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Einrichtung zum Befestigen eines zur Aufhängung herablaßbarer elektrischer
Leuchten dienenden Seiles F ür die zum Aufhängen von Leuchten dienenden Seile, z.
B. für die Aufzugseile an Straßenüberspannungen, werden Einrichtungen. verwendet,
die das Seilende an einem ortsfesten Teil, z. B. am Mast, befestigen. Soll die Leuchte
herabgelassen werden, so muß die Befestigung zwischen dem Aufzugs#eil und dem ortsfesten
Teil gelöst und an das Aufzugseil ein Hilfsseil angeschlossen werden. Die Verbindung
zwischen dem Aufzugseil und dem ortsfesten Teil muß derart sein, daß sie nicht durch
unbefugte Personen lösbar ist. Man hat Einrichtungen vorgeschlagen, die aus einem
beweglichen und einem ortsfesten Kupplungsteil bestehen und lediglich unter Zuhilfenahme
eines besonderen Schlüssels voneinander trennbar sind. Der bewegliche Kupplungsteil
hat einen Karabinerhaken zum Anschließen des Hilfsseiles. Es ist ferner auch eine
Einrichtung bekannt, bei der der Schlüssel an dem -unteren Ende des Hilfsseiles
befestigt ist, um ein Verlieren des Schlüssels zu verhindern. Diese Einrichtungen
haben den Nachteil, daß während des Anschließens nur eine Hand zum Festhalten des
Aufzugseiles zur Verfügung steht, da die andere Hand den Schlüssel bedienen muß.
Es ist nicht ausgeschlossen, daß das Aufzugseil, nachdem sich die Trennung zwischen
beiden Kupplungsteilen vollzogen hat, infolge der plötzlichen auf 4die Hand einwirkenden
Kraft aus der Hand gleitet. Ist das Hilfsseil nicht an den beweglichen Kupplungsteil
angeschlossen, so fällt die Leuchte herunter und wird zertrümmert.
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Durch die Erfindung ist eine Einrichtung zum Befestigen des Seilendes
geschaffen, die die Nachteile vermeidet. Gemäß der Erfindung ist bei einer Einrichtung
zum Befestigen eines zur Aufhängung elektrischer Leuchten dienenden Seiles, an dessen
freiem Ende ein mit einem ortsfesten Kupplungsteil in Verbindung stehender beweglicher
Kupplungsteil angeordnet und bei dem ein an das bew#iliche Kupplungsteil anschließbares
Hilfsseil vorgesehen ist, das in einen der Ankupplung des beweglichen Kupplungsteiles
dienenden Schlüssel endet, ein mit dem Hilfsseil fest verbundener Schlüssel als
Kupplungsglied zwischen dem beweglichen Kupplungsteil und dem Hilfsseil ausgebildet,
das während der Trennung der beiden Kupplungsteile unlösbar mit dem beweglichenKupplungsteil
verbunden ist. Auf diese Weise ist erreicht, daß das Hilfsseil unter allen Umständen
an dem beweglichen Kupplungsteil angeschlossen i#t, bevor sich der bewegliche Kupplungsteil
von dem ortsfesten Kupplungsteil löst. Dadurch, daß der Schlüssel der Einrichtung
unlösbar an dem Hilfsseil befestigt ist, stehen im Gegensatz
zu
den bekannten Befestigungseinrichtungen zum Festhalten des Aufzugseiles beide Hände
zur Verfügung. Ein Ausgleiten des Aufzugseiles aus den Händen der die'. Einrichtung
bedienenden Person ist infolglel, dessen ausgeschlossen. Weitere vorteilhafte, Einzelheiten
der Erfindung sind bei der Er-' läuterung des Ausführungsbeispieles erwähnt.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt.
Die Fig. i bis 3 zeigen zwei Längsschnitte und einen Querschnitt der Einrichtung.
Die Fig. 4 gibt den für das öffnen der Einrichtung erforderlichen Schlüssel wieder.
In der Fig. _# ist ein Querschnitt durch den beweglichen Kupplungsteil mit daran
sitzendem Ailfsseil dargestellt.
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Die Einrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem ortsfesten Kupplungsteil
i und dem beweglichen Kupplungsteil 2. (Fig. i und 2). Der ortsfeste Kupplungsteil
i hat die-Form einer Platte und sitzt an der Wand3. Der bewegliche'Kupplungsteil
2 hat die Form eines Kastens und ist mit dem Aufzugseil 4 verbunden. 5 ist
der zum Lösen der Kupplungsteile dienende Schlüssel. Er hat erfinfindungsgemäß einen
T-förmigen Bart und ist' mit dem Hilfsseil 6 unlösbar verbunden (Fig. 4).
