DE899090C - Vorrichtung zur Befestigung von Anodenkoepfen, vorzugsweise aus Graphit, am Anodenbolzen bei elektrischen Entladungsapparaten - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung von Anodenkoepfen, vorzugsweise aus Graphit, am Anodenbolzen bei elektrischen EntladungsapparatenInfo
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- DE899090C DE899090C DES4580D DES0004580D DE899090C DE 899090 C DE899090 C DE 899090C DE S4580 D DES4580 D DE S4580D DE S0004580 D DES0004580 D DE S0004580D DE 899090 C DE899090 C DE 899090C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
-
- H—ELECTRICITY
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- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0048—Tubes with a main cathode
- H01J2893/0051—Anode assemblies; screens for influencing the discharge
Landscapes
- Prevention Of Electric Corrosion (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Befestigung von Anodenköpfen, vorzugsweise aus Graphit, am Anodenbolzen bei elektrischen Entladungsapparaten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung von Anodenköpfen, insbesondere von Köpfen aus Graphit, an,dem metallischen Anodenbolzen. Die feste Verbindung dieser beiden Teile miteinander bildet seit jeher eine Schwierigkeit bei der Herstellung elektrischer Entladungsapparate. Sie erweist sich aus mehreren Gründen als notwendig. Zunächst muß die Sicherheit geschaffen werden, daß nicht der Anodenkopf, der im Verlaufe des Betriebes stets mehr oder weniger starken Erschütterungen ausgesetzt ist, sich mit der Zeit vom Anodenbolzen ablöst und schließlich in das E'ntladungsgefäß fällt. Die Anforderungen, welche in dieser Beziehung an die Verbindung zwischen Kopf und Bolzen gestellt werden, sind erfahrungsgemäß groß. Es kommt aber noch hinzu, daß die Anode nicht nur gegen Loslösen vom Bolzen gesichert werden muß, sondern ,daß auch eine gute leitende Verbindung zwischen Anode und Bolzen notwendig ist. Diese letztere Bedingung ist besonders bei Graphitanoden schwer zu erfüllen, weil das Gewinde, das in den weichen Anodenkopf eingeschnitten ist, sehr empfindlich ist. Schon eine kleine Verdrehung des Kopfes oder noch mehr ständige geringe Drehbewegungen des Anodenkopfes, die als Folge von Stößen oder Erschütterungen vorkommen können, verschlechtern erheblich den Kontakt zwischen Anode und Halteteil. Ein dauernder guter Kontakt kann nur dann erhalten werden, wenn die mechanische Spannung, mit der der Kopf auf den Bolzen aufgeschraubt ist, durch die Sicherungsvorrichtung erhalten wird, so daß also der Graphit des Kopfes an dem Metall des Bolzens ständig fest anliegt. Als erschwerender Umstand tritt bei der Herstellung solcher Verbindungen die Tatsache hinzu, daß der Anodenbolzen beim Aufsetzen der Anode vielfach nur schlecht zugänglich ist.
- Die Erfindung betrifft eine einfache Anordnung, die es gestattet, die geschilderten Schwierigkeiten zu vermeiden und gleichzeitig eine feste Dauerverbindung zwischen Anodenkopf und Anodenbolzen durch einfaches Aufschrauben des Kopfes auf den Bolzen herzustellen. Erfindungsgemäß ist auf den Bolzen eine gegen Verdrehen gesicherte und mit Außenzahnung versehene Mutter aufgeschraubt, und in der Anode ist, gleichfalls gegen Verdrehung gesichert, ein geschlitzter Metallring gelagert, der nach dem Aufschrauben des Kopfes auf den Bblzen die genannte Mutter umschließt und der so ausgebildet ist, daß man zwar den Kopf ohne Schwierigkeit aufschrauben kann, daß aber ein Zurückdrehen des Kopfes verhindert wird.
- Wie die Erfindung praktisch durchgeführt wird, zeigen die Figuren. In Fig. z und 2 ist mit z ein Anodenarm, mit 2 der Anodenbolzen bezeichnet. Auf dem Anodenbolzen sitzt der Anodenkopf 3. Erfindungsgemäß ist auf den Bolzen eine Mutter q. aufgeschraubt, .die mit einer Außenverzahnung versehen ist. Die Mutter q. ist mit einem federnden, vorzugsweise flachen .geschlitzten Metallring 5 umschlossen, der durch eine Nase 6 gegen ein Verdrehen gegenüber dem Anodenkopf gesichert ist. Die Befestigung des Anodenkopfes an .dem Bolzen erfolgt nun in der Weise, daß zunächst der Ring 5 in den Kopf eingesetzt und sodann der Kopf auf den Bolzen :2 aufgeschraubt wird. Der Bolzen 2 ist schon vorher mit der Mutter q. versehen worden, die vorzugsweise durch einen Prisonstift 7 gegen Verdrehung gesichert ist. Beim Aufschrauben des Anodenkopfes auf den Bolzen gleitet nun der federnde Ring 5 über die schrägen Zahnflanken der Außenverzahnung der Mutter q. hinweg, ohne die Drehung des Kopfes zu hindern. Die Anode wird aufgeschraubt und so lange festgezogen, bis das nach innen abgebogene Ende ä des Ringes 5 in die Verzahnung eingreift und sich gegen die Zahnflanke 9 abstützt. Ein Zurückdrehen des Anodenkopfes wird dadurch verhindert. Gleichzeitig liegen aber die Flanken der Gewinde des Anodenbolzens und der Anode andererseits unter festem Druck aneinander, so daß ein sehr guter Kontakt zwischen diesen beiden Teilen zustande kommt.
