DE899161C - Siegelpresse - Google Patents

Siegelpresse

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Publication number
DE899161C
DE899161C DED11055A DED0011055A DE899161C DE 899161 C DE899161 C DE 899161C DE D11055 A DED11055 A DE D11055A DE D0011055 A DED0011055 A DE D0011055A DE 899161 C DE899161 C DE 899161C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
sealing
hollow
arm
base
Prior art date
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Expired
Application number
DED11055A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Krueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dreske & Krueger GmbH
Original Assignee
Dreske & Krueger GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dreske & Krueger GmbH filed Critical Dreske & Krueger GmbH
Priority to DED11055A priority Critical patent/DE899161C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE899161C publication Critical patent/DE899161C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M1/00Fixing seals on documents

Landscapes

  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

  • Siegelpresse Siegelpressen werden von Behörden und Notaren zum Siegeln von Urkunden benutzt. Sie müssen unter sicherem Verschluß gehalten werden, um ihre mißbräuchliche Benutzung unmöglich zu machen. Zu dem Zweck werden die Pressen nach der Benutzung in einem Schrank eingeschlossen.
  • Die Pressen bestehen aus massivem Grauguß und haben einen aus der Grundplatte herausragenden massiven Arm, der an seinem Ende einen Handhebel und den damit zu betätigenden Oberstempel trägt. Unter diesem sitzt der Unterstempel mit einem Zapfen in der Grundplatte. Der Unterstempel läßt sich aus der Platte nur dann herauslösen, wenn die Presse zerlegt ist. Diese Siegelpressen sind schwer und unhandlich sowie gegen Stoß sehr empfindlich, weil Grauguß spröde ist und leicht bricht. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine leichte, handliche ,Siegelpresse aus Leichtmetall, das eine hohe Festigkeit hat, zu schaffen. Die Siegelpresse ist mit geeigneten Sicherheitsvorrichtungen versehen, welche eine unberechtigte Benutzung unmöglich machen, selbst wenn die Presse nicht sicher aufbewahrt wird.
  • Die Erfindung löst .diese Aufgabe mit einem am Kopf des Pressenarmes angebrachten Sicherheitsschloß und einem leicht herausnehmbaren Unterstempel an einer aus einer siliciumhaltigen Leichtmetallkolbenlegierung hergestellten Siegelpresse mit hohlem Arm und hohlem Sockel.
  • Silici.umhaltige Leichtmetallkolbenlegierungen sind unter dem Namen Silumin handelsüblich. Sie haben eine hohe Festigkeit. Der hohle Pressenarm ist daher so ausgebildet, daß sein Kopf ein Sicherheitsschloß aufnimmt und der Arm dadurch nicht unzulässig geschwächt ist.
  • Der hohle Sockel und der daran sitzende hohle Arm sind mit längs und quer laufenden Versteifungsrippen versehen. Die. Längsrippen des Sockels ragen- in den hohlen Arm so weit hinein und hinauf, daß sie eine bleibende Verformung des hohlen Armes beim Gebrauch der Presse ausschließen.
  • Am Kopf des Hohlarmes ist :das Sicherheitsschloß eingebaut. Es hat einen Nocken. Er legt sich in der Verschlußstellung unter eine Nase. des ebenfalls aus einer Leichtmetallkolbenleggierung bestehenden Pressenhebels und macht dadurch :dessen' Betätigung unmöglich. Bei geöffnetem Schloß ist der Nocken geschwenkt und gibt dadurch :den Weg für die Nase des Pressenhebels frei.
  • Das in :den Kopf des Hohlarmes versenkte Schloß ist zweckmäßigerweise durch eine Madenschraube mit der Wand des hohlen Presseharmes verbunden und diese mit einer den Arm bedeckenden Lackschicht so überdeckt, daß die Schraube nicht sichtbar ist. Dadurch ist der Sitz der vertieft liegenden Madenschraube nur dem Hersteller bekannt. Eine unbefugte Herausnahme des Schlosses ist dadurch sehr erschwert.