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Der bewegliche Kupplungsteil 2 hat an der dem Aufzugseil abgewandten
Seite eine öffnung 7 für den Eintritt des Schlüssels. Die öffnung ist der
Form des Schlüssels ange-. paßt. Mit dem Schlüssel wirkt eine Sperrvorrichtung zusammen,
die aus einem Sperrnocken 8 und einem Sperrkörper 9 besteht. Der an
der Innenwand des Kastens befIndliche Nocken 8 verhindert eine Drehung des
Schlüssels, wenn der Bart io des Schlüssels unmittelbar an der innenwand des Kastens
anliegt. Der Schlüssel kann nur gedreht werden, wenn er so tief eingesteckt wird,
daß sein Bart io über den No(2ken 8 hinweggleiten kann. Der Sperrkörper
9 ist in der Längsachse des Kupplungsteiles drehbar -und in dieser Achsrichtung
zugleich verschiebbar. Die der öffnung 7 des Kastens zugewandte Seite des
Sperrkörpers hat eine Vertiefung i i, in die der Bart io des Schlüssels paßt, sowie
eine Vertiefung 12, in die der N ocken 8
paßt. An der dem Aufzugseil
zugewandten Seite steht der Sperrkörper io unter Wirkung einer Feder 13, die ihn
in Richtung auf die öffnung 7 des Kastens zu bewegen sucht. Die Feder 13
stützt sich an dem Widerlager 14 ab, das an dem Querstift r5 gehalten ist. Der Mittelteil
16 des Sperrkörpers 9 wirkt erfindungsgemäß als Kupplungsglied mit
dem ortsfesten Kupplungsteil i zusammen. Zu diesem Zweck ist sein Mittelteil 16
profilförmig ausgebildet. Der Querschnitt des Profils ist ein schmales Rechteck.
Mit dem Mittelteil 16 greift der Sperrkörper 9 in eine Bohrung
17 eines am ortsfesten Kupplungs---.teil i sitzenden Vorsprungs 18. Der Vorsprung
1'8 hat einen Schlitz ig, dessen Breite etwas ürößer als die Breite des Mittelstückes
16 .ist. 2o ist eine Abschrägung an dem Sperrkörper 9 und 2 1 eine Abschrägung
an dem Vorsprung 18 des ortsfesten Kupplungsteiles i.
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Die Wirkungsweise der Einrichtung gemäß der Erfindung ist folgende:
In den Fig. i und 2 sind beide Teile der Einrichtung miteinander gekuppelt. Dadurch,
daß das Mittelstück 16 des Sperrkörpers 9 in der Bohrung
17 des Vorsprung-es 18 quer zu dem Schlitz ig liegt, kann der bewegliche
Kupplungsteil 2 nicht von dem ortsfesten Kupplungsteil i entfernt werden. Um den
be-
weglichen Kupplungsteil zu lösen, wird der an dem Hilfsseil befindliche
Schlüssel 5 durch die öffnung 7 unter Zurückdrücken des Sperr-1,-brpers
9 so weit in den beweglichen Kupplungsteil eingeführt, daß sein Bart io über
den Nocken 8 hinweggleiten kann. Dabei greift sein Bart in die Vertiefung
i i des Sperrkörpers 9 ein, so daß beim Drehen des Schlüssels der Sperrkörper
mitgenommen wird. Hat der Schlüssel eine Drehung von ungefähr go' erreicht, so stimmt
die Längsrichtung des Mittelstückes 16 des Sperrkörpers mit der Richtung des Schlitzes
ig überein. Durch Abheben des beweglichen Kupplungsteiles 2 von dem ortsfesten Kupplungsteil
i kann nunmehr der Sperrkörper aus der Bohrung 17 des Vorsprunges 18 herausgeführt
werden. Beim Abheben des beweglichen Kupplungsteiles preßt die Feder 13
über
den Sperrkörper 9 den Schlüssel gegen die Innenwand des Kastens und verhindert
dadurch, daß sich der Schlüssel über den Nocken 8 bewegen kann. Dadurch ist
ein Lösen der Verbindung zwischen dem Hilfsseil 6 und dem beweglichen Kupplungsteil
2. verhindert (Fig. 3).
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Soll der bewegliche Kupplungsteil 2 wieder an dem ortsfesten Kupplungsteil
i befestigt werden, so wird er auf den ortsfesten Kupplungsteil gelegt, derart,
daß der Vorsprung 18 den Sperrkörper 9 berührt. Wird der bewegliche Kupplungsteil
gegen den anderen gepreßt, so bewegt der Vorsprung 18 an den schräg liegenden Flächen20,
21 den Sperrkörperg entgegen der Wirkung der Feder 13 in Richtung auf das
Aufzugseil zurück. Gleichzeitig gelangt das profilierte Mittelstück 16 des
Sperrkörpers 9 durch den Schlitz ig in die Bohrung' 17 des Vorsprunges
18. Durch die Rückbewegung des Sperrkörpers wird der Schlüssel 5 freigegeben.
Der Schlüssel 5 kann über den Nocken 8 'bewegt und aus der öffnung7
des Kastens herausgeführt
werden. Während dieser Drehbewegung des
Schlüssels führt der Sperrkörperg eine Drehung um go' aus. Dadurch werden beide
Teile der Kupplung miteinander ge,-kuppelt. Die Einrichtung gemäß der Erfin-, dung
kann auch zum Befestigen von Seilen verwendet -,verden, die zum Aufhängen von anderen
Gegenständen als Leuchten dienen.