DE899512C - Mechanische Lastwechselvorrichtung an Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen - Google Patents

Mechanische Lastwechselvorrichtung an Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen

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Publication number
DE899512C
DE899512C DES25431A DES0025431A DE899512C DE 899512 C DE899512 C DE 899512C DE S25431 A DES25431 A DE S25431A DE S0025431 A DES0025431 A DE S0025431A DE 899512 C DE899512 C DE 899512C
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DE
Germany
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support member
guide
brakes
changing device
arm
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Expired
Application number
DES25431A
Other languages
English (en)
Inventor
Hjalmar Nilsson
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Haldex AB
Original Assignee
Bromsregulator Svenska AB
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • B61H13/30Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight
    • B61H13/32Transmitting mechanisms adjustable to take account of variation of vehicle weight by varying brake lever leverage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Mechanische Lastwechselvorrichtung an Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen Es sind Bremsen für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge, bekannt, die zur kontinuierlichen Änderung .der Bremskraft mit der Fahrzeugbelastung eine sogenannte mechanischeLastwechselvorrichtung aufweisen, bei welcher ein Bremshebel mit einem Stützglied zusammenwirkt, das längs einer Führung verschiebbar ist, wie 'beispielsweise aus den schweizerischen PatentschriftenNr.2304oi, 2340z7 und a40708 sowie der deutschen Patentschrift 8&3 352 hervorgeht. Die Einstellung des verschiebbaren Stützgliedes längs der Führung erfolgt mittels eines mit dem Stützglied gelenkig verbundenen Armes in Abhängigkeit von der Fahrzeugbelastung selbsttätig. Damit dieser Arm die Einstellung des verschiebbaren Stützgliedes in genauer Weise ausführen kann, ist es erwünscht, daß sich das verschiebbare Stützglied bei der Einstellung leicht bewegt, d. h. der Einstellbewegung einen möglichst geringen Widerstand entgegensetzt. Gegenstand der Erfindung ist eine Lastwechselvorrichtung,die diesen Wunsch in einem besonders hohen Grade erfüllt.
  • Während die Führung des verschiebbaren Stützgliedes bisher dieses Glied trug, ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung das Stützglied statt dessen genau oder annähernd in der senkrechten Schwerpunktachse mittels eines Aufhängegliedes am Arm derart aufgehängt, daß dieser Arm das Stützglied trägt. Hierdurch wird praktisch jede Reibung zwischen dem Stützglied und der Führung bei -der Einstellung des Stützgliedes längs der Führung aufgehoben, so daß das Stützglied der Einstellbewegung praktisch keinen Reibungswiderstand entgegensetzt.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Es zeigt Fig.,r einen Grundriß eines Teiles der Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. i und Fig. 3 in größerem Maßstabe einen Schnitt ungefähr nach der Linie III-III in Fig. i.
  • In der Zeichnung bezeichnet i einen Bremshebel, 2 das verschiebbare Stützglied, mit dem der Bremshebel zusammenwirkt, 3 Idas Wiederlager für das verschiebbare Stützglied, q. die auf dem Widerlager angeordnete Führungslamelle für das verschiebbare Stützglied und 5 einen zur Übertragung der Einstellfbewegung auf das verschiebbare Stützglied dienenden beweglichen. Arm.
  • Bei der bisher besten Ausführung ruhte das verschiebbare Stützglied 2 mit seinem Gewicht auf dem Widerlager 3 bzw. -der daran angebrachten Führungslamelle .4, wobei der die Einstellbewegung auf das verschiebbare Stützglied 2 übertragende bewegliche Arm 5 mittels eines Kugelzapfens in eine im Stützglied ungefähr in dessen senkrechter Schwerpunktsachse angebrachte Bohrung lose eingriff, um sowohl zwischen dem die Einstellbewegung übertragenden Arm 5 und dem Stützglied 2 wie zwischen diesem und dem Widerlager 3 bzw. der Führungslamelle q. Klemmungen, die zu trägem Gang Anlaß geben, zu vermeiden. Trotzdem wurde die Einstellung des verschiebbaren Stützgliedes 2 längs ,der Führung, wie sich aus vielen Untersuchungen und Versuchen ergeben hat, dadurch erschwert, daß das Gewicht des Stützgliedes und die Lage seines Schwerpunktes in einem Abstand auf der einen Seite der Führung Reibung und damit Anlaß zu Klemmungen zwischen dem Stützglied und der Führung herbeiführen konnten.
