DE900376C - Verfahren zum Herstellen und Entfernen von Verbaenden und Geraet zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen und Entfernen von Verbaenden und Geraet zur Durchfuehrung des Verfahrens

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DE900376C
DE900376C DEG7606A DEG0007606A DE900376C DE 900376 C DE900376 C DE 900376C DE G7606 A DEG7606 A DE G7606A DE G0007606 A DEG0007606 A DE G0007606A DE 900376 C DE900376 C DE 900376C
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DE
Germany
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binder
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bandage
wound
particles
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Expired
Application number
DEG7606A
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English (en)
Inventor
Dr Eugen Gaessler
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EUGEN GAESSLER DR
Original Assignee
EUGEN GAESSLER DR
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L15/00Chemical aspects of, or use of materials for, bandages, dressings or absorbent pads
    • A61L15/07Stiffening bandages
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/04Plaster of Paris bandages; Other stiffening bandages

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen und Entfernen von Verbänden und Gerät zur Durchführung des Verfahrens Die ärztliche Technik beim Anlegen von Verbänden, sei es. zum Schutz der ärztlich behandelten Wunde oder sei es zum Ruhigstellen eines Gliedes im Starrverband, hat im großen und ganzen. seit einer Reihe von Jahrzehnten keine nennenswerte Änderung erfahren. Es werden hier als Verbandsmaterial Faserknäuel (Verbandswatte) und Verbandsstoffe (Verbandsmull bzw. Zellstoffvliese) zum Auflegen auf die Wunde und Verbandsbinden oder Pflaster zum Befestigen des aufgelegten Verbandes verwendet. Solche Verbands.mittel lassen sich in chemisch reiner Form anliefern und auch steril applizieren. Sie sind porös und daher saugfähig. Das Anlegen und Befestigen eines so, lochen Verbandes erfordert aber selbst blei großer Übung in dieser Tätigkeit erhebliche Zeit und vor allem ein ganz besonderes Geschick. Selbst bei ausreichender Erfahrung in der Verbandstechnik, insbesondere hinsichtlich der Methoden der Befestigung an den verschiedenen Körperstellen, läßt sich aber in sehr vielen Fällen kein anatomisch genau an die Körperform angepaßter Verband herstellen, der auch bei Bewegungen gut sitzt und -hält.
  • Hier setzt die Erfindung ein mit dem Ziel, einen Verband zu schaffen, der ohne besondere Kunstfertigkeit jeder beliebigen Körperform leicht angepaßt und auch leicht fixiert werden kann und dabei dennoch alle erforderlichen Eigenschaften der üblichen Wundverbände mindestens in gleichem Ausmaß aufweist.
  • Gemäß der Erfindung wird dies Ziel dadurch erreicht, daß der Verband in Form adsorbierender und/oder quellfähiger Partikeln (Textilfasern, -flocken, -pulver, -staube0 in Mischung mit einem erhärtenden und gegebenenfalls die notwendige Porosität des Verbandes gewährleistenden Bindemittel auf den Körperteil aufgebracht, der Körperform angepaßt und darauf befestigt wird.
  • Eine besonders zu bevorzugende Art der Herstellung eines solchen Verbandes 1st diejenige) bei der die Partikeln im Sprühverfahren zusammen mit dem Bindemittel aufgebracht (aufgeflockt) werden.
  • Ein solcher Wundverband kann außer in der üblichen Weise mit Vorteil auch dadurch befestigt werden, indem der aufgebrachte Verband und benachbarte Körperstellen mit einer Haut eines lackartig oder mit Hilfe von zugesetzten Gasen oder Gasbildnern auch porös erhärtenden. Mittels ganz oder teilweise überzogen werden.
  • Wenn man ein Gerät verwendet, mit dem je nach Einstellung verschiedene Materialien in nach Belieben einstellbarer Temperatur versprüht oder ausgeblasen und auch flüssige oder breiige Stoffe abgesaugt werden können, spielt sich eine Wundversorgung nach dem neuen Verfahren beispielsweise wie folgt ab: Ärztliche Behandlung der Wunde: Mit dem erwähnten Gerät, das natürlich keimfrei arbeitet, wird die Wunde gereinigt, indem Medikamente aufgesprüht und mitsamt dem Wundsekret usw. wieder abgesaugt werden, wonach die Wunde mit einem erwärmten Luftstrom getrocknet wird und anschließend versorgungsmedikamente aufgesprüht werden. Bei dieser gesamten ärztlichen Behandlung der Wunde wird diese also weder durch Tupfen noch durch Wischen mechanisch beansprucht, so dal eine größtmögliche biologische Schonung des Wundgebietes gewährleistet ist.
  • Erzeugung des Schutzverb'andes,: Gleich anschließend an die Wundversorgung wird durch Aufsprühen von geeigneten Textilpartikelchen zusammeln mit einem angepaßten Bindemittel ein poröses Gerüst erforderlichen Umfangs auf der zu schützenden Wunde erzeugt, und zwar mit dem gleichen Gerät, das vorher zur Wundversorgung benutzt wurden, Befestigung des Schutzverbandes : Durch Steigerung des Bindemittelanteils beim Versprühen, gegebenenfalls bis zum vollstöndigen Wegfall des Partikelanteils, wird das erzeugte Gerüst und die Umgebung der Wunde mit einem feinen Film ganz oder teilweise überzogen, der sackartig oder porös trockent und mechanisch gut haltbar ist. er wirkt ähnlich wie ein über das Gerüst gespannter Pflasterstreifen.
  • Abnahme des Verbandes: Durch Besprühen oder Tränken des Gerüstes mit einem das Bindemittel lösenden Mittel wird das Gerüst in breiige Konsistenz gebracht Der so anfallende Brei wird wiederum mit dem gleichen ; Gerät abgesaugt, also der Verband ohne mechan,ische Beanspruchung der Wunde oder ihrer Umgebung entfernt.
  • Das neue Verfahren hat zunächst den wichtigen Vorteil, daß der Verband, ohne daß es. einer solch großen Übung bedürfte wie bei der Technik des Verbindens, in wesentlich kürzerer Zeit hergestellt werden kann. Besonders bei der in Katastropheinfällen auftretenden Notwendigkeit der Massenversorgung von vielen gleichzeitig eingeliefeften Verwundeten wirkt sich dieser geringe Zeitaufwand für das Anlegen eines Verbandes günstig aus. Dabei hat der neue Verband die notwendigen Eigenschaften der Reizlosigieit, der Sterilität, der Saug fähiigkeit und der Haltbarkeit mindestens in gleichem Maß wie die üblichen, bisher ve'rwendeten Verbände.
  • Der neue Verband bietet beim Anbringen und Entfernen ein Höchstmaß. an biologischer Schonung des Wundgebietes, indem jede mechanische Beanspruchung der Wunde vermieden wird. Vor allem fällt auch der große Materialverlust weg, der bei dem bekannten Zurechtschneiden der in ab gepaßten Stücken augelieferten Verbandsmittel unvermeidlich ist. Beim Aufbauen des Verblanldsgerüstes durch aufsprühen gibt es praktisch keinen Verlust an Textilmaterial. Im übrigen läßt sich auch mit der besten Technik und Routine beim bisherigen Verbands verfahren nicht diejenige ideale anatomische Paßform erreichen, die bei der neuen Methode ohne weiteres automatisch erlangt wird.
  • Man kann auch daran denken, ohne Zuhilfenahme eines. Sprühapparats die aus Partikeln und Bindemittel erzeugte Mischung z. B. in Tublen anzuliefern und in Pasteniform auf die Wunde aufzutragen, wobei dem Bindemittel ein Gas oder ein Glasbildner zugesetzt ist, das tbzw. Idr die Paste porös erstarren läßt, so daß auch auf diese Weise ein festes, poröses Verbandsgerüst übler der Wunde aufgebaut wird, das entweder in üblicher Weise mit Pflastern oder Binden oder aber durch Aufbringen eines nach dem Trocknen mechanisch haltbaren Überzugfilms befestigt werden kann.
  • Auch für das Aufbringen von Starrverbänden läßt sich das neue Verfahren abwandeln. In diesem Fall wäre ein Bindemittel zu benutzen, das das Verbandsgerüst zu einer massiven Starrmasse genügender Biegefestigkeit erhärtet. Solche Starrverbände lassen sich in bester anatomischer Paßform und vor allem mit sehr günstiger Röntgenstrahlendurchlössigkeit und geringem gewicht herstellen.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zum Herstellen und Entfernen von Verbänd'en und Gerät zur Durchführung des Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß der Verband in Form adsorbierender undloder quellfähiger Partikeln (Textilfasern, -flocken, -pulver, -staube0 in Mischung mit einem erhärtenden und gegebenenfalls die notwendige Porosität des Verbandes gewährleistenden Bindemittel auf den Körperteil aufgebracht, der Körperform angepaßt und darauf befestigt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, diaß die Partikeln im Sprühverfahren zusammen mit dem Bindemittel aufgebracht (aufgeflockt) werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bindemittel ein Gas oder ein Gasbildner beigegeben ist, das bzw. der das Gemisch porös erstarren läßt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung von Partikeln und Bindemittel in pastenartiger Konsistenz aufgetragen wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch I und 2 bzw. I, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des aufgebrachten Verbandes dieser und benachbarte Körperstellen ganz oder teilweise mit einer Haut eines lackartig oder porös erhärtenden Mittels überzogen werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch I, 2 und 5 bzw.
    I und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Überzugsmittel aufgesprüht wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 5 und 6 bzvv. I und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Überzugsmittel das. Bindemittel des Verbandes unter entsprechender Verringerung des Partikelanteils aufgebracht wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 5 bis 7 bzw. 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung von Starrverbänden ein zu einer massiven Startmasse erhärtendes Bindemittel verwendet wird.
  9. 9. Verfahren zum Entfernen eines nach Anspruch I oder einem der folgenden hergestellten und'oder befestigten Verbandes, dadurch ge kennzeichnet, daß der Verband zunächst mit einem das Bindemittel lösenden Mittel versetzt und dann entfernt wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, daß das Lösungsmittel auf den Verband aufgesprüht wird.
  11. II. Verfahren nach Anspruch g und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das Lösungsmittel aufgeweichte Verband abgesaugt wird.
  12. 12. Gerät zur Durchführung der Verfahren entsprechend Anspruch I oder einem der follgenden, dadurch gekennzeichnet, daß es, durch Umschalten auswählbar, sowohl zum Sprühen als auch zum Saugen eingerichtet ist.
  13. 13. Gerät nach Anspruch I2, dadurch gekennzeichnet, daß es für das Anwärmen und/older Ansprühen bzw. Ausblasen von Mitteln eingerichtet ist, die zum Reinigen der Wunde, zum Trocknen der Wunde oder als Medikamente diienen.
DEG7606A 1951-12-09 1951-12-09 Verfahren zum Herstellen und Entfernen von Verbaenden und Geraet zur Durchfuehrung des Verfahrens Expired DE900376C (de)

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DE (1) DE900376C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1246173B (de) * 1960-02-10 1967-08-03 Chem Fab Frankenthal H Schmidt Material zur Wundabdeckung und Verfahren zu dessen Herstellung
DE1260697B (de) * 1959-11-27 1968-02-08 Chem Fab Frankenthal H Schmidt Verfahren zum Abdecken von Wunden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260697B (de) * 1959-11-27 1968-02-08 Chem Fab Frankenthal H Schmidt Verfahren zum Abdecken von Wunden
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