DE900400C - Einrichtung zur Anreicherung des Brennstoffluftgemisches zur Erleichterung des Anlassens von Vergasermaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Anreicherung des Brennstoffluftgemisches zur Erleichterung des Anlassens von Vergasermaschinen

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DE900400C
DE900400C DEB10211D DEB0010211D DE900400C DE 900400 C DE900400 C DE 900400C DE B10211 D DEB10211 D DE B10211D DE B0010211 D DEB0010211 D DE B0010211D DE 900400 C DE900400 C DE 900400C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • F02M1/08Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures the means to facilitate starting or idling becoming operative or inoperative automatically
    • F02M1/10Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures the means to facilitate starting or idling becoming operative or inoperative automatically dependent on engine temperature, e.g. having thermostat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Anreicherung des Brennstoffluftgemisches zur Erleichterung des Anlassens von Vergasermaschinen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Anreicherung des Brennstoffluftgemisches zur Erleichterung des Anlass-ens von Vergasermaschinen.
  • Gemäß einem älteren Vorschlage weist eine derartige Einrichtung eine Hilfskraftvorrichtung auf, die durch einen Druck betätigt wird, der durch das Arbeiten der Brennkraftmaschine erzeugt wird und auf einen auf der Achse der Luftklappe beifestigten Hebel wirkt, um zwangsläufig eine öffnuing zu, bewirken, wenn der Druck einen bestimmten Wert erreicht hat. Bei einer derartigen Einrichtung wirken Schwankungen im Drucke des Arbeitsmediums unmittelbar auf die Stellung der Klappe, was ein, mangelhaftes Arbeiten der Brennkraftmaschine zur Folge hat. Während eine vorzeitige Öffnung der Klappe das Anspringen des Motors verzögert, kann eine Schließung im Verlaufe des normalen Arbeitens des Motors sein Abwürgen zur Folge haben.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gesetzt, diese Nachteile zu vermeiden und eine verbesserte Einrichtung dieser Art zu schaffen, indem eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen wird, die während des Anlassens des Motors die Luftklappe in der Schließstellung hält, und indem weiter eine Einrichtung vorgesehen wird, die die Verriegelungsvorriehtung unwirksam macht, sobald der Motor aus eigener Kraft zu arbeiten beginnt, wobei die letztere Einrichtung sowohl während des Anspringens des Motors als. auch während seines normalen Arbeitens ohne Wirkung auf die Verritgelungsvorrichtung und infolgedessen auf die Luftklappe bleibt.
  • Diese Erfindungsaufgabe wird dadurch verwirklicht, daß die Sperrvorrichtung von einer Kniehebelvorrichtung gebildet wird, deren Hebel wähnend: des Anlassers des Motors im wesentlichen gestreckt liegen, um die Luftklappe in der Schließstellung zu verriegeln, und daß die durch den Unterdruck im Ansaugerohr betätigte Einrichtung normalerweise ohne Wirkung auf die Kniehebelvorrichtung ist und sie mittels eines Hebels unwirksam macht, ider .sich gegen eines ihrer Elemente legt, wenn der Unterdruck im Ansaugerohr den dem Anspringen dies Motors entsprechenden - Wert erreicht. Auf diese Weise ist eine zwangsläufige-Verbindung der Luftklappe mit der unter dem E.influß des Unterdruckes nm Ansaugerohr betätigten Vorrichtung vermieden, womit auch die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten beseitigt sind.
  • Der Erfindungsgegenstand kann weiter durch die Anordnung eines Thermostatgliedes verbessert oder weiter ausgestaltet werden, das unter dem Einfluß der Temperatur des Motors steht -und auf die Luftklappe eine Wirkung ausübt, die in der gleichen Richtung liegt wie diejenige der Sperrvorrichtung. Die Wirkung der Sperrvorrichtung wird auf diese Weise: verlängert, wenn sie unwirksam, gemacht worden ist, um- ein allmähliches. Öffnen der Luftklappe zu erreichen. An Hand der Abbildung sind weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstands beschrieben.. Es zeigt Fig. i einen Vergaser mit der dazugehörigen, erfindungsgemäß ausgebildeten Einrichtung in der Draufsicht, Fig. 2 einen lotrechten Schnitt durch die Einrichtung der Fig. i, Fig. 3 den bei der Ausfühungsfonn nach den Fig. i und 2 benutzten Thermostat mit den dazugehörigen Teilen in einer Einzelansicht, Fig.4 eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung im Schnitt.
