DE900450C - Koksofen - Google Patents

Koksofen

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DE900450C
DE900450C DES2608D DES0002608D DE900450C DE 900450 C DE900450 C DE 900450C DE S2608 D DES2608 D DE S2608D DE S0002608 D DES0002608 D DE S0002608D DE 900450 C DE900450 C DE 900450C
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stone
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens
    • C10B29/02Brickwork, e.g. casings, linings, walls

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Koksofen In der Regel werden Koksöfen zur Zeit völlig aus Silikasteinen erbaut. Diese Bauart besitzt die bekannten Nachteile, welche sich aus demhohenWärmeausdehnungskoeffizienten von Silikasteinen ergeben.
  • Im Augenblick des Anheizens dehnt sich eine Batterie von Koksöfen in der Längsrichtung der Kammern um etwa 15 bis 2o cm aus. Darüber hinaus ist wegen des Temperaturunterschieds, welcher in einer Batterie von Koksöfen zwischen dem unteren und dem oberen Teil herrscht, das Maß dieser Ausdehnungen unregelmäßig verteilt. Hierdurch ergeben sich fast immer Risse, insbesondere in den Regeneratoren.
  • Wegen dieser beträchtlichen Ausdehnungen kann eine Koksofenbatterie nur sehr schwierig abgekühlt werden, wodurch sich große Schwierigkeiten vom Gesichtspunkt des Betriebes, insbesondere im Fall durchzuführender Instandsetzungen ergeben. Ferner sind Sili'kasteine im allgemeinen erheblich teurer als die gewöhnlichen Ouarz-Schamotte-Steine. Vom Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit gesehen ist es ein Fehler, aus diesen teuren Silikasteinen die unteren oder oberen Teile der Öfen aufzubauen, welche nur Temperaturen ausgesetzt werden, denen gegenüber gewöhnliches feuerfestes Material hinreichend widerstandsfähig ist.
  • Die Konstruktion des Teils- der Öfen, welcher auf hohe Temperatur erhitzt wird, und insbesondere der Heizkammern ergibt gewisse Vorteile als Folge, insbesondere der Feuerfestigkeit dieses Werkstoffes und ,seiner höheren Widerstandsfähigkeit gegen die Salze, die in den Kohlen. enthalten sind.
  • Um diesen Überlegungen Rechnung zu tragen, ist vorgeschlagen worden, den unteren Teil der Öfen aus gewöhnlichen Ouarz-Schamotte-Steinen herzustellen und die Heizkammern aus Silikasteinen. Diese Bauart erweist sich aber, wenn nicht besondere Vorsichtsmaßregeln getroffen. werden, als sehr gefährlich. Bei in dieser Weise konstruierten Ofen dehnt sich der Teil, welcher auf die höchste Temperatur erhitzt ist und aus Silikamaterial besteht, in weit höherem Maße aus als der untere Teil aus Quarz-4Schamotte-Steinen, woraus sich häufig die Bildung erheblicher Risse ergibt.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, wurden komplizierte Vorkehrungen vorgeschlagen, insbesondere eine Art horizontaler Verankerung im Niveau des mittleren Teils des Ofens, durch welche der Teil aus Silikamaterial gezwungen wird, sobald er sich ausdehnt; auf dem unteren Teil zu gleiten.
  • Diese Lösung ist gefährlich und unvollkommen, weil das Gleiten des Silikamaterials unregelmäßig erfolgen kann und weil solche Ofen wegen der Verschiebungen der Formsteine aus Silikamaterial beim Kühlenlassen der Batterie nur sehr schwierig außer Betrieb gesetzt werden können.
  • Der Ofen nach der Erfindung vermeidet alle diese Nachteile.
  • Er ist dadurch gekennzeichnet, daß jede Heizkammer durch eine Reihe von senkrechten Blöcken gebildet wird, die aus Silikasteinen bestehen und von denen jeder wenigstens einen besonderen Kanal enthält. Diese voneinander unabhängigen Blöcke sind im kalten Zustand durch Zwischenräume oder ihre Ausdehnung zulassende Fugen getrennt, die entsprechend der Arbeitstemperatur der Batterie berechnet sind.
