DE900373C - Verfahren zur Erhoehung der Elastizitaet von einfaedigen Gebilden, wie Faeden oder Draehten, aus Polyamiden oder Polyurethanen - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Elastizitaet von einfaedigen Gebilden, wie Faeden oder Draehten, aus Polyamiden oder Polyurethanen

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DE900373C
DE900373C DEB1703A DEB0001703A DE900373C DE 900373 C DE900373 C DE 900373C DE B1703 A DEB1703 A DE B1703A DE B0001703 A DEB0001703 A DE B0001703A DE 900373 C DE900373 C DE 900373C
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DE
Germany
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threads
wires
elasticity
polyurethanes
polyamides
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Expired
Application number
DEB1703A
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English (en)
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Dr Hanns Ufer
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M11/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising
    • D06M11/01Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with hydrogen, water or heavy water; with hydrides of metals or complexes thereof; with boranes, diboranes, silanes, disilanes, phosphines, diphosphines, stibines, distibines, arsines, or diarsines or complexes thereof
    • D06M11/05Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with hydrogen, water or heavy water; with hydrides of metals or complexes thereof; with boranes, diboranes, silanes, disilanes, phosphines, diphosphines, stibines, distibines, arsines, or diarsines or complexes thereof with water, e.g. steam; with heavy water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung der Elastizität von einfädigen Gebilden, wie Fäden oder Drähten, aus Polyamiden oder Polyurethanen Gereckte einfädige Gebilde, wie Fäden oder Drähte, aus Polyamiden oder Polyurethanen haben mit großem Erfolg für .die verschiedensten Gebiete Anwendung gefunden. In manchen. Fällen, z. B. bei Tennissaiten, wäre jedoch noch eine Erhöhung der Elastizität erwünscht.
  • Es wurde gefunden, daß man diese Elastizstätserhöhung erreicht, wenn man die, gereckten einfädigen Gebilde, wie Fäden oder Drähte, aus Polyamiden oider Podyurethanen unter geringer Spannung, die eine Knotenbildung verhindert, in sich verdrillt und den entstandenen Drall fixiert.
  • Man hat schon Garne, die bekannterweise aus mehreren Einzelfäden bestehen, verzwirnt und den Zwirn in besonderer Weise fixiert. Im Gegensatz dazu sollen aber gemäß der vorliegenden, Erfindung einfädige Gebilde, wie Drähte oder Fäden, die wesentlich dicker sind als die für Garne Üblicherweise, verwendeten Fäden, @im gereckten, Zustand in sich verdrillt und der entstandene Drall fixiert werden. Eine :derartige Behandlung an einfädig-en Gebilden, war bisher nicht üblich.
  • Es, ist auch bekannt, Schraubenwindungen aus Polyamidmonofils, als ebenfalls einfädi,gen Gebilden, wie Drähten u.:dgl., herzustellen. Im Gegensatz dazu sollen aber die oinfädigen Gebilde nach der Erfindung nicht in Schraubenwindungen übergeführt werden, sondern der Fadencharakter bleibt erhalten, und es wird nur eine, gewisse Verdrillung des Fadens. in sich erzielt. Gleichzeitig wird aber überraschenderweise eine wesentliche, Erhöhung der Elastizität erreicht, was für die: Verwendung der Fäden, beispielsweise für Tennissaiten, von: erheblicher praktischer Bedeutung ist. ,Die günstigsten Bedingungen, für die Behandlung der gereckten einfädigen Gebilde gemäß der Erfindung für den jeweiligen Verwendungszweck können,durch einfache Versuche festgelegt werden. Die besten Ergebnisse erhält man im allgemeinen bei ioo bis 5oo Drehungen pro Meter. Um den Drall ,im Faden zu erhalten., ist es nötig, ihn zu fixieren,. Dies geschieht in der für Polyamidseid'e bekannten Weise durch Behandlung mit Hitze, Dampf oder heißem Wasser unter geringer Spannung und gegebenenfalls Nachbehandlung bei etwas höheren Temperaturen. Im allgemeinen genügt schon eine kurze Behandlung mit Dampf oder heißem Wasser zur Fixierung. Durch die Dauer und Art der Fixierung und durch die Stärke der Spannung des Fadens während der Fixierung können die Eigenschaften weitgehend beeinäiußt werden. Der gedrehte und fixierte Faden kann :dann noch mit Überzügen ,aus. Polyamiden oder anderen filmbildenden Stoffen versehen werden. Beispiel Ein gereckter runder Draht von 1,2 b.iis 1,3 mm Durchmesser aus einem Polyamid aus E-Caprplactam wird an einem Ende festgelegt, während: das andere .Ende an, .den Speichen eines Rades befestigt wird, dessen Achse in Richtung des gespannten Drahtes liegt. Hierauf wird das Rad in Umdrehung gesetzt, Ibis die gewünschte Drehung auf dem Draht erhalten; 'ist. Dabei wird der Draht einer solchen Spannung unterworfen, daß eine IC-notenbildung verhindert wird. Hierauf wind der Draht etwa i Minute mit. Wasserdampf oder 1/2 Stunde mit heißem Wasser behandelt. Kurze Zeit darauf kann er von :der Spannung befreit werden. Er besitzt gegenüber (dem gewöhnlichen, nicht gedrehten und nicht behandelten. Draht eine besonders hohe Elastizität, !die sich bei der Verwendung als Tennissaue oder Saite für Musikinstrumente günstig auswirkt.
  • Das Verfahren kann auch kontinuierlich durchgeführt werden, z. B. in der Weise, daß man den Faden, Draht od. dgl. von einer Spule abrollt, deren Achse senkrecht zur Abzugsrichtung des Fadens gedreht wird. Der Faden: wird unter Spannung nach Passieren einer Dampf- oder Heißwas,serstrecke auf eine zweite Spule in: gewöhnlicher Weise aufgewickelt.
  • Zur kontinuierlichen Herstellung kann der von einer -Spule ablaufende-Faden auch in eine hohle rotierende Welle eingeführt werden, durch ein Loch in deren Wandung austreten: und auf eine auf der gleichen Achse wie die Welle sitzende, schneller als die Welle rotierende Spule aufgewickelt wenden, ähnlich wie bei Spinnrädern für Walle. Die Fixierung des Dralls kann vor dem Eintritt in xdie hohle Welle oder auf .der Spule erfolgen.
  • In. gleicher Weise verfährt man z. B. mit gereckten Fäden aus. Polykondensaten von sebacinsaurem Hexamethylendi.am;in :und von Polyurethanen aus Hexamethylendiisocyanat und 1, q.-Butandiol und bei der Behandlung .dünnerer Fäden, etwa von oyi bis i m Durchmesser. Diese Fäden eignen, sich -dann zum Bespannen von Sieben, Schlägern usw.

Claims (1)

  1. PATEATANSPRUCH: Verfahren zur Erhöhung der Elastizität von eirnfädigen Gebilden, wie Fäden oder Drähten, aus Polyamiden oder Polyurethanen,dadurch gekennzeichnet, daß man die gereckten Fäden. oder Drähte unter geringer Spannung in sich verdrillt und den entstandenen Drall fixiert. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 951 370'; USA.-Patentschrift Nr. 2 392 8q.2.
DEB1703A 1950-01-24 1950-01-24 Verfahren zur Erhoehung der Elastizitaet von einfaedigen Gebilden, wie Faeden oder Draehten, aus Polyamiden oder Polyurethanen Expired DE900373C (de)

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DE1247541B (de) * 1961-01-31 1967-08-17 Plate Gmbh Dr Verfahren zur Erhoehung der Elastizitaet eines Einzelfadens aus Kunststoff, z. B. Polyamid
EP0239985A1 (de) * 1986-04-01 1987-10-07 Frank Höppner Bespannung von Sportschlägern

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US2392842A (en) * 1943-06-10 1946-01-15 Du Pont Method of making coiled structures
FR951370A (fr) * 1941-07-30 1949-10-24 Rhodiaceta Procédé de traitement de fils à base de superpolyamides

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