  • Um derartige Klemmungen zwischen,dem Stützglied 2 und der Führung zu vermeiden, ist das Stützglied 2 genau oder annähernd in .der senkrechten Schwerpunktsachse des. Stützgliedes mittels eines Aufhängegliedes 6 am Arm 5 so aufgehängt, daß es gänzlich von diesem Arm getragen wird. In der dargestellten Ausführungsform-hat ,dieses Aufhängeglied 6 die Form eines an seinem unteren Ende mit einem Kopf versehenen Bolzens, welcher von unten durch ein senkrecht durchlaufendes Loch im Stützglied 2 hindurchgesteckt und mit seinem gewindeversehenen oberen Ende in einen Würfel 7 eingeschraubt und an. diesem gesichert ist. Dieser Würfel 7 hat ein zu dem Loch für den Bolzen senkrechtes, (durchlaufendes, mit Gewinde versehenes Loch, mit welchem er auf einen Gabelbolzen 8 aufgeschraubt.ist, der mit seiner Gabel 9 mittels eines senkrechten Lagebolzens i i auf dem zu einem Lagerauge io ausgebildeten Ende des Armes 5 gelagert ist.
  • Der vom Bremshebel i beim Bremsen ,gegen das Stützglied 2 ausgeübte Druck soll das Stützglied .2i nicht laus -der Einstellage, in,die.derArm 5 das Stütegliedeingestellt hat, zu rücken vermägen.-Wie,schon in der deutschen Patentschrift 863 352 dargetan, ist deshalb eine auf .den vom Bremshebel auf das Stützglied ausgeübten Druck- entsprechende Reibungslamellenkupplung zwischen dem Stützglied und der Führung vorgesehen, um ,das Stützglied unbeweglich festzuhalten, sobald sich der Bremshebel ,gegen das Stützglied abstützt und darauf einen Druck ausübt: Eine besonders einfache Ausbildung einer derartigen Reibungslamellenkupplung ist dadurch erzielt, daß die Führungslamelle q. mit dem Steg i2; eines einfachen Blechbügels zusammenwirkt, der mit seinen Schenkeln 1i3 das Stützglied 2 umfaßt und an diesem mittels des Bolzens 6 befestigt ist. Zur Aufnahme :dieses Bolzens sind die Schenkel-i-3 mit länglichen Löchern 1q. versehen, die die erforderliche Beweglichkeit zwischen dem Blechbügel und,dem Stützglied :2 ermöglichen, .damit die von der Führungslamelle q. und dem Bügelsteg 1.2 gebildete Reibungslamellenkupplung durch ,den Druck des Bremshebels i gegen das Stützglied wirksam werden kann und wieder freigegeben wird, wenn dieser Druck aufhärt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische Lastwechselvorrichtung an Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen, bei welcher ein Bremshebel mit einem längs einer Führung verschiebbaren Stützglied zusammenwirkt, dessen Einstellung längs der Führung mittels eines mit ,dem Stützglied gelenkig verbundenenArmes inAbhängigkait von der Fahrzeugbelastung selbsttätig erfolgt, dadurch gekennzeichnet, (daß das verschiebbare Stützglied (2) vom Einstellarm (5) getragen wird, und zwar mittels eines Aufhängegliedes. (6) wenigstens annähernd in seiner senkrechten Schwerpunktsachse am Einstellarm (5) aufgehängt ist.
  2. 2. Lastwechselvorrichtung nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß .das Aufhängeglied (6) die Form eines an seinem einen Ende mit einem Kopf versehenen Bolzens hat, .der von unten durch ein senkrecht durchlaufendes Loch im Stützglied (2) hindurchgesteckt ist und der mit seinem dem Kopf entgegengesetzten Ende an einem Gelenkteil (8) befestigt ist, der seinerseits mittels eines senkrechten Lagerbolzens (ii,i) an dem zu, :einem Auge (io) ausgebildeten Ende ides Einstellarmes (5) gelagert ist.
  3. 3. Lastwechselvorrichtung nachAnsprüchen i und, 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhängebolzen auch durch längliche Löcher (i4) in den Schenkeln eines das Stützglied (2) umfassenden Blechbügels hindurchläuft, idessen Steg (i2) zwischen einem Widerlager (3) und einer mit dem Widerlager verbundenen Führungslamelle (q.) .gelegen ist, um mit dieser Lamelle zusammen eine auf den vom Bremshebel (i) auf das Stützglied (2) ausgeübten Druck ansprechende. Reibungslamellenkupplung zwischen ,dem Stütglied (2) und der Führung zu bilden.
DES25431A 1947-01-22 1951-11-03 Mechanische Lastwechselvorrichtung an Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen Expired DE899512C (de)

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DES25431A Expired DE899512C (de) 1947-01-22 1951-11-03 Mechanische Lastwechselvorrichtung an Fahrzeugbremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen

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