  • Der in den Fig. i und 2 dargestellte Vergaser ist ein sog. Fallstromvergaser (down draft) und besteht aus einem Lufttrichter io, der mit einem Vergaserraum 12 in. Verbindung steht, der selbst mit dem Saugrohr 14 des Motors verbunden ist. Eine nicht dargestellte Drosselklappe ist im Vergaserraum: angeordnet und wird durch irgendeine bekannte geeignete Vorrichtung gesteuert, dien im allgemeinen mit 16 bezeichnet ist. Der Lufttrichter ist mit einem Drosselventil i8 ausgestattet, das an einer im. Lufttrichter angeordneten Welle 2o. befestigt ist. Das Ventil 18 ist nicht ausgeglichen, weil die Welle 2o in einem solchen Abstand von der Achse des Lufttrichters angeordnet ist, daß der Luftdruckunterschied auf den entgegengesetzten Seiten dies Ventils bestrebt ist, dieses. nach innen zu öffnen. D.äas Drosselventil ist ebenfalls mit einem Schnarchventil22 von bekannter Bauart versehen, das so eingerichtet ist, daß es durch den Luftdruck geöffnet wird, um eine begrenzte Luftmenge einzu.-las:sen, wenn das Drosselventil vollständig geschlossen ist. Es versteht sich von selbst, daß das Sthnarchventil auf Wunsch weggelassen werden: und daß der Vergaser von dar gewöhnlichen Bauart mit Abzug nach oben oder von einer sonstigen Bauart sein kann.
  • Ein Arm 24 ist an; der Welle 2o befestigt und mit einem Lenker 26 drehbar verbunden, der selbst mit der noch zu beschreibenden Drosselventilsteuerung verbunden ist.
  • Ein Gehäuse 28 ist durch Schrauben 29 neben dem Vergaser auf dem. Saugrohr befestigt, und in demselben ist ein Zylinder 30 angeordnet, der mit dem Innenraum ides Saugrohrs 14 über ein Absperrventil verbunden: ist, das ein bewegliches Ventilglied 32 und eine Öffnung 34 besitzt. Wenn der Motor nicht läuft, so, wird das Ventilglied 32 durch eine Feder 36 in seiner höchsten Stellung gehalten; aber sobald der Motor von selbst anspringt, wird das genannte Ventilglied in die aus Fig.2 ersichtliche Stellung gebracht, wobei jede weitere Abwärtsbewegung durch am Rand: eines Auslaßstöp,s,els 4o vorgesehene, in Abständen von-.einander angeordnete Zungen 38 verhindert wird. Im Falle einer Explosion innerhalb des Saugrohrs bewegt sich das Ventilglied 32 in seine höchste Stellung, wodurch ein Verschmutzen der Vorrichtung durch verbrannte Gase verhindert wird.
  • Ein Kolben 42 bewegt sich hin und her in. dem Zylinder 30 und wird für gewöhnlich durch eine Druckfeder 44 in; seiner höchsten Stellung gehalten. Ein Lenker 46 ist durch ein Kugelgelenk mit dem Kolben und das andere Ende desselben mit einem Hebel 48 drehbar verbunden, der an der Wand des° Gehäuses 28 angelenkt und zu einem noch zu, beschreibenden Zweck mit einem abgerundeten Ende 5o versehen ist. Im Gehäuse 28 ist ein. Gewindestöpsel 52 vorgesehen, der eine Öffnung verschließt, durch welche der Kolben 42 eingesetzt bzw. herausgenommen werden kann, und der mit einem Vorsprung 53 versehen ist, der als Anschlag dient, um die Bewegung des Hebels 48 zu begrenzen.
  • Das Gehäuse 28 ist m-it einem Vorsprung 54 versehen, .in welchem eine Querwelle 56 drehbar gelagert ist. Dias äußere Ende des Vorsprunges 5.4 trägt eine Schale 58, deren offene Seite neben dem Auspuffrohr 6o oder neben einem beliebigen passenden, veränderlichen Temperaturen ausgesetzten Teil des. Motors angordnaat ist. Die Schale 58 kann durch Drehung gegenüber dem Vorsprung 54 eingestellt und durch eine Schraube 51 in der eingestellten Stellung festgehalten werden.
  • Ein spiralförmig gewundenes Bimetallelement 62 ist mit seinem inneren Ende an der Welle 56, beispielsweise durch Schweißung, befestigt und mit einem. äußeren hakenförmigen Ende 63- versehen, das- um einen an der Schale 58 befestigten Stift 64. greift. Das Bimetallelement 62 ist so ausgebildet, daß es sich zu; s.trecken sucht, wenn es erhitzt wird; ferner ist es so eingerichtet, daß es im kalten Zustand die in Fig. 3 in ausgezogenen Linien gezeigte Stellung einnimmt, in welcher es auf die Welle 56 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn und auf den Stift 64 eine nach unten gerichtete Rückwirkung ausübt. In dem Maße, wie die Temperatur steigt, nimmt das genannte Drehmoment bis auf Null ab, und bei äußerst hohen Temperaturen kann das Ende. 63 sich vom. Stift 64 lösen und die in Fig.3 gestrichelt dargestellte Stellung einnehmen. Das Bimetallelement 62 ist daher im. kalten Zustand einer leichten Biegungsspannung, bei hohen Temperaturen dagegen keiner Biegungsspannung ausgesetzt.
  • Am anderen Ende der Welle 56 ist ein mit dem Lenker 26 drehbar verbundener Arm 66 befestigt. Ein Arm 68 ist ebenfalls innerhalb des Gehäuses an der Welle 56 befestigt und am äußeren Ende mit einem Lenker 7o drehbar verbunden, der seinerseits durch einen Stift 71 mit einem Lenker 72 drehbar verbunden ist. Das obere Ende des Lenkers 72 ist an den Gehäusewandungen bei 74. ebenfalls drehbar befestigt. Die Lenker 70 und 72 bilden daher ein Kniegelenk, und bei der Aufwärtsbewegung des Armes 68 unter dem Einfluß des Luftdruckes auf das Drosselventil 18 können sie sich in die in Fig. 2 gestrichelt gezeigte Stellung bewegen. Wenn der Arm 68 sich frei nach unten bewegen kann, bewegen sich die Lenker 70 und 72 infolge ihrer gegenseitigen Stellung unter dem Einfluß der Schwerkraft und, des Bimetallelementes, 62 und nehmen eine nahezu, gestreckte Stellung ein, wobei deren Bewegung :durch einen einstellbaren, neben dem Stift 71 angeordneten Anschlag 74 begrenzt wird. Wenn die Lenker sich in dieser Stellung befinden, kann die infolge der beim Andrehen des Motors entwickelten Drücke durch den Arm 68 ausgeübte Kraft das Kniegelenk nicht aus seiner Stellung bringen, da die Teile desselben sich in einer dem toten Punkt derselben so nahe liegenden Stellung befinden, daß die Reibung dar Teile die durch die beim Anwerfen: entwickelte, verhältnismäßig geringe Kraft nicht überwinden kann.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Angenommen, die Teile befinden sich in der aus den Fig. 1, 2 und 3 ersichtlichen Stellung, während der Motor noch kalt ist und angeworfen wird. Das Drosselventil wird durch das Kniegelenk, durch welches eine Drehung der Welle 56 verhindert wird, entgegen dem Luftdruck, der das Drosselventil zu öffnen sucht, in seiner völlig geschlossenen: Stellung gehalten. Die beim Anwerfen im Saugrohr erzeugte Saugwirkung ist ungenügend, um den Kolben 42 zu betätigen, so. d-aß die Luft nur durch das Schnurchventil22 in den Vergaser eintritt.
  • Sobald in. den Zylindern eine Explosion stattfindet, wird die Saugwirkung im Saugrohr größer, so daß sie jetzt den Kalben .#2 entgegen der Kraft der Feder 4. nach unten zieht, wodurch das Ende 5o des Hebels 4.8 den Stift 71 nach rechts weit über dessen Totpunktstell#ung hinaus bewegt und somit die Drehung der Welle 56 ermöglicht. Das Drosselventil öffnet stich dann unter dem Einfluß des Unterschiedes in, den auf beiden Seiten desselben wirkenden Drücken, wobei die einzige auf das Drosselventil zur Einwirkung gelangende verzögernde Kraft die des thermostatischen Elementes 62 ist, das im kalten Zustand auf die Welle 56 ein Drehmoment ausübt, das das Dres:selv en til zu schließen sucht. Hierdurch wird das Drosselventil in einer Zwischenstellung gehalten, in welcher die öffnende Kraft des Luftstromes und die schließende Kraft des Thermostates sich gegenseitig das Gleichgewicht halten.
  • Dieser Zustand bleibt aufrechterhalten, bis das Auspuffrohr 6o heiß wird, worauf idie Temperatur des Elementes 62 allmählich steigt und das Element selbst sich ,zu strecken sucht und auf die Welle 56 eine immer geringer werdende Kraft ausübt, bis der Motor völlig warm geworden ist und das Ende 63 des Elementeis 62 die, in Fig. 3 gestrichelt gezeigte Stellung eingenommen hakt, in welcher der Thermostat auf das Arbeiten des Drosselventils ohne Einfluß bleibt, das, solange der :Motor läuft, völlig offen bleibt.
  • Auf Wunsch kann. auch die übliche Vorrichtung, durch welche das Drosselventil durch den Führer betätigt wird, mit dem Drosselventil verbunden sein. Eine solche Konstruktion, die in F'ig. i dargestellt ist, besitzt einen Arm 76, der durch eine Freilau.fverbindung mit der Welle 2o verbunden und an einem Hebel 78 angelenkt ist, der zum Führerstand führt.
  • Wenn der Motor stillgesetzt wird', steigt der Kolben 4.2 bis zur höchsten Stellung, und der Thermostat kehrt allmählich in dem Maße, wie der Motor sich abkühlt, in die ursprüngliche Stellung zurück. Die Kniegelenkteile bewegen sich in die aus Fig.2 ersichtliche- Stellung unter dem Einfluß des Thermostates und der Schwerkraft, wodurch das Getriebe, für einen neuen Anlaßvorgang vorbereitet wird.
  • Die Ausführungsform nach Ei-. .4 ist im wesentlichen dieselbe wie die Ausführungsform nach Fig. i und 2, nur daß sie die nachstehend beschriebenen Konstruktionsunterschiede aufweist. Dnis Gehäuse des Drosselventils besteht aus einer Grundplatte, 9o, die an dem Saugrohr angeschraubt werden soll, und aus einem abnehmbaren Deckel 92, der auf genannter Grundplatte befestigt ist. Ein Winkelhebel 94 isst auf der Welle, 56 aufgekeilt und besitzt einen unteren Arm, 96, der so ausgebildet ist, daß er mit einem einstellbaren Anschlag in Berührung kommen kann, der durch: eine Schraube 98 gebildet wird. Die Schraube 98 ist in einem Vorsprung foo eingeschraubt, .der mit der Grundplatte aus einem Stück besteht und bei foi so ausgeschnitten: ist, daß der obere Arm des Hebels 94. sich nach außen bewegen kann. Durch eine Feder 102 wird jede zufällige Drehung der Schraube 98 verhindert. Der Hebel 9:4. ist bei: fo4 mit einem Lenker fob drehbar verbunden, der selbst an einem an der oberen Welle ifo befestigten Arm fob angelenkt rist. Die Welle iio ist in Ständern 112 gelagert,',die mit der Grundplatte aus einem Stück bestehen, und an derselben ist ein Hebel rrq. drehbar befestigt, der ähnlich wie der Hebel 48 in Fig.2 ausgebildet ist. D@er.Hebel 114 ist so ausgebildet, daß er den Lenker i06 und den Hebel 94 aus der in Fig. 5 gezeigten nahezu gestreckten Stellung bringt, wenn der Kolben 42 betätigt wird. Ein Arm 116 ist an der Welle iio befestigt und mit dem Lenker 26 in ähnlicher Weise wie der Arm 68 in Fig. i und 2 verbunden.
  • Wenn auch besondere Ausführungsformen der Erfindung beschrieben worden, sind, so versteht es sich doch von selbst, daß im Rahmen der Erfindung verschiedene Abänderungen vorgenommen. werden können. So könnte der Thermostat z. B. bei den dargestellten; Awsführungsformen weggelassen werden. Desgleichen kann das Gehäuse 28 an irgendeiner passenden Stelle angeordnet sein und durch eine Leitung mit dem Saugrohr in Verbindung stehen. Das Drosselventil kann als Schnarchventil statt als Klappenventil ausgebildet sein, und die Anordnung und Abmessungen der einzelnen Teile können nach Wunsch abgeändert werden.

Claims (4)

  1. PATLNNTANSYRÜCHE: i. Einrichtung zur Anreicherung des. Brennstoffluftgemisches zur Erleichterung des An-Lassens von Vergasermaschinen; mit einer Sperrvorrichtung, die die in dem Ansaugerohr angeordnete Luftklappe in der Öffnungsstellung hält, und einer Einrichtung, die selbsttätig die Sperrvorrichtung in Abhängigkeit von dem in dem Ansaugerohr herrschenden Unterdruck unwirksam macht, um die Öffnung der Klappe unter dem Einfiuß des auf ihre beiden Flächen wirkenden Druckunterschieds zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung von einer- Kniehebelvorrichturng (70-72 oider 9'4-i06) gebildet wird, deren Hebel während des Anlassers des Motors im, wesentlichen ge= streckt liegen, um die Kl#appe in der Schließstellung zu verriegeln, und daß die durch den Unterdruck im Ansaugerohr betätigte Einrichtung (30-q.2) normalerweise ohne Wirkung auf die Kniehebelvorrichtung ist und sie mittels eines Hebels (48-114) unwirksam macht, der sich gegen eines ihrer Elemente legt, wenn der Unterdruck im Ansaugerohr den dem Anspringen des Motors entsprechenden Wert erreicht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Thermostatglied (62), das auf die Achse (2o) der Luftklappe ein Drehmoment ausübt, das in ider gleichen Richtung wirkt wie dasjenige, das durch die Kniehebe,lvorriehtung (7o-72, 9q-io6) erzeugt wird, wobei das größte: Drehmoment in kaltem Zustand bestrebt ist, die Kniehebelvorrichtung in eine wirksame Stellung zu bewegen, und in dem Maße abnimmt, wie sich der Motor erwärmt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den; Unterdruck @i-m Ansaugerohr betätigte Einrichtung (3o-42), die die Entriegelung der Kniehebelvorr ichtung (7o-72, 94-i06) steuert, einen in einem Zylinder (3o) bewegbaren Kolben (42) aufweist, dessen Beaufschlagungsseite mit dem Ansaugerohr des Motors in Verbindung steht und der durch eine Feder in diejenige Stellung gedrückt wird, in der der Steuerhebel (48-114) nicht auf die Kniehebelvorrichtung wirkt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniehebelvo:rrichtung (70-72, 9@4-io6) und die durch den Unterdruck im Ansaugerohr betätigte Einrichtung (3o-42) im Inneren eines gemeinsamen Gehäuses (z8, 9o-92) angeordnet sind. Angezogene D@.ruckschriften: USA.-Patentschriften Nr.1401555, 1197152, 1 700- 210, 1 392 141, 1723 936; britische Patentschrift Nr. 4140 vom Jahre r914.
DEB10211D 1931-11-14 1932-11-08 Einrichtung zur Anreicherung des Brennstoffluftgemisches zur Erleichterung des Anlassens von Vergasermaschinen Expired DE900400C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB191404140A (en) * 1914-02-17 1914-12-17 Reginald Haddan A New or Improved Thermostatic Regulator for Carburettors of Internal Combustion Engines.
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