  • In den Zeichnungen sind Koksöfen nach der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i stellt in ihrem linken Teil einen Vertikalschnitt und in ihrem rechten. Teil eine Außenschicht der Heizkammer eines Ofens nach der Erfindung dar; Fig.2 ist ein teilweiser Querschnitt durch den Ofen; Fig. 3 und 4 veranschaulichen einen Horizontalschnitt und eine Aufsicht auf die Heizkammer; Fig.5 ist ein teilweiser Horizontalschnitt im größeren Maßstabe als Fig.3 und zeigt ein Beispiel der Ausführung der Verbindung zweier Blöcke in horizontaler Richtung; Fig. 6 ist eine Teilaufsicht und zeigt eine Ausführungsform der Verbindung zweier Formsteine in vertikaler Richtung; Fig. 7 ist ein Vertikalschnitt von vorn gesehen und zeigt im Detail eine Ausführungsform, bei welcher die Formsteine der Heizkammern bis zum oberen Teil des Ofens verlängert sind; Fig. 8 ist ein Schnitt gemäß Linie VIII-VIII der Fig. 7; Fig. 9 und io stellen einen Aufriß und eine Endansicht dar, welche die Verbindung zwischen den Steinen zeigen, welche die aufeinanderfolgenden Blöcke einer Heizkammer bilden; Fig. i i und 12 sind zwei Horizontalschnitte in zwei aufei.nander@ölgenden Schichten von Steinen im oberen Teil der Heizkammer; Fig. 13 und 14 sind zwei Vertikalschnitte in um 9o° voneinander verschiedenen Richtungen der Innenscheidewand eines Blockes, welche dem Umlauf des Heizgases leitet; Fig.i5 i@steinHornzontalschni,ttnachLinieXV-XV der Fig. 14.
  • Jede Heizkammer (Fig. @,n bis 4) wird durch von- einander unabhängige Blöcke i aus Silikaformsteinen gebildet und enthält wenigstens einen unabhängigen Gaskreislauf, der durch zwei Kanäle 2, 2 gebildet wird, welche in ihrem oberen Teil durch den horizontalen Kanal 2a miteinander verbunden sind, welcher -den Kreislauf zur Form einer Haarnadel vervollständigt, -wie dies der Pfeil f1 in Fig. i andeutet.
  • Jeder dieser Blöcke kann in seiner Lage im unteren Teil 3 des Ofens, der vorzugsweise aus feuerfesten Werkstoffen aus OOuarz-Schamotte-Steinen besteht, mit Hilfe einer Einzapfung ia festgehalten werden, die eine teilweise Falzverbindung bildet. Der obere Teil 4 kann, wie Fig. i zeigt, aus einem einzigen Zapfen aus Quarz-Schamotte-Steinen bestehen, und die Blöcke i können damit in ähnlicher Weise wie im unteren Teil verbunden werden.
  • Zwischen den Blöcken i sind in kaltem Zustande die Ausdehnung ermöglichende Fugen 5 vorhanden. Die Breite dieser Fugen ist so bemessen, daß sie sich im Au.gehblick des Anheizens der Batterie schließen; ihre Breite im kalten Zustande muß gleich dem Unterschied der Ausdehnung zwischen den aus Silikamaterial bestehenden Teilen der Heizkammern und den Teilen aus Quarz-Schamotte-Steinen sein.
  • In -der Praxis gibt man .diesen Fugen, damit sie sieh gut schließen, eine Breite, die etwas geringer ist als die errechnete.
  • An den beiden Enden, -den Verankerungen anliegend, kann das Mauerwerk des Ofens, welches hier sich außerhalb des Teils des Ofens befindet, welcher der Höchsttemperatur ausgesetzt ist, aus Blöcken 6 aus Quarz-Schamotte-Steinen bestehen.
  • Im oberen Teil dieser Blöcke 6 aus Quarz-Schamotte-Steinen kann eine Horizontalfuge vorgesehen werden, welche -dem Zweck dient, den Unterschied der Ausdehnung zwischen diesen Blöcken und denen, aus welchen die Heizkammern bestehen, auszugleichen.
  • Um das Entstehen von Spalten zwischen den Blöcken zu verhindern wie um ihre Stabilität zu sichern, gibt man vorzugsweise den Fugen 5 in der Hori.zontalveA-indung irgendeine sichernde Form, beispielsweise mit Nut und Feder, wie dies Fig. 5 zeigt.
  • Um zu verhindern, daß beim Bau des Ofens Material in die Räume zwischen den Blöcken eindringt, kann man diese zunächst mit Pappe .oder einem Stoff, wie Asphalt, ausfüllen, welcher später herausfließt. Vorzuziehen ist es jedoch, diese Fugen leer zu lassen und zu diesem Zweck zur Zeit der Herstellung des Mauerwerks dort ein Brett oder ein Blech anzubringen, das anschließend weggenommen wird.