  • Dank des Sicherheitsschlosses bfaucht die erfindungsgemäße Presse nach dem jeweiligen Gebrauch nicht wieder verwahrt zu werden, weil sie nicht benutzt werden `kann, wenn der Nocken des Schlosses die Betätigung des Handhebels unmöglich macht.
  • Daß, die den Unterstempel tragende Metallplatte aus dem Pressensockel leicht nach vorn herauszuziehen ist, bedeutet einen weiteren Schutz geigen unbefugte Benutzung der Presse. .Die Metallplatte ist zu dem Zweck schwalbenschwanzförmig in die-Aussparung des Sockels eingelassen. Ihren Sitz in der Prägestellung sichert ein in dem Sockel angebrachter, federnder Haltestift, der in die entsprechen:deBohrung der Metallplatte eingreift. Die Metallplatte mit ,dem Unterstempel kann daher nach Gebrauch der Presse mühelos entfernt und sicher aufbewahrt werden, ohne daß die Presse verwahrt werden müßte.
  • Die erfindungsgemäße Siegelpresse braucht also nicht mehr in sichere Verwahrung gebracht zu -werden, wenn. sie nicht mehr benutzt werden soll, denn sie ist gegen unbefugte Benutzung geschützt, wenn die Metallplatte mit dem Unterstempel aus der Siegelpresse entfernt und/oder der Hebel der Presse abgeschlossen ist.
  • Der am Kopf des hohlen Armes bewegliche Betätigungshebel besteht gleichfalls aus einer Leichtmetallkolbenlegierung. Er trägt an der Stelle, wo er auf dem Stahlbolzen des Oberstempels anliegt, ein beim Guß des Hebels eingelassenes Stahlplättchen. Daher kann sich der Hebel bei der Bedienung der Presse nicht abnutzen. Die Figuren zeigen schematisch die erfindungsgemäße Siegelpresse.
  • Fig. I zeigt die Presse in Perspektive, Fig. i a -einen Ausschnitt aus Fig. i, Fig. 2 einen Längsschnitt .durch die Presse, Fig. 3 die Draufsicht, Fi:g. q. die Unteransicht, Fig.5 einen durch den Pressenkopf gelegten Schnitt quer zum Längsschnitt, Fig. 6 die Stirnansicht des Sockels, Fig. 7 den Hebel der Presse in seinem Drehpunkt. In den Figuren bedeutet i den hohlen Sockel der Presse, 2 den hohlen Arm, 3 den Pressenhebel, 4 die Nase am Pressenhebel, 5 die im Pressensockel in Längsrichtung angebrachten, in den Hohlarm sich erstreckenden Verstärkungsrippen, 6 die in Querrichtung angebrachten Verstärkungsrippen, 7 das am Kopf des Presseharmes eingesetzte Sicherheitsschloß, 8 die Bohrung zur Aufnahme des Schlosses, 9 den Oberstempel, io den Unterstempel, i i die den Unterstempel tragende Metallplatte, 12 den federnden Stift, -welcher den Sitz der Metallplatte mit .dem Unterstempel der Presse sichert.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Siegelpresse, gekennzeichnet durch einen hohlen Sockel (i) und einen hohlen, den Oberstempel (9) und den Pressenhebel (3) tragenden Arm (2) aus einer Leichtmetallkolbenlegierung.
  2. 2. Siegelpresse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch längs- und querverlaufende Versteifungsrippen (5 und 6) im Sockel (i) der Presse, von denen die Längsrippen (5) so weit in den Hohlarm (2) hinein und hinauf gezogen sind, :daß sie eine bleibende Verformung der Presse durch den Preßvorgang verhindern.
  3. 3. Siegelpresse nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen Pressenhebel (3) aus einer Leichtmetallkolbenlegierung. q..
  4. Siegelpresse nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet .durch ein am Kopf des Pressenarm-es (3) angeordnetes Sicherheitsschloß (7), dessen Nocken in Verschlußstellung den Weg der am Pressenhebel (3) angebrachten Nase (4) sperren, in Öffnungsstellung-aber freigeben.
  5. 5. Siegelpresse nach Anspruch i bis q., gekennzeichnet durch eine von vorn in den Pressensockel einschiebbare, vorzugsweise schwalbenschwanzförmige Metallplatte (II), die :den Unterstempel (io) trägt.
  6. 6. Siegelpresse nach Anspruch 5, gekennzeichnet .durch einen in die Metallplatte (ii) eingreifenden, federnden Stift (i2).
DED11055A 1951-12-06 1951-12-06 Siegelpresse Expired DE899161C (de)

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DE899161C true DE899161C (de) 1953-12-07

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