DE899872C - Zigarettenspender mit Gluehspirale - Google Patents
Zigarettenspender mit GluehspiraleInfo
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- DE899872C DE899872C DEH8718A DEH0008718A DE899872C DE 899872 C DE899872 C DE 899872C DE H8718 A DEH8718 A DE H8718A DE H0008718 A DEH0008718 A DE H0008718A DE 899872 C DE899872 C DE 899872C
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- locking lever
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F15/00—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor
- A24F15/02—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor for domestic use
- A24F15/08—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor for domestic use combined with other objects
- A24F15/10—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor for domestic use combined with other objects with lighters
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Description
- Zigarettenspender mit Glühspirale Gegenstand der Erfindung ist ein Zigarettenspender mit selbsttätigem Anzünder, der in seiner neuen Gestaltung, Anordnung und Vorrichtung es beispielsweise dem Kraftfahrer ermöglicht, während der Fahrt zu rauchen, ohne durch die dazu erforderlichen Handgriffe, wie Entnahme der Zigarette aus der Verpackung und Entzündung derselben, in der Fahrsicherheit beeinträchtigt zu werden.
- Derartige Zigarettenspender sind in einigen Ausführungsformen bekannt. Das Kennzeichnende dieser bekannten Ausführungen liegt darin, daß die Zigaretten waagerecht in dem zugehörigen, meist trichterförmigen Vorratsbehälter lose liegen und durch Öffnen eines klappenartigen Verschlusses oder durch Betätigung eines Druckknopfes aus dem Vorratsbehälter gezogen und an einen Glühkopf gedrückt werden, der, durch eine Stromquelle zum Glühen gebracht, die Entzündung der Zigarette besorgt. Diese bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß sich die Zigaretten durch die lose Lagerung oft klemmen, so daß der Ausgabevorgang wohl zum Ablaufen gebracht werden, jedoch keine Zigarette entnommen werden kann, obwohl der Vorratsbehälter noch welche enthält. Bei der nachstehend beschriebenen Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß die Zigaretten nicht mehr lose aufeinanderliegen, sondern stehend in den Fächern einer sternförmigen Trommel einzeln angeordnet sind. Durch diese vorteilhafte Anordnung ist es außerdem möglich, alle handelsüblichen Zigaretten .der verschiedensten Längen zu verwenden.
- Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel, das nachfolgend auch beschrieben ist, ohne dabei aber die Erfindung auf dasselbe zu beschränken. Es veranschaulicht Fig. i den Zigarettenspender im Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie I-I in Fig. i und Fig. 3 einen Sperrhebel des Zigarettenspenders in perspektivischer Darstellung.
- Der Zigarettenspender mit selbsttätigem Anzünder besteht aus einem beispielsweise zylindrisch ausgebildeten Hohlkörper als Gehäuse a, in dem eine sternförmige, seitlich teilweise geschlossene Trommel b, deren Fächer zur Aufnahme der Zigaretten dienen, drehbar angeordnet ist. Die Lagerung der Trommelachse c ist einerseits im Boden des Gehäuses a und: andererseits in dem klappbar oder abnehmbar ausgebildeten Deckel d untergebracht. Am oberen Teil .der Trommel b ist jedem Fach ein Nocken e zugeordnet, der im Verein mit dem Sperrhebel f die Drehung der Trommel b um jeweils ein Fach ermöglicht. Die Drehung der Trommel b wird durch eine unter derselben angeordnete Spiralfeder g mit Stift h eingeleitet. Weiter ist das Gehäuse a seitlich durchbrochen und besitzt im Anschluß daran im Boden einen etwas größer als einen Zigarettendurchmesser gehaltenen Durchbruch i. An den seitlichen Gehäusedurchbruch schließt sich eine schräg liegende Hülse k an, und unter dem Bodendurchbruch i ist die Glühspirale l angeordnet. Die Stromzuführung zur Glühspirale wird durch den Sperrhebel f geschlossen oder unterbrochen. Der Sperrhebel f, der am Gehäuse ca drehbar gelagert ist, besteht aus zwei zu seinem Drehpunkt konzentrisch angeordneten Scheiben m und n, die im Abstand von etwa einer Nockenbreite voneinander entfernt sind und zwei gegeneinander versetzte Schlitze o und p besitzen. Der Drehpunkt q ist so angeordnet, daß die Scheiben m und n des Sperrhebels fein Durchdrehen der Trommel b verhindern. Die Scheiben m und n sind an den Stellen r derart ausgespart, daß in der höchsten Hebelstellung, die nur bei abgenommenem oder aufgeklapptem Deckel d eingenommen werden kann, ein Durchgleiten der Trommelnocken e möglich ist und somit die Trommel b an der Handhabe s aufgezogen werden kann. Nach etwa einer Umdrehung, die durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Anschlag begrenzt ist, wird der Sperrhebel f wieder nach unten gedrückt. Die Scheibe m stellt sich vor den entsprechenden Trommelnocken und verhindert ein Zurückdrehen der Trommel b in Pfeilrichtung. Unter Freilassung des vor dem Sperrhebel f liegenden Trommelfaches können nun sämtliche anderen Fächer mit Zigaretten bestückt werden. Nach dem Aufsetzen oder Zuklappen des Deckels d wird der Sperrhebel f wieder nach oben gedrückt, findet aber am Deckel d ein Widerlager t, so daß die vorher beschriebene höchste Stellung nicht erreicht werden kann. Dabei gleitet der Nocken e der Trommel b durch den Schlitz o, schlägt gegen die Scheibe n und befindet sich nun zwischen beiden Scheiben m und za.
