flor erfafst.
Der künstliche Luftzug kann entweder durch rotirende Flügelwalzen oder schwingende Klappen oder durch sonst bekannte Mittel erzeugt werden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht den Vliefstäfelungsapparat in der durch das Zusatz-Patent Nr. 90036 gekennzeichneten Ausführungsform mit der geringfügigen Abweichung, dafs das untere Walzenpaar 3,4, um welches die endlosen Legeplattentische a1 d1 laufen, .seine Lage im Wagen 10 ununterbrochen beibehält, während bei der in der Patentschrift Nr. 90036 näher erläuterten Ausführungsform die Lager dieses

Claims (1)

  1. unteren Walzenpaares wegen des bei jeder Flortrennung gleichzeitig herbeigeführten entgegengesetzt gerichteten Ausschlages des Florlegers in Schlitzen verschiebbar sind.
    Das obere Walzenpaar wird dagegen, in derselben Weise wie in der Patentschrift Nr. 90036 angegeben, durch einen Hebel abwechselnd nach der einen Seite verschoben und hierdurch die zum Festklemmen des Flors erforderliche Annäherung der Lattentische a1 a2 herbeigeführt. Die Fig. 2 und 3 zeigen die beiden bezüglichen Endstellungen.
    Fig. 4 veranschaulicht für sich den Zuführtisch und den Wagen mit den beiden Florlege-Lattentischen ala2. Neben den beiden unteren Walzen 3 und 4 ist je eine mit Ventilatorflügeln besetzte Welle 42, 43 gelagert. Dieselben werden von den Wellen des unteren Walzenpaares 3, 4 aus mit geeigneter Uebersetzung in Drehung versetzt und erzeugen von jeder Seite des Flors aus je einen nach abwärts gerichteten Luftstrom, derart, dafs das freie Florende dem durch die beschleunigte Mangelwalze hervorgerufenen Luftzuge nicht folgen kann, sondern im Gleichgewicht gehalten wird und infolge dessen frei nach abwärts hängt und sich mit seinem unteren Rande glatt auf den Ablegetisch auflegt, bevor die Mangelwalze 26 bei ihrem Rücklauf diesen Rand berührt. Damit sich der Flor nicht um die Flügel wickeln kann und der erzeugte Gegenwind mit möglichster Gleichmäfsigkeit auf den Flor einwirkt, sind an dem Boden' 24, 25 des Wagens unter den Flügelwellen Gitter oder gelochte Bleche 44 (Fig. 5) angebracht, welche bis dicht an die Legelattentische al a2 heranreichen.
    Wie die Fig. 6 und 7 veranschaulichen, können die Flügelwellen auch durch Klappen 45 ersetzt werden, welche im Augenblick der Abtrennung eine schnelle Schwingung nach abwärts ausführen und so einen nach unten gerichteten Luftzug erzeugen, welcher das freie Florende in herabhängender Lage erhält.
    Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist die Klappe 45 durch eine Zugstange 46 · mit dem einen Schenkel eines Winkelhebels 47 verbunden, welcher durch die Laufrolle 29 oder 30 zum Ausschlag gebracht wird, wenn dieselbe zwecks Beschleunigung der Mangelwalze den betreffenden ansteigenden Theil 31 (oder 32, Fig. 7) der zur zwangläufigen Führung dieser beiden Rollen 29 und 30 dienenden Bahn durchläuft. In Fig. 6 ist nur die eine Klappe mit zugehörigem Hebelwerk veranschaulicht.
    Nach Fig. 7 können die beiden Klappen 45 auch an Winkelhebeln sitzen, welche durch eine Zugstange .48 derart mit einander verbunden sind, dafs sie in entgegengesetztem Sinne ausschlagen, d. h. wenn die eine Klappe gesenkt wird, hebt sich die andere. Zur Bethätigung der Klappen genügt hier ein Hebelwerk, welches unmittelbar an den T-förmigen Arm 27 angelenkt ist, in welchem die beiden Laufrollen 29 und 30 gelagert sind.
    Patent-Aνspruch:
    Eine Vorrichtung zur Florabtrennung für Vliefstäfelungsapparate mit Mangelwalze nach Patent Nr. 82029 und 90036, bei welcher zwecks regelrechter Abwärtsbewegung des aus dem Legeapparat hervortretenden Endes des Flors der durch die Beschleunigung der Mangelwalze hervorgerufene, eine Ablenkung des genannten Florendes herbeiführende Luftzug durch einen mittelst Flügelwalzen (42, 43, Fig. ι bis 5), Klappen (45, Fig. 6 und 7) oder dergleichen künstlich erzeugten Gegenwind aufgehoben wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT90100D Active DE90100C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2711175A1 (de) * 1977-03-15 1978-09-28 Herbert Ruscheinsky Drehwerk zum ablegen eines faserbandes - insbesondere eines strecken- oder krempelbandes - in eine kanne

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2711175A1 (de) * 1977-03-15 1978-09-28 Herbert Ruscheinsky Drehwerk zum ablegen eines faserbandes - insbesondere eines strecken- oder krempelbandes - in eine kanne

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