DE899661C - Hochofengichtverschluss - Google Patents

Hochofengichtverschluss

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Publication number
DE899661C
DE899661C DEW7012A DEW0007012A DE899661C DE 899661 C DE899661 C DE 899661C DE W7012 A DEW7012 A DE W7012A DE W0007012 A DEW0007012 A DE W0007012A DE 899661 C DE899661 C DE 899661C
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DE
Germany
Prior art keywords
bucket
blast furnace
bunkers
furnace top
gout
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Expired
Application number
DEW7012A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Grethe
Paul Wolf
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Individual
Original Assignee
Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Hochofengichtverschluß Für dem: guten Gang eines, Hochofens, isst die Schüttung an der Gicht eibi wichtiger, vielleicht der wichtigste Faletor. Aus diesem Grunde wurde bisher auch bei allen Hochöfen größter Wert auf eine gleichmäßige Verteilung der einzelnen Materialien «während der Begichtung gelegt. Kleine Hochöfen mit Handbetrieb lassen: dies ohne weiteres. zu, der Arbeiter kann je nach Ofengang die einzelnen Materialien an die gewünschte Stelle im Ofen, schütten. Bei den größeren Ofen mit mechanischer Be@,gichtung war sowohl bei Kübelbegichtung als: auch bei Skipbegichtung eine einwandfreie, gleichmäßige: Einzelverteilung nicht mehr möglich.
  • Dieser Nachteil fiel bei den großen Hochöfen mit hohem Schacht nicht eo .ins Gewicht, da während des Niedergangs! von der Gicht bis zur Schmelzzone ein verhältnismäßig langer Werg zur Verfügung stand. Dagegen wiirkten sich bei Ofen mir niedrigem Schacht die Unregelmäßigkeiten an der Gicht wegen des kürzeren, Durchgangswegs störender auf den regelmäßigen Ofengang aus..
  • Die Erfindung gestattet nunc, an der Gicht sowohl gleichmäßige Verteilung als auch punktmäßige Aufgabe des :einzelnen Materials vorzunehmen, sie bezieht sich auf den Gichtverschluß mit Möllerung eines Hochofens, dem das. B.esch.ickungsgut aus offenen Transportgefäßen zugeführt wird. Die Besonderheit des, neuen. Gichtverschlusses wird in der Verwendung eineis, kurzstreckig von seinem Sitz abhebbaren und von einem Schüttkegel getragenen, mit Deckel versehenen Kübels gesehen, dem in geschlossener Kreisreihe eine Anzahl von Bunkern zugeordnet ist, aus. deren verschließbaren Ausläufen die Kübelfüllungen erfolgen. Während des Füllens wird der Kübel gedreht, um das oder die Erze bzw. den Koks gleichmäßig zu verteiilen. Es kann sowohl jedes Erz oder jeder Koks für sich allein gefüllt oder sämtliche Erze gleichzeitig oder auch mit Koks oder Koks; miit einer oder mehreren Erzsorten gleichzeitig gefüllt werden.. Außerdem kann auch nur eine Erzsorte ohne Drehung gefüllt und dann nach dem Drehen der Kübelinhalt an die betreffende Stelle des, Ofensi gedreht werden, wohin der Ofengang es. verlangt.
  • Um Gasverlust zu vermeiden, wiird während des Beschickens ein Deckel auf den Kübel gesetzt!. Um hierbei, trotz des. Deckels, den während des Kübelabhubes beim Einbringen des Beschickungsgutes in den Kübel aus der Gichtöffnung aus.tretienden Gasen. einen gelenkten Abzug zu sichern, befindet sich der Kübel .innerhalb einest ortsfesten Mantels. Zwischen diesem und: dem Kübel werden die Gase nach oben in einen zwischen, den Bunkern, zentral. hochgezogenen Schacht abgeführt, um auf dessen Abschluß mit dem heb- und senkbaren Drehantrieb für den: Kübel durch ein. Abzugsrohr abgele2!tet zu werden. Der nahe B-ere,ch der Gichtöffnung wird durch -diese Zuordnung der die Beschickungsanlage bildendem Einrichtung frei von austretenden Gichtgas:en gehalten.
  • Eine Ausführungsform oder :Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Einrichtung im Längsschnitt und Fig. 2 in der Draufsicht.