- Der Erfindungsgegenstand läßt eine verschiedenartige Ausbildung .der einzelnen Teile zu. So kann z. B. die Verzahnung der Mutter in einer etwas anderen Weise ausgebildet sein und auch der .Sperrring 5 braucht nicht die in der Zeichnung dargestellte Form zu haben, sondern kann beispielsweise auch aus Rundmaterial angefertigt sein. In allen Fällen aber gewinnt man den Vorteil der einfachen Montage und der festen gut leitendenDauerverbindung zwischen Kopf und Bolzen. Ein weiterer Vorteil der Anordnung nach der Erfindung besteht darin, daß die metallischen Sperrglieder im Inneren des Anodenkopfes liegen, d. h. durch den Anodenteil rogegenEntladung abgeschirmt werden, so daß unerwünschte Entladungen an diesen Teilen nicht ansetzen können. Dies bedeutet einen Vorteil gegenüber der bekannten Verwendung von außenliegenden Sperrgliedern, z. .B. Prisonstiften usw., bei denen stets die Gefahr des Ansetzens unerwünschter Entladungen an den nach außen ragenden Metallteilen vorhanden ist.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zur Befestigung von Anodenköpfen, vorzugsweise aus Graphit, am Anodenbolzen bei elektrischen Entladungsapparaten, gekennzeichnet durch eine auf den Anodenbalzen aufgeschraubte, gegen Verdrehung gesicherte und mit Außenverzahnung versehene Mutter sowie durch einen federnden, im Anodenkopf unverdrehbar gelagerten, geschlitzten Metallring, der nach dem Aufschrauben des Kopfes auf den Bolzen die Mutter umschließt und durch seine besondere Ausbildung ein Zurückdrehen des Kopfes verhindert.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring in der Umgebung ,des Schlitzes nach innen abgebogen ist und ein Sperrglied bildet, das beim Aufschrauben des Kopfes federnd über die schrägen Zahnflanken der Mutter hinweggleitet, beim Zurückdrehen des Kopfes aber sich gegen die steilen Zahnflanken legt und dadurch ein Zurückdrehen des Kopfes verhindert.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Anode gelagerte federnde Ring flach ausgebildet ist und in radialer Richtung die geringste Stärke aufweist. q..
- Vorrichtung nach Anspruch z, 2 oder 3, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter in einer Höhlung des Anodenkopfes derart angebracht ist, daß sie gegen den Entladungsraum wenigstens seitlich abgeschirmt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch z oder einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Ring eine Nase aufweist, die in eine geeignete Öffnung der Anode eingreift und ein Verdrehen des Ringes gegen die Anode verhindert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES4580D DE899090C (de) | 1940-12-24 | 1940-12-24 | Vorrichtung zur Befestigung von Anodenkoepfen, vorzugsweise aus Graphit, am Anodenbolzen bei elektrischen Entladungsapparaten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES4580D DE899090C (de) | 1940-12-24 | 1940-12-24 | Vorrichtung zur Befestigung von Anodenkoepfen, vorzugsweise aus Graphit, am Anodenbolzen bei elektrischen Entladungsapparaten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE899090C true DE899090C (de) | 1953-12-07 |
Family
ID=7470801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES4580D Expired DE899090C (de) | 1940-12-24 | 1940-12-24 | Vorrichtung zur Befestigung von Anodenkoepfen, vorzugsweise aus Graphit, am Anodenbolzen bei elektrischen Entladungsapparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE899090C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4283652A (en) * | 1978-04-10 | 1981-08-11 | U.S. Philips Corporation | Gas discharge lamp having supporting tongue formed from electrode feedthrough |
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1940
- 1940-12-24 DE DES4580D patent/DE899090C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4283652A (en) * | 1978-04-10 | 1981-08-11 | U.S. Philips Corporation | Gas discharge lamp having supporting tongue formed from electrode feedthrough |
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