  • Man kann auch so vorgehen, daß die Fugen, wie dies Fig. 6 zeigt, statt im vertikalen Sinne ununterbrochen zu verlaufen, eingezapft sind. Die Blöcke i bestehen aus Silikasteinen, .die in einer zweckmäßigen Art geschnitten sind, und die üblicherweise vorgesehene Ausbildung besitzen, um im Verband die Dichtigkeit des Mauerwerks zu sichern.
  • Man kann die Form der Fugen und der Steine auch so wählen, daß zwischen den Formsteinen jedes der Blöcke ein solcher Verband geschaffen wird, daß sie völlig fugendicht bleiben, wenn die Batterie angeheizt wird und wenn man sie abkühlen läßt, oder auch beim Aufbau dieser Blöcke einen Zement verwenden, der zwischen den Steinen abbindet, um so die völlige Abdichtung jedes der Steine zu sichern.
  • Der obere Teil des Ofens kann auch, statt aus einem einzigen Haltekörper aus 0 uarz-Schamotte-Steinen aus voneinander unabhängigen Blöcken aus dem gleichen Werkstoff bestehen, welche in der Verlängerung der Blöcke aus Silikamaterial der Heizkammern liegen. Gemäß einer anderen Ausführungsform werden einfach die Blöcke aus Silikamaterial der Heizkammern bis zum oberen Teil des Ofens verlängert.
  • Um in beiden Fällen im oberen Teil den Absahluß der die Kohle aufnehmenden Kammern zwischen den Heizkammern und den der Verbindungen 5 zu sichern, kann :die in der Fig, 7 und 8 veranschaulichte Anordnung getroffen werden, gemäß welcher die Silikablöcke bis zur ganzen Höhe des Ofens verlängert sind. Wie diese Figuren erkennen lassen, sind auf den Innenflächen jeder der Kohlekammern zwei Vors.prün e 7, 7 vorgesehen, auf welchen ein System von Formsteinen 8, 9, io aufruht, welche entweder aus Silikamaterial oder aus Ouarz-Schamotte-Steinen bestehen und die, da sie lediglich awf diese Vorsprünge aufgelegt sind, sich unabhängig verschieben können. Um die Dichtigkeit dieses Abschlusses zu sichern, können die Blöcke 8 beispielsweise miteinander in Nut- und Federverbindung stehen.
  • Andererseits sind die oberen Teile der Heizkammern des Ofens miteinander über gesicherte Fugen 21 miteinander verbunden. Diese Verbindungen bestehen beispielsweise aus Nut und Fetter, wobei die Feder 22 eines der Blöcke in eine zwischen zwei Federn 23 des anderen Blockes ausgesparte Nut eingreift.
  • Es wird so im oberen Teil der Heizkammer eine dichte Verbindung geschaffen, welche die Abdichtung der Destillationskammer sichert.
  • Wie bereits erläutert, kann die Bauart nach der Erfindung bei einem Koksofen beliebigen Systems angewendet werden, vorzugsweise aber findet sie Verwendung bei den Koksöfen mit einer Gaszirkulation in Haarnadelform.
  • Die zum Aufbau des unteren und gegebenenfalls des oberen Teils der Batterie verwendeten feuerfesten Werkstoffe sind normalerweise O_uarz-Schamotte-Steine, wie sie üblicherweise für den Bau von Koksöfen verwendet werden. Man kann aber auch für diese Konstruktion andere Werkstoffe verwenden, deren Ausdehnungskoeffizient .sie für die Verwirklichung des Erfindungsgedankens geeignet macht. Die Vorteile des neuen Bausystems sind außerordentliche. Die gesamte Ausdehnung der Batterie übersteigt nicht die der Teile derselben, welche aus feuerfesten Werkstoffen aus O_uarz-Schamotte-Steinen bestehen, die des weiteren nur auf eine verhältnismäßig geringe Temperatur erhitzt werden.
  • Der Ofen besitzt trotzdem alle Vorteile eines vollkommen aus Silikamaterial bestehenden, bei welchem die Verwendung dieses Werkstoffes angezeigt ist. Man könnte ohne Nachteil den Teil des Ofens, welcher aus Silikamaterial besteht, etwas mehr nach unten verlängern, als dies die Figuren zeigen., oder auch die Kanäle, welche die heißen Gase nach den Regeneratoren führen, in Silikamaterial ausführen.
  • Das neue Bausystem ergibt eine wesentlich höhere Dichtigkeit wegen der geringen Ausdehnung der Batterie und besonders, weil im Prinzip jeder der Blöcke, innerhalb deren der Gaskreislauf stattfindet, für sich eine völlig dichte Einheit von kleinen Abmessungen darstellt.
  • Es ist darauf .hinzuweisen, däß man statt lediglich zweier Vertikalkanäle in jedem Block auch mehr, beispielsweise vier, vorsehen kann, was zur Bildung zweier Gaskreisläufe in jedem Block führt.
  • Es ist oben erläutert worden, daß und wie die Abdichtungen zwischen den Blöcken beim Betrieb des Ofens gesichert werden. Wenn sich Spalte bilden sollten, so würde das zwischen zwei Zeilen erfolgen und verhältnismäßig unwichtig sein, auch würden sich solche Spalten sehr schnell durch die Bildung von Graphit schließen.
  • Nochmals sei auf den wesentlichen wirtschaf't@-lichen Vorteil hingewiesen, der sich daraus ergibt, daß zum Aufbau einer Batterie nur eine Menge an Silikasteinen verwendet wird, die nicht größer ist als 2o bis 30°/0 des Gesamtgewichts an feuerfestem Material.
  • Die Steine, aus welchen die Heizwände des Ofens aufgebaut werden, `kommen miteinander in Berührung, sobald unter der Einwirkung der Wärmeausdehnung die Fugen 5 sich schließen. Wenn einzelne Steine aneinander anhaften, so sind sie bei der Kühlung bestrebt, sich voneinander zu trennen, wodurch die Gefahr besteht, daß der Verband sich löst und die Heizwand Spalte bekommt.
  • Dieser Nachteil wird bei dem Ofen nach der Erfindung durch den Verband der Steine, welche die Heizwände des Ofens bilden (Fig. 9 und io), verhindert. Zu diesem Zweck sitzt jeder Stein 25 einer der Steinlagen rittlings über den zwei Steinen 261 und 262 der darunterliegenden Lage und steht im Verband mit diesen zwei Steinen,durch einen mittleren Haltezapfen. 271 von der Höbe h. und zwei seitliche Haltezapfen 272 und 273 von der Höhe H.
  • Ferner sitzt der Stein 25 rittlings .in bezug auf die beiden Steine 281 und 282 der darüberliegenden Schicht und steht mit diesen in Verband durch einen mittleren Zapfen 291 und zwei seitliche Zapfen 292 und 293.
  • Es ergibt sich so ein Verband, welcher jeder unzeitigen Verschiebung der Steine a) in Richtung des Pfeiles f 1o senkrecht zur Ebene der Heizkammern, b) in Richtung des Pfeiles f11 in der Ebene der Heizkammern, entgegenwirkt.
  • Es -wird so eine Heizkammer geschaffen, welche allen äußeren Beanspruchungen gegenüber sich wie ein einheitlicher Körper verhält.
  • Die Erfindung umfaßt ferner eine weitere, auf die Öfen der in Frage kommenden Art anwendbare Verbesserung in bezug auf die Vergleichmäßigung der Temperatur längs der Höhe des Ofens soweit wie möglich.
  • Zu diesem Zweck besitzen im oberen Teil der Heizkammern die Formsteine auf den Innenflächen der Wandungen, d-ren -#aßenseite in Kontakt mit der Kohle steht, eine oder mehrere Unebenheiten, welche die Größe der wärmeaustauschenden Fläche erhöhen, indem sie die Wärme zurückhalten und so die Übertragung des Wärmeinhalts des Gases auf die Kohle erleichtern.
  • Gemäß einer verbesserten Ausführungsform sind diese Unebenheiten auf jeder Fläche jedes der Formsteine, die in Übereinanderanordnung den Block bilden, verschieden ausgebildet, um so die Gasströme längs der Wandungen der Kanäle zu. teilen und. ihnen Hindernisse in den Weg zu legen. Hierdurch wird der Wärmeaustausch noch mehr begünstigt.
  • Die Fig. i i und 12 zeigen eine Ausführungsform dieser Anordnung. In diesen Figuren ist erkennbar, daß die Vorsprünge r,5 beispielsweise von abgerundeter Form auf ein und derselben Fläche von einer Steinlage zur anderen an Zahl verschieden sind, beispielsweise der eine Stein nur einen Vorsprung aufweist und der darüber- und der Barunterliegende je zwei und. so, weiter in abwechselnder Folge. Man kann sogar Vorsprünge verschiedener Zahl in ein und derselben Ebene eines Kanals 2 gegenüber der anderen und in einer Fläche zu der entgegengesetzten Fläche des gleichen Kanals. vorsehen, wie dies die beiden Figuren zeigen.
  • Der verbesserte Ofen nach der Erfindung ermöglicht es auch, die Lage des Horizontkanals 29, der ,den oberen Teil zweier miteinander. gekuppelter Kanäle verbindet, nach Belieben zu wählen, was sehr wichtig für die Kohlenschicht im oberen Teil der Kohlenkammer ist.
  • Zu diesem Zweck besitzen, wie dies die Fig. 13 bis 15 zeigen, die beiden Innenflächen jedes: Blocks ,der Gaskammer senkrecht zu der Scheidewand. 16 zwischen den beiden Kanälen 2 ein und desselben Gaskreislaufs in ihrem oberen Teil einander entgegengesetzt liegende Rillen 17, die zwischen zwei Vorsprüngen 18 ausgespart und so ausgebildet sind, daß sie in veränderlicher Anzahlkleine Formsteine i9 aufnehmen können, deren unterster sich auf der oberen Stirnfläche der Scheidewand abstützt und. mittels .deren 'die Gesamthöhe desselben beliebig geändert werden kann, gleichzeitig damit die Lage und Höhe des Horizontalkanals 2a, -der durch den freien Durchgangsquerschnitt zwischen dem obersten der kleinen Formsteine ig und der oberen Begrenzung der Kanäle gebildet wird.
  • Die kleinen Formsteine i9 sind vorzugsweise mit Löchern 2o versehen, die dazu dienen, sie mit- Hilfe von Haken vom oberen Teil des Ofens aus zu handhaben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Koksofen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, da3 jede Heizkammer durch eine Anzahl von vertikalen Blöcken aus Silikaformsteinen gebildet ist, -deren jeder wenigstens einen besonderen Gaskreislauf umfaßt, und daß., diese voneinander unabhängigen Blöcke in kaltem Zustand. voneinander durch Zwischenräume oder Ausdehnungsfugen getrennt sind, die entsprechend der Betriebstemperatur der Batterie 'bemessen sind.
  2. 2. Koksofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke, die jede Heizkammer bilden, beispielsweise durch einen Zapfen in den unteren oder oberen Tefl des Ofens eingezapft sind, der aus Ouarz-Schamotte-Steinen besteht.
  3. 3. Koksofen nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. der obere Teil des Ofens entweder aus voneinander unabhängigen Blöcken aus Quarz-Schamotte-Steinen besteht, die in der vertikalen Verlängerung der -die Heizkammer bildenden Blöcke aus Silikamaterial liegen, oder aus unmittelbaren Verlängerungen der aus Silikaformsteinen bestehenden, die Heizkammern bildenden Blöcke. q.. Koksofen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, @daß die Dehnungsfugen zwischen -den Blöcken mit Nut- und Federverbindung ausgerüstet sind, um jede relative Verschiebung der Blöcke in b ezug aufeinander in horizontaler oder vertikaler Richtung zu verhindern. 5. Koksofen nach Anspruch 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß. die oberen Teile der Heizkammer miteinander durch hinsichtlich der Dichtigkeit, beispielsweise durch Nut und Federeingriff, gesicherte Fugen verbunden sind. . 6. Koksofen nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Formstein einer Steinlage eines oder der Blöcke, welche die Heizkammern bilden, mit zwei Steinen der darunter-und der Barüberliegenden Steinlage in Verband steht und so jede unzeitige Verschiebung der Steine verhindert wird. Koksofen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stein mit den )beiden benachbarten Steinen durch eine Verbindung mit Zapfen von verschiedener Höhe in. Verband steht. B. Koksofen nach Anspruch; ;il bis 7, dadurch .gekennzeichnet, daß die Formsteine auf ihren Innenflächen Vorsprünge besitzen, durch welche die Größe der Wärmeaustauschfläche gesteigert wird, und daß diese Vorsprünge vorzugsweise unregelmäßig auf der betreffenden. Fläche jedes Steines angeordnet sind, um derart dem Gasstrom Hindernisse aufzuzwingen und hierdurch den Wärmeaustausch zu verbessern. g. Koksofen. nach Anspruch r bis 8, dadurch gekennzeichnet, daB die innere Scheidewand des Blockes, durch welche der Heizgasstrom geführt wird, in bezug auf ihre Höhe regelbar ist, .beispielsweise dadurch, @daB, -der obere Teil der Scheldewand aus in Rillen ineinander entgegengesetzter Anordnung geführten und gehaltenen kleinen Formsteinen besteht, die aufeinanderliegen und gegebenenfalls schichtweise entfernt werden können.
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