  • Mit i isst der die Gichtöffnung des Ofens bildende Ring bezeichnet, der den Kübel 2 als. Siitz dient. Nach unten wird die Gi@chtöffnung durch die Glocke 6 verschlossen, die von der Tragstrange 7 getragen und miit Hilfe des Schwenkhebels i7 und Segmentes. 18 gesenkt und gehoben. werden kann. Den oberen Abischluß desi Kübelst 2 billdefi in bekannter Weisse der unabhängig vom Kübel mit Hilfe des. Schwenkhebels. 15 und Segmentsi r6 zu heben und zu senkende Deckel 3: Den unteren Abschluß stellt der Bodenverschluß 4 dar, der von dem Rohr 5 getragen wird und mitltiels eines Drehantriebes 13 über das, Rohr 5 gedreht werden kann. Dieser Bodenverschluß 4 ist gleichzeitig Träger des Kübels 2, der mitsamti dem Kübel über den dritten Schwenkhebel 22 und dessen, Segment 18 gehoben und gesenkt werden kann, wobeii der Drehaneieb 13 und das Rohr 5 ebenfalls mit bewegt werden. Zur Entleerung des, Kübelst wird der Bodenv erschlüß 4, nachdem .s;i:ch der Kübel auf den Ring i gesetzt hat, weiter abgeisenkt, wobei. er die Gichtglocke entgegen der Wirkung von (nicht dargestellten) Gegengewichten nach unten: drückt.
  • Oberhalb des. Kübelgichttverschlus,ses befinden such, in Kreilsreihe nebeneihander angeordnet, die Bunker 8, deren Abschluß g die Gichtbühne darstellt. Diie Bunker 8 sind mit Bandverschlüssen; io versehen. Zentral zwischen den Bunkern 8 ist ein .Schacht ii hochgeführt, der durch die Ankerplatte 12, verschlossen isst. Über dier Abdeckplatte 12 befindet sich der heb- und senkbare Drehantrieb 13 für das. Rohr 5.
  • Durch das-Rauchabzugsrohr igimZusammenspi:el mit. dem ortsfesten, den Kübel 2 mit Abstand umschließenden Mantel 2o werden. frei: aus der Gicht austretende, Gase abgeführt und so, aus dem Bereich der Gichtbühne 9, über die hinweg die Förderkübel 21 zum Füllens der Bunker 8 verfahren; werden,, gehalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Hochofengichtverschluß, gekennzeichnet durch einen kurzsereckig vom, seinem Sitz abhebb-aren, drehbaren und vom Bodenverschluß (4) getragenen, mit Deckel (3) versehenen Kübel, dem in geschlossener Kreisreihe eine Anzahl von Bunkern (8) zugeordnet is4 aus deren, verschließbaren Ausläufern die Kübelfüllungen erfolgen.
  2. 2. Hächofangichtverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausläufe der Bunker (&) Bandverschlüsse (io) aufweisen.
  3. 3. Hochofengichtverschluß nach - den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Begichtungskübel (2) von einem am Rand der Gichtöffnung befestigten, der Rauchlenkung dienenden, Mantel (2o) umschlossen. ist. Hochofengichtverschluß nach den Ansprüchen i biss 3, gekennzeichnet durch einen zwischen den Bunkern (8) hochgezogenen Schacht (il) mit in diesem eingebauter, den Schacht abdichtenden Platte (I2) mit einem Rauchabzugrohr (i9) und über der Platte heb-und senkbar aufgehängten Kübeldrehwerk (i3).
DEW7012A 1951-10-27 1951-10-27 Hochofengichtverschluss Expired DE899661C (de)

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DEW7012A DE899661C (de) 1951-10-27 1951-10-27 Hochofengichtverschluss

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DE899661C true DE899661C (de) 1953-12-14

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DE (1) DE899661C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234246B (de) * 1963-02-13 1967-02-16 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Gichtverschluss fuer Schachtoefen, insbesondere Hochdruck-Hochoefen
DE1263040B (de) * 1963-09-19 1968-03-14 Demag Ag Gichtverschluss mit Verteilvorrichtung fuer das Begichtungsgut fuer insbesondere im Durchmesser grosse, im Hochdruckverfahren betriebene Hochoefen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234246B (de) * 1963-02-13 1967-02-16 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Gichtverschluss fuer Schachtoefen, insbesondere Hochdruck-Hochoefen
DE1263040B (de) * 1963-09-19 1968-03-14 Demag Ag Gichtverschluss mit Verteilvorrichtung fuer das Begichtungsgut fuer insbesondere im Durchmesser grosse, im Hochdruckverfahren betriebene Hochoefen

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