- Zum Zweck der Inbetriebnahme wird der Sperrhebel f nach unten gedrückt. Der gerade zwischen den Scheiben m und n befindliche Trommelnocken e kann durch den Schlitz p der Scheibe n gleiten, so daß sich die Trommel b bis zum Anschlag des nächsten Nockens e an die Scheibe m des Sperrhebels f dreht. Dabei wird gleichzeitig der Stromkreis geschlossen, und die Glühspirale l beginnt zu glühen. Beim Drehen der Trommel b fällt nun die in der Drehrichtung dem Bodendurchbruch i nächstgelegene Zigarette durch diesen nach unten auf die Glühspirale l und kippt gleichzeitig nach vorn aus dem Gehäuse in die becherförmige Hülse k. Der nach unten gedrückte Sperrhebel f befindet sich über der Zigarette, und zwar so, daß er beim Entnehmen derselben nach oben gedrückt werden muß und dabei den Stromkreis unterbricht. Gleichzeitig gleitet der vor der Scheibe m liegende Trommelnocken e durch den Durchbruch o in den Zwischenraum, der durch die Scheiben nz und iz des Sperrhebels f gebildet wird. Durch Abwärtsschwenken des Sperrhebels f läuft der Vorgang, .wie bereits beschrieben, erneut ab.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zigarettenspender mit Glühspirale, gekennzeichnet durch eine in einem Gehäuse (a) mit Deckel (b) senkrecht gelagerte, mit Fächern zur Einzelaufnahme der Zigaretten versehene und unter Federspannung stehende Trommel (b), die beim Betätigen eines mit Nocken (e) am Trommelumfang zusammenarbeitenden Sperrhebels (f) um einen bestimmten Winkel gedreht wird, wobei jeweils eine Zigarette durch einen Durchbruch (i) im Gehäuse (a) fällt und sich mit ihrem Ende gegen die Glühspirale (Z) legt.
- 2. Zigarettenspender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (f) zwei konzentrisch zu seiner Drehachse und im Abstand parallel zueinander angeordnete Scheiben (m, n) mit gegeneinander versetzten Schlitzen (o, p) zur Freigabe der Nocken (e) aufweist.
- 3. Zigarettenspender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (m, n) des Sperrhebels (f) derart ausgespart sind, daß letzterer in seiner höchsten Stellung den Nocken (e) freien Durchlaß gewährt. q..
- Zigarettenspender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (d) einen Anschlag (t) aufweist, der ein unbeabsichtigtes Verschwenken des Sperrhebels (f) in seine höchste Stellung verhindert.
- Zigarettenspender nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (f) gleichzeitig -als Kontakthebel für die Glühspirale (l) dient.
- 6. Zigarettenspender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühspirale (l) im Boden einer schräg zum Gehäuse (a) angeordneten Hülse (k) vorgesehen ist, deren Entnahmeöffnung nur bei ausgeschalteter Glühspirale (l) und damit hochgeschwenktem Sperrhebel (f) zugänglich ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH8718A DE899872C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Zigarettenspender mit Gluehspirale |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH8718A DE899872C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Zigarettenspender mit Gluehspirale |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE899872C true DE899872C (de) | 1953-12-17 |
Family
ID=7145653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH8718A Expired DE899872C (de) | 1951-06-07 | 1951-06-07 | Zigarettenspender mit Gluehspirale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE899872C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1064271B (de) * | 1953-06-12 | 1959-08-27 | Thermo Plastik G M B H | Zigarettenausgeber, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| US3209940A (en) * | 1962-04-20 | 1965-10-05 | Ralph E Gushwa | Cigarette dispenser and lighter |
-
1951
- 1951-06-07 DE DEH8718A patent/DE899872C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1064271B (de) * | 1953-06-12 | 1959-08-27 | Thermo Plastik G M B H | Zigarettenausgeber, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| US3209940A (en) * | 1962-04-20 | 1965-10-05 | Ralph E Gushwa | Cigarette dispenser and